KRITIK: THE DEFENDERS STAFFEL 1

Die vier Netflix-Superhelden Luke Cage, Daredevil, Iron Fist und Jessica Jones sind endlich vereint. Gemeinsam müssen sie zusammenarbeiten um die bereits bekannte kriminelle und geheimnisvolle Organisation „Die Hand“ endgültig zu besiegen. In dieser Serienkritik geht es um die erste Staffel von The Defenders

Originaltitel: The Defenders

Genre: Superhelden/Action

Regie: u.a. S.J. Clarkson, Farren Blackburn, Peter Hoar und Phil Abraham

Idee: Douglas Petrie und Marco Ramirez

Produktion: Marvel Studios, Marvel Televison, ABC Studios

Erstausstrahlung: Weltweit am 18. August 2017 auf Netflix Weiterlesen

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KRITIK: American Gods Staffel 1

Eine weitere Serie die im Vorfeld extrem gehyped wurde. Einer der Hauptgründe, warum ich mir endlich einen Amazon Prime Account erstellt habe. Eine Geschichte rund um alte und neue Götter, Mythologien, Traumwelten und anderen bizarren Dingen. Ob dieser Hype schlussendlich gerechtfertigt ist, erfährt ihr in dieser Kritik zur ersten Staffeln von American Gods.

 

 

Originaltitel: American Gods

Genre: Fantasy, Mystery

Regie: David Slade und Adam Kane

Idee: Bryan Fuller, Michael Green / nach Romanvorlage von Neil Gaiman

Produktion: The Blank Corporation, Starz Originals, FremantleMedia North America

Erstausstrahlung: 30. April 2017 in den USA auf Starz / 1. Mai 2017 auf Amazon Video Weiterlesen

KRITIK: True Detective Staffel 1

Im Jahre 2014 erschien die erste Staffel dieser Anthologieserie auf HBO und überzeugte Kritiker und Fans zugleich. Ich persönlich habe die Blu-ray schon etwas länger herumliegen und vor kurzem beschlossen, sie mir endlich anzuschauen. Warum ich genauso begeistert war wie viele andere erfährt ihr in dieser Kritik zu der ersten Staffel von True Detective.

 

 

Originaltitel: True Detective

Genre: Krimi, Mystery, Drama

Regie: Cary Joji Fukunaga

Idee: Nick Pizzolatto

Produktion: Cary Fukunaga, Nick Pizzolatto, Richard Brown und Steve Golin

Kamera: Adam Arkapaw

Erstausstrahlung: 12. Jänner 2014 auf HBO Weiterlesen

GAME OF THRONES – Staffel 1

Die Romanreihe „Das Lied von Feuer und Eis“ von George R.R. Martin dient als Vorlage dieser im europäischen Mittelalter angesiedelten fiktiven Welt. Es geht um Macht, Politik und Intrigen und die zwei mächtigsten Adelshäuser scheinen sich zu bekämpfen. In dieser Kritik geht es um die erste Staffel von Game of Thrones. 

 

Originaltitel: Game of Thrones

Produktion: HBO

Genre: Fantasy

Idee: Bücher von George R.R. Martin, Serie von David Benioff und D.B. Weiss

Erstausstrahlung: 17. April 2011 auf HBO

Deutschsprachige Erstausstrahlung: 2. November 2011 auf TNT Serie Weiterlesen

The Shannara Chronicles – Staffel 1

 

The Shannara Chronicles basiert auf der gleichnamigen Buchreihe von Terry Brooks. Der zweite Teil dient als Vorlage für die erste Staffel, die tausend Jahre nach einem verheerenden Krieg auf der Erde spielt. Die Überlebendenden entwickelten sich in vier verschiedene Rassen – Gnome, Elfen, Trolle und Zwerge. Viel Spaß bei meiner Serienkritik zu The Shannara Chronicles.

 

 

 

Originaltitel: The Shannara Chronicles

Produktion: Sonar Enterttainmnt, MTV

Genre: Fantasy

Idee: Al Gough und Miles Millar

Erstausstrahlung: 5. Jänner 2016 in den USA auf MTV

 

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(Quelle Bild: http://www.comingsoon.net/tv/news/678519-shannara-chronicles-season-2#/slide/1)

 

HANDLUNG

 

Der Ellcrys, ein sogenannter Lebensbaum, beschützt die Welt der vier Länder von Dämonen. Diese sind nach einer großen Schlacht innerhalb des Baumes gefangen. Um den Baum zu beschützen, werden sieben Hüter in einem speziellen und gefährlichen Rennen ermittelt. Einer dieser Hüter ist weiblich und hört auf den Namen Amberle (Poppy Drayton). Sie ist eine Prinzessin und die Enkelin von Eventine (Jonathan Rhys-Davies), den Elfen-König von Arborlon.

Plötzlich stirbt der Baum und verliert nach und nach Blätter. Jedes Blatt steht für einen Dämon und ist einmal das letzte Blatt gefallen, erhebt sich eine große Macht um die Vier Länder auszulöschen. Um das zu verhindern, muss ein Hüter oder eine Hüterin einen speziellen Samen zu einem unbekannten Ort bringen. An diesem Ort befindet sich das Blutfeuer und nur so kann die Welt gerettet werden.

Da alle Hüter Tod sind, liegt es an Amberle diese Mission zu erfüllen. Gemeinsam mit dem Halb-Elfen Wil (Austin Butler), dem weiblichen Menschen Eretria (Ivana Baquero), dem Druiden Allanon (Manu Benett) und einigen elfischen Soldaten treten sie eine lange Reise ins Ungewisse an. Die Zeit drängt, denn der Ellcrys stirbt nach und nach und bald sind alle Dämonen frei.

 

DER CAST

 

Austin Butler als Wil Ohmsford

Will ist Halb-Mensch und Halb-Elf. Er ist ein Nachkomme des elfischen Königsgeschlechts und daher in der Lage, die mächtigen Elfensteine zu benutzen. Da er von seinem Schicksal nicht weiß beziehungsweise es noch nicht versteht, dass er ein Nachkomme von Shannara ist, bekommt er Hilfe. Der Druide Allanon wird für ihn ein Mentor.

 

Poppy Drayton als Prinzessin Amberle

Amberle ist die Enkelin von König Eventine. Sie nimmt an dem gefährlichen Rennen teil, wo die Gewinner zu den Hütern des Baumes Ellcrys befördert werden. Sie schafft es als erste Frau, weil der Baum mit ihr kommuniziert. Nach einem Zwischenfall im Königspalast ist sie die einzige Überlebende und die letzte Rettung der vier Länder, um die Dämonen zu besiegen.

 

Manu Bennet als Allanon

Allanon ist ein Druide, der nach langer Zeit aus seinem Schlaf erwacht und sich nach Arborlon aufmacht um König Eventine zu informieren, dass die Dämonen sich erheben. Er unterstütz den König und außerdem muss er Wil dazu bringen, dass er sein Schicksal erkennt und zu einem mächtigen Shannara wird. Viel zu tun, denn sein Erzfeind Dagda Mor ist ihm auch auf den Fersen.

 

Ivana Baquero als Eretria

Eretria ist eine der wenigen Menschen in der Welt von Shannara Chronicles. Eine Landstreicherin, die durch List und Lügen überlebt, zudem sind ihr andere Wesen egal. Doch mehr und mehr wird sie Teil der Gemeinschaft, die die vier Länder retten muss und schließt sich dem Trupp an.

 

Jonathan Rhys-Davis als König Eventine

König Eventine ist ein weiser König, der für sein Volk immer das Beste möchte. Er war überrascht, als seine Enkelin Amberle das Rennen gewonnen hat und zur Hüterin wurde. Immer bedacht, richtig zu handeln, berät er mit seinem Freund Allanon wie die Dämonen zu besiegen sind.

 

 

Die Darsteller_innen geben sich Mühe und machen ihren Job recht ordentlich. Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass das Drehbuch einfach gestrickt ist. Höhepunkte sind definitiv Dialoge mit Manu Bennet und Jonathan Rhys-Davis. Wenn sie sprechen oder in einigen Szenen zu sehen sind, ist die gesamte Aufmerksamkeit auf sie gerichtet.

Jedoch ist zu beobachten, dass beim gesamten Cast darauf geachtet wurde der gewünschten Zielgruppe gerecht zu werden. Viele Figuren fielen daher etwas zu klischeehaft aus, aber damit kann ich leben. Es ist immer zu beachten, welche Schauer will ich als Serienmacher erreichen.

 

WAS IST POSITIV?

 

  • Die Effekte

Für eine Fernsehproduktion, noch dazu von MTV, sehen die Effekte sehr gut aus. Wenn ein Blatt des Ellcrys hinunterfällt und dann verbrennt, ist das schon recht ordentlich animiert. Gegen Ende werden die Effekte etwas schlechter, aber immer noch in einem akzeptablen Rahmen.  Auch der Bösewicht Dagda Mor sieht gut aus und hat mir gut gefallen.

 

  • Die Entwicklung der Darsteller

Zugegeben, zu Beginn konnte ich mich schwer mit den Hauptdarstellern identifizieren. Aber nach und nach entwickelten sie sich immer mehr und glaubhafter, so dass ich am Ende sagen kann: Ich bin zufrieden mit deren Leistungen. Konkret trifft das auf Wil zu, den Halb-Elfen. Er macht auch die größte Entwicklung durch.

 

  • Die Optik der Welt

In Verbindung mit den tollen Effekten sieht auch die gesamte Welt von Shannara großartig aus. Prachtvolle Paläste der Elben, weitläufige Waldgebiete und Gebirgspässe sehen einfach glaubhaft aus. Kein Wunder, wurde doch in Neuseeland gedreht wo auch Herr der Ringe entstanden ist. Die Flora und Fauna des Inselstaates bietet sich anscheinend hervorragend für Fantasy-Filme. Fantasy- und Landschaftslieblinge kommen definitiv auf ihre Kosten.

 

  • Manu Bennet und Jonathan Rhys-Davis

Diese beiden Darsteller sorgen für ganz große Momente. Wenn sie erscheinen, nehmen sie den gesamten Raum ein und die Aufmerksamkeit ist auf sie gerichtet. Der Serien-Fan merkt auch, dass die Beiden Erfahrung im Genre Fantasy haben. Manu Bennet spielt in der Der Hobbit Trilogie den Ork-Anführer Azog. Jonathan Rhys-Davis ist vielleicht noch bekannter, da er in der grandiosen Herr der Ringe Trilogie den Zwerg Gimli verkörpert. Beide sind eine absolute Bereicherung für diese Serie und werten diese auch auf.

 

WAS IST NEGATIV?

 

  • Die Handlung

Im Grunde ist die Hauptgeschichte in Ordnung und die Basis für eine spannende Story mit der postapokalyptischen Welt und der Entstehung vier neuer Länder und Rassen ist gegeben. Nur muss ich diese negativ bewerten, da speziell gegen Ende die Erzählstruktur stark nachlässt. Es braucht fast zehn Folgen, bis sie das Blutfeuer gefunden haben und brauchen aber nur eine halbe Folge, um den gesamten Weg wieder zurückzureiten. Das ist schade. Zudem erinnert Shannara Chronicles an Teenie-Serien, da waren mir einige Sequenzen dann doch zu kitschig. Eigentlich Schade, aber der Zielgruppe angepasst.

 

  • Nebenhandlungen und -figuren

Im Zuge der Erzählstruktur entstehen gegen Ende plötzlich Nebenhandlungen, die überhaupt nichts mit der eigentlichen Fantasy-Welt zu tun haben. In einer Folge erreichen die drei Protagonisten ein Menschendorf, die elektrisches Licht haben und auf einem Film-Projektor Star Trek 1 zeigen. Wieso? Das zerstört das gesamte Flair der Shannara Chronicles.

 

  • Die Kämpfe

Wenn ich eine Fantasy-Serie schaue, erhoffe ich mir auch gewaltige Schlachten und epische Schwertkämpfe. In Shannara Chronicles ist beides gar nicht bis selten vorhanden. Bedrohungen werden oft ignoriert oder sind viel zu schnell vorbei und der finale Kampf ist sowieso mehr schlecht als recht. Viel zu kurz und auch nicht unbedingt gut choreografiert.

 

  • Die Musik

Orchestrale Rhythmen, bedrohliche Trompeten und was auch immer zu einem Fantasy-Spektakel dazu gehört. All das wird leider nicht ganz zu hören sein. Auch in Kombination mit zu kitschigen Szenen ertönt Musik aus einem Teenie-Film, was überhaupt nicht in eine Fantasy-Welt passt. Das ist schade, denn gerade am Musiksektor kann eine Szene noch glaubhafter und atmosphärischer rüberkommen. Aber nicht bei Shannara Chronicles – Minuspunkt.

 

FAZIT

 

Die Serie richtet sich stark an jüngere Zuschauer und daher sollten sich Interessierte keine grandiosen, tiefgründigen Dialoge erwarten. Die Handlung ist dementsprechend kurzweilig und hat keine komplizierten Nebenhandlungen und Zeitlinien. Da ich Game of Thrones, auch eine Fantasy Serie, noch nicht gesehen habe, fehlt mir natürlich der Vergleich dazu.

Die Effekte sind für eine TV-Produktion sehr ordentlich und Schauspieler wie Manu Bennett und Jonathan Rhys-Davis heben das Niveau. Empfehlenswert ist sie auf jeden Fall, weil sie dennoch einige gute Ideen aufweist. Wer aber hochdramatisches erwartet und bombastisches wie Herr der Ringe, wird die Serie nicht großartig finden. Fantasy-Fans können aber einen Blick riskieren.

 

Shannara Chronicles bekommt auf meiner Skala 3 / 5 Fantasy Punkte

 

 

 

 

Das war meine Review zu Shannara Chronicles und ich habe wieder mal ein neues Layout ausprobiert. Wie gefällt es denn Euch? Und wie fandet ihr Shannara Chronicles, falls es ihr schon gesehen habt? Schreibt mir Kommentare oder kontaktiert mich auf Facebook und Twitter. Bis zur nächsten Review.

 

Euer Thomas

How to Get Away with Murder – STAFFEL 1

 

Originaltitel: How to Get Away with Murder
Idee: Shonda Rhimes
Produktion: Betsy Beers, Peter Nowalk und Shonda Rhimes
Studio: ABC

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(Quelle Bild: http://www.moviepilot.de/serie/how-to-get-away-with-murder/staffel/1/bilder/214790)

 
EINLEITUNG

Vor ein einigen Tagen bin ich auf Netflix auf die Krimi-Serie How to Get Away with Murder (englisch für: Wie man mit Mord davonkommt) gestoßen und war von Start weg begeistert. Ich hätte am liebsten alle Folgen am Stück geschaut, leider ging sich dieses Vorhaben zeitlich nicht aus. Ich habe nun alle Episoden zu Ende geschaut und möchte euch hier ohne großartigen Spoiler diese Serie vorstellen. Ich werde im groben die Handlung beschreiben,welche Handlungsstränge es gibt und die wichtigsten Charaktere vorstellen.
Es wird der erste Eintrag über Serien im neuen Gewand sein, denn auch in dieser Kategorie möchte ich ein wenig Struktur hineinbringen und ähnlich wie die Filmkritiken gestalten. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

 

HANDLUNG

In How to Get Away with Murder dreht sich alles um die erfolgreiche aber skrupellose Anwältin und Strafverteidigerin Annalise Keating (Viola Davis). Sie verliert ungern einen Fall vor Gericht und ist bereit, alles in ihrer Macht zu unternehmen um zu siegen. Da kann es schon mal vorkommen, dass Annalise sich auf nicht ganz legale Weise Beweismittel besorgt. In ihrem Nebenjob unterrichtet sie an der Middleton Law School angehende Anwält_innen. Ihr Kurs heißt „How to Get Away with Murder“. Das nicht genug, haben fünf Kursteilnehmer_innen die Chance, in ihrem Team  mitzuhelfen um Fälle aufzuklären. Außerdem verleiht sie eine spezielle Statue für außergewöhnliche Leistungen.

 

NEBENHANDLUNGEN

Episodenfälle

 

Ab der ersten Folge erleben wir die Arbeit von Annalise und ihren Student_innen in Episodenfällen – pro Folge muss ein Fall aufgeklärt werden. Denn es gibt immer eine Person, die verdächtigt wird und die es zu verteidigen gilt. Neben Annalise und ihren Auserwählten arbeiten noch Bonny Winterbottom (Liza Weil) und Frank Delfino (Charlie Weber) in ihrem Team. Speziell Frank ist ein wichtiger Baustein bei ihren Fällen, erledigt er die richtig heiklen Aufgaben diskret – er ist die einzige Person ohne Anwaltsausbildung. Die Student_innen geben alles, um an die Statue zu gelangen und vor allem um bei Annalise Eindruck zu hinterlassen. Das gelingt mal mehr mal weniger.

Flashbacks

Wir sehen nicht nur die Episodenfälle und die Arbeit von Annalise Keating, sondern die Handlung springt teilweise in die Vergangenheit und zeigt wie vier der fünf Student_innen eine Leiche verschwinden lassen wollen. Sie sind nervös und haben Angst, erwischt zu werden. Je weiter die Serie voran schreitet, desto mehr wird dieses Szenario aufgelöst und nach einigen Folgen treffen sich die Vergangenheit und die Gegenwart und wir Schauer wissen was wirklich passiert ist. An dieser Stelle möchte ich nicht mehr spoilern, ihr sollt selbst erfahren wann dies geschieht. Der „WOW“-Effekt ist aber sehr groß.

Der Mord an Lila Stangard

Der längste Handlungsbogen der ersten Staffel ist die Aufklärung des Mordes an Lila Stangard (Megan West). Von Beginn weg ist Lila verschwunden beziehungsweise schon sehr früh wissen wir, dass sie tod ist. Nur wer hat sie getötet? Schnell wurden zwei Verdächtige festgenommen, unter anderem die Nachbarin eines Studenten der bei Annalise arbeitet. Doch im Grunde scheint Jeder verdächtig zu sein, speziell Tom Keating (Tom Verica), der Ehemann von Annalise. In wie weit er darin verwickelt ist und wer der wahre Mörder von Lila ist, möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.

 
CHARAKTERE/SCHAUSPIELER

In dieser Kategorie möchte ich euch in kurzen Worten die wichtigsten Charaktere vorstellen.

Viola Davis als Annalise Keating
Annalise ist im Gerichtssaal eine toughe Frau, skrupellos und will mit aller Macht Fälle gewinnen – auch wenn sie mit Sicherheit weiß dass ihre Mandant_innen schuldig sind. Sie schreckt nicht davor zurück, Zeugen oder Angeklagte zu manipulieren. Sie besitzt sehr viel Ehrgeiz und Willen und das merkt man ihr in jeder Sekunde an. Privat hingegen wirkt Annalise zerbrechlich und kämpft um ihre Ehe mit Tom. Sie vertraut ihn nicht mehr, da sie glaubt dass er sie betrügt. Andererseits hat sie ihn auch betrogen.

Alfred Enoch als Wes Gibbins
Wes ist der Nachzügler der Gruppe, da er erst im letzten Moment als Teammitglied von Annalise ausgewählt wurde. Anfangs von der Gruppe nicht beachtet, gewinnt er durch seinen Scharfsinn das Vertrauen von ihr und vor allem von Annalise Keating. In weiterer Folge fängt er eine Beziehung mit seiner Nachbarin Rebecca an, die als Mordverdächtige im Fall Lila Stangard verhaftet wird.

Jack Falahee als Connor Walsh
Connor ist homosexuell und prahlt damit herum. Durch sein Aussehen gelangt er einfach an Informationen, die hilfreich für die Fälle von Annalise sind. Er schreckt auch nicht davor zurück, mit dem Verlobten von Michaela Pratt ein Verhältnis gehabt zu haben.

Aja Naomi King als Michaela Pratt
Michaela kommt aus gutem Hause und ist verlobt mit Aiden, der für den New Yorker Bürgermeister arbeitet. Annalise ist ihr ganz großes Vorbild und sie will genauso erfgolreich sein wie sie. Das hemmt sie und lässt sie manchmal verzweifeln, da Michaela in allen Bereichen die Beste sein will. Als sie erfährt, dass Aiden ein Verhältnis mit Connor hatte, ist sie geschockt und trennt sich von ihm.

Katie Findley als Rebecca Sutter
Rebecca hat eine Art Schutzschild um ihre Gefühle zu verbergen. Sie ist unhöflich und weist als Abschreckung alle Menschen ab. Auch Wes, der neben ihrer Wohnung einzieht und nett zu ihr ist. Doch nach und nach vertraut Rebecca ihn und beide werden ein Paar. Sie ist auch eine von zwei Personen, die im Zuge der Ermittlungen zum Tod von Lila Stangard festgenommen werden.

Matt McGory als Asher Millstone
Der Vater von Asher ist Bundesrichter und daher hat er Selbstbewusstsein. Das wirkt manchmal arrogant, doch er hat auch ein gutes Herz. Seine Konkurrent_innen verspottet er des Öfteren mit Freude, um diese zu verunsichern. Er will unbedingt die Statue haben.

Karla Souza als Laurel Castillo
Laurel ist eine ruhige und nachdenkliche Frau, daher wirkt sie oft desinteressiert. Doch sie wird unterschätzt und hat teilweise gute Ideen für die Fälle von Annalise. Obwohl sie einen Freund hat, fühlt sie sich zu Frank hingezogen.

Liza Weil als Bonnie Winterbottom
Sie ist Anwältin und unterstützt in ihrer Funktion Annalise bei den Fällen und mit der Administration. Auch wenn sie mit den Entscheidungen von Keating nicht immer zufrieden ist, stet sie loyal hinter ihrer Chefin. Diese vertraut ihr aber nicht zu 100 Prozent, da Bonnie ein gutes Verhältnis zu Sam Keating hat.

Charlie Weber als Frank Delfino
Frank ist ebenfalls ein wichtiger Baustein im Team von Annalise, der aber kein Anwalt ist. Er rückt aus, wenn unangenehme und speziell vertrauliche Arbeiten zu erledigen sind. Er steht zu 100 Prozent hinter Annalise und auch ihr Vertrauen ist sehr groß. Zudem ist er gut vernetzt. Frank fühlt sich oft zu junge Studentinnen hingezogen, aber Laurel scheint sein absoluter Favorit zu sein.

 
Viola Davis sticht natürlich von allen Darsteller_innen heraus. Ihre Leistung als Annalise Keating ist großartig und vor allem glaubwürdig. Man sieht in ihrer Mimik richtiggehend ihre Entschlossenheit Fälle zu gewinnen. In Summe ist aber der gesamte Cast sehr gut gewählt, viele verschiedene Charaktere die gut miteinander harmonieren. Die eine oder andere Nebenrolle hätte man durchaus noch besser besetzen können, aber durch die Darbietung von Viola Davis fällt das nicht weiter auf. Von den Student_innen gefällt mir die Leistung von Alfred Enoch am besten.

 
FAZIT/BEWERTUNG

Ich kann diese Serie nur empfehlen. Sie ist spannend erzählt, die Folgen sind sehr gut aufgebaut und die Flashbacks sorgen für Klarheit in der Story. Die Epsioden enden auch oft mit Cliffhanger, so dass man noch Eine schauen muss. Gegen Ende wird es zwar ein wenig langatmig was das Aufklären des Falles Lila Stangard betrifft. Dafür endet die letzte Folge mit einem „WOW“-Effekt und man würde am liebsten mit der zweiten Staffel beginnen. Die Krimi-Serie hebt sich von anderen ab, da nicht nur klasssiche Kirminalfälle behandelt werden, sondern sie beinhaltet auch Gerichtsverhandlungen. Zudem ist die spannendste Frage wie man als Anwalt es schafft, dass schuldige Personen frei gesprochen werden. Und das macht die Serie meiner Meinung nach sehr gut.
Die erste Staffel ist derzeit auf Netflix online und alle Folgen können dort geschaut werden.

How to Get Away with Murder bekommt auf meiner Serienskala 4,5 / 5 Kriminalpunkte

 

TRAILER

 

Das war meine Review zu How to Get Away with Murder. Schreibt mir mal eure Gedanken zu dieser Serie. Werdet ihr sie euch anschauen beziehungsweise was misfällt euch an der Serie oder findet ihr sie überhaupt nicht sehenswert?. Schreibt mir Komentare oder kontaktiert mich auf Facebook oder Twitter. Bis zur nächsten Review.

 

Euer Thomas

THE TEAM – 8-teilige Kriminalserie

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The Team ist eine internationale Kriminalserie, die sich über acht Folgen erstreckt. Die Länder Belgien, Dänemark, Deutschland, Schweiz und Österreich beteiligten sich an den Produktionen. Das besondere im Vorfeld dieser Serie war, dass beim Dreh grundsätzlich in Englisch gesprochen wurde, aber auch in den jeweiligen Landessprachen der beteiligten Kommissar_innen und Protagonisten. Also Dänisch, Deutsch, Französisch und sogar Flämisch und Schwedisch – internationaler kann eine Serie auf europäischer Ebene nicht sein. The Team wurde im Frühjahr im Fernsehen erst-ausgestrahlt und jetzt ist sie auf Netflix verfügbar. Ich habe sie mir angesehen und werde euch diese sehenswerte Serie vorstellen.

3 Morde in 3 Städten

Drei Prostituierte werden in drei verschiedenen Städten Tod aufgefunden – in Berlin, in Antwerpen und in Kopenhagen. Die Morde weißen das gleiche Muster auf: ein einziger Schuss in das linke Auge und bei jeder Leiche wurde ein Finger abgetrennt. Auf Grund dieser Tatsachen entscheidet Europol, ein spezielles Ermittlerteam zusammen zu stellen. Dieses Team besteht aus Harald Björn (Lars Mikkelsen) von der Polizei Kopenhagen, Alicia Verbeeck (Veelre Baetens) von der Polizei Antwerpen und Jackie Müller (Jasmin Gerat) vom Bundeskriminalamt (BKA) in Berlin. Harald und Jackie haben außerdem eine gemeinsame Vergangenheit, Beide betonen aber, dass dies keine Auswirkungen auf die Ermittlungen haben wird.

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Die drei Kommissar_innen begeben sich auf eine grenzüberschreitende Verbrecherjagd und versuchen, die Hintergründe zu den Morden zu ermitteln. Schnell fällt der Verdacht auf einen Belgier mit dem Namen Jean-Louis Poquelin (Carlos Leal), der an allen Tatorten gesehen wurde. Er ist der Ex-Freund einer vierten weiblichen Person, die die drei ermordeten Prostituierten gekannt hat. Poquelin wurde nämlich schon einmal verhaftet, was schon sechs Jahre her ist. Dieser Mord weist Ähnlichkeiten mit jenen Tatorten von Berlin, Antwerpen und Kopenhagen auf. Wie sich heraus stellt, wurden ihm die Morde nur angehängt und er wird als Verdächtiger ausgeschlossen.

Menschenhandel, Korruption, organisierte Kriminalität

Poquelin kann jedoch wichtige Informationen an das Ermittlungsteam weiter geben, da er gerade an einem Buch über den litauischen Staatsbürger Marius Loukauskis (Nicholas Ofczarek) schreibt. Schnell wird klar, dass er mit den Morden etwas zu tun haben muss. Doch ihn zu schnappen, wird keine leichte Aufgabe für das Team. Loukauskis hat ein wahnsinnig großes Netzwerk, verteilt auf Halb-Europa und er konnte zusammen mit seiner Ex-Frau Dahlia (Nadeshda Brennicke) ein Vermögen mit Menschenhandel und organisierter Kriminalität erwirtschaften. All diese Dinge – und auch der Mord vor sechs Jahren – konnten Loukauskis nie nach gewiesen werden.

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Er ist nicht mehr mit Dahlia verheiratet, aber sie scheint noch immer mit ihm eng verbunden zu sein. Nicht nur, weil die gemeinsame Tochter Bianca (Jella Haase) bald heiraten wird, sondern auch, weil sie ihn aus der Schusslinie nimmt. Denn die drei Ermittler_innen finden heraus, dass Dahlia die Morde in Auftrag gegeben hat, um ihren Ex-Mann zu schützen. Dem Team läuft nun die Zeit davon und sie müssen Marius Loukauskis einfangen. Doch dieser bekommt Wind, dass er gesucht wird und flüchtet in ein belgisches Landhaus. Er muss schnell handeln, denn die Schlinge um ihn und sein kriminelles Netzwerk zieht sich mehr und mehr zu.

Fazit

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The Team gefällt mir überraschend gut. Als ich die Vorschau im Fernsehen gesehen habe, war ich noch nicht so ganz begeistert. Auf Netflix habe ich aber alle Folgen innerhalb von ein paar Tagen angesehen. Die Schauspieler habe ich nicht gekannt, bis auf Nicholas Ofczarek natürlich, der den Gangster Loukauskis spielt. Er ist in Österreich einer der besten Schauspieler und seine Darbietung war ausgezeichnet. Aber auch die Leistungen von Mikkelsen, Baetens und Gerat waren sehr gut.

Die Story ist spannend aufgebaut und die Folgen sind in Anbetracht dessen, dass es nur acht Folgen gibt, ausreichend lang. Es wurden auch einige Nebenhandlungen eingebaut, die der gesamten Serie etwas Abwechslung verleihen. Und das finde ich gut, so sieht man auch die handelnden Personen in ihrem Privatleben. Wirklich Negatives konnte ich eigentlich nicht erkennen. Man hätte eventuell mehr Action rein bringen können, aber ansonsten fand ich das Setting voll in Ordnung.

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Apropos Setting, man bekommt einen kleinen Einblick in die drei Städte und auch die österreichischen Alpen wurden mit einbezogen. Am Besten fand ich die Aufnahmen, in denen man die Städte aus der Vogelperspektive sieht. Überhaupt sind die Außenaufnahmen neben der Story die ganz große Stärke von The Team. Was mich dazu führt zu sagen, schaut euch die Serie an. Vor allem, wenn ihr Netflix habt.

Die Serie bekommt von mir auf meiner plappergott Skala 4/5 Filmrollen

Cast

Harald Bjørn – Lars Mikkelsen
Jackie Müller – Jasmin Gerat
Alicia Verbeeck – Veerle Baetens
Jean-Louis Poquelin – Carlos Leal
Marius Loukauskis – Nicholas Ofczarek
Natascha Stark – Miriam Stein
Kit Ekdal – Ida Engvoll
Madame Pernel – Hilde Van Mieghem
Bianca Loukauskis – Jella Haase
Dahlia Loukauskis – Nadeshda Brennicke
Liv Eriksen – Alexandra Rapaport
Bruno Koopmann – Filip Peeters
Iris Gabler – Sunnyi Melles
Max Ritter – Marc Benjamin
Elias Müller – Andreas Pietschmann

Zum Schluss dieses Eintrages findet ihr wie immer einen Trailer, um einen letzten Eindruck von dieser Serie zu bekommen. Ich wünsche euch viel Spaß und bis zum nächsten Serien- oder Filmeintrag.

Euer Plappergott

The Blacklist Staffel 2

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Nachdem ich bereits über The Blacklist Staffel eins einen Blogeintrag geschrieben habe und mir die Serie sehr gut gefällt, hab ich beschlossen die zweite Staffel zu kaufen. Nachdem ich diese zu Ende geschaut habe, möchte ich hier auf diesem Blog ein wenig darüber schreiben. Die Schwerpunkte der Serie, in welche Richtung sich die Beziehung zwischen Red und Liz entwickelt und viele weitere spannende Themen. Wer die Serie noch nicht kennt oder die leichten Spoiler Informationen nicht lesen will, klickt auf den oberen Link und liest sich vorher den Beitrag zur ersten Staffel durch. Ihr könnt aber auch die zweite Staffel schauen und dann diesen Eintrag lesen. Auf jeden Fall wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen.

Eine Datei Namens Fulcrum

In der zweiten Staffel dreht sich alles um ein Datei Namens Fulcrum. Eine Datei, die für viele Entscheidungsträger in sehr hohen Positionen negative Auswirkungen haben könnte. Es wird vermutet, dass Reddington diese Datei in seinem Besitz hat. Doch keiner weiß, ob er sie tatsächlich hat und was genau Fulcrum eigentlich für Inhalte aufweißt. Tatsache ist, dass dieser Umstand Red zu einer Zielscheibe macht, gewisse Personen wollen ihn tot sehen.

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Vergangenheitsbewältigung

Es scheint, dass Reddington generell sehr viele Feinde hat. Seine Jagd auf Erzfeind Berlin steht ihm genauso bevor wie das Auftauchen von neuen Gegnern. Die Zusammenarbeit mit FBI Agentin Elizabeth Keen besteht nach wie vor. Weiterhin versorgt er die extra gegründete Task Force mit Namen von seiner Liste.
Zwischen Red und Liz schein es aber langsam zu Spannung zu kommen. Mehr und mehr kommen Informationen über die Vergangenheit von Elizabeth an das Tageslicht und Raymond scheint hier mehr zu wissen als sie dachte. Was ist damals wirklich passiert, als das große Feuer in ihrem Haus ausgebrochen ist und sie dabei ihre Eltern verloren hat. Sie kann sich kaum an diesen Tag erinnern. Red, der wahrscheinlich einige Details darüber weiß, schweigt wie ein Grab.

Verschwörung

Vergangenheitsbewältigung, ihre Arbeit mit der FBI Task Force, die Fulcrum Datei – Elizabeth Keene hat alle Hände voll zu tun. Das Blatt wendet sich zu Gunsten von Red, denn nicht er arbeitet für das FBI sondern das FBI arbeitet für ihn. Es ist auch offensichtlich, dass Liz sich durch die Arbeit mit Reddington etwas verändert hat. Teilweise lässt sie ihre Klarheit der ersten Tage ihrer FBI Tätigkeit vermissen und man wird das Gefühl nicht los, dass sie durch Raymond mehr und mehr wie ein Verbrecher denkt. Und dann taucht plötzlich das Gerücht auf, ihr Ex-Mann Tom Keene könnte noch am Leben sein. Abgesehen von diesem Gerücht, steht der Task Force rund um Direktor Harold Cooper eine schwere Zeit bevor. Fulcrum, diese eine spezielle Datei, könnte der Grund für eine angehende Verschwörung ausgehend aus den höchsten Kreisen sein. Wie wird das Team reagieren und wer ist beim FBI noch vertrauenswürdig?

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Fazit

Die zweite Staffel gefällt mir wieder sehr gut, wobei ich der Meinung bin, dass sie inhaltlich nicht ganz an die Erste anknüpfen kann. Nach wie vor ist die große Stärke der Serie James Spader als Raymond Reddington, der auch in dieser Staffel eine hervorragende Performance an den Tag legt. Megan Boome zeigt als Elizabeth Keene auch eine gute schauspielerische Leistung. Sehr gut ausgewählt finde ich die Gegenspieler von Reddington, unter anderem Berlin oder ein gewisser Ron Perlman, der in zwei Folgen als Bösewicht Luther Braxton zu sehen ist. Ron Perlman spielt seine Figur einfach genial und ist die perfekte Besetzung.

Die Serie beginnt sehr stark und baut im letzen Teil etwas ab. Die Tatsache, dass Reddington vielleicht der Vater von Elizabeth sein könnte, wird ein wenig in die Länge gezogen. Hier hätte man mehr Pfeffer rein bringen können und diese Frage früher beantworten können. So muss man sich bis zum Ende dieser Staffel gedulden. In Summe find ich es aber eine geniale Staffel mit einem ausgezeichneten James Spader, abwechslungsreichen Charakteren und viele spannende Folgen. Schaut euch das an und macht euch selber ein Bild. Wer Staffel eins noch nicht gesehen hat, kann das auf Netflix nachholen. Staffel zwei (und auch eins) gibt es im Fachhandel wie Saturn zu kaufen.

Auf der Plappergott Skala vergebe ich 4/5 Filmrollen

Cast

James Spader – Raymond “Red” Reddington
Megan Boone – Elizabeth Keen
Diego Klattenhoff – Donald Ressler
Harry J. Lennix – Harold Cooper
Ryan Eggold – Tom Keen
Mozhahn Marnò – Samar Navabi
Amir Arison – Aram Mojtabai
Hisham Tawfiq – Dembe Zuma
Ron Perlman – Luther Braxton
Peter Storemare – Berlin

Das war der Blogeintrag zur zweiten Staffel von The Blacklist. Am Ende gibt es noch einen Trailer zu sehen.

Euer Plappergott

The Killing Staffel 1 und 2

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Das tote Mädchen

Seattle, Washington
Ein 17 jähriges Mädchen wird von einer unbekannten Person durch ein Waldgebiet gejagt. Wenig später werden erste Utensilien, die dem Mädchen gehören, gefunden und man geht zunächst von einem Vermisstenfall aus. Die Identität des Teenagers steht auch schon fest, ihr Name ist Rosie Larsen. Die Familie von Rosie gibt die Hoffnung nicht auf, ihre geliebte Tochter wieder umarmen zu können. Doch schon bald wird sie tot in einem Kofferraum aufgefunden. Chefermittlerin Detective Sarah Linden (Mireille Enos) muss der Familie diese traurige Nachricht schonend übermitteln.

Jeder ist verdächtig

Nun beginnt die Suche nach dem Mörder. Diese gestaltet sich jedoch schwierig, da anfangs nicht viele Beweisstücke gefunden werden. Immer wieder fehlen wichtige Einzelheiten, um voran zu kommen. Außerdem wird man das Gefühl nicht los, dass in dieser Stadt Jeder verdächtig ist, der nur annähernd mit Rosie Larsen in Kontak war. Für zusätzliche Spannung sorgt der gerade stattfindende Wahlkampf zum Bürgermeisteramt zwischen Stadtrat Darren Richmond (Billy Campbell) und den amtierenden Bürgermeister Lesley Adams (Tom Butler).

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Der ehemalige Lehrer von Rosie Larsen – Bennet Ahmed (Brandon Jay McLaren) – taucht ebenfalls auf der Liste der Verdächtigen auf wie ehemalige Mitschüler des Teenagers.
Und natürlich die Familie Larsen selber, die ihre geliebte Tochter verloren hat. Doch sind sie wirklich nur die trauernden Eltern oder verbergen sie auch ein dunkles Geheimnis?

Besessen nach der Aufklärung

Detective Linden versucht mit ihrem Partner Detective Steven Holder (Joel Kinnaman), der vom Drogendezernat in die Mordkommission versetzt wurde, jedes noch so kleine Puzzleteil zu einem großen Ganzen zusammen zu setzen. Es ist ein schmaler Grad zwischen täglicher Polizeiarbeit und Besessenheit, den Mörder oder die Mörderin mit allen möglichen Mitteln zu fangen. Darunter leidet ihr Privatleben, besonders die Beziehung zu ihrem Sohn. Sie vernachlässigt mehr und mehr ihre mütterlichen Pflichten und ihr Verlobter Rick wird von ihr immer öfter sitzen gelassen. Eigentlich sollte sie ihn heiraten und mit ihrem Sohn zu ihm nach Kalifornien ziehen, aber wenn man dauernd den Flug versäumt, kann das nur schief gehen. Und ihr neuer Partner verhält sich teilweise auch sehr verdächtig. Welche Rolle spielt Holder in diesem Fall?

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Die Familie Larsen ist besessen danach, dass der Fall schnell aufgeklärt wird und sie Ruhe finden können. Es beginnen Spannungen innerhalb der Familie und die Tante der beiden Söhne von Mitch (Michelle Forbes) und Stan Larsen (Brent Sexton) hilft im Haushalt mit. Stan ist Betreiber einer Umzugsfirma und muss sich um seine Kunden kümmern. Mit der Zeit wird aber seine dunkle Vergangenheit zum Vorschein gebracht und es ist schwer einzuschätzen, ob er wirklich unschuldig ist.
Stadtrat Richmond hofft auch, dass die Ermittlungen zügig voran gehen. Schließlich will er die Bürgermeisterwahl gewinnen. Plötzlich wird auch er zum Verdächtigen, was für seinem Wahlkampf nicht die beste Werbung ist. In welcher Beziehung steht er zu Rosie Larsen und was genau hat ein Lokalpoltiker mit dem Mord eines Teenagers zu tun?

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Fazit

Ohne etwas von der Geschichte verraten zu wollen, erstreckt sich die Suche nach dem Mörder über die komplette erste und zweite Staffel. Jede Folge behandelt einen Tag, was ich schon mal sehr gut finde. Die Beweise kommen in kleinen Schüben, so wird der Mörder nicht schon nach zwei, drei Folgen entlarvt. In jeder neuen Folge kommen immer neue Verdächtige hinzu und man hat das Gefühl, dass der Mörder endlich gefasst wird. Bis ein neuer Beweis auftaucht, der den noch vor einer Folge Verdächtigen entlastet. Die Gefahr bei so einem Handlungsstrang ist, dass die Serie unnötig in die Länge gezogen wird. Dem ist aber nicht so, das komplette Gegenteil ist hier der Fall. Mehr und mehr finden die beiden Detectives Informationen über die Tatmotive, Beweise, Alibis und so weiter heraus. Nach der Mitte der ersten Staffel ist immer noch nicht ganz klar, warum Rosie überhaupt in diesem Wald war. Die Spannung bleibt bis zum Schluss aufrecht und viele Folgen enden mit einem sogenannten „Flash-Erlebnis“.

Die Serie kommt ganz ohne Action aus, es gibt sehr viele ruhige Moment, viele Dialoge. Man sitzt dennoch gespannt vor dem Fernseher und lebt richtig mit mit den Charakteren. Die Stadt Seattle ist ein perfekter Ort für diese Serie und bietet mit den vielen Regentagen, dem Hafen und dem weitläufigen Gebiet außerhalb von Seattle das nötige Stimmungsbild. Die Stadt im Staat Washington wird einige Male perfekt mit der Kamera eingefangen. Was ich noch sehr spannend finde ist, dass The Killing den Mord an das Mädchen aus drei Perspektiven erzählt – die Polizeiarbeit, das Umgehen mit der Trauer aus Sicht der Familie Larsen und aus der Perspektive des Lokalpolitikers Richmond.
Ich kann nur eine Empfehlung für diese Serie aussprechen. Tolles Setting, tolle Stadt, spannende Geschichte die bis zum Schluss fesselt und glaubwürdige Charaktere. Die Serie kann man auf Netflix schauen.

Auf der Plappergott Skala vergebe ich 10/10 Filmrollen.

Cast

Mireille Enos – Sarah Linden
Joel Kinnaman – Stephen Holder
Brent Sexton – Stan Larsen
Michelle Forbes – Mitch Larsen
Jamie Anne Allman – Terry Marek
Brendan Sexton III – Belko Royce
Billy Campbell – Darren Richmond
Tom Butler – Bürgermeister Lesley Adams
Kristin Lehman – Gwen Eaton
Eric Ladin – Jamie Wright
Brandon Jay McLaren – Bennet Ahmed
Liam James – Jack Linden
Katie Findlay – Rosie Larsen

Ich hoffe, euch hat mein zweiter Eintrag zum Thema Serien gefallen und dass ich euch diese geniale Serie schmackhaft gemacht habe. Zum Abschluss gibt es noch einen deutschen Trailer zur ersten Staffel.

Euer Plappergott

The Blacklist Staffel 1

Einleitung

Ich bin ja nicht nur ein Filmjunkie, sondern auch ein Riesenfan von Serien. Darum ist Netflix für mich ein Gewinn, weil es da sehr viele coole Serien zum schauen gibt. Über Filme hab ich ja schon einige Einträge auf meinem Blog geschrieben, aber noch nie über eine Serie. Daher wird das ab sofort geschehen. Es wird in der gleichen Kategorie sein, die ich extra dafür ein wenig umgeändert habe. Sie heißt jetzt Filme und Serien. Den Anfang macht The Blacklist Staffel 1. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen

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Die schwarze Liste

Ein gut gekleideter Mann spaziert in das FBI Hauptquartier in Washington und lässt sich ohne Gegenwehr festnehmen. Dieser Mann ist ein ehemaliger Mitarbeiter des militärischen Geheimdienstes namens Raymon „Red“ Reddington (James Spader) – mittlerweile einer der meist gesuchten Verbrecher der Welt. Niemand weiß so recht, warum er sich so willenlos festnehmen lies. Der Grund ist einfach: Er hat eine Liste bei sich, auf der die gefährlichsten Verbrecher und Terroristen der Welt draufstehen – die sogenannte schwarze Liste. Er schlägt dem FBI rund um Direktor Harold Cooper (Harry J. Lennix) einen Deal vor, er kooperiert bei der Suche nach diesen Verbrechern auf der schwarzen Liste. Allerdings hat er eine wesentliche Bedingung – er redet nur mit der frischgebackenen FBI Profilerin Elizabeth Keen (Megan Boone)

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Der Deal

Nachdem die erste Verbrecherjagd erfolgreich war und der erste Name von der Liste gestrichen werden kann, geht das FBI auf diesen Deal ein. Es wird eine Spezialeinheit gegründet – mit den Agenten Donald Ressler (Diego Klattenhoff) Meera Malik (Parminder Nagra) und dem Computer Spezialisten Aram Mojtabai (Amir Arison) . „Red“ darf sich frei bewegen und er gibt jede weitere Infos zu den Namen auf der schwarzen Liste an Elizabeth weiter. Aber jeder fragt sich, warum gerade mit ihr? Warum eine FBI Agentin, die gerade ihren ersten Tag hat? Sie ist glücklich mit dem Lehrer Tom Keen (Ryan Eggold) verheiratet und es scheint, als gäbe es zwischen Elizabeth und Reddington (vorerst) keine Verbindung.

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Private Absichten

Raymond Reddington hat freilich auch andere Interessen als nur dem FBI zu helfen. Zum Einen geht er seinen illegalen Geschäften nach, zum Anderen baut er ein Verhältnis zu Elizabeth auf um sie zu beschützen. Mehr und mehr wird über die Vergangenheit von Elizabeth aufgedeckt, wer sie ist, dass sie eigentlich Vollwaise ist und welche Rolle in diesem Zusammenhang „Red“ steht. Er erzählt ihr auch, dass sie sich von Ihrem Mann in Acht geben soll. Was ist dran an diesen Gerüchten? Welche Vergangenheit hat Elizabeth wirklich? Und „Red“? – Er ist ein ruhiger, freundlicher aber auch brutaler Zeitgenosse, der gegenüber Elizabeth eine interessante Aussage macht: „Ich werde Sie nie anlügen“

Fazit

The Blacklist ist zu einer meiner Lieblings Serien geworden. Vom Anfang an war Spannung und Action drinnen, die Folgen sind so gestaltet, dass man unbedingt die nächste Folge anschauen muss. Die Grundstory finde ich genial und es wird Stück für Stück die Vorgeschichte(n) von Reddington und Elizabeth aufgearbeitet. Persönlich finde ich auch, dass es schwer einzuschätzen ist, was genau passiert wenn die Vergangenheit von Red und Liz aufgearbeitet wird. Es gibt immer überraschende Wandlungen und das mag ich sehr an Serien.
Der größte Pluspunkt neben der guten Handlung ist James Spader. Er spielt den Verbrecher Reddington einfach so großartig, dass es eine Freude ist zuzuschauen. Auch Megan Boone als Elizabeth Keen spielt ihre Rolle genial, hier hätte man aber ein bessere Synchron-Stimme verwenden können. Das ist aber Meckern auf hohem Niveau. Ansonsten sind die Charaktere glaubhaft und auch deren Schauspieler leisten Klasse Arbeit.

Ich kann die Serie echt nur empfehlen, von Start weg ist man gefesselt und sie lässt einem nicht mehr los. Auf Netflix kann man Staffel 1 schauen , Staffel 2 ist gerade im Fernsehen zu sehen und Staffel 3 ist angeblich auch schon in Planung. Also ich bin gespannt, wie das weitergeht.
The Blacklist bekommt auf meiner Skala 10/10 Punkte

Cast

James Spader Raymond „Red“ Reddington
Megan Boone Elizabeth Keen
Diego Klattenhoff Donald Ressler
Harry J. Lennix Harold Cooper
Ryan Eggold Tom Keen
Parminder Nagra Meera Malik
Amir Arison Aram Mojtabai

Ich hoffe, euch hat der erste Serien Eintrag gefallen, es werden definitiv weitere folgen.

euer plappergott