KRITIK: Gregs Tagebuch – Böse Falle

Die Verfilmung von einer der beliebtesten Kinderbuchreihen geht in die nächste Runde. Dieses Mal schickt Drehbuchautor Jeff Kinney, der auch der Autor der Buchreihe ist, Familie Heffley auf einen Roadtrip quer durch die USA. In dieser Kritik geht es um Gregs Tagebuch – Böse Falle.

 

Originaltitel: Diary of a Wimpy Kid – The Long Haul

Regie: David Bowers

Drebuch: Jeff Kinney und David Bowers

Produktion: Nina Jacobson und Brad Simpson

Kamera: Anthony B. Richmond Weiterlesen

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KRITIK: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen Sie

Eine Verfilmung des Jugendbuch-Bestsellers von Lauren Oliver mit dem wohl längsten Filmtitel des Jahres. Die Geschichte einer Teenagerin, die immer wieder den gleichen Tag erlebt. Ob die Mischung aus Teenager-Drama und Täglich grüßt das Murmeltier gefällt, erfährt ihr in dieser Kritik von Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen Sie. 

 

 

Originaltitel: Before I Fall

Regie: Ry Russo-Young

Drehbuch: Maria Maggenti

Produktion: u.a. Lauren Oliver, Brett Bouttier, Jon Shestack und Max Siemers

Kamera: Michael Fimognari

Musik: Adam Taylor Weiterlesen

TRAILERANALYSE: BEGABT – Die Gleichung eines Lebens Trailer 1 + Kinoposter

 

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©2017 20th Century Fox

Ich muss zugeben, dass ich diesen Film nicht auf meinem Radar hatte. Da ich seit kurzem bei Pressevorführung von 20th Century Fox dabei bin, kommt man auch in den Genuss Trailer von Produktionen dieses Filmstudios zu sehen. So auch jener zu Begabt, der bereits im März veröffentlicht wurde und in dem ich sofort Chris Evans entdecken konnte. Die Thematik und im Besonderen der Trailer gefielen mir sehr und ich habe beschlossen, mir ihn genauer anzuschauen um für euch zu analysieren. Wie immer in der englischen und deutschsprachigen Version, danach erfährt ihr meine ersten Eindrücke.

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TRAILERANALYSE: EMOJI – Der Film Trailer 1 + Kinoposter

 

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©Sony Pictures 2017

Emojis, Emojis. Jeder der ein Smartphone besitzt hat zumindest eines schon einmal versendet. Egal ob auf Twitter, Snapchat oder anderen Plattformen, Emojis gehören zur Handywelt wie ein Dirigent zu einem Orchester. Der erste Trailer zum neuem Animationsfilm von Sony ist schon etwas länger draußen und ich habe sehr lange überlegt, ob ich ihn überhaupt analysieren soll. Nach mehrmaligem Anschauen habe ich entschieden, dem Film eine Chance zu geben, weil er doch ein paar interessante Ideen hat. Ihr könnt euch den Trailer wieder in beiden Sprachen anschauen und danach gibt es meine Einschätzungen und Eindrücke dazu.

 

Deutsche Version Weiterlesen

KRITIK: PIRATES OF THE CARIBBEAN – Salazars Rache

Captain Jack Sparrow ist zurück und mit ihm ein neues Abenteuer, in das er eher unfreiwillig gerät. Er muss einen speziellen Dreizack finden um seinen Todfeind Captain Salzar zu besiegen, der einen guten Grund hat sich an Jack zu rächen. In dieser Kritik geht es um Pirates of the Caribbean – Salazars Rache.

 

 

Originatitel: Pirates of the Caribbean – Dead Men Tell No Tales

Regie: Joachim Roenning und Espen Sandberg

Drehbuch: Jeff Nathanson

Produktion: Jerry Bruckheimer, Mike Stenson, Chad Oman und Terry Rossio

Kamera: Paul Cameron

Musik: Geoff Zanelli Weiterlesen

KRITIK: Jahrhundertfrauen

Eine Geschichte über die Beziehung zwischen Mutter und Sohn. Sie versucht ihn zu erziehen und er ist auf der Suche nach dem idealen Weltbild eines Mannes in den 70er Jahren. Habe ihn in einer Sneak Preview gesehen und darum geht es in dieser Kritik um Jahrhundertfrauen.

 

 

Originaltitel: 20th Century Women

Regie: Mike Mills

Drehbuch: Mike Mills

Produktion: u. a. Megan Ellison, Anne Carey, Geoff Linville und Chelsea Bernard

Kamera: Sean Porter

Musik: Roger Neil Weiterlesen

KRITIK: ALIEN: Covenant

Regie-Legende Ridley Scott nahm einmal mehr das Alien-Zepter in die Hand und inszenierte die Fortsetzung von Prometheus, welche gleichzeitig der Vorgänger des allerersten Alien-Films ist. Ob diese an frühere Teile anknüpfen kann erfährt ihr in dieser Kritik zu Alien: Covenant.

 

 

Originaltitel: Alien: Covenant

Regie: Ridley Scott

Drehbuch: John Logan und Dan Harper

Produktion: Mark Huffam, Ridley Scott, Walter Hill und David Giler

Kamera: Dariusz Wolski

Musik: Jed Kurzel Weiterlesen

KRITIK: KING ARTHUR: Legend of the Sword

Man nehme den Regisseur von Snatch, vermische den Stil von diesem Film mit Herr der Ringe und füge diese Elemente in die berühmte König-Arthur-Sage ein. Fertig ist die Interpretation von Guy Ritchie, der sich erstmals im Fantasy-Genre versucht. In dieser Kritik geht es um King Arthur: Legend of the Sword.

Originaltitel: King Arthur: Legend of the Sword

Regie: Guy Ritchie

Drehbuch: Joby Harold und Guy Ritchie

Produktion: u.a. Steve Mnuchin, Joby Harold, Bruce Berman, Lionel Wigram und Akiva Goldsman

Kamera: John Mathieson

Musik: Daniel Pemberton Weiterlesen

KRITIK: Get Out [spoilerfrei]

 

Der Komiker Jordan Peele entschied sich bei seinem Regiedebüt für einen Psycho-Thriller mit Horror- und Comedy-Elementen. In den USA wurde der Film gefeiert und gehyped und generell bekommt er sehr positive Kritiken. Ob der Film diesen Hype gerecht wird erfährt ihr in dieser Kritik zu Get Out.

 

 

Originaltitel: Get Out

Regie: Jordan Peele

Drehbuch: Jordan Peele

Produktion: u. a. Jason Blum, Jordan Peele, Shaun Reddick und Gerard DiNardi

Kamera: Toby Oliver

Musik: Michael Abels Weiterlesen

TRAILERANALYSE: MARVEL’S The Defenders

 

Die Zusammenarbeit von Marvel und Netflix war bis jetzt eine ausgesprochen gute. Der Streaming-Anbieter war eine gute Gelegenheit, nicht so bekannte Superhelden zu etablieren und bei Daredevil und Jessica Jones hat das auch sehr gut geklappt. Auch die ersten Staffeln von Luke Cage und Iron Fist haben ihre positiven Seiten, reichen aber nicht an die Klasse der erstgenannten heran. Nun kommt eine neue Serie dieser Zusammenarbeit und sie vereint alle vier Helden zu einer Gruppe – THE DEFENDERS.

Vor kurzem wurde ein erster Trailer veröffentlicht und ich habe nach mehrmaligem Schauen die große Hoffnung, dass diese Staffel an die Qualität von Daredevil heranreichen wird. Überzeugt euch selbst davon und danach präsentiere ich euch meine ersten Eindrücke. Weiterlesen

TRAILERANALYSE: Der dunkle Turm + Teaserplakat

 

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@ Sony Pictures 2017

 

Gleich zwei Verfilmungen eines Stephen-King-Romans bekommen wir in diesem Jahr im Kino zu sehen. Während die Neuauflage des Horror-Films ES mich persönlich nicht sehr interessiert fokussiere ich mich mehr auf Der dunkle Turm. Vor allem, weil ich die Thematik spannender finde und noch dazu zwei Granaten von Schauspielern mitmachen – Idris Elba und Matthew McConaughey. Seht euch die ersten spektakulären Bilder an und danach gibt es die ersten Eindrücke aus der Sicht eines Menschen, der die Bücher nie gelesen hat.

 

Die deutsche Verison

Die Originalversion

 

 

HANDLUNG

Im Mittelpunkt wird der junge Jake Chambers stehen, der eines Tages herausfindet, dass es eine andere Dimension zu geben scheint. Auch wenn es nur Träume sind oder doch nur eine erfundene Fantasiewelt, ist er felsenfest von einer anderen Welt überzeugt. Er findet auch ein Portal, das in eine andere Welt führt und trifft dort auf einen Revolverhelden namens Roland Deschain. Er ist auf dem Weg zu einem dunklen Turm, den er beschützen muss. Vor allem vor dem Man in Black, der diesen zerstören will. Da auch die Erde und somit auch die Heimatstadt von Jake bedroht ist, schließt er sich Roland an und die Beiden versuchen die zwei Welten vor dem Untergang zu retten.

Die Geschichte basiert auf einer mehrteiligen Buchreihe von Stephen King. Soweit ich es mitbekommen habe, soll diese Verfilmung an ein Buch in der Mitte angelehnt sein. Genau kann ich es nicht sagen und mehr ist auch zur Geschichte noch nicht bekannt.

 

DER CAST

Zwei Gründe sich diesen Film anzuschauen, sind Idris Elba und Matthew McConaughey. Beide sind absolute Topbesetzungen und sie schaffen es aus einem guten Film einen sehr guten Film zu machen. McConaughey glänzt zurzeit in Gold auf der Leinwand. Der Film ist eher durchschnittlich, aber die Leistung von ihm ist absolut sehenswert. Wer die erste Staffel von True Detective noch nicht gesehen hat, sollte dies nachholen. Dass ist für mich eine der besten Leistungen von McConaughey überhaupt. Er verkörpert die böse Instanz, den Man in Black.

Idris Elba ist vor allem aus dem Marvel Cinematic Universe bekannt, wo er Heimdall spielt. Außerdem glänzt er in der hervorragenden britischen Serie Luther, die Rolle ist ihm sprichwörtlich auf den Leib geschrieben. Er verkörpert den Gunslinger, den Revolverhelden Roland Deschain. Freue mich auf seine Performance, im Trailer sah sie schon sehr spektakulär aus wie er seine beiden Revolver zückt.

Tom Taylor verkörpert den jungen Jake Chambers, zu dem Nachwuchsschauspieler ist aber noch nicht viel bekannt. Es bleibt abzuwarten, wie seine Leistung wird, im Trailer empfand ich diese als eher durchschnittlich. Weitere Rollen haben Jackie Earle Haley, Claudia Kim und Nicholas Hamilton bekommen.

 

DER LOOK

Zweit verschiedene Welten. Auf der eine Seite die Großstadt New York und auf der anderen Seite die Parallelwelt, eine kahle Wüstenlandschaft, triste Umgebungen und vielelicht ein Tor zur Hölle? Mit gefällt dieser Wechsel bereits im Trailer und bin mir sicher, auf der großen Kinoleinwand sehen die Szenen und das Setting noch viel besser aus. Auch die Art der Szenen gefallen mir, vor allem wenn in Slow-Motion gezeigt wird wie Idris Elba die Magazintrommeln aus der Luft in seine Revolver einsetzt. Das sah genauso wie die restlichen Actioneinlagen sehr spektakulär aus und erhebt die Vorfreude auf diesen Film. Es erwarten uns definitiv auch einige digitale Effekte. Ich hoffe, dass sie im Endprodukt nicht zu überladen sind. Fans und Interessierte müssen nicht mehr so lange warten, bis sie dieses sehr ambitionierte Projekt in den Kinos erleben können.

Der dunkle Turm startet voraussichtlich am 10. August in den Kinos. Regie führte Nikoaj Arcel, Drehbuchautor von Melancholia und Regiesseur von Insel der verlorenen Seelen.

 

 

KRITIK: Das Morgan Projekt

Dieser SciFi-Horror-Thriller hat es nicht in die österreichischen Kinos geschafft, so musste ich ihn auf Blu-ray nachholen. Produziert hat den Film Ridley Scott und er handelt von einem Menschen, der mit synthetischer DNA ausgestattet wurde. In dieser Kritik geht es um Das Morgan Projekt.

 

 

 

Originaltitel: Morgan

Regie: Luke Scott

Drehbuch: Seth W. Owen

Produktion: Ridley Scott, Mark Huffam, Michael Schaefer, Aidan Elliott und George F. Heller

Kamera: Mark Patten

Musik: Max Richter Weiterlesen

KRITIK: CINEMA FUTURES – ein Dokumantarfilm von Michael Palm

 

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´@Foto: Mischief Films

 

3D, Imax, DolbyAtmos – Das Kino ist im digitalen Zeitalter angekommen. Mit der modernen Technik ist alles möglich, doch dadurch stirbt auch so langsam der analoge Film aus. Diese Dokumentation beschäftigt sich genau mit dieser Thematik und darum geht es in dieser Kritik um Cinema Futures.

 

 

EINLEITUNG

An dieser Stelle möchte ich mich bei der Filmfirma Mischief Films und bei Teresa Wieser bedanken, dass sie mich zu der Premiere eingeladen haben. Dadurch konnte ich den Dokumentarfilm am Mittwoch sehen, den ich vermutlich nicht gesehen hätte. Mir hat er sehr gut gefallen und daher soll diese Kritik den Zweck haben, dass so viele Leute wie möglich in das Kino gehen um sich den Film anzuschauen, die so wie ich vermutlich wenig von dem Film gewusst haben. Da es ein Dokumentarfilm ist, werde ich diese Kritik auch anders gestalten.

 

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@Foto: Mischief Films

 

DIE THEMATIK

Der Film handelt vom digitalen Zeitalter in der Filmbranche. Wir Menschen sind täglich damit konfrontiert, alle zwei bis drei Jahre gibt es bei den Smartphones etwas Neues, Besseres, Innovativeres und wir stehen schon in der Schlange bei den diversen Elektrohändlern. Das gleiche gilt für PC’s, Tablets und TV-Geräte. In der Filmbranche wurden jahrelang Filme auf Filmrollen gespeichert –  35MM, 70MM und so weiter. Mittlerweile drehen immer mehr Regisseure digital, Filme werden auf Festplatten gespeichert und gelangen so in die Vorführräume der Kinos. Dabei wurde auch angesprochen, dass sowohl der analoge Film vom Aussterben bedroht ist als auch die digitale Welt vor Gefahren nicht verschont bleiben wird. Das Thema passt somit perfekt in unsere heutige Gesellschaft.

 

DIE FILMBRANCHE KOMMT ZU WORT

Wie ist es eigentlich dazu gekommen, dass der analoge Filmstreifen nach und nach verschwunden ist? Diese Frage beantworten viele Experten und Mitarbeiter der Filmbranche. Historiker kommen zu Wort, die über die Entstehung des Filmes generell Auskunft geben und wie sich dieser entwickelt hat. Regisseure erklären, wie sie heutzutage Filme drehen und Restauratoren erzählen mit Leidenschaft wie sie analoge Filme wiederherstellen, die sie in Massen angeliefert bekommen. Wir erfahren auf welchen Geräten die Filme heutzutage den Weg in die Kinos finden. Ich als Schauer habe das Gefühl, dass der Regisseur Michael Palm die richtigen Leute interviewt hat. Es sind Personen an den richtigen Stellen, die Leidenschaft für den Beruf haben aber auch für das Medium Film.

Spannend und traurig zu gleich machte mich die Tatsache, dass viele Filmrollen über die Jahre verschwunden sind oder sie auf Grund von schlechter Lagerung nicht mehr wiederherstellbar sind. Somit gehen viele Filmperlen verschwunden, sowohl aus der Stummfilmzeit als auch aus den 50er bis 80er, sogar den 90er Jahren.

 

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@Foto: Mischief Films

 

Für einen Kritiker wie mich, der sich hauptsächlich mit aktuellem Kinomaterial beschäftigt, war es schön zu sehen als die Hollywood-Regisseure Christoper Nolan und Martin Scorsese interviewt wurden. Beide sind nach wie vor Verfechter des analogen Films, Nolan meinte sogar, dass jeder Filmemacher so filmen sollte solange die Möglichkeit noch besteht. So kann er gerettet werden und das ist auch einer der Kernaussagen von Cinema Futures aus meiner Sicht.

 

DIE TECHNISCHE UMSETZUNG

Von der ersten Sekunde an ist dem Film anzumerken, wie aufwendig diese Dokumentation produziert wurde. Es wurden nämlich nicht nur Filmexperten befragt, sondern auch in den diversen Archiven und Einrichtungen gedreht – alles sehr spektakulär eingefangen. Angefangen von einer indischen Firma, die aus den wenigen vorhandenen Filmrollen die es noch gibt Kratzer entfernt bis hin zu den technischen Möglichkeiten, die heute vorhanden sind. Wir sehen wie ein Experte für digitale Effekte erklärt, wie eine Szene des Filmes Taxi Driver schöner gestaltet wird. Gezeigt wird auch, wie aufwendig eine Filmrolle in den diversen Halterungen und Spulen eingespannt werden muss, um damit einen Film vorzuführen. Wir sehen kilometerlange bunkerartige Lagerräume, in denen sich hunderte, fast tausende Filmrollen aus vergangener Zeit befinden. Die Kamera hält drauf, mit technisch scharfen Bildern wo die Besucher alles sehr genau verfolgen können. Das hat mir sehr gut gefallen, weil es einen perfekten Einblick in die Filmwelt bietet – so wie sie früher war und so wie sie heute ist.

 

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@Foto: Mischief Films

 

DIE GEFAHREN DER DIGITALEN WELT

Wie eingangs erwähnt ist das analoge Filmen seltener geworden und droht auszusterben. Die Firma Kodak mit Sitz in Rochester, New York zum Beispiel ist heutzutage die einzige Firma, die noch in diesem Bereich mit Filmrollen arbeitet und herstellt – dank Regisseuren wie Nolan oder Scorsese. 300 Mitarbeiter sind dort beschäftigt, früher waren es in etwa 130.000. Sie haben das Monopol und die wichtige Aufgabe, den Film nicht aussterben zu lassen. Denn in der digitalen Welt ist meiner Meinung nach auch nicht alles perfekt. Zwar gibt es schier unendliche Möglichkeiten, aber die Lagerung der Daten ist nicht so sicher wie bei Filmrollen. Die Gefahr ist hier fast größer, dass diese Daten aus dem Internet verschwinden – Fotos, Filme, und so weiter. Erinnerungsfilme, die damals auf Super8 zum Beispiel gedreht wurden, können durch richtige Lagerung sehr lange aufbewahrt werden ohne dass die Filmrolle Kratzer bekommt und beschädigt wird. Filme, die auf YouTube, Instagram oder andere Social-Media-Plattformen hochgeladen werden, laufen Gefahr irgendwann aus dem Internet zu verschwinden. Darum finde ich es gelungen, dass die Dokumentation mit der Thematik Internet und einem sogenannten Internetarchiv endet. Der Bogen wurde somit perfekt gespannt.

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@Foto: Mischief Films

FAZIT

In Zusammenarbeit mit dem österreichischen Filmmusem ist eine gelungene Dokumentation über ein aktuelles Thema entstanden, welches viele betrifft. Regisseur Michael Palm hat die wichtigsten Aspekte für den Film gefunden und sie gut eingebaut. Alle Begriffe wurden plausibel erklärt und das schöne war, dass nicht nur internationale Experten zu Wort kamen, sondern auch welche aus Österreich. Persönlich war sie mir etwas zu lang, aber das ist Jammern auf Hohem Niveau.

Dokumentationen werden von mir nicht bewertet, ich kann euch den Film jeden Fall empfehlen und ans Herz legen. Vor allem für alle Menschen, die sich für diese Thematik interessieren. Geht ins Kino und schaut ihn euch an, in Wien ist er ab sofort täglich im Stadtkino zu bewundern.

 

Links:

http://www.mischief-films.com/

http://stadtkinowien.at/