KRITIK: Wind River

Drehbuch-Autor Taylor Sheridan schickt bei seinem Regiedebüt Jeremy Renner und Elizabeth Olsen in die weiten, eisigen Gebiete von Wyoming. Darüber hinaus ist es nach Sicario und Hell or High Water der dritte Teil seiner „Frontier-Trilogie“ – zu allen drei Filmen schrieb er die Drehbücher. Ob sein Erstlingswerk als Regisseur gelungen ist, erfährt ihr in dieser Kritik zu Wind River.

Originaltitel: Wind River

Regie: Taylor Sheridan

Drehbuch: Taylor Sheridan

Produktion: Basil Iwanyk, Peter Berg, Matthew George und Wayne Rogers

Kamera: Ben Richardson

Musik: Warren Ellis und Nick Cave Weiterlesen

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KRITIK: Criminal Squad

Es ist wieder Gerard-Butler-Zeit, der gefühlt immer dann auftaucht, wenn ein Action-B-Film in die Kinos kommt. In diesem Fall darf er einen beinharten Ermittler verkörpern, der eine Gruppe von Bankräubern jagt. Ob der Film sehenswert geworden ist oder doch nur Standardware bietet, erfährt ihr in dieser Kritik zu Criminal Squad.

Originaltitel: Den Of Thieves

Regie: Christian Gudegast

Drehbuch: Christian Gudegast und Paul Scheuring

Produktion: Gerard Butler, Mark Canton, Tucker Tooley und Alan Siegel

Kamera: Terry Stacey

Musik: Cliff Martinez Weiterlesen

KRITIK: MAZE RUNNER – Die Außerwählten in der Todeszone

Mit einem Jahr Verspätung kommt nun der dritte Teil der Maze-Runner-Reihe in die Kinos. Abermals inszenierte Wess Ball das Werk, in dem die Außerwählten versuchen in die Letzte Stadt zu gelangen – dort wo alles begonnen hat. In dieser Kritik geht es um Maze Runner – Die Außerwählten in der Todeszone.

 

Originaltitel: Maze Runner: The Death Cure

Regie: Wes Ball

Drehbuch: T. S. Nowlin, basierend auf dem Roman von James Dashner

Produktion: u. a. Wes Ball, Lee Stollman, Marty Bowen und Ellen Goldsmith-Vein

Kamera: Gyula Pados

Musik: John Paesano Weiterlesen

KRITIK: Downsizing

Der neue Film von Alexander Payne beschäftigt sich mit der überbevölkerten Erde und einer spannenden Idee, wie man die Menschheit retten kann. Sie werden geschrumpft damit sie weniger Ressourcen verbrauchen. In dieser Kritik geht es um Downsizing.

Originaltitel: Downsizing

Regie: Alexander Payne

Drehbuch: Alexander Payne und Jim Taylor

Produktion: Alexander Payne, Jim Taylor, Mega Ellison und Jim Burke

Kamera: Phedon Papamichael

Musik: Rolfe Kent Weiterlesen

KRITIK: Three Billboards outside Ebbing, Missouri

Die Award-Saison hat bereits begonnen und immer mehr starke Filme erscheinen in den Kinos. So auch dieser Film, der bei den Golden Globes vier Statuen abräumte. Ob das Drama mit Frances McDormand und Woody Harrelson in den Hauptrollen genauso gut ist wie gesagt wird, erfährt ihr in dieser Kritik zu Three Billboards outside Ebbing, Missouri.

Originaltitel: Three Billboards outside Ebbing, Missouri

Regie: Martin McDonagh

Drehbuch: Martin McDonagh

Produktion: Martin McDonagh, Graham Broadbent, Peter Czernin und Ben Knight

Kamera: Ben Davis

Musik: Carter Burwell Weiterlesen

KRITIK: The Commuter

Nach Non-Stop, Unknown Identity und Run All Night ist es die mittlerweile vierte Zusammenarbeit zwischen dem Regisseur Jaume Collet-Serra und Liam Neeson. Dieses Mal spielt die Handlung in einem Zug. Ob diese Konstellation noch funktioniert und die Geschichte fesselt, erfährt ihr in dieser Kritik zu The Commuter.

Originaltitel: The Commuter

Regie: Jaume Collet-Serra

Drehbuch: Byron Willinger und Philip de Blasi

Produktion: Jaume Collet-Serra, Alex Heinemann, Andrew Rona und Michael Dreyer

Kamera: Paul Cameron

Musik: Roque Banos Weiterlesen

KRITIK: INSIDIOUS 4 – The Last Key

Die Insidious-Reihe geht in die vierte und vermutlich letzte Runde. Abermals steht Geisterjägerin Elise im Vordergrund, die bei ihrem aktuellen Fall mit ihrer Kindheit konfrontiert wird. Ob der Film sehenswert  und der Gruselfaktor schockierend genug ist, erfährt ihr in dieser Kritik zu Insidious – The Last Key.

Originaltitel: Insidious 4 – The Last Key

Regie: Adam Robitel

Drehbuch: Leigh Whannell

Produktion: Jason Blum, James Wan, Oren Peli und Steven Schneider

Kamera: Toby Oliver

Musik: Joseph Bishara Weiterlesen

KRITIK: Greatest Showman

Das Kinojahr 2018 beginnt mit einem Biopic über den Zirkuspionier und Erfinder des Showbusiness –  P.T. Barnum. Regisseur Michael Gracey inszenierte im Auftrag von 20th Century Fox ein Musical mit Hugh Jackmann und Michelle Williams in den Hauptrollen. Wie mir diese Variante gefallen hat erfährt ihr in dieser Kritik zu Greatest Showman.

Originaltitel: The Greatest Showman

Regie: Michael Gracey

Drehbuch: Bill Condon und Jenny Bicks

Produktion: James Mangold, Tonia Davis, Donal J. Lee Jr. und Peter Chernin

Kamera: Seamus McGarvey

Musik: John Debney, Benj Pasek, Justin Paul und Joseph Trapanese

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©2017 20th Century Fox

HANDLUNG

Erzählt wird die wahre Geschichte von P. T. Barnum (Hugh Jackman). Ein Mann aus ärmlichen Verhältnissen, der trotzdem einen geregelten Job gefunden hat und glücklich mit Charity (Michelle Williams) verheiratet ist. Eines Tages aber verliert er seine Arbeit und steht mit leeren Händen da. Doch er hat einen Traum und eine Idee. Barnum eröffnet ein Kuriositätenkabinett und heuert Menschen an, die ein wenig anders sind – unter anderem eine bärtige Frau. Sein Konzept geht auf und wird mit Tänzern und Artisten erweitert. Über Nacht wird er berühmt, der moderne Zirkus war geboren.

DREHBUCH UND STORY

Greatest Showman ist das Regiedebüt von Michael Gracey und er entschied sich, das Biopic über den Zirkuspionier P. T. Barnum als Musical zu inszenieren. Ein durchaus interessanter Mix, die Qualität reicht aber nicht ganz an La La Land heran.

Gleich zu Beginn ist den Zuschauern klar, welchen Stil der Film einschlagen wird. Die erste Szene beginnt mit einer Tanz- und Gesangseinlage und der Vorstellung der beiden Hauptfiguren. Der Kontrast ist sofort erkennbar, Barnum kommt aus ärmlichen Verhältnissen und seine spätere Frau Charity aus reichem Haus.

Was folgt ist der Weg vom Niemand zu einem Pionier und Vorreiter. Eine klassische Geschichte, dass jeder seine Träume verwirklichen kann. Somit erzählt der Film nichts Neues. Aber er spricht auch Themen wie Akzeptanz an, dass jeder Mensch so ist wie er ist und dass diese Menschen auch respektiert gehören.

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©2017 20th Century Fox

Das bei einem Musical sehr viel gesungen wird, ist logisch. Für meinen Geschmack war es aber etwas zu viel. Dadurch kann sich die Story nicht so entwickeln, dafür werden wichtige Punkte schneller abgehandelt. Die Handlung kommt somit sehr gut voran, wirkt nicht langatmig. An manchen Stellen fehlte aber etwas der emotionale Moment. Das machte La La Land besser, weil er sich etwas mehr Zeit nimmt die Charaktere zu präsentieren.

DER CAST

Hugh Jackman (Logan – The Wolverine) als P. T. Barnum

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©2017 20th Century Fox

Herr Jackman hat erfolgreich seine Wolverine-Krallen abgelegt und zeigt als Showmaster Barnum eine sehr gute Leistung. Eine Figur, die aus ärmlichen Verhältnissen kommt und fest entschlossen ist seine Träume zu realisieren. So entschlossen, dass er die einfachen Dinge und seine Liebe zu seiner Familie ein Stück weit vergisst. Die Liebesgeschichte zu seiner Frau wirkt auch glaubhaft und beim Zuschauen hatte ich das Gefühl, dass er selber die Lieder singt.

Michelle Williams (Manchester By The Sea) als Charity Barnum

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©2017 20th Century Fox

Die Frau an der Seite von P. T. Die, die ihn über alles liebt, obwohl täglich Existenzängste im Raum stehen. Dadurch muss sie sich immer vor ihren Eltern rechtfertigen. Michelle Williams macht das wieder großartig und sympathisch, sie harmoniert auch sehr gut mit Jackman und singen kann sie auch noch. Ihre Leistung hat mir sehr gut gefallen.

Zac Efron (Baywatch) als Phillip Carlyle

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©2017 20th Century Fox

Für mich die größte Überraschung des gesamten Films. Efron ist bekannt für Komödien wie Dirty Grandpa oder Bad Neighbors und ich kann mich an keine außergewöhnliche Leistung von ihm erinnern. Das ändert sich nun mit Greatest Showman, in dem er den Partner von P. T. Barnum verkörpert. Eine Figur, die durchaus Tiefgang zeigt und Efron hat bei mir durch seine Performance einige Sympathiepunkte dazugewonnen.

Weitere Charaktere

Sehr begeistert hat mich Rebecca Ferguson (Life) als Sängerin Jenny Lind. Eine kleine Nebenrolle, hauptsächlich muss sie singen. Und das macht sie ausgezeichnet, ihre Gesangskünste sind einzigartig.

Außerdem im Cast mit dabei sind Zendaya (Spider-Man: Homecoming) als Anne Wheeler und Paul Sparks (Midnight Special) als James Gordon Bennett.

TECHNIK, KAMERA, SOUNDTRACK

Die technische Umsetzung hat mir sehr gut gefallen. Ab und an erkennt man zwar den Greenscreen, aber die Szenerie aus dem 19. Jahrhundert wurde gut in Szene gesetzt. Der Film hat einen schönen Vintage-Look, Menschen die passende Kleidung wie Hüte, schöne Anzüge und Kleider tragen. Darüber hinaus entsteht ein Gefühl, dass echte Sets verwendet wurden.

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©2017 20th Century Fox

Die Kameraarbeit ist die meiste Zeit sehr dynamisch, da viele Tanz- und Gesangssequenzen eingebaut wurden. Es gibt ein paar schöne Choreografien und Plansequenzen, bei der die Kamera perfekt eingesetzt wurde. Das Szenenbild ist das Museum und der Zirkus von Barnum, das Haus der Familie Barnum, die Straßen von New York und diverse Showbühnen.

Die Musik ist natürlich allgegenwertig bei einem Musical. Viele Songs wurden kreiert, um die Handlung voranzutreiben und um Gefühle auszudrücken. Einige dieser Lieder, die sehr Pop-lastig sind, haben Ohrwurm-Flair – dennoch für meinen Geschmack etwas zu viel Musik.

BEWERTUNG UND FAZIT

Musicals scheinen nach La La Land wieder in Mode zu kommen. Greatest Showman ist ein gelungener Vertreter, obwohl es kein perfekter Film ist. Die DarstellerInnen machen alle einen tollen Job, die Optik ist gelungen und die Story kommt ohne langatmige Stellen gut voran. Die Musik geht sofort ins Ohr, ist aber für meinen Geschmack zu viel. Die Geschichte hat nicht sehr viele Möglichkeiten emotionale Momente zu kreieren. Wer aber Fan von Musicals und von Hugh Jackman und Michelle Williams ist, der sollte sich diesen Film unbedingt anschauen.

Genrewertung biografisches Musical: 7,5 / 10

Allgemeine Wertung: 7 / 10

KRITIK: STAR WARS EPISODE VIII – Die Letzten Jedi [SPOILERFREI]

Endlich ist jener Film in den Kinos gestartet, auf den wir so lange gewartet haben. Looper-Regisseur Rian Johnson, der auch das Drehbuch verfasst hat, durfte den Mittelteil der neuen Trilogie inszenieren, es entstand ein Riesen-Hype. Ob dieser Hype gerechtfertigt ist, die Weiterentwicklung der Hauptcharaktere voranschreitet und er generell sehenswert ausfällt, erfährt ihr in dieser Kritik zu Episode VIII – Die Letzten Jedi.

Originaltitel: Star Wars Episode VIII – The Last Jedi

Regie: Rian Johnson

Drehbuch: Rian Johnson

Produktion: Kathleen Kennedy, J. J. Abrams, Tom Karnowski und Ram Bergman

Kamera:  Steve Yeldin

Musik: John Williams Weiterlesen

KRITIK: ZWISCHEN ZWEI LEBEN – The Mountain Between Us

Basierend auf einem Roman inszenierte Regisseur Hany Abu-Assad eine Geschichte von zwei Fremden, die bei einem Flugzeugabsturz auf einem verschneiten Bergmassiv stranden. Um zu überleben, müssen sie sich vertrauen. Ob die Mischung aus Survival- und Liebensfilm sehenswert geworden ist, erfährt ihr in dieser Kritik zu Zwischen zwei Leben – The Mountain Between Us.

Originaltitel: The Mountain Between Us

Regie: Hany Abu-Assad

Drehbuch: Chris Weitz und J. Mills Goodloe

Produktion: u. a. Fred Berger, Beckie Cross Trujillo, Peter Chernin und David Ready

Kamera: Mandy Walker

Musik: Ramin Djawadi Weiterlesen

KRITIK: Anna Fucking Molnar

Nina Proll ist eine jener Schauspielerinnen, die ihren Bekanntheitsgrad nützt um zu polarisieren. Böse Zungen behaupten auch, dass sie dadurch ihren neuen Film promoted hat. Bei diesem übernahm sie nicht nur die Hauptrolle, sondern er ist auch gleichzeitig ihr Debüt als Drehbuchautorin. Wie mir der Film gefallen hat, erfährt ihr in dieser Kritik zu Anna Fucking Molnar.

Regie: Sabine Derflinger

Drehbuch: Nina Proll und Ursula Wolschlager

Produktion: u. a. Franz Nowotny, Oliver Auspitz, Ursula Wolschlager und Alexander Glehr.

Kamera: Carsten Thiele

Musik: Geri Schuller Weiterlesen

KRITIK: BATTLE OF THE SEXES – Gegen jede Regel

Die Oscar-Saison hat bereits begonnen, immer mehr Anwärter auf die goldene Statue starten in den Kinos. So auch der neue Film von Jonathan Dayton und Valerie Faris, die eine reale Geschichte rund um die Tennisspielerin Billy Jean King inszeniert haben. Ein Film über ein Tennismatch zwischen Mann und Frau, welches als „Kampf der Geschlechter“ in die Sportgeschichte einging. Ob der Film sehenswert geworden ist, erfährt ihr in dieser Kritik zu Battle of the Sexes – Gegen jede Regel.

Originaltitel: Battle of the Sexes

Regie: Jonathan Dayton und Valerie Faris

Drehbuch: Simon Beaufoy

Produktion: Christian Colson, Danny Boyle, Robert Graf und Karen Ruth Getchell

Kamera: Linus Sandgren

Musik: Nicholas Britell Weiterlesen

KRITIK: Suburbicon

Der neue Film von George Clooney, geschrieben von den Coen-Brüdern. Über eine typische amerikanische Kleinstadt in den 1950er-Jahren, bei der die Idylle nur Fassade zu sein scheint. Ob wieder bissiger, schwarzer Humor zu erwarten ist und der Film generell sehenswert geworden ist, erfährt ihr in dieser Kritik zu Suburbicon.

Originaltitel: Suburbicon

Regie: George Clooney

Drehbuch: George Clooney, Ehtan und Joel Coen

Produktion: George Clooney, Joel Silver, Grant Heslov und Barbara A. Hall

Kamera: Robert Elswit

Musik: Alexandre Desplat Weiterlesen

KRITIK: Mord im Orient-Express

Basierend auf den Roman von Agahta Christie bringt 20th Century die Geschichte rund um Meisterdetektiv Hercule Poirot als Remake in die Kinos. Kenneth Branagh fungiert in einer Doppelfunktion als Regisseur und Hauptdarsteller. Ob der Ensemblefilm mit Starbesetzung gelungen und sehenswert ist erfährt ihr in dieser Kritik zu Mord im Orient Express.

Originaltitel: Murder on the Orient Express

Regie: Kenneth Branagh

Drehbuch: Michael Greene

Produktion: u. a. Ridley Scott, Kenneth Branagh, Simon Kindberg, Judy Hoflund und Aditya Sood

Kamera: Haris Zambarloukos

Musik: Patrick Doyle Weiterlesen

KRITIK: Maudie

Eine wahre Geschichte über die Kanadierin Maude Lewis, die trotz ihrer Arthritis-Krankheit eine der bekanntesten Künstlerin und Malerin wurde. Regisseurin Aisling Walsh inszenierte diese Biografie und besetzte die Hauptrollen mit Sally Hawkins und Ethan Hawke. Ob dieser Film, den ich nicht auf meinem Radar hatte, sehenswert geworden ist, erfährt ihr in dieser Kritik zu Maudie.

Originaltitel: Maudie

Regie: Aisling Walsh

Drehbuch: Sherry White

Produktion: u.a. Bob Cooper, Mary Sexton, Tyler Mitchell und Sheldon Rabinowitz

Kamera: Guy Godfree

Musik: Michael Timmins Weiterlesen