KRITIK: KINGSMAN – The Golden Circle

Die Gentlemen-Agenten der Kingsman sind zurück. Nach dem überraschenden und großartigen Vorgänger führte abermals Matthew Vaughn Regie. Ob der Nachfolger die Stärken des ersten Teils übertrumpft oder doch eine Enttäuschung wird, erfährt ihr in dieser Kritik zu Kingsman – The Golden Circle.

Originaltitel: Kingsman: The Golden Circle

Regie: Matthew Vaughn

Drehbuch: Matthew Vaughn und Jane Goldman

Produtkion: u.a. Mark Millar, Adam Bohling, Dave Gibbons, Pierre Lagrange und Matthew Vaughn

Kamera: George Richmond

Musik: Henry Jackmann und Matthew Margeson Weiterlesen

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KRITIK: The Circle

Eine Buchverfilmung, die sich mit sozialen Medien beschäftigt und somit den Zahn der Zeit trifft. Themen wie Datenspeicherung, Transparenz und ähnliches werden behandelt. Ob der Science-Fiction-Thriller mit Starbesetzung sehenswert geworden oder doch zum Vergessen ist, erfährt ihr in dieser Kritik zu The Circle.

 

 

Originaltitel: The Circle

Regie: James Ponsoldt

Drehbuch: James Ponsoldt

Produktion: u.a. James Ponsoldt, Anthony Bregman, Gary Goetzman und Stefanie Azpiazu

Kamera: Matthew Libatique

Musik: Danny Elfman Weiterlesen

KRITIK: MOTHER!

Es ist der neue Film von Darren Aronofsky, der mit Filmen wie Black Swan bewies wie kreativ und eigenständig seine Filme sind. Sein neuestes Werk startete vor kurzem in die Kinos und wurde im Vorfeld sowohl gefeiert als auch für schlecht befunden. Wie ich ihn finde und ob er wieder Raum für Interpretationen lässt, erfährt ihr in dieser Kritik zu Mother!

 

 

Originaltitel: Mother!

Regie: Darren Aronofsky

Drehbuch: Darren Aronofsky

Produktion: Scott Franklin, Ari Handel, Josh Stern und Mark Heyman

Kamera: Matthew Libatique

Musik: Johann Johannsson Weiterlesen

KRITIK: The Limehouse Golem

Im Viktorianisches London des Jahres 1880 treibt ein Serienmörder im Bezirk Limehouse sein Unwesen. Mittendrinnen versucht Bill Nighy als Inspektor weiteres Chaos zu verhindern und wird auf diesen Fall angesetzt. Ob der Horror-Thriller mit Krimi-Elementen und Jack-The-Ripper-Atmosphäre sehenswert geworden ist, erfährt ihr in dieser Kritik zu The Limehouse Golem.

 

 

Originaltitel: The Limehouse Golem

Regie: Juan Carlos Medina

Drehbuch: Jane Goldman

Produktion: u.a. Elizabeth Karlsen, Stephen Woolley, Peter Hampden und Christopher Simon

Kamera: Simon Dennis

Musik: Johan Söderqvist Weiterlesen

KRITIK: Tulpenfieber

Ein Historiendrama mit sehr bekanntem Cast, dass auf den gleichnamigen Roman von Deborah Moggach basiert und sich mit der ersten Wirtschaftskrise im 17. Jahrhundert beschäftigt. Dazu präsentiert Regisseur Justin Chadwick eine Liebesgeschichte rund um einen wohlhabenden Kaufmann. Ob diese beiden Themen miteinander harmonieren erfährt ihr in dieser Kritik zu Tulpenfieber.

Originaltitel: Tulip Fever

Regie: Justin Chadwick

Drehbuch: Tom Stoppard

Produktion: u.a. Alison Owen, Harvey Weinstein, Richard Hewitt und Maria Cestone

Kamera: Eigil Bryld

Musik: Danny Elfman Weiterlesen

KRITIK: Atomic Blonde

Es ist der neue Film von Stunt-Spezialist und -koordinator David Leitch, der demnächst auch Deadpool 2 inszenieren wird. Eine Geschichte rund um eine MI6-Spionin, die im Jahr 1989 kurz vor dem Mauerfall in Berlin operiert. Ob der Film mit Oscar-Preisträgerin Charlize Theron sehenswert geworden oder doch nur eine billige John-Wick-Kopie ist, erfährt ihr in dieser Kritik zu Atomic Blonde.

Originaltitel: Atomic Blonde

Regie: David Leitch

Drehbuch: Kurt Johnstad

Produktion: u. a. Charlize Theron, Beth Kono, Eric Gitter und Kurt Johnstad

Kamera: Jonathan Sela

Musik: Tyler Bates Weiterlesen

KRITIK: THE DEFENDERS STAFFEL 1

Die vier Netflix-Superhelden Luke Cage, Daredevil, Iron Fist und Jessica Jones sind endlich vereint. Gemeinsam müssen sie zusammenarbeiten um die bereits bekannte kriminelle und geheimnisvolle Organisation „Die Hand“ endgültig zu besiegen. In dieser Serienkritik geht es um die erste Staffel von The Defenders

Originaltitel: The Defenders

Genre: Superhelden/Action

Regie: u.a. S.J. Clarkson, Farren Blackburn, Peter Hoar und Phil Abraham

Idee: Douglas Petrie und Marco Ramirez

Produktion: Marvel Studios, Marvel Televison, ABC Studios

Erstausstrahlung: Weltweit am 18. August 2017 auf Netflix Weiterlesen

StarWarsGeplapper: Obi-Wan Kenobi Solo-Film in Arbeit

 

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Liebe Star Wars Fans

Seitdem Disney um 4 Milliarden Doller die Rechte von Lucasfilm erworben hat, kommen Fans so richtig auf ihre Kosten. Neben einer neuen Trilogie wurden auch sogenannte Anthology-Filme angekündigt, Filme aus dem Star-Wars-Universum die eine in sich geschlossene Handlung erzählen. Mit Rogue One – A Star Wars Story wurde im Dezember 2016 bereits einer dieser Werke in die Kinos gebracht und 2018 dürfen wir den Solo-Film zur berühmten Figur Han Solo (gespielt von Alden Ehrenreich) sehen.

Was seit diesem Verkauf immer wieder angedeutet und auch von Fans fast schon gefordert wurde, wird mit großer Wahrscheinlichkeit bald Realität. Wie der verlässliche The Hollywood Reporter berichtet, ist Disney in ersten Gesprächen für ein weiteres Spin-Off einer sehr beliebten Figur – Obi-Wan Kenobi. Diese Nachricht hat mich im Laufe des Tages erreicht und da Variety auch schon nachgelegt hat, scheint diese Sache sehr spruchreif zu sein. Ihr bekommt von mir alle wichtigen Informationen die bis jetzt bekannt sind und ich bin gespannt, wie sich dieses Projekt entwickelt. Weiterlesen

StarWarsGeplapper: STAR WARS EPISODE IV – Eine Neue Hoffnung

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Liebe Star Wars Fans

Aus „All About Star Wars“ wird „StarWarsGeplapper“. Im Zuge meines Schwerpunktes zu Episode VIII – Die Letzten Jedi habe ich auch einen Haschtag kreiert, um ein einheitliches System in meine Beiträge zu bekommen. Aus diesem Grund habe ich im Juni begonnen, alle Star Wars-Filme noch einmal zu schauen um sie in mehreren Beiträgen zu besprechen. Mit diesen Beiträgen hinke ich etwas hinterher, aber jetzt soll die Regelmäßigkeit zurückkommen. Das betrifft auch zukünftige Traileranalysen und News. Natürlich werden diese Artikel ein wenig anders gestaltet, lasst euch also überraschen. Den Beginn macht Episode IV – Eine Neue Hoffnung.

Erscheinungsjahr: 1977

Regie: George Lucas

Drehbuch: George Lucas

Produktion: Gary Kurtz

Kamera: Gilbert Taylor

Musik: John Williams

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©derplapperblog / Thomas Bauer 2017

HANDLUNG

Zunächst eine Kurzzusammenfassung der Story, für alle die noch nie etwas über Star Wars gelesen oder gesehen haben. Erzählt wird die Geschichte eines Krieges zwischen dem Galaktischen Imperium und den Rebellen. Der dunkle Lord Darth Vader (David Prose/im Original gesprochen von James Earl Jones) will mit aller Macht die Pläne des Todessterns zurückholen, die die Rebellen gestohlen haben. Prinzessin Leia (Carrie Fisher) versteckte diese Pläne in den Droiden R2D2, der gemeinsam mit C-3PO auf den Wüstenplaneten Tatooine fliehen kann. Dort treffen sie auf Luke Skywalker (Mark Hamill) und Obi-Wan Kenobi (Alec Guinness). Das Gespann soll die geheimen Pläne nach Alderaan bringen. Sie heuern den Piloten und Schmuggler Han Solo (Harris Ford) und dessen Co-Piloten, den Wookie Chewbacca (Peter Mayhew), an. Auf dieser Reise müssen sie nicht nur die Prinzessin und die geheime Rebellenbasis vor dem Imperium retten, sondern Luke entdeckt auch neuartige Kräfte.

BESONDERE MERKMALE

Der Beginn

Der Film beginnt mit dem heute sehr berühmten Satz: „Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis“. Der Weltraum wird gezeigt, das Star Wars-Logo und ein Lauftext der sich nach oben bewegt. In diesem Text steht eine Kurzzusammenfassung und alle waren gespannt was sie erwartet. Danach der Schwenk zu einem Raumschiff, dass vor einem noch größeren Raumschiff flieht. Es fallen Laser-Schüsse, es kracht, alles explodiert und Action am laufenden Band – alles in den ersten 20 Minuten. Es fühlte sich vom Start weg neu an und als Schauer warst du sofort mitten drinnen im Geschehen.

Der Auftritt von Darth Vader

Auf einmal stand er da, ein Typ in einem schwarzen Ganzkörperanzug mit einer bedrohlich wirkenden Maske. Er betritt das eroberte Raumschiff und sofort spürst du seine Macht und Autorität. Diese Macht wird durch das Sprechen und das auffallend hörbare atmen durch die Maske verstärkt. Bis heute ist Vader für mich der beste und bedrohlichste Antagonist, den ich je in einem Film gesehen habe. Schon allein diese erste Szene ist der Beweis, dass bei der Charakterzeichnung alles richtiggemacht wurde.

Cast und Figuren

Im Laufe der Geschichte kristallisieren sich drei Hauptcharaktere heraus.

Mark Hamill als Luke Skywalker. Der Junge, der bei seinem Onkel auf der Farm ein tristes Dasein lebt. Er spürt innerlich, dass er zu etwas Größerem bestimmt ist und will die Farm eigentlich verlassen. Doch er weiß auch, dass sein Onkel ihn bei der Ernte braucht. Ein spezielles Ereignis sorgt dafür, dass er früher als gedacht den Planeten verlassen kann.

Carrie Fisher als Prinzessin Leia. Eine Politikerin und Anführerin der Rebellen. Sie ist stark, besitzt Mut und in jeder noch so aussichtslosen Situation bewahrt sie einen kühlen Kopf. Eine großartige Figur und von Carrie Fisher toll gespielt.

Harrison Ford als Han Solo. Ein egoistischer Schmuggler, selbstverliebt und der immer weiß was er zu tun hat obwohl er sehr spontan entscheidet und selten nachdenkt. Außer seinem treuen Co-Piloten Chewbacca hat er wenige Freunde und durch seine Lügen begibt er sich sogar in Todesgefahr.

All diese drei Protagonisten harmonieren perfekt miteinander und werden durch großartig eingesetzte Nebenfiguren unterstützt. Etwa der unvergessene Alec Guiness, der Obi-Wan Kenobi verkörpert und so etwas wie ein Mentor für Luke wird. Oder die Droiden C-3PO und R2D2, die ein wenig für Comic-Relief-Momente sorgen. Charaktere, SchauspielerInnen – hier gibt es nichts zu bemängeln.

Der Look

Star Wars kam nach unzähligen Drehproblemen und einer Budgetüberschreitung 1977 in die Kinos. Niemand konnte sich vorstellen, dass er Erfolg haben kann was sich als falsch herausstellte. Die Gründe sind nicht nur die tollen und echten Sets, sondern auch die kleinen Dinge. Damals hatten die Filmemacher keinen Greenscreen und Motion Capture-Möglichkeiten. Es musste viel Handarbeit in Form von Modellen betrieben werden. Aber genau das ist es, was die alte Trilogie auszeichnet. Am Beispiel der Cantina-Szene, wo Luke und Obi-Wan auf Han Solo treffen, sieht man wie detailgetreu und kreativ gearbeitet wurde. Die Figuren waren teilweise nur Sekunden im Bild, aber es war eine Freude wie verschieden die Rassen und Ethnien dargestellt wurden. Dazu kommen die tollen Raumschiffe, Han Solo’s „Millenium Falken“ und die Schlachten sind auch super umgesetzt. Darum ist der Film auch heute noch gut gealtert und immer noch beeindruckend.

Der Score

John Williams ist einfach eine Legende im Filmmusik-Business. Und aus heutiger Sicht war er die beste Wahl für den orchestralen Soundtrack von Star Wars. Er hat einfach zu jeder Szene den passenden Ton gefunden und unterstreicht sowohl epische Schlachten mit brachialen Klängen als auch ruhige Momente mit gefühlvollen Melodien. Unvergessen und einfach nur „geil“ ist sein Imperial March, der die Macht und Gefahr von Darth Vader und dem Imperium noch einmal verstärkt. Unvergessene Melodien, die im Ohr bleiben und sich auch heute  noch grandios anhören.

NEGATIVE MERKMALE

Langsame Story Entwicklung

Zugegeben, es gibt sehr wenig negative Elemente und diese erkennt man nur mit einer Lupe. Einer dieser Elemente ist eventuell die langsame Entwicklung der Story. Nach der großartigen Action zu Beginn und der Landung der Droiden auf Tatooine bremst sich die Geschichte ein und erzählt, wie Luke Skywalker lebt, wie C-3PO und R2D2 auf die Farm kommen und so weiter. Wir erfahren viel Hintergrundgeschichte zu den Klonkriegen und dass der Vater von Luke an der Seite von Obi-Wan gekämpft hat. Einige könnten das jedoch negativ auffassen, weil die Story etwas langsamer vorankommt. Speziell bis zu der Cantina-Szene und dem Erreichen des sogenannten Todessterns. Bin auch der Meinung, dass fünf bis zehn Minuten weniger besser gewesen wären.

Obi-Wan VS Darth Vader

Ein Jedi-Ritter gegen einen Sith-Lord. Beide sind mächtige Figuren, der eine gut der andere böse. Obi-Wan der Weise und Darth Vader, der die Rebellen zerstören will. Beide treffen im Laufe der Geschichte aufeinander und es kommt du einem Laserschwert-Duell. Sie sind im höheren Alter und dadurch ist der Kampf nicht sehr dynamisch, fast schon behäbig. Ich kenne einige Leute, die das als negatives Element aufnehmen und ich kann es ihnen nicht verübeln. Da wir erfahren, dass die Beiden eine Vergangenheit haben, hat es einen gewissen epischen Moment. Das Duell ist aus kampftechnischer Sicht aber dennoch mäßig und kann daher negativ bewertet werden.

BEWERTUNG

Natürlich werde ich trotz Fanbrille die Filme bewerten, denn auch als Fan darf man mit manchen Filmen unzufrieden sein. Bei Episode IV Eine Neue Hoffnung bin ich es nicht und auch nach mehrmaligem schauen habe ich Spaß mit dem Erstlingswerk der alten Trilogie. Er ist nur ein wenig zu lang und hie und da hat er kleinere Probleme. Aber der Rest ist sehr, sehr stark. Tolle Charaktere, die perfekt zusammenpassen und harmonieren, eine gut erzählte Geschichte und einen Bösewicht, der dir beim bloßen Betrachten die Adern im Blut gefrieren lässt. Auch heute noch toll anzuschauen und er ist schön gealtert.

Star-Wars-Wertung: 8,5 / 10 Laserschwerter

 

Quelle Star Wars Logo: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Star_Wars_Logo.svg

 

KRITIK: THE PROMISE – Die Erinnerung bleibt

Ein weiterer Film, der auf wahren Ereignissen basiert. Eine Liebesgeschichte, die im Jahre 1914 kurz vor dem ersten Weltkrieg und während des Genozids an Armenier in Konstantinopel spielt. Ob der von Terry George inszenierte Film mit Starbesetzung am Ende sehenswert geworden ist, erfährt ihr in dieser Kritik zu The Promise – Die Erinnerung bleibt.

Original: The Promise

Regie: Terry George

Drehbuch: Robin Swicord

Produktion: Mike Medavoy, William Horberg, Ralph Winter und Denise O’Dell.

Kamera: Javier Aguirresarobe

Musik: Gabriel Yared Weiterlesen

KRITIK: EMOJI – Der Film

Habt ihr euch auch schon einmal gefragt, wie eine mögliche Welt in unseren Smartphones ausschauen könnte? Wenn nicht könnt ihr froh sein, dass Sony sich diese Frage gestellt und daraus einen Animationsfilm kreiert hat. Ob dieser Film positiver ausfällt als es die Trailer vermuten lassen, erfährt ihr in dieser Kritik zu EMOJI – Der Film.

Originaltitel: The Emoji Movie

Regie: Tony Leondis

Drehbuch: Tony Leondis, Eric Siegel und Mike White

Produktion: Michelle Raimo, John Kreidman und Ben Waisbren

Musik: Patrick Doyle Weiterlesen

KRITIK: Der Dunkle Turm

Eine weitere Buchverfilmung von Stephen King erscheint in den Kinos. Die Fantasy-Buchreihe beinhaltet acht Bände und Idris Elba und Matthew McConaughey spielen die Hauptrollen. Ich sah ihn bereits in einer Pressevorführung und ob er sehenswehrt geworden ist erfährt ihr in dieser Kritik zu Der Dunkle Turm.

Originaltitel: The Dark Tower

Regie: Nikolaj Arcel

Drehbuch: Akiva Goldsman, Jeff Pinkner, Anders Thomas Jensen und Nikolaj Arcel

Produktion: Brian Glazer, Ron Howard, G. Mac Brown und Stephen King

Kamera: Rasmus Videbaek

Musik: Tom „Junkie XL“ Holkenborg Weiterlesen

4DX – Neue Kinotechnologie mit Rüttelsitz und Wettereinflüssen startet in Österreich

Im Laufe der Zeit hat sich die Technologie in den Kinos sehr verändert. Mittlerweile ist es normal, dass viele Filme in 3D den Weg in die Kinos finden. IMAX-Kameras und Dolby Atmos sorgen für bildgewaltige Szenen und ohrenbetäubenden Surround-Sound in den dementsprechenden Sälen. Doch jetzt kommt eine neue Technologie nach Österreich, die weltweit gesehen gar nicht mehr so neu ist – 4DX.

Das Hollywood Megaplex Gasometer im 11. Wiener Gemeindebezirk ist das erste Kino in Österreich, das einen Kinosaal mit dieser speziellen Technik ausgestattet hat. Diese Technik kommt bereits in 47 Ländern zum Einsatz. Etwa 1,3 Millionen Euro wurde in 4DX investiert und am Freitag gab es eine Pressevorführung des Filmes Planet der Affen: Survival, bei dem ich die Ehre hatte dabei zu sein. Ich werde versuchen, in diesem Beitrag ein paar Eindrücke zu dieser Technologie zu beschreiben und ob es sich auszahlt. Eines ist aber in Stein gemeißelt: Man muss es fast selbst erleben um es erklären zu können.

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Quelle Foto: Wikimedia Commons

ES RÜTTELT UND SCHÜTTELT

Ich kam in den Saal und mit meinem ersten Blick sind mir sofort die andersartigen Kinosessel aufgefallen. Man sitzt erhöht und unterhalb befinden sich Servermotoren, die die Bewegungen ausführen. In der Anfangsszene, wo eine Gruppe von Soldaten einen Hügel hinaufgeht, bewegt sich der Sessel leicht nach hinten – wie beim langsamen Start einer Achterbahn. Bei der ersten Action-Szene kam das 4DX erstmals so richtig in Fahrt. Bei Explosionen und Schießereien rüttelt der Sessel die Besucher ordentlich durch, immer passend zu den Szenen auf der Kinoleinwand – ähnlich wie in einem Flugzeug bei Turbulenzen.

Wenn der Protagonist auf der Leinwand ein Pferd reitet, bewegt sich der Sessel in der gleichen Bewegung mit – so als würde man selber auf einem Pferd sitzen. Zu Beginn ist dieses rütteln und schütteln sehr gewöhnungsbedürftig. Ich musste mich auch teilweise anhalten, weil es oft wie aus dem Nichts kam. Nach und nach gewöhnt man sich daran und es wird gegen Ende des Filmes ein richtiger Genuss auf diese Art einen Film zu schauen.

WETTEREINFLÜSSE

Nur rütteln und schütteln allein ist noch kein 4DX, da gehört schon mehr dazu. Daher sind an der Decke Ventilatoren angebracht, die für Wettereinflüsse sorgen. Dazu ein Beispiel: In einer Szene ruhen sich die Affen an einem Wasserfall aus. Das Wasser spritzt ein wenig durch die Luft und es ist windig. Während dieser Sequenz blasen die Ventilatoren Luft in den Kinosaal und es fühlt sich so an, wie wenn du in deiner Wohnung alle Fenster offen hast und eine leichte Brise weht durch. Eine kühle Brise die dafür sorgt, dass du überlegst ob du die mitgenommene Jacke anziehen sollst.

Außerdem sind in den Wänden und den Sitzen Wasserspender installiert. Bei der gleichen Szene am Wasserfall sprüht dieser Spender Wasser in den Kinosaal, damit du als Zuschauer mehr in das Geschehen eingebunden bist. Eine Regenjacke oder gar einen Regenschirm wird nicht benötigt.

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Quelle Bild: Wikimedia Commons

FAZIT

Zu Beginn noch ein wenig gewöhnungsbedürftig, macht das Verfolgen des Filmes speziell gegen Ende sehr viel Laune. Es hat durchaus seinen Reiz, einen Film mit „Rüttelsitz“ und Wettereinflüssen zu schauen. Nach diesen Erlebnis war ich geflasht und fasziniert, aber gleichzeitig musste ich mich auch sammeln. Ob die Technologie, die aus Südkorea stammt, in Österreich angenommen wird, bleibt abzuwarten. Das Hollywoodplex Gasometer in Wien ist mehr als überzeugt davon und plant bis Jahresende etwa 20 Filme im 4DX-Saal vorzuführen – darunter Action-Kracher wie Justice League, Thor – Tag der Entscheidung und Star Wars Episode VIII – The Last Jedi. Wer interessiert ist, muss mit einem Aufschlag von 5 Euro rechnen. Ich persönlich werde 4DX ein weiteres Mal ausprobieren, vor allem Star Wars würde mich sehr reizen.

Zum Schluss noch eine Anmerkung: Ich glaube, dass 4DX nicht für jede Frau und jeden Mann geeignet ist. Ihr solltet wissen, auf was ihr euch einlässt und dass man sich nicht gemütlich nach hinten lehnen kann. Durch das Rütteln und Bewegen bist du mehr eins mit dem Film und wirst noch mehr in die Welt hineingezogen. Habt ihr Lust auf so ein Erlebnis, dann ab ins Kino. Und bedenkt eines, immer Getränke mit verschließbarem Deckel in den Kinosaal mitnehmen.

Eine Kritik zu Planet der Affen: Survival könnt ihr hier lesen

 

SPEZIAL: DC @ SAN DIEGO COMIC CON 2017

 

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Liebe Superhelden Fans!

Nicht nur Marvel war auf der Comic Con vertreten, sondern natürlich auch Konkurrent DC. Vor kurzem haben sie mit Wonder Woman bewiesen, dass sie tolle Filme machen können und das DCEU endlich in Fahrt kommt. Regisseurin Patty Jenkins hatte relativ freie Hand und das sah man dem Film auch an. Somit waren alle gespannt, was DC präsentieren wird. Leider war es im Vergleich zu Marvel weniger spektakulärer, obwohl sie einen neuen Trailer zur Justice League gezeigt haben – über diesen habe ich eine Extra-Analyse geschrieben. In diesem Beitrag wird es Informationen zu der Superman-Serie Krypton geben, zu einer neuen Serie namens Black Lightning, zum „Arrowverse“ und Kurz-News zu Shazam!, Wonder Woman 2 und Ben Affleck. Viel Spaß.

KRYPTON

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KRITIK: BABY DRIVER

Im Vorfeld wurde der neue Film von Edgar Wright sehr stark gehyped. Er handelt von einem Fluchtwagenfahrer, der aus dem Geschäft aussteigen will. Der Stil des Regisseurs ist immer etwas Besonderes und Eigenes und er spricht sehr viel mit der Sprache des Bildes. Ob sein neuestes Werk auch so besonders und sehenswert ist, erfährt ihr in dieser Kritik zu Baby Driver.

Originaltitel: Baby Driver

Regie: Edgar Wright

Drehbuch: Edgar Wright

Produktion: Tim Bevan, Eric Fellner und Nira Park

Kamera: Bill Pope

Musik: Steven Price Weiterlesen