RANKING: Das Spider-Man-Franchise

 

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©Plapperblog/Thomas Bauer

 

Liebe Spider-Man Freunde!

Meine „SpideyWoche“, die bereits seit über eine Woche läuft, bekommt ihren würdigen Abschluss. Denn im Vorfeld des Kinostarts von Spider-Man: Homecoming habe ich mir alle vorigen Filme angesehen. Wie ihr am Bild ganz oben sehen könnt, erstellte ich aus diesem Grund ein spezielles Ranking mit allen Filmen aus dem Spider-Man-Universum. Welches Werk über die menschliche Spinne schafft es bis ganznach oben auf das Treppchen? Viel Spaß beim Lesen und Herausfinden.

 

6] SPIDER-MAN 1

Im Jahre 2002, als dieser Film in die Kinos kam, steckte das Superhelden-Genre noch in den Kinderschuhen. Neben den sehr gelungenen X-Men-Filmen startete Sony mit einer Trilogie über einen der beliebtesten Marvel-Figuren überhaupt – Spider-Man. Für die Inszenierung wurde Sam Raimi beauftragt und so richtig wusste er nicht, wie er Peter Parker und sein Alter Ego die menschliche Spinne interpretieren soll. Der Film spielte zwar viel Geld ein, aber für mich ist der erste Teil der Schlechteste. Die Hauptgründe liegen bei den beiden Hauptdarstellern. Toby Maguire wurde als Peter Parker gecastet und ich kann mit ihm sehr wenig anfangen. Er hat für mich kein Gespür wie er die Rolle verkörpern soll. Kirsten Dunst spielt Mary Jane Watson, die entweder enttäuscht von der Liebe ist oder die gesamte Zeit nur kreischt, weil sie (um die Story voranzutreiben) oft in Gefahrensituationen landet. Die Liebesgeschichte zwischen Watson und Parker wurde auch sehr unglaubwürdig dargestellt, die Action war mir viel zu wenig eingesetzt – viele Daumen nach unten.

Wertung: 4 / 10

 

5] SPIDER-MAN 3

Mit drei Gegenspielern, mehr digitalen Effekten und spektakulärer Action wollte Sam Raimi die Trilogie mit einem Superhelden-Feuerwerk beenden. Leider stellte sich am Ende heraus, dass der Regisseur zu viel wollte. Höher-Schneller-Weiter wie es so schön heißt und das ist negativ zu betrachten. Es wurde entschieden, dass Sandman und Venom die Hauptgegenspieler von Spider-Man werden. Grundsätzlich eine gute Idee und Venom wurde auch toll umgesetzt. Beim Sandman bin ich zwiegespalten. Er hat unfassbare starke Fähigkeiten, aber bei ihm sah man zu stark die digitalen Effekte. Die wurden sehr schwach umgesetzt und somit für das Auge anstrengend zu verfolgen. Die Action war auch sehr ordentlich und unterhaltsam, speziell der Endkampf. Eine wieder einmal unglaubwürdige Liebesgeschichte, eine Kirsten Dunst die nur von einer Szene zur nächsten mitgeschleift wurde und ein nur bedingt überzeugender Toby Maguire drücken die Wertung nach unten. Der Film ist keine Katastrophe, aber gut ist auch etwas anderes.

Wertung: 5,5 / 10

 

4] THE AMAZING SPIDER-MAN 2: RISE OF ELECTRO

Der zweite Teil des Reboots The Amazing Spider-Man hat in meinen Augen ähnliche Probleme wie Spider-Man 3. Das fängt bei den Bösewichten an, mit Electro, Green Goblin und Rhino sind wieder drei mit von der Partie die auch noch beworben wurden. Das ist zu viel, denn so wirklich ausreichend Screentime bekommt kein Antagonist. Vor allem der Hauptgegenspieler Electro, der noch dazu sehr schlecht und viel zu digital umgesetzt wurde. Die Action-Elemente mit ihm sind durchaus gelungen, aber kommen viel zu wenig vor. Das der Bösewicht nicht so im Fokus steht, liegt auch an der generellen Inszenierung. Denn zusätzlich erleben wir noch die Liebe zwischen Peter und Gwen Stacy, Peter’s Freund Harry Osborne taucht wie aus dem Nichts auf, Peter versucht die Hintergründe zum Tod seiner Eltern herauszufinden und so weiter. Sehr viel Story-Elemente, die interessanten Ansätze haben aber in Summe leider nicht zum Gesamten gepasst. Nur durch die sehr geile Action und Andrew Garfield, der Spider-Man besser interpretierte als Maguire, liegt dieses Werk vor Spider-Man 3.

Wertung: 6 / 10

 

3] SPIDER-MAN 2

Bei so vielen Dingen und Elementen, die bei der Sam-Raimi-Trilogie nicht funktionieren, ist es fast nicht zu glauben, dass Spider-Man 2 so weit im Ranking vorne liegt. Die Antwort ist einfach: Die Inszenierung ist sehr gelungen. Das liegt vor allem am großartigen Bösewicht Dr. Octavius alias Doc Ock, der von Alfred Molina sehenswert verkörpert wird. Durch die vielen mechanischen Greifarme wird er zu einer großen Bedrohung und dadurch wirken auch die Action-Einlagen um einiges besser als noch im ersten Teil. Da es Maguire ebenfalls geschafft hat, seine Figur etwas besser zu verstehen, fiel Spider-Man 2 etwa runder aus und das Verfolgen der Geschichte war nicht so anstrengend. Eine bessere Wertung verhindern wieder einmal Kirsten Dunst und ihre Figur Mary Jane Watson, die einfach viel zu uninteressant gezeichnet wurde. Und wie immer gefällt mir auch die Liebesgeschichte überhaupt nicht. Dennoch der beste Teil der Trilogie.

Wertung: 7,5 / 10

 

2] THE AMAZING SPIDER-MAN

Es war eine Bauchentscheidung, ob The Amazing Spider-Man oder doch Spider-Man 2 auf den zweiten Platz landet. Dass es der erste Teil des Reboots von Marc Webb geworden ist, liegt allein an zwei Dingen. Zum einen an Andrew Garfield, der Peter Parker viel besser spielt und interpretiert als Tobey Maguire. Zum zweiten an Emma Stone als Gwen Stacey, die nicht nur die viel bessere Schauspielerin als Kirsten Dunst ist, sondern auch dafür sorgt, dass die Liebesgeschichte mit Peter viel glaubwürdiger beim Schauer ankommt. Dazu gefällt mir, dass bei der Origin-Story (ein zweites Mal war vielleicht zu viel des guten) mehr die Eltern von Peter im Vordergrund stehen. Die Action wurde auch wunderbar eingesetzt und Bösewicht Curt Connors alias Lizard war auch in Ordnung – vielleicht zu sehr CGI-lastig.  Negativ war die Länge und die bereits angesprochene Origin-Story. In Summe aber ein sehr sehenswerter Film, der Spaß gemacht hat.

Wertung: 8 / 10

 

1] SPIDER-MAN: HOMECOMING

Nach dem finanziell enttäuschenden The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro sah sich Sony mehr oder weniger gezwungen, mit Marvel einen speziellen Deal einzugehen. Die Rechte an der menschlichen Spinne inklusive aller Einnahmen behält Sony. Doch Marvel inszenierte den Film und kaum drehen Kevin Feige und Konsorten an den richtigen Schrauben, schon bekommen wir einen sehenswerten und gelungenen Spider-Man-Film. Zudem wurde mit Tom Holland ein neuer Peter Parker gecastet und er macht seine Sache ausgezeichnet. Parker ist in Homecoming auch ein 15-jähriger Teenager, somit erleben wir ihn in seiner High-School-Zeit und so wie er in den Comics dargestellt wurde. Jon Watts inszenierte ihn und schaffte eine perfekte Mischung aus Teenager-Film, Marvel-Humor und Superhelden-Action. Und mit The Vulture endlich wieder einmal ein Bösewicht, der dank der starken Leistung von Michael Keaton sehr positiv ausfällt. Spider-Man: Homecoming – der beste Film im Spider-Man Universum.

Wertung: 9 / 10

 

 

 

 

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