KRITIK: SICARIO 2

Drei Jahre nach dem grandiosen ersten Teil erscheint nun der Nachfolger in den Kinos. Ohne Emily Blunt und Regisseur Denis Villeneuve, dafür mit mehr Action. Ob der Film über Drogenkartelle und -kriege im Grenzgebiet zwischen Mexiko und Texas, USA sehenswert geworden ist, erfährt ihr in dieser Kritik zu Sicario 2.

Originaltitel: Sicario: Day of the Soldado

Regie: Stefano Sollima

Drehbuch: Taylor Sheridan

Produktion: u. a. Molly Smith, Basil Iwanyk, Thad Luckinbill und Edward McDonnell

Kamera: Dariusz Wolski

Musik: Hildur Guonadottir Weiterlesen

KRITIK: Criminal Squad

Es ist wieder Gerard-Butler-Zeit, der gefühlt immer dann auftaucht, wenn ein Action-B-Film in die Kinos kommt. In diesem Fall darf er einen beinharten Ermittler verkörpern, der eine Gruppe von Bankräubern jagt. Ob der Film sehenswert geworden ist oder doch nur Standardware bietet, erfährt ihr in dieser Kritik zu Criminal Squad.

Originaltitel: Den Of Thieves

Regie: Christian Gudegast

Drehbuch: Christian Gudegast und Paul Scheuring

Produktion: Gerard Butler, Mark Canton, Tucker Tooley und Alan Siegel

Kamera: Terry Stacey

Musik: Cliff Martinez Weiterlesen

KRITIK: BRIGHT

Seit einigen Tagen kann dieser Fantasy-Actionfilm auf dem Streaming-Dienst Netflix geschaut werden. Regie führte David Ayer, in den Hautrollen sind Will Smith und Joel Edgerton zu sehen. Ob sich das hohe Budget von etwa 90 Millionen Dollar auszahlt erfährt ihr in dieser Kritik zu Bright.

Originaltitel: Bright

Regie: David Ayer

Drehbuch: Max Landis

Produktion: David Ayer, Max Landis, Eric Newman und Bryan Unkeless

Kamera: Roman Vasyanov

Musik: David Sardy

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HANDLUNG

In Los Angeles einer alternativen Zeitzone leben Menschen, Orks, Elfen und andere Fabelwesen mehr oder weniger friedlich miteinander. Sehr zum Leidwesen des Polizisten Daryl Ward (Will Smith), der vor allem auf Kriegsfuß mit den kleinen Feen ist die in seinem Vorgarten herumschwirren. Darüber hinaus wird ihm auch noch der erste Ork-Cop zugeteilt, Nick Jakoby (Joel Edgerton). Zusammen gehen sie auf Streife und Daryl hat große Vorwürfe gegenüber seinem neuen Partner. Eines Nachts stoßen sie bei einem Routineeinsatz auf einen magischen Stab, der einer Elfin namens Tika (Lucy Fry) gehört. Schon bald müssen sie diesen Stab mit allen Mitteln beschützen, gerät er in falschen Hände könnte es das Ende der Welt bedeuten.

DREHBUCH UND STORY

Nah dem eher enttäuschenden Suicide Squad bekam Regisseur David Ayer nicht die positivsten Rückmeldungen, dabei kann er nur bedingt etwas dafür da sich Warner massiv in den Film eingemischt hat. Nun bekam er von Netflix die Chance, einen weiteren Film zu inszenieren. Dieser hat tolle Ideen und zwei großartiger Hauptdarsteller, aber auch einige Probleme.

Bereits in den ersten Minuten verstehst du als Zuschauer die Idee hinter Bright. Viele verschiedene Fantasie-Wesen leben mit Menschen gemeinsam untereinander. Darüber hinaus werden die Figuren Ward und Jakoby eingeführt und wie zwei mehr oder weniger Einzelgänger miteinander auskommen müssen. In dieser Phase macht der Film enorm viel Spaß, vor allem weil noch nicht klar ist in welche Richtung sich die Inszenierung entwickelt.

Ab dem Zeitpunkt, wo der magische Stab gefunden wird, wird das Verfolgen der Story etwas anstrengend. Die Handlung verläuft sich immer wieder im Sand, springt von Action-Einlage zu Action-Einlage und bietet kaum Raum zum Verschnaufen. Darüber hinaus gibt es einige langatmige Stellen, was den Film etwa zehn Minuten zu lang macht.

Trotz der Schwächen unterhält die Inszenierung, was vor allem an den beiden Hauptdarstellern liegt die perfekt harmonieren. Darüber hinaus tragen die Beiden die Handlung auf deren Schultern. Regisseur David Ayer kreierte durchaus interessante und tolle Ideen, die Spaß machen. Es wäre aber eindeutig mehr drinnen gewesen.

DER CAST

Will Smith (Suicide Squad) als Daryl Ward

In Suicide Squad war er einer der Lichtblicke und auch in Bright zeigt er als Daryl Ward eine ausgezeichnete Leistung. Ein leidenschaftlicher Polizist, der nicht ganz freiwillig mit dem Ork-Polizisten Jakoby ein Team bildet. Er macht auch eine tolle Entwicklung durch und löst sich mehr und mehr den Vorwürfen gegenüber seinem neuen Partner.

Joel Edgerton (Loving) als Nick Jakoby

Joel Edgerton verkörpert eine Figur, die es als erster Ork in den Polizeidienst geschafft hat. Dadurch hat er aber ein sehr mieses Standing, keiner nimmt ihm ernst geschweige will mit ihm auf Streife fahren. Es ist schwer zu erkennen, ob der in einem Kostüm oder einen Motion-Capture-Anzug steckt, doch seine Performance und die Harmonie mit Will Smith ist großartig.

Weitere Charaktere

Eine wichtige Rolle verkörpert Lucy Fry (Vampire Academy) als Elfin Tika. Sie trägt dazu bei, dass die Handlung entscheidend voranschreitet. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten. Dazu gesellen sich bekannte Namen wie etwa Noomie Rapace (What happend to Mondea?) als Leilah/Liela und Edgar Ramirez (Gold) als Kandomere.

Die Harmonie zwischen Will Smith und Joel Edgerton ist so stark und perfekt, dass (fast) alle Nebenfiguren kaum Chance haben zu glänzen. Auch hier wäre viel mehr drinnen gewesen.

TECHNIK, KAMERA, SOUNDTRACK

Auf technischer Ebene schöpft der Film sein verhältnismäßig geringfügiges Genre-Budget solide aus. Szenen in den Städten, wenn Ward mit seinem Ork-Kollegen auf Streife fährt, sind sehr gelungen. Kommt es allerdings zu CGI-Effekten, merkt man zwar die Kreativität des Regisseurs aber auch den Greenscreen. Darüber hinaus gefällt mir das Ork-Design nur bedingt.

Die Kameraarbeit dagegen ist gelungen. Immer wieder wird Los Angeles mit Luftaufnahmen eingefangen. Bei Dialogen ist sie naturgemäß ruhiger und näher, bei Action-Einlagen hektisch. Das Szenenbild könnte unterschiedlicher nicht sein. Quer durch alle Gesellschaftsschichten erleben wir heruntergekommene und edle Vierteln, die Polizeistation und der Streifenwagen von Ward und Jakoby.

Der Soundtrack fällt sehr stark aus. Eine gute Mischung aus Hip-Hop-artigen Rhythmen und orchestralem Sound. Wertet den Film um einiges auf.

BEWERTUNG UND FAZIT

Es ist schon erstaunlich, wie viel Geld der Streaming-Anbieter Netflix mittlerweile in die Hand nimmt, um eigenen Content anzubieten. Etwas weniger als 100 Millionen Dollar Budget für einen Film, der gratis im Netz schaubar ist, ist eine richtige Ansage. Bright bietet großartige Ideen, eine gelungene Mischung zwischen Fantasie und realer Welt und zwei grandiose Hauptdarsteller, die perfekt harmonieren. Er hat zwar einige massive Schwächen in der Story und einige Effekte sehen nicht optimal aus, aber er unterhält und fällt sehenswert aus.

Genrewertung Fantasy/Actionfilm: 6,5 / 10

Allgemeine Wertung: 5 / 10

 

Quelle Bild: dvd-forum.at

 

 

 

KRITIK: KINGSMAN – The Golden Circle

Die Gentlemen-Agenten der Kingsman sind zurück. Nach dem überraschenden und großartigen Vorgänger führte abermals Matthew Vaughn Regie. Ob der Nachfolger die Stärken des ersten Teils übertrumpft oder doch eine Enttäuschung wird, erfährt ihr in dieser Kritik zu Kingsman – The Golden Circle.

Originaltitel: Kingsman: The Golden Circle

Regie: Matthew Vaughn

Drehbuch: Matthew Vaughn und Jane Goldman

Produtkion: u.a. Mark Millar, Adam Bohling, Dave Gibbons, Pierre Lagrange und Matthew Vaughn

Kamera: George Richmond

Musik: Henry Jackmann und Matthew Margeson Weiterlesen

KRITIK: BABY DRIVER

Im Vorfeld wurde der neue Film von Edgar Wright sehr stark gehyped. Er handelt von einem Fluchtwagenfahrer, der aus dem Geschäft aussteigen will. Der Stil des Regisseurs ist immer etwas Besonderes und Eigenes und er spricht sehr viel mit der Sprache des Bildes. Ob sein neuestes Werk auch so besonders und sehenswert ist, erfährt ihr in dieser Kritik zu Baby Driver.

Originaltitel: Baby Driver

Regie: Edgar Wright

Drehbuch: Edgar Wright

Produktion: Tim Bevan, Eric Fellner und Nira Park

Kamera: Bill Pope

Musik: Steven Price Weiterlesen

KRITIK: Planet der Affen: Survival

Der Krieg hat begonnen. Im dritten Teil der spektakulären Trilogie geht der Kampf um den Planeten in die entscheidende Phase. Ein skrupelloser Colonel führt Krieg gegen die Affen, die eigentlich nur im Einklang mit den Menschen leben wollen. Ich durfte ihn bereits in einer Pressevorführung sehen und daher geht es in dieser Kritik um Planet der Affen: Survival.

Originaltitel: War For The Planet Of The Apes

Regie: Matt Reeves

Drehbuch: Matt Reeves und Mark Bomback

Produktion: Peter Chernin, Dylan Clark, Rick Jaffa und Amanda Silver

Kamera: Michael Seresin

Musik: Michael Giacchino Weiterlesen

KRITIK: TRANSFORMERS 5: The Last Knight

Der mittlerweile fünfte Teil einer Filmreihe, die sehr viele Fans hat und regelmäßig enorm viel Geld einspielt. Dieses Mal befasste sich Regisseur Michael Bay mit der Artus-Sage und generell der Geschichte der Menschheit. In dieser Kritik geht es um Transformers 5: The Last Knight.

Originaltitel: Transformers 5: The Last Knight

Regie: Michael Bay

Drehbuch: Art Marcum, Matt Holloway und Ken Nolan

Produktion: Ian Bryce, Tom DeSanto, Lorenzo di Bonaventura und Don Murphy

Kamera: Jonathan Sela

Musik: Steve Jablonsky Weiterlesen

KRITIK: Die Mumie 2017

Universal plant großes. Ein Universum, in dem nur Monster und böse Kreaturen vorkommen – das Dark Universe. Ob dieses Universum auch so erfolgreich wird wie jenes von Marvel bleibt abzuwarten. Dieses Remake macht den Anfang und daher geht es in dieser Kritik um Die Mumie.

 

Originaltitel: The Mummy

Regie: Alex Kurtzman

Drehbuch: Jon Spaihts und Christopher McQuarrie

Produktion: Alex Kurtzman, Chris Morgan, Roberto Orci und Sean Daniel

Kamera: Ben Seresin

Musik: Brian Tyler Weiterlesen

KRITIK: Free Fire

Der neue Film von Ben Wheatley spielt ausschließlich an einem einzigen Ort und handelt von einem geplatzten Waffendeal. Daher ist beim Lesen des Titels klar was passieren wird, in dieser Kritik geht es um Free Fire.

 

Originaltitel: Free Fire

Regie: Ben Wheatley

Drehbuch: Ben Wheatley und Amy Jump

Produktion: Andrew Starke, Martin Scorsese, Danny Perkins, David Kosse und Emma Tillinger Koskoff

Kamera: Laurie Rose

Musik: Geoff Barrow und Ben Salisbury Weiterlesen

TRAILERANALYSE: The Great Wall Trailer 2

 

Wer die erste Analyse noch nicht kennt, kann das hier nachholen:

https://derplapperblog.wordpress.com/2016/08/05/the-great-wall-der-erste-trailer/

 

Der zweite Trailer gibt mehr Einblicke in Story und zeigt mehr Figuren und die Bedrohung. Ich fand ihn viel besser als den ersten, da er auch mehr Action bietet. Schaut ihn euch an und danach gibt es in schriftlicher Firm meine neuen Erkenntnisse und Erwartungen zum Film der auf der chinesischen Mauer spielt. Viel Spaß beim Lesen.

 

 

NEUE ERKENNTNISSE

Wir bekommen viele neue Szenen präsentiert und einen Feind, der übermächtig scheint. Viele Echsen-artige Wesen, die in der letzten Einstellung des Trailers ein wenig an World War Z erinnert. Ich hoffe, dass hier nicht zu übertrieben wurde.

Denn eigentlich macht der Trailer viel Laune und zeigt unter anderem Matt Damon warum er in Asien ist. Er ist weit gereist um einen Handel vorzuschlagen. Es ist immer noch nicht sein Name bekannt, ich denke aber, dass er eine Art Söldner oder etwas Ähnliches ist. Er wird zuerst nicht ernst genommen. Im Falle der Bedrohung wird er frei gelassen und kämpft auf der Seite der Chinesen.

Erste Szenen von Willem Dafoe sind zu sehen, allerdings nicht sehr viele. Ich kann mir vorstellen, dass er eine Nebenrolle spielt und eine Art Mentor oder Ratgeber für Matt Damon sein wird.

Viele neue Actionszenen sind zu sehen und epische Sequenzen wie die Szenen mit den Pfeilen und der Tasse. Die Kamerafahrten sind auch sehr spektakulär und könnten neben der Technik das Highlight dieses Filmes werden.

 

MEINE ERWARTUNGEN

Der technische Aspekt wird großartig werden und der Film sieht so aus, als wäre er für das Kino gemacht. Bombastische Explosionen und Actionszenen lassen auf einen Blockbuster hoffen, der wahrscheinlich in 3D erscheinen wird. Ein bisschen Sorge habe ich bei der Geschichte, die in Filmen einen wesentlichen Part einnimmt. Ich hoffe, dass diese etwas hergibt und ein paar Überraschungen in petto hat. Hier bin ich etwas zurückhaltend, der Film wirkt als wäre er vorhersehbar. Tiefgründige Charakterentwicklungen erwarte ich mir generell nicht. Aber begeistert bin ich dennoch und ich werde ihn mir auf jeden Fall anschauen.

Kinostart ist der 23. Februar 2017. Regie führt der chinesische Regisseur Zhang Yimou.

 

Was sagt ihr zu diesem zweiten Trailer. Seid ihr skeptisch oder denkt ihr, dass er großartig wird? Schreibt mir Kommentare oder kontaktiert mich auf Facebook und Twitter. Bis zur nächsten Analyse.

 

Euer Thomas

KRITIK: Mechanic: RESURRECTION

 

 

Jason Statham ist zurück und spielt abermals den berühmten Auftragskiller Arthur Bishop. Er verteilt wieder ordentlich Tritte und Schläge und daher geht es in dieser Kritik jetzt um Mechanic: Resurrection.

 

 

 

Originaltitel: Mechanic: Resurrection

Regie: Dennis Gansel

Drehbuch: Philip Shelby und Tony Mosher

Produktion: John Thompson, Robert Earl, David Winkler und William Chartoff

Musik: Mark Isham

Kamera: Daniel Gottschalk Weiterlesen

STAR TREK BEYOND

Der Dritte Teil Der Reboot-Saga. Die Enterprise ist weiterhin am Weg auf ihrer Fünf-Jahres-Mission und stößt auf einen Hilferuf eines anderen Schiffes. Zu spät wird erkannt, dass es ein Hinterhalt ist. In dieser Kritik geht es um Star Trek Beyond.

 

 

Originaltitel: Star Trek Beyond

Regie: Justin Lin

Drehbuch: Simon Pegg, Doug Jung, Roberto Orci, John D. Payne und Patrick McKay

Produktion: J.J. Abrams, Bryan Burk und Roberto Orci

Musik: Michael Giacchino

Kamera: Stephen F. Windon Weiterlesen