CRIMSON PEAK

 

Eine Frau, die seit ihrer Kindheit weiß das Geister existieren. Eine Frau, die eines Tages sich in einen geheimnisvollen Fremden verliebt und mit ihm in ein mysteriöses und baufälliges Haus zieht. Ein Haus, in dem geheimnisvolle Dinge passieren. In dieser Kritik geht es um Crimson Peak.

 

 

 

Originatitel: Crimson Peak

Regie: Guillermo del Toro

Drehbuch: Guillermo del Toro, Matthew Robbins und Lucinda Coxon

Produktion: Guillermo del Toro, Callum Greene, Jon Jashni und Thomas Tull

Musik: Fernando Velazquez

Kamera: Dan Laustsen

 

 Crimson Pak (2)

 (Foto: derplapperblog)

 

 

HANDLUNG

 

Als Edith (Mia Wasikowska) noch ein Kind war, erschien ihre tote Mutter als Geist und warnte sie vor Crimson Peak. Jahre später trifft sie angehende Schriftstellerin in Buffalo auf den charmanten Sir Thomas Sharpe (Tom Hiddleston) und verliebt sich in ihn. Obwohl ihr Vater gegen diese Liebe ist, heiratet sie ihn. Gemeinsam ziehen sie mit der Schwester von Thomas, Lucille (Jessica Chastain), nach Allerdale Hall in England. Doch bald merkt Edith, dass in diesem düsteren Haus merkwürdige Dinge passieren. Sie darf bestimmte Bereiche nicht betreten und nach und nach sieht sie Geister. Es scheint, dass Thomas nicht der ist für den er sich ausgibt.

 

 

DREHBUCH UND STORY

 

Die Geschiche ist sehr atmosphärisch erzählt. Die Figuren werden gut eingeführt, speziell die Fähigkeit von Edith Geister zu sehen erklärt der Regisseur Guillermo del Toro (Pacifik Rim) nicht zu lang. Für die Schauer dieses Filmes aber verständlich. Crimson Peak ist fast durchgehend dialoglastig, die Dialoge sind auch sehr gut geschrieben und sorgen an manchen Stellen für gespanntes Zuhören.

Was der Film nicht schafft, ist durchgehend Spannung zu kreieren. Bei all der tollen Optik, den aufregenden Charakteren und der großartigen Atmosphäre muss diese Tatsache kritisch betrachtet werden. Der Film wird gegen Ende auch vorhersehbar und zwischendurch gibt es Sequenzen, die nicht unbedingt für den Fluss hilfreich waren. All das ist aber Jammern auf Hohem Niveau, denn allgemein macht der Film sehr viel Spaß.

Wer einen Horror-Film erwartet, solle ich Erwartungen herunterschrauben. Es sind nur ganz wenige bis keine Elemente dieses Genres vorhanden und auf die sogenannten Jumpscares wird auch verzichtet. Durch die Atmosphäre wird ein gewisser Gruselfaktor erzeugt, aber bei weitem nicht so stark wie das in Horror-Filmen üblich ist. Durch die Liebesgeschichte kann der Film auch als Drama bezeichnet werden. Genauer gesagt ist Crimson Peak ein Mysterie-Fanasy-Drama und das wird bei der Bewertung berücksichtig.  

 

 

DER CAST

 

Starbesetzter Cast mit gut ergänzenden Nebenfiguren und einigen wenigen Schwächen.

 

Jessica Chastain als Lucille Sharpe

Jessica Chastain (The Huntsman & The Ice Queen) zeigt in diesem Film ihre bis lang beste Leistung. Unfassbar stark wie sie ihre Rolle verkörpert. Wenig freundlich, es ist immer ein etwas düsterer und mysteriöser Blick in ihrem Gesicht zu sehen. Sie verfolgt auch immer einen Plan, dien die Zuschauer vielleicht erahnen aber erst im letzten Drittel wird dieser Plan aufgelöst. Die Leistung von Jessica trägt die gesamte Handlung des Filmes.

 

Tom Hiddleston als Sir Thomas Sharpe

Tom Hiddeston (The Night Manager) mit einer gewohnt sehr guten Leistung, aber sie ist nicht ganz so stark wie die von Jessica Chastain. Seine Figur ist ein charmanter Mann, der plötzlich im Leben von der Hauptfigur Edith auftaucht und es entsteht eine Liebe. Am Anfang ist schwer zu erkennen, welche Absichten Thomas hat. Gegen Mitte des Filmes können diese erahnt werden und das bremst ein wenig die Euphorie. Hiddleston schafft den Sprung vom freundlichen Ehemann zum mysteriösen Individuum. Sehr sehenswert.

 

Mia Wasikowska als Edith Cushing

Mia Wasikowska (Alice im Wunderland) zeigt die schwächste Leistung von den drei Hauptfiguren. Wobei schwach hier als solide bezeichnet werden sollte. Das fängt bei der deutschen Synchronstimme an und endet mit dem Endkampf gegen Lucille. Irgendwie macht ihre Figur auch kaum Entwicklungssprünge, obwohl die „ich kann Geister sehen“ Gabe viel Potenzial hätte. Sie wurde auch visuell gut umgesetzt, aber die Filmemacher könnten noch mehr aus dieser Gabe und der Figur Edith herausholen.

 

Charlie Hunnam als Dr. Alan McMichael

Charlie Hunnam (Pacifik Rim) spielt den Kindheitsfreund von Edith. Er ist ein Spitzenarzt zu dieser Zeit und er spürt, dass seine gute Freundin in Gefahr ist nachdem sie Thomas Sharpe geheiratet hat. Die Leistung von Charlie war recht ordentlich aber nichts Spezielles. Es ist eine Nebenfigur und es bleibt auch wenig Raum, der Figur viele Emotionen zu verpassen.

 

Jim Beaver als Carter Cushing

Jim Beaver (Next) ist schon länger im Geschäft und viele Enthusiasten kennen ihn vielleicht aus Das Leben des David Gale mit Kevin Spacey. In Crimson Peak verkörpert er den Vater von Edith und er zeigt seine Abneigung gegen die Hochzeit von seiner Tochter mit Sir Thomas Sharpe. Er vermutet, dass er nicht der richtige Mann für sie ist. Leider hat Jim wenig Screentime, denn seine Leistung ist sehr ansprechend. Warum er in so wenigen Szenen spielt, wird an dieser Stelle nicht verraten.

 

Burn Gorman (The Dark Knight Rises) ist auch noch mit dabei. Er spielt Holly, eine Figur die für spezielle Aufträge angeheuert wird. Unter anderem versucht er für Carter Cushing den Background von Sir Thomas Sharpe heraus  zu finden. Kleine Nebenrolle mit Eifer verkörpert.

 

 

TECHNIK, KAMERA, SOUNDTRACK

 

Technisch und visuell macht Crimson Peak alles richtig. Von Guillermo del Toro, der unter anderem Pacifik Rim und Pans’s Labyrinth gedreht hat, ist man solch eine hohe Qualität gewohnt. Die Geister, die Edith sehen kann, das Haus in England und die gesamte Atmosphäre ist generell sehr spektakulär umgesetzt. Die Lichteffekte sind auch grandios umgesetzt, vor allem die Szenen im Haus in England und in der letzten Sequenz kommen diese Effekte deutlich hervor. Wenn Edith durch die Gemächer ihres Mannes schlendert und einzelne Lichtstrahlen in das Haus eindringen – das erzeugt eine gewisse Atmosphäre.

Die Kamera fängt die Geschehnisse hauptsächlich von sehr nah und von halb nah ein. Nur wenige Sequenzen, etwa als Edith und Thomas das erste Mal nach Allerdale Hall reisen, sind aus der Vogelperspektive zu sehen. Die Kamerafahrten an sich sind spektakulär, immer mit einem „jetzt passiert etwas Gruseliges“ Gefühl. Großes Lob an den Kameramann Dan Laustsen.

Der Soundtrack stammt von Fernando Velazquez und ist einfach nur ein purer Hörgenuss. Die Musik in Filmen muss es schaffen, eine Spannung zu erzeugen und die Szenen noch glaubwürdiger zu gestalten. Und das ist bei Crimson Peak vorhanden. Mysteriöse Streicher, ruhige Klänge in romantischen Sequenzen – grandios. Einer der besten Soundtracks der letzten Jahre.

 

 

BEWERTUNG

 

Crimson Peak ist sehr atmosphärisch ist sehr atmosphärisch, lebt von seinen tollen Bildern und Kamerafahrten und erzählt eine interessante Geschichte. Diese kann durchaus auch noch spannender erzählt werden. Die Schauspieler, allen voran Jessica Chastain, sind grandios und auch viele Nebenfiguren fügen sich gut in den Cast ein. Mia Wasikowska fällt hier etwas zurück und kann als minimale Schwachstelle gesehen werden.

Wie schon weiter oben beschrieben ist dieser Film kein reiner Horror-Thriller, sondern eher ein Mysterie-Fantasy-Drama, dementsprechend wird Crimson Peak bewertet.

Der Soundtrack trägt viel zur Atmosphäre bei und sorgt musikalisch für Gänsehautmomente. Fans von Guillermo del Toro können sich den Film ohne Probleme anschauen und ach Liebhaber von atmosphärischen Filmen. Wer einen reinen Horror-Film erwartet wird aber enttäuscht werden.

 

Crimson Peak bekommt auf meiner Genre-Skala 3,5 / 5 Mysteriepunkte

 

Crimson Peak bekommt auf meiner allgemeinen Skala 4 / 5 Mysteriepunkte.

 

 

Am Ende jeder Review interessiert mich noch eure Meinung. Wie hat euch Crimson Peak gefallen? Seid ihr auch der Meinung, dass dieser Film wenige Horror- und mehr Mysterie-Fantasy-Drama-elemente hat? Und gibt es Jemanden unter euch, der den Film nicht sehenswert findet? Schreibt mir Kommentare oder kontaktiert mich auf meinen Social Media Seiten. Die Links findet ihr oben unterhalb des Banners. Bis zur nächsten Kritik.

 

Euer Thomas

 

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LEGEND

 

Tom Hardy in einer Doppelrolle zu sehen. In einem Film über die berüchtigten Kray-Brüder, Gangster-Zwillinge aus London der 1960er Jahre. Dieser beruht auf wahren Begebenheiten und darum geht es in dieser Kritik um Legend.

 

 

 

 

Originaltitel: Legend

Regie: Brian Helgeland

Drehbuch: Brian Helgeland

Produktion: Tim Bevan, Eric Fellner, Chris Clark, Quentin Curtis und Brian Oliver

Musik: Carter Burwell

Kamera: Dick Pope

 

 

Legend 2

(Foto: derplapperblog)

 

 

HANDLUNG

 

London, East End 1960er Jahre

Die Kray-Zwillinge Ronnie (Tom Hardy) und Reggie (Tom Hardy) regieren das Londoner East End Viertel. Die beiden Brüder haben sich den Respekt erarbeitet und Jeder kennt ihren Namen. Eines Tages muss Reggie aber ins Gefängnis und der durchgeknallte Ronnie leitet das Familienimperium weiter. Allerdings ist dadurch das große Chaos entstanden und die Geschäfte gerieten ein wenig außer Kontrolle. Als Reggie wieder entlassen wurde, ist er bemüht die Scherben aufzuräumen. Doch während er mit geschäftlichen Beziehungen sein Geld verdienen will, möchte Ronnie in typischer Gangster-Manier die Stadt regieren. Die Loyalität der beiden Brüder wird auf eine harte Probe gestellt.

 

 

 DREHBUCH UND STORY

 

Das Buch The Profession of Violence: The Rise and Fall of the Kray Twins von John Pearson diente als Vorlage für diese Verfilmung. Brian Helgeland (Salt) inszenierte einen optisch sehr sehenswerten Film, der aber ab der Hälfte sich wie ein Kaugummi zu ziehen beginnt. Was sehr schade ist, denn die Dialoge sind gut geschrieben. Nur leider schafft es Legend nicht so etwas wie Spannung aufzubauen. Natürlich behandelt der Film die reale Geschichte der Kray-Zwillinge, dadurch fehlen die überraschenden Momente und gegen Ende wird er vorhersehbar.

Wer auf Grund der Trailer eine spannende Gangster-Geschichte erwartet, wird wahrscheinlich enttäuscht werden. Denn Legend ist alles andere als ein Thriller. Vielmehr ist es ein Drama vermischt mit einer Liebesromanze und nur wenigen Thriller-Inhalten. Die Liebesgeschichte lenkt ein wenig von der eigentlichen Haupthandlung ab, aber dadurch wird gezeigt, dass die Kray-Brüder auch nur Menschen sind und teilweise ein gutes Herz haben. Ihre bösen Absicht braucht deswegen nicht schön geredet werden.

Noch ein Wort zur Erzählweise. Die Geschichte wird nämlich von einer Drittperson erzählt, genauer gesagt von der Ehefrau von Reggie Kray. Mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden. Jedenfalls bringt diese Erzählform die Story etwas voran, was Legend in Summe aber nicht so gut gelingt. Die Handlung gerät in manchen Sequenzen ins Stocken und auch die Figuren entwickeln sich kaum. An der einen oder anderen Stelle durfte auch geschmunzelt werden. Hier wäre viel mehr drinnen gewesen.

 

 

DER CAST

 

Der Film steht und fällt mit der Performance von Tom Hardy.

 

Tom Hardy als Reggie Kray / Ronnie Kray

Tom Hardy (Mad Max: Fury Road) in einer seiner besten Rollen. Es ist keine einfache Aufgabe, in einem Film zwei Rollen gleichzeitig zu verkörpern. Doch Hardy schafft es in einer einfachen Art und Weise, dass es ein richtiger Genuss ist ihn auf dem Fernsehgerät zu sehen. Er interpretierte auch die Rollen sehr unterschiedlich, so dass die Zuseher immer wissen wann er als Ronnie spricht und wann als Reggie.

Reggie plant seine Schritte immer voraus, er denkt mehr nach und scheint der Vernünftigere von Beiden zu sein. Hardy spielt Reggie eigentlich normal und sehr ruhig. Er versucht bodenständig zu sein um seiner Frau zu beweisen, dass er legal handeln kann. Doch mit dem Namen Kray ist das nicht einfach

Ronnie ist der durchgeknallte Typ, der zu Beginn aus einer psychiatrischen Einrichtung entlassen wird und es nicht ersichtlich ist was passiert. Hardy agiert hier etwas anders, er verändert den Gang und seine Sprache ist auch unterschiedlich im Vergleich zu Reggie. Zudem ist Ronnie homosexuell und das zeigt er sehr offen.

 

Emily Browning als Frances Shea

Aus der Sicht von der Figur von Emily Browning (Pompeii) wird die Handlung vorangetrieben. Sie darf auch die Ehefrau von Reggie Kray spielen und das erledigt sie solide. Frances ist unsterblich in Reggie verliebt, diese Liebe wird regelmäßig auf eine harte Probe gestellt weil er mehrmals angeklagt wird. Die Beziehung zwischen den Beiden nimmt für sie ein tragisches Ende, welches an dieser Stelle nicht verraten wird.

 

Christopher Eccleston als Nipper Read

Christopher Eccleston (Thor: The Dark Kingdom) spielt in einer Nebenrolle einen ehrgeizigen Polizisten von Scotland Yard, der um jeden Preis die Kray-Zwillinge hinter Gitter bringen will. Seine Szenen sind kurzgehalten, aber seine Motivation ist in seinem Gesichtsausdruck mehr als nur zu spüren. Eine gute Performance von Christopher.

 

Taron Egerton als Mad Teddy Smith

Taron Egerton (Kingsman: The Secret Service) ist auf einem aufsteigenden Ast und das liegt vor allem an seinen ausgezeichneten schauspielerischen Leistungen. Auch in Legend beweist er sein Talent. Seine Figur ist der Freund von Ronnie Kray und gleichzeitig seine rechte Hand. Da diese Figur auch homosexuell ist, spielt Taron sie dementsprechend ohne dabei zu sehr mit der Mimik und Gestik zu übertreiben.

 

David Thewlis als Leslie Payne

David Thewlis (MacBeth) mit einer soliden Leistung. Leslie ist der Verwalter des Vermögens der Kray-Zwillinge. Wenn Reggie zum Beispiel einen neuen Club übernehmen will, ist Leslie dabei und regelt die Finanzen. Reggie vertraut seinen Partner zu 100 Prozent, aber Ronnie nicht und zwischen ihnen entstehen einige Spannungen. Interessante Rolle, toll gespielt.

 

Das sind die wichtigsten Figuren und Rollen in Legend. Alle anderen interessanten Nebenfiguren sind solide und die Schauspieler_innen machen einen guten Job. Herausragendes wie bei Tom Hardy oder auch bei Taron Egerton war nicht zu sehen.

 

 

TECHNIK, KAMERA, SOUNDTRACK

 

Der Look des Filmes ist einfach großartig. Die Geschichte spielt in London der 1960er Jahre, dementsprechend sind die Settings gestaltet. Autos, Wohnungen, Bars und Kleidung sind alle dem Stil dieser Zeit angepasst. Bei den Club-Szenen bekommen die Zuseher einen Einblick wie die Leute damals ihre Freizeit verbracht haben. Technisch trumpft der Film mit wenig CGI-Effekten auf, lediglich bei den Kray-Zwillingen wurde getrickst.

Die Kamera fängt dieses Szenario auch perfekt ein. Der Film ist sehr dialoglastig was bedeutet, dass die Kamera die Geschehnisse meistens von sehr nah einfängt. Bei den wenigen Actionsequenzen zeigt sie sich ein wenig hektisch. Das ist nicht störend, sondern abwechslungsreich zu den üblichen sehr ruhigen Einstellungen.

Die Musik wurde von Carter Burwell komponiert und passt perfekt. Typischer 60er Jahre-Sound, genau das wollen Filmeliebhaber hören, wenn sie diesen Film sehen – großer Pluspunkt dafür.

 

 

BEWERTUNG

 

Legend ist ein Film, der ganz stark von Hauptdarsteller Tom Hardy abhängig ist. Seine Leistung ist auch die große Stärke des Filmes, ich habe selten so eine starke Performance gesehen. Er trägt die gesamte Handlung auf vier Schultern, da er zwei Figuren spielt. Hinzu kommt der großartige Look der 1960er Jahre und die Dialoge sind auch im Großen und Ganzen gut geschrieben.

Leider muss das Drehbuch negativ bewertet werden, da die Geschichte wenig überraschende Momente hat und in der zweiten Hälfte sehr langatmig wird. Einige Minuten kürzer hätte dem Film gut getan. Zudem ist Legend kein Gangster-Thriller im klassischen Stil, sondern eher ein Drama vermischt mit einer Liebesromanze. Da werden einige Zuseher enttäuscht sein.

Bleibt am Ende zu sagen, dass Legend kein schlechter Film ist, aber in den Himmel loben muss man ihn auch nicht. Wer den Trailer und den Look der 60er Jahre mag, kann ihn sich getost anschauen. Die Leistung von Tom Hardy macht diesen Film sehenswert.

 

Legend bekommt auf meiner Genre-Skala 3,5 / 5 Gangsterpunkte

 

Legend bekommt auf meiner allgemeinen Skala 3 / 5 Gangsterpunkte

 

 

Am Ende jeder Kritik interessiert mich noch eure Meinung. Wie hat euch Legend gefallen? Findet ihr auch die Leistung von Tom Hardy überragend oder sagt ihr, dass der Film trotz Tom Hardy nicht zu empfehlen ist? Schreibt es mir in die Kommentare oder kontaktiert mich auf meinen Social Media Accounts. Die Adressen findet ihr unterhalb des Banners ganz oben. Bis zur nächsten Review.

 

Euer Thomas

 

 

 

 

 

 

 

 

X-MEN: Apocalypse

 

 

Eine neue Zeitlinie und ein Reboot. Die X-Men sind zurück und müssen erneut die Welt retten. Dieses Mal will ein mächtiger Mutanten-Gott, der tausend Jahre geschlafen hat,  Herrscher des gesamten Erdballes werden. In dieser Kritik geht es um X-Men: Apocalpyse.

 

 

 

 

 

Originaltitel: X-MEN Apocalypse

Regie: Bryan Singer

Drehbuch: Simon Kinberg, Bryan Singer, Dan Harris und Michael Dougherty

Produktion: Simon Kinberg, Bryan Singer, Lauren Shuler Donner und Hutch Parker

Musik: John Ottmann

 

 

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(Quelle Bild: http://xmenmovies.wikia.com/wiki/X-Men:_Apocalypse)

 

 

HANDLUNG

 

En Sabah Nur, auch bekannt als Apocalypse, ist der älteste und mächtigste Mutant. Früher wurde er sogar als Gott verehrt. Nach einem Tiefschlaf über Tausenden von Jahren erwacht er in den 80er Jahren und muss feststellen, dass die Welt sich nicht so entwickelt hat wie er sich das vorgestellt hat. Aus diesem Grund schart er die mächtigen Mutanten Magneto (Michael Fassbender), Psylocke (Olivia Munn), Storm (Alexandra Shipp) und Angel (Ben Hardy) um sich, um die Welt zu säubern.

Professor X (Jamey McAvoy) und Raven (Jennifer Lawrence) müssen erneut die Welt retten um eine neue Weltordnung zu verhindern. Die Welt braucht die X-Men.

 

 

DREHBUCH UND STORY

 

Simon Kinberg hat bei X-Men: Zukunft ist Vergangenheit bewiesen, dass er eine spannende und gute Geschichte erzählen kann. Er war auch für das Drehbuch von Apocalypse verantwortlich – zusammen mit Bryan Singer – und dieses Mal hat die Erzählung ein paar Lücken. Figuren haben zu wenig Hintergrundinformationen, die Story ist ein wenig zu einfach gestrickt, nicht tiefgründig genug und der Film ist einfach um einige Minuten zu lang. Während dem Schauen kam ein wenig ein Gefühl der Langatmigkeit hervor.

Dabei wurden einige Figuren sehr gut eingeführt. Storm zum Beispiel mit ihrem ägyptischen Hintergrund oder auch Scott Summers, wie er seine Kräfte mitten in der Unterrichtsstunde entdeckt. Hier wurde die Ergänzung zum ursprünglichen Cast gut vollzogen. Bei anderen Mutanten wurde es wiederum verpasst, gute Hintergrundinformationen einzubauen damit Kinobesucher sich mit ihnen identifizieren können. Psylocke ist ein gutes Beispiel. Sie war einfach da, hat gekämpft und so plötzlich wie sie gekommen ist war sie auch wieder weg. Hier wäre viel mehr Potenzial möglich gewesen.

Zu Beginn des Filmes wurde der Bösewicht Apocalypse alias En Sabah Nur eingeführt und diese Szenen gehören zu den Besten im gesamten Film. In weiterer Folge flacht er ein wenig ab und starke Sequenzen wechseln sich mit eher mäßigen ab.

 

 

DER CAST

 

Viele bekannte und neue Schauspieler_innen sind im Cast mit dabei. Es gibt einige Highlights aber auch einige nicht so gute Leistungen. Hier wie immer der Überblick.

 

Oscar Isaac als En Sabah Nur alias Apocalpyse

Oscar Isaac (Star Wars: Das Erwachen der Macht) ist aktuell einer der besten Schauspieler seiner Generation. Er spielt seine Rolle auch im Anbetracht des Drehbuches sehr gut, aber leider kommt sein Talent nicht zur Geltung. Die Figur Apocalypse ist mächtig, aber wirkt im gesamten Film etwas blass. Hier wurde viel verschenkt, da sich unter anderem Wortmeldungen wiederholten.

 

Michael Fassbender als Erik Lehnsherr alias Magneto

Ich kenne kaum einen schlechten Film von Michael Fassbender (MacBeth), sein Name bürgt für Qualität. In Apocalypse zeigt er die beste Leistung von allen Darstellern und Darstellerinnen. Die Filmemacher haben eine persönlichere Note mit hineingebracht und es ist nachvollziehbar, warum er sich dem Oberbösewicht anschließt. Seine Emotionen, seine Mimik ist jeder Zeit glaubhaft und nachvollziehbar.

 

James McAvoy als Professor X

James McAvoy (X-Men: Zukunft ist Vergangenheit) zeigt wieder eine gute Leistung. Auch wenn die Figur Professor X dieses Mal nicht so großartige Momente und Dialoge hat. Hier könnten die Filmemacher mehr aus dem Talent von McAvoy heraus kitzeln, das Drehbuch noch ein wenig feiner gestalten. In Anbetracht dessen hat McAvoy bewiesen, was für ein ausgezeichneter Schauspieler er ist.

 

Jennifer Lawrence als Mystique/Raven

Jennifer Lawrence (Joy) hat auch schon mal bessere Leistungen gezeigt. In Apocalypse schlich sich hie und da ein Gefühl der Lustlosigkeit ein. Schwer zu sagen ob es an Jennifer selbst liegt oder am Drehbuch. Jedenfalls wäre noch mehr drinnen gewesen, speziell in der Mimik. Für alle Kinobesucher, die zum ersten Mal einen X-Men-Film sehen, entsteht eine fehlende Bindung zur Figur.

 

Nicolas Hoult als Dr. Hank McCoy/Beast

Nicolas Hoult (Mad Max: Fury Road) ist bereits zum dritten Mal als Beast zu sehen. Auch er verkörperte diese Figur schon besser. Positiv anzumerken sind seine Kampfszenen am Schluss. Von den arrivierten Figuren und Darsteller_innen ist die Leistung von Hoult leider die Schwächste.

 

Sophie Turner als Jean Grey

Sophie Turner (Game of Thrones) ist eine positive Erscheinung in Apocalypse. In ihrer Figur steckt eine gewisse Tiefe und als Kinobesucher versteht man ihre Angst, die Jean teilweise selber spürt. Sie ist ein sehr mächtiger Mutant und das schon in jungen Jahren. Eine große Bürde, die Umsetzung ist gelungen. Die stärksten Momente sind die Dialoge mit Professor X.

 

Tye Sherdian als Scott Summers/Cyclops

Auch Tye Sherdian (The Stanford Prison Eperiment) fügt sich gut in den Cast ein. Einige Film-Enthusiasten kennen ihn vielleicht aus The Tree of Life, wo er an der Seite von Brad Pitt gespielt hat. Er macht seine Rolle als Scott Summers ausgezeichnet. Die Filmemacher zeigen in einer kurzen Sequenz, wie er seine Kräfte entdeckt die er aber noch nicht kontrollieren kann. In der Schule von Professor X findet er ein neues Zuhause.

 

Evan Peters als Pietro Maximoff/Quicksilver

Evan Peters (X-Men: Zukunft ist Vergangenheit) war schon im Vorgänger mit dabei und sorgte für das lustigste Highlight. In Apocalypse ist seine Präsenz etwas größer und er wird stärker in den Cast mit eingebaut. Auch dieses Mal gibt es wieder eine sehenswerte Slow-Motion-Szene, die für den einen oder anderen Lacher sorgt. Generell ist die Leistung von Peters sehr stark und es ist zu hoffen, dass er noch öfters in X-Men-Filmen mitspielen wird.

 

Olivia Munn als Psylocke

Olivia Munn (Ride Along: Next Level Miami) wirkt in ihrer Rolle als Psylocke etwas blass. Es gibt keine Hintergrundinformation zu dieser Figur, sie taucht plötzlich auf und schließt sich den bösen Mutanten an. Dann wird gekämpft und am Ende verlässt sie einfach das Schlachtfeld. Keine tiefgründigen Dialoge, fast immer der gleiche Gesichtsausdruck und ähnliches. Leider verschenkt.

 

Alexandra Shipp als Ororo Munroe alias Storm

Für viele ist Alexandra Shipp (Straight Outta Compton) ein neues Gesicht auf der Kinoleinwand. Sie bringt auch tatsächlich frischen Wind in das X-Men Universum hinein. Storm bekommt eine kurze Einführung und wo sie ihren Background hat. Sie ist nicht so oft zu sehen, dafür aber sehenswert inszeniert und ihre Mutanten-Fähigkeiten kommen gut zur Geltung. Ein positiver Auftritt, gerne noch mehr in weiteren Filmen.

 

Kodi Smit-McPhee als Kurt Wagner alias Nightcrawler

Durchschnittlicher Auftritt von Kodi Smit-McPhee (Planet der Affen: Revolution) als Nightcrawler. Optisch sieht die Figur sehr gut aus und sie bringt auch etwas Witz mit hinein. Die Stärken des Teleportierens hätten die Filmemacher noch mehr einbauen können. McPhee zeigt im Rahmen der Drehbuch-Möglichkeiten eine ansprechende Leistung.

 

Rose Byrne als Moira MacTaggert

Rose Byrne (Bad Neighbors 2) war schon in X-Men: Erste Entscheidung als Moira zu sehen und sie zeigt eine recht passable Leistung. Ihre Rolle in Apocalypse ist schwer zu erahnen. Sie wird plötzlich Zeuge der Auferstehung von dem Mutanten-Gott, in weiterer Folge ist sie (nicht ganz freiwillig) mitten drinnen im Geschehen des Schlusskampfes. Dort wirkt sie etwas verloren. Außer, dass sie Professor X Auskunft über den allerersten Mutanten vor Tausenden von Jahren informiert, hat sie wenig zu tun.

 

Über Hugh Jackman als Logan alias Wolverine muss auch noch ein Satz gesprochen werden. Im Trailer wurde er angeteasert und es stellte sich die Frage, wie lange und in welcher Szene bekommen die Kinogeher ihn zu Gesicht. Tatsächlich ist es nur ein Cameo-Auftritt, der wenige Minuten dauert. In gewohnter Wolverine-Manier zeigt er seine wahre Stärke und kämpft sich in einer geheimen Einrichtung durch Gegnerhorden. Die Szene sieht spektakulär aus, hätte einen noch viel größeren Überraschungsmoment wenn man ihn im Trailer nicht gesehen hat.

 

 

TECHNIK/KAMERA/SOUNDTRACK

 

Ein Film wie Apocalypse lebt von seiner Technik und den CGI-Effekten. Es wurden auch dieses Mal wieder sehr viele Effekte verwendet, fast schon zu viel. Es ist im Grunde löblich, wenn die Kinobesucher die neu gewonnenen Stärken eines Magneto zum Beispiel hautnah miterleben können. Dennoch hat Bryan Singer etwas übertrieben und an einigen Stellen ist das CGI leider sichtbar. Dementsprechend wurde auch die Kamera gewählt. An vielen Stellen wurde ein Weitwinkel verwendet, um die Mutanten-Sequenzen gut einzufangen. Sehr sehenswert inszeniert und in einem Kinosaal auch optisch eine Wucht.

Der Soundtrack stammt von John Ottman und ist der gewohnt epische Soundtrack. An manchen Stellen zu episch, aber in Summe ist die musikalische Untermalung hörbar und gut umgesetzt. Speziell der Sound in den ersten fünfzehn Minuten, wo die Figur Apocalypse eingeführt wird. Orientalische Klänge vermischt mit düsteren, klangvollen Orchester-Melodien – ein Genuss für das Ohr.

 

 

BEWERTUNG

 

Es ist definitiv nicht der beste X-Men-Film, aber es gab auch schon schlechtere. Die Schauspieler_innen wie Michael Fassbender, James McAvoy und Konsorten zeigen bis auf ein paar Ausnahmen ausgezeichnete Leistungen. Die Effekte sehen wieder großartig aus, auch wenn sie an einigen Stellen zu übertrieben waren.

Die Story dagegen hat ein paar Lücken, einige Figuren werden ohne Hintergründe einfach in die Geschichte eingeführt und mit über zwei Stunden ist dieser Film auch um einige Minuten zu lang. Insgesamt ist es ein guter X-Men-Film, der auf Grund der Effekte wie für das Kino gemacht ist. Fans des Vorgängers und generell Liebhaber von X-Men Charakteren und Filmen werden ihn lieben. Allgemein wird er vermutlich nicht allen Cineasten gefallen.

 

X-Men Apocalypse bekommt auf meiner Genre-Skala 3,5 / 5 Mutantenpunkte

X-Men Apocalypse bekommt auf meiner allgemeinen Skala 3 / 5 Mutantenpunkte

 

 

Am Ende jeder Kritik interessiert mich noch eure Meinung. Wie findet ihr den neuen X-Men Film von Bryan Singer? Feiert ihr ihn oder könnt ihr diesem Film gar nichts abgewinnen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen. Ihr könnt mich auch auf Facebook und Twitter anschreiben, meine Accounts findet ihr unterhalb des Banners. Bis zur nächsten Review.

 

Euer Thomas

 

STAR WARS NEWS #01

 

 Star Wars

(Quelle Bild: http://www.belloflostsouls.net/2015/12/geekery-star-wars-whats-next.html)

 

Liebe Star Wars Fans!

 

Seit dem Verkauf von George Lucas an Disney ging es Schlag auf Schlag. Es wird nicht nur alle zwei Jahre einen neuen Star Wars Film geben, sondern auch eigenständige Filme in der neu erschaffenen Star Wars Anthology Serie. Diese werden im gleichen Universum spielen und beinhalten in sich geschlossene Geschichten. Im Dezember diesen Jahres bekommen wir mit Rogue One: A Star Wars Story einen ersten Vorgeschmack. Er handelt von den Rebellen und wie sie die Pläne des ersten Todessterns aus der Original-Trilogie in ihre Hände bekommen. Darauf freue ich mich schon sehr und ich kann es kaum erwarten.

Ich als Blogger überlegte eine lange Zeit, ob ich nur Kritiken zu den Filmen der Saga schreibe oder ob ich vielleicht wie bei den Superhelden eine Kategorie mit Kurz News erstelle. Da sehr viel Neues im Star Wars Universum passieren wird, werde ich euch ab sofort mit Gerüchten und Alles was dazu gehört aus der Sternenkrieg-Saga versorgen. Die erste Ausgabe befasst sich ausschließlich mit dem Han Solo Solo-Film, wo vor ein paar Tagen der Hauptdarsteller vorgestellt wurde. Ich wünsche euch viel Spaß dabei. Weiterlesen

ASSASSINS CREED – Der erste Trailer

 

  

Endlich ist es soweit, nach einigen Bildern bekommen wir nun den ersten Trailer zur kommenden Assassins Creed Verfilmung zu Gesicht. Ohne große Ankündigung und ohne Teaser-Trailer können wir uns endlich ein Bild vom Look und von der Story machen. Daher freut es mich sehr, euch diesen großartigen Trailer zu präsentieren. Danach werde ich ihn analysieren, euch mitteilen was bereits zur Story bekannt ist und was aus diesem Trailer hervorgeht. Mit diesem Beitrag eröffne ich meine neue Kategorie Trailer Analysen. Ich wünsche euch viel Spaß dabei.

 

 

 

Die Story bisher

 

Callum Lynch (gespielt von Michael Fassbender) wartet in einem Todestrakt auf seine Hinrichtung. Doch stattdessen wacht der todgeglaubte Mann in einem Labor von Abstergo Industries auf und bekommt ein einmaliges Angebot an einem speziellen Programm teilzunehmen. Der sogenannte Animus ermöglicht es nämlich in die Vergangenheit eines Vorfahrens zu reisen um dessen Erinnerungen zu erleben. Callum wird zurück in das Spanien des 15. Jahrhunderts versetzt und verkörpert zur Zeit der spanischen Inquisition den Assassinen Aguilar de Agarorobo. Aguilar ist Mitglied einer geheimen Organisation, die seit Jahren einen Kampf gegen die Templer führen.

 

Vermutungen zur Story

 

Wie es scheint bekommen wir, zumindest basierend auf die Konsolen-Spiele, den typischen Assassins Creed Flair zu Gesicht. Eine Einrichtung namens Abstergo, die auch in den Spielen vorkommt, hat ein spezielles Gerät entwickelt um in die Vergangenheit zu reisen – den Animus. Das berühmte Logo ist auch im Trailer zu sehen. Statt einen bestehenden Charakter aus den Spielen zu nehmen wird eine völlig neue Geschichte erzählt. Das Grundprinzip bleibt aber gleich, nur mit neuen Figuren sowohl in der Vergangenheit als auch in der Jetztzeit.

Wie es scheint, wird Callum Lynch auch als Assassine ausgebildet. Das erkennt man an den typischen, versteckten Klingen die er montiert bekommt. Ich vermute, dass er vielleicht auch befreit wird und der Kampf gegen Abstergo und den Templern auch in der Gegenwart weitergeht.  Es wird auf jeden Fall ein Spektakel und ich freue mich schon sehr darauf.

 

Der Look

 

Die Präsentation des Trailers ist grandios und der Look der Welt von Assassins Creed gefällt mir sehr gut. Das Spanien im 15. Jahrhundert wurde sehr gut umgesetzt genauso wie die Menschen, die Kostüme und die Orte. Natürlich bekommen wir auch die gewohnte Action aus den Games zu Gesicht. Spektakuläre Nahkämpfe, Verfolgungsjagden über Dächer und am Schluss der Adler-Sprung von einem Turm aus immenser Höhe. Das könnte in der Tat eine der besten Videospiel-Umsetzungen auf der großen Leinwand werden. Nur die Musik ist nicht passend und gefällt mir überhaupt nicht. Hier muss definitiv noch nachgebessert werden.

 

Der Cast

 

Dieser liest sich wie das Who is Who aus der Szene. Allen voran Michael Fassbender, der den Hauptprotagonisten mimt. Schon im Trailer ist sichtbar, dass er eine grandiose Leistung zeigt und spätestens jetzt sollte klar sein, dass er die richtige Wahl ist. Weiteres im Cast ist der legendäre Jeremy Irons, der so wie es scheint den Boss von Abstergo verkörpern wird. Marion Cotillard ist auch mit von der Partie, ebenfalls eine Mitarbeiterin von Abstergo. Und Brendan Gleeson verkörpert auch eine Figur, welche das ist ist mir noch nicht bekannt.

Regie führt Justin Kurzel, der unter anderem MacBeth inszeniert hat und genau wie bei diesem Film auch bei Assassins Creed mit Fassbender und Cotillard zusammenarbeitet.

 

Fazit

 

Der erste Trailer macht definitiv Lust auf mehr. Die Action stimmt, der Look und die Atmosphäre sieht grandios aus und die Story scheint sich an den Spielen etwas anzupassen. Es wird aber eine neue Geschichte erzählt und das begrüße ich. Ich denke, dass dieser Film nicht nur den Assassins Creed-Haudegen wie mich gefallen wird, sondern auch allen Kino-Fans, die mittelalterlichen Flair in Filmen mögen. Ich freue mich riesig auf den Film. Geplanter Kinostart ist der 5. Jänner 2017.

 

Am Ende gibt es noch den englischsprachigen Trailer. Ich hoffe, euch hat diese Traileranalyse gefallen und dass ihr euch genauso wie ich auf diesen Film freut. Bis zur nächsten Review.

 

Euer Thomas

 

SUPERHERO SHORTCUTS #3

 

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Seit der letzten Ausgabe sind doch einige Wochen vergangen. Doch jetzt ist die dritte Ausgabe meiner Superhero Shortcuts online und ihr dürft euch wieder auf spannende und interessante Neuigkeiten freuen. Es geht um The Punisher, Spider-Man’s neuen Filmtitel Homecoming, Gerüchte und Cast-Zuwachs betreffend den dritten Wolverine-Film, um die Umbenennung der Infinity War Filme und noch viele mehr. Ich wünsche euch sehr viel Spaß beim Lesen.

 
The Punisher geht in Serie

 

Punisher

(Quelle Bild: http://www.hollywoodreporter.com/live-feed/daredevil-jon-bernthal-punisher-876322)

 

Zu Beginn gleich mal eine sehr erfreuliche Nachricht. Denn vor einigen Tagen überraschte Netflix mit der Ankündigung, eine eigene Serie zu dem Marvel-Charakter The Punisher zu drehen. Jene Figur, die in der zweiten Staffel von Daredevil einen großartigen und überzeugenden Auftritt abgeliefert hat. Das war auch der Verdienst von John Bernthal, der Frank Castle aka The Punisher einfach genial gespielt hat.
Über Hintergründe oder Details zur Geschichte wurde noch nichts verraten. Persönlich denke ich, dass wir mehr über die Zeit von Frank Castle im Afghanistan-Krieg erleben und wie seine Frau und Kinder getötet wurden. Dieses Ereignis war schließlich ausschlaggebend, dass er zum Punisher wurde.
Und wem das noch nicht genug ist, der bekommt von mir jetzt noch den Teaser präsentiert. Sehr richtig, einen Teaser-Trailer zur kommenden Punisher-Serie. Genießt ihn.

 

Spider-Man Homecoming

 

spiderman
(Quelle Bild: http://screenrant.com/spider-man-homecoming-what-we-know/?view=all)

 

In meiner letzten Ausgabe habe ich euch bereits über mögliche Filmtitel des neuen Spider-Man Filmes informiert. Jetzt ist es offiziell: Der neue Spider-Man Titel heißt HOMECOMING. Ich denke, dass dieser Titel sehr gut passt weil die Rechte der menschlichen Spinne dank einer Vereinbarung zwischen Sony und Marvel wieder zurück beim Comicgiganten ist. Somit kann er problemlos ins Marvel Cinematic Univers eingefügt werden. Das Logo gefällt mir auch sehr gut.
Tom Holland hat einen fulminanten Auftritt in The First Avenger: Civil War hingelegt und hat mich neben Black Panther am meisten überrascht. Seine Szenen machen sehr viel Lust auf mehr. Ich habe sogar gelesen, dass Marvel für die Kreativität verantwortlich ist und das lässt mich doch zuversichtlich in die Zukunft blicken.
Da Tony Stark in Civil War den Anzug für Spider-Man entwickelt hat, stellte ich mich die Frage ob er auch im Reboot dabei ist. Und ja, es ist offiziell: Robert Downey Jr. wird als Tony Stark eine Rolle im neuen Spider-Man Film haben. In welcher Funktion und wie lange er zu sehen sein wird, ist noch nicht bekannt.

 
Willem Dafoe in Justice League

 

Dafoe JL

(Quelle Bilkd: http://www.comicplanetcultureforlife.com/2016/04/19/watch-another-spider-man-actor-joins-justice-league-movie-willem-dafoe-casting-news/)

 

Nach J.K. Simmons wurde ein weiterer namhafter Schauspieler für die Justice League gecastet. Niemand geringerer als der frühere Spider-Man Bösewicht Green Goblin alias Willem Dafoe wird in beiden Filmen mitspielen. In welche Rolle er schlüpfen wird, ist noch nicht bekannt. Klar ist jedenfalls, dass er auf der guten Seite mitmischen wird.
Ich finde das großartig, Willem Dafoe ist ein ausgezeichneter Schauspieler der seine Stärken in der Mimik hat. Ich erinnere mich immer an das Playstation 4 Spiel Beyond Two Souls, wo er eine Hauptrolle gespielt und gesprochen hat. Das war großes Kino. Ich hoffe bald auf neue Informationen bezüglich seines Charakters und freue mich dass er mit dabei ist.

 
Gerücht: X-23 in Wolverine 3

 

X-23 Wolverine

(Quelle Bild: http://www.filmstarts.de/nachrichten/18503812.html)

 

Wolverine 3 kommt im März 2017 in die Kinos und wird höchstwahrscheinlich die Abschiedsvorstellung von Hugh Jackman als Logan sein. Jetzt ist ein Gerücht aufgetaucht, dass eventuell der weibliche Wolverine-Klon X-23 alias Laura Kinney im Film auftauchen könnte.
In den Comics ist Logan für sie eine Vaterfigur, er stirbt und sie nimmt seinen Platz ein. Das Kostüm und ihr Stil sieht in den Comics genau so wie bei Wolverine aus, nur dass X-23 zwei statt drei Krallen hat. Ansonsten hat sie auch die Kraft der Selbstheilung. Man darf gespannt sein in welche Richtung es gehen wird. Erleben wir eine völlig neue Geschichte oder wird der Frank Millar Comic „Old Man Logan“ als Basis für Wolverine 3 sein?

 

Stephan Merchant und Patrick Stewart in Wolverine 3

 

Professor X Wolverine
(Quelle Bild: http://www.gamona.de/kino-dvd/wolverine-3,professor-x-und-wolverine-als-tag-team-in-wolverine-3:news.html)

 

Eine weitere Neuigkeit betreffend Wolverine 3, denn es gibt interessante Cast-Neuzugänge. Stephan Merchant, den ich persönlich noch in keinem Film gesehen habe,  wird sich zum Cast dazugesellen. In welcher Funktion weiß ich noch nicht. Ich halte euch da auf dem Laufenden.
Die viel spannendere Ankündigung ist aber jene von Patrick Stewart, der wieder als Professor X alias Charles Xavier zu sehen sein wird. Auch hier ist seine Rolle noch nicht klar, ich denke aber er wird eine Art Mentor für Wolverine sein. Zudem soll der dritte Teil der Saga in der Zukunft spielen. So bald ich auf neue Informationen stoße, erfährt ihr es bei mir.

 

Deadpool 2

 

deadpool2
(Quelle Bild: http://screenrant.com/deadpool-2-cable-ryan-reynolds/)

 

Nach dem überraschenden Erfolg von Deadpool mit Ryan Reynolds in der Hauptrolle klingt es für mich nicht überraschend, dass FOX einen zweiten Teil plant. Der Film war auch sehr spektakulär, feine Action und ein Anti-Held mit lockerem Mundwerk.
Über die Fortsetzung ist noch nicht viel bekannt, aber wahrscheinlich wird die Figur Cable mit eingebunden. Ob als Bösewicht oder als Partner von Deadpool ist noch nicht bekannt. Was wir aus den Comics wissen ist, dass Beide in der Gruppierung X-Force zusammen gekämpft haben. Ich bin gespannt und hoffe bald auf weitere Details. Der Film soll bereits im nächsten Jahr erscheinen.

 

Krypton als Serie

 

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(Quelle Bild: http://www.filmstarts.de/nachrichten/18490452.html)

 

Ihr habt richtig gelesen. Der Sender Syfy plant einen Piloten zu der neuen Serie Krypton zu drehen. Es soll eine Prequel-Serie zu Superman werden, Hauptprotagonist wird der Großvater vom Man of Steel sein. Genauere Details sind noch nicht bekannt. Bekannt ist, dass David S. Goyer den Piloten schreiben wird.
David ist Drehbuchautor von Filmen wie Batman Begins, Man of Steel und Batman v Superman: Dawn of Justice. Ich hoffe, dass er sich Zeit nimmt eine gute Geschichte zu erzählen. Denn in Batman v Superman gab es doch einige Lücken. Sobald neue Informationen zu Krypton auftauchen, werde ich es euch wissen lassen.

 

AVENGERS: Infinity War Filme werden umbenannt

 

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(Quelle Bild: http://marvelcinematicuniverse.wikia.com/wiki/Avengers:_Infinity_War)

 

Es werden mit Sicherheit sehr spektakuläre Filme und mit Infinity War Part 1 und Infinity War Part 2 wird auch die Phase 3 des MCU abgeschlossen. Im Mittelpunkt steht der Kampf mit einem der allergrößten und mächtigsten Bösewichte von Marvel – Thanos. Dieser bekommt nämlich die Infinity Steine und ist somit in der Lage ganze Planeten zu zerstören.
Regie werden wieder die Russo-Brüder führen, die bereits mit Civil War ein Meisterwerk abgeliefert haben. Beide verrieten jetzt in einem Interview, dass die Titel unbenannt werden. Es sollen zwei eigenständige Filme werden und nicht wie bei Die Tribute von Panem ein Film auf zwei Teile aufgeteilt. Dass finde ich begrüßenswert, denn so können sich die Russos auch auf Charakterbildungen konzentrieren. Zum Beispiel wie es mit Vision und Scarlett Witch weiter geht. Da gibt es sicher sehr viele spannende Geschichten zu erzählen.
Und ein kleines Detail am Rande verrieten sie auch noch. Captain Marvel wird defintiv im ersten Teil mit dabei sein. Wie dieser dann heißen wird, steht in den Sternen. Freue mich aber jetzt schon auf diesen Abschluss der dritten Phase.

 
Das waren wieder viele News, Gerüchte und Meldungen aus dem Superhelden-Genre. Ich hoffe, euch gefällt diese Ausgabe und ich würde mich freuen wenn ihr bei der Nächsten wieder mit dabei seit.

 

Euer Thomas

TRIPLE 9

 

Deutscher Titel: Triple 9
Originaltitel: Triple 9
Regie: John Hillcoat
Drehbuch: Matt Cook
Produktion: Marc Butan, Bard Dorros, Anthony Katagas, Keith Redmon und Christopher Woodrow
Musik: Bobby Krlic und Atticus Ross

 

 

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(Quelle Bild: http://www.traileraddict.com/triple-9/poster/)

 
EINLEITUNG

Triple 9 hatte ich nicht unbedingt auf meinem Radar, bis ich den ersten Trailer gesehen habe. Diesen sah ich im Verhältnis zu anderen relativ spät, in etwa Anfang April. Er war sehr stimmig und der Cast machte mich sehr neugierig. Gestern war es dann soweit, ich ging ins Kino und konnte mir ihn ansehen. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich kurz nach dem Film nicht genau wusste wie ich ihn einordnen soll. Er hat gewisse Stärken, aber auch so einige negative Elemente. Welche das sind und wie ich es finde, dass so viele nahmhafte Schauspieler_innen mit von der Thriller-Partie sind, lest ihr in diesem Beitrag. Ich wünsche euch viel Spaß.

 
HANDLUNG

Atlanta, Georgia
Diese Stadt ist ein raues Pflaster. Die russische Mafia, angeführt von Irina Vlaslov (Kate Winslet), hat die Oberhand. Die Polizei ist fast täglich mit Straßenschlachten und Folter konfrontiert. Korrupte Polizisten zu finden ist da sehr einfach, wie zum Beispiel Marcus Belmont (Anthony Mackie). Zu allem Überfluss bekommt er noch einen neuen Partner zugeteilt, Chris Allen (Casey Affleck) heißt der Frischling und ist zudem der Neffe von Sergeant Jeffrey Allen (Woody Harrelson).
Nachdem eine vierköpfige Bande, bestehend aus Marcus Belmont, Michael Atwood (Chiwetel Ejifor), Franco Rodriguez (Clifton Collins junior) und Gabe Welch (Aaron Paul) eine Bank ausgeraubt haben, wartet ein letzter gefährlicher und fast schon unmöglicher Auftrag auf sie. Die Gruppe beschließt, den Code „Triple 9“ auszulösen. Dieser wird ausgerufen, wenn ein Polizist verletzt oder Tod ist. Fast jeder Cop in der Stadt fährt zum Tatort, um ein Stück vom Verbrecher-Kuchen abzubekommen. Dadurch entsteht für dei Verbrecher ein angenehmes Zeitfenster,um am anderen Ende der Stadt den Einbruch zu tätigen.

 
MEINUNG

Story und Drehbuch

Drehbuchautor-Neuling Matt Cook hat ein nicht ganz optimales Skript geschrieben, dass durchaus seine Stärken hat aber speziell im Mittelteil sehr langatmig ausgefallen ist. Manche Dialoge wirken aufgesetzt damit der Film eine bestimmte Länge erreicht. Triple 9 hätte man um einige Minuten kürzen sollen, das hätte ihm gut getan. Dabei macht der Film gerade zu Beginn mit dem Banküberfall und an manchen Stellen im letzten Drittel viel richtig. Genaueres dazu später im Technik-Abatz.
Die Story hat ein spannendes Grundkonzept, auch wenn die Thematik von korrupten Polizisten in Filmen nicht neu ist. Aber die Tatsache, dass sie diesen speziellen Code auslösen um am anderen Ende der Stadt einen Einbruch zu tätigen, macht Lust diesen Film zu schauen. Aber auch hier gibt es die eine oder andere Lücke und gegen Ende wird der Film auch vorhersehbar. Nach dem starken Beginn verliert Triple 9 etwas die Ordnung, es ist kein roter Faden erkennbar. Das ist schade, denn das Potenzial wäre durchaus vorhanden gewesen. Vor allem auch durch die namhaften und grandiosen Schauspieler_innen wie ein Anthony Mackie, ein Woody Harrelson oder eben eine überragende Kate Winslet.
Aber genau das ist auch eines der Probleme von Triple 9, es sind einfach zu viele Figuren. Wie ich den Cast gelesen habe, freute ich mich richtig auf diesen Film. Aber wenn du so viele Charaktere in einem knapp zweistündigen Film einbeziehst, musst du ihnen Raum geben. Die Gefahr besteht darin, dass ich als Kinobesucher wenig Zeit habe mich mit den Figuren zu identifizieren. Einen Pluspunkt gibt es für die Entscheidung, den Bösewicht mit einer Frau zu besetzen, was in Filmen nicht sehr oft vorkommt.

Die Schauspieler_innen

Viele namhafte Darsteller und Darstellerinnen, die hier vor der Kamera stehen. Vorteil oder Nachteil?

Kate Winslet als Irina Vlaslov
Kate Winslet (Titanic) hätte ich fast nicht erkannt denn sie ist sehr stark geschminkt. Dafür ist das Schauspielerische umso besser. Irina ist nicht bloß der Boss der Russenmafia, sie hat auch nette Seiten in ihr und das zeigt sie. Daher ist sie aber auch schwer auszurechnen und man weiß nie, in welcher Stimmung sie gerade ist. Kate macht das großartig wie ich finde.

Chiwetel Ejifor als Michael Atwood
Chiwetel Ejifor (Der Marsianer) – schwieriger Name aber ein guter Schauspieler. Er spielt eine Figur, die von der Mafia gezwungen wird Dinge zu drehen. Diese hat das beste Druckmittel überhaupt: sein Sohn Felix. Irina hat ihn völlig unter Kontrolle und verlangt von ihm noch eine wichtige Sache zu erledigen, danach kann er mit dem verdienten Geld verschwinden. Ejifor mit einer soliden Leistung.

Casey Affleck als Chris Allen
Casey Affleck (Interstellar) steht immer im Schatten seines größeren Bruders Ben Affleck. Ich habe mit seinen Leistungen auch meistens ein Problem, weil ich nie weiß wie ich sie einordnen soll. In Triple 9 spielt er einen Polizisten, der frisch im Morddezernat beginnt und noch so etwas wie Ehrlichkeit besitzt. Er wirkt ein wenig unbeholfen und scheint ein leichtes Ziel für den „Triple 9“ Code zu sein. Die Leistung von Affleck ist in Ordnung.

Anthony Mackie als Marcus Belmont
Anthony Mackie (The First Avenger: Civil War) ist in letzter Zeit auch in einigen Filmen zu sehen und das finde ich gut, ich halte ihn für einen ausgezeichneten Schauspieler. In Triple 9 sorgt er auch für eine der besseren Leistungen. Bei seiner Figur hatte ich immer das Gefühl, dass er kurz vor dem Aussteigen aus der Gruppe ist. Er besitzt doch einige Zweifel, auch als sein neuer Partner mit ihm zusammenarbeitet.

Woody Harrelson als Jeffrey Allen
Woody Harrelson (Die Unfassbaren) spielt immer sehr interessante Charaktere. In diesem Fall einen Sergeant, der sehr viel Alkohol trinkt, ein Drogenproblem und trotzdem einen scharfen Verstand hat. Er muss den Bankraub aufklären und kommt langsam aber stetig den Verbrechern auf die Spur. Die Leistung von Harrelson ist in Ordnung und er bringt auch ein wenig Witz mit hinein. Aber ich habe ihn schon besser erlebt.

Gal Gadot als Elena Vlaslov
Wonder Woman Gal Gadot (Batman V Superman) mit einer Nebenrolle. Sie spielt die jüngere Schwester von Irina und ist nicht sehr oft zu sehen. Ihre Rolle in Batman V Superman war deutlich anspruchsvoller und dort konnte sie auch ihr gesamtes Talent ausspielen. In Triple 9 leider nicht, ihre Figur ist eindeutig austauschbar.

Aaron Paul als Gabe Welch
Obwohl Aaron Paul (Exodus: Götter und Könige) schon in einigen Filmen und auch in der bekannten Serie Breaking Bad mitgespielt hat , nahm ich ihn zum ersten Mal auf der Kinoleinwand war. Seine Figur ist ein Mitglied der Bankräuber vom ersten Drittel des Filmes. Auf Grund von seinem Drogenkonsum bereitet er mehr und mehr Probleme, da er hier und da ein paar Details ausplaudert. Paul’s Leistung ist in Ordnung, aber nichts spektakuläres.

Norman Reedus als Russel Welch und Clifton Collins junior als Franco Rodriguez sind auch zu sehen. Reedus hat nicht viele Sequenzen und die Leistung von Clifton gefiel mir auch nicht so besonders.
Somit ist der Cast sehr namhaft, aber leider mit sehr wechselhaften Leistungen. Da wäre mehr drinnen gewesen.

Technik, Kamera, Soundtrack

Der Stil von Triple 9 erinnert mich zum Teil an Sicario. Die Atmosphäre und die Action-Sequenzen sind sehr gut umgesetzt. Zum Beispiel die Szene wo Casey Affleck mit seinen Kollegen ein Haus stürmt und die Kamera immer sehr nah an den Geschehnissen dran klebt. Das ist optisch gut einfangen und eine Stärke des Filmes. Computeranimierte Szenen sind mir keine aufgefallen, die Action sieht handgemacht aus. Der Film hat einen sehr natürlichen Touch und ich denke, dass fast alle Szenen in den Straßen von Atlanta entstanden sind.
Die Kamera ist in vielen Sequenzen sehr nah und halbnah gewählt. Bei Verfolgungsjagden schwenkt sie etwas heraus und fängt diese von weiter oben ein. Die Kameraführung gefiel mit sehr gut und auch da gibt es meiner Meinung nach Ähnlichkeiten mit Sicario.
Der Soundtrack hat dieses Mal nichts mit einem Orchester zu tun, sondern es wurde mehr mit Soundeffekten gearbeitet. Düstere Klänge, die den Spannungsbogen von einzelnen Sequenzen perfekt einfangen. Hier muss ich die Musik-Verantwortlichen loben.

 
BEWERTUNG

Sehr schwer, hier eine Bewertung abzugeben. Ich dachte sehr lange nach, wie ich diesen Film einordnen soll.
Es gibt auf jeden Fall einige sehr positive Momente. Die ersten zwanzig Minuten mit dem Banküberfall, der genial inszeniert ist. Es gibt einen großartigen Sound in Triple 9, der die Szenen perfekt untermalt und die Action-Sequenzen sind äußerst sehenswert.
Die schauspielerischen Leistungen schwanken von sehr gut wie Kate Winslet bis hin zu sehr schwach wie jene von Clifton Collins junior.
Die größte Schwäche ist aber das Drehbuch und die Story. Es spielen so viele Figuren mit, da ist es schwierig hier Alle einzufügen und eine Bindung aufzubauen. In weiterer Folge war der Film in der Mitte sehr langatmig. Hier hätte man einige Minuten kürzen können, weil bis Triple 9 stattfindet dauert es eine Weile. Gegen Ende wird die Geschichte vorhersehbar.
In Summe fand ich ihn etwas besser als Durchschnitt und ich habe mir auf Grund des Trailers viel mehr erwartet. Vor allem bei diesem Cast. Sicario war eindeutig besser.

Triple 9 bekommt auf meiner Skala 3 / 5 Action-Punkte.

 
CAST

 
Chris Allen – Casey Affleck
Michael Atwood – Chiwetel Ejiofor
Marcus Belmont – Anthony Mackie
Gabe Welch – Aaron Paul
Franco Rodriguez – Clifton Collins junior
Russell Welch – Norman Reedus
Michelle Allen – Teresa Palmer
Sweet Pea – Michael K. Williams
Elena Vlaslov – Gal Gadot
Jeffrey Allen – Woody Harrelson
Irina Vlaslov – Kate Winslet

 
TRAILER

 

 

Das war meine Kritik zu Triple 9. Werdet ihr euch diesen Film im Kino anschauen? Wenn ihr ihn schon gesehen habt, schreibt mir eure Meinung unten in die Kommentare oder kontaktiert mich auf Facebook und Twitter. Bis zur nächsten Review.

Euer Thomas

GODS OF EGYPT

 

Originaltitel: Gods Of Egypt
Deutscher Titel: Gods Of Egypt
Regie: Alex Proyas
Drehbuch: Matt Sazama und Burk Sharpless
Produzent: Basil Iwanyk und Alex Proyas
Musik: Marco Beltrami

 

Gods_of_Egypt_poster

(Quelle Bild: https://en.wikipedia.org/wiki/Gods_of_Egypt_(film))

 

EINLEITUNG

Gods of Egypt bekam durchwegs sehr schlechte Kritiken, es sei kein guter Film und die 140 Millionen Dollar Budget sind auch nicht sichtbar. Ich habe sehr lange überlegt, ob ich ihn mir im Kino anschauen soll. Ich habe das Internet nach weiteren Kritiken durchgeforstet und fand die eine oder andere positive Meinung dazu. Er wurde nicht in den Himmel gelobt, aber schlecht geredet wurde er auch nicht. Das nahm ich als Anlass, mir den Film selber anzuschauen und meine eigene Meinung zu bilden.
Eine Sache möchte ich noch los werden, bevor ihr meine Kritik zu lesen beginnt. In diesem Film geht es um das alte Ägypten, aber die Schauspieler_innen kommen alle aus Australien, Schottland und so weiter. Die Filmemacher verabsäumten es, arabisch-stämmige Schauspieler_innen zu casten. Die gesamte Crew entschuldigte sich im Nachhinein dafür und das war ein richtiger Schritt. Dennoch finde ich es etwas zu übertrieben, den Verantwortlichen Rassismus vorzuwerfen. Es wäre für die Atmosphäre und den Flair sicher besser gewesen, aber das ist nicht der Grund warum der Film nur Durchschnitt ist. Ich werde in dieser Kritik daher kein Bashing betreiben, sondern mich nur auf die Fakten wie Drehbuch, Story, die Schauspieler_innen und natürlich die Technik konzentrieren.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

 

HANDLUNG

Im alten Ägypten lebten die Götter unter den Menschen. Sie waren fast doppelt so groß wie die Sterblichen und durch ihren Adern fließt goldenes Blut. Der große Herrscher Osiris (Bryan Brown) übergibt eines Tages seinen Thron an seinen einzigen Sohn, Horus (Nikolaj Coster-Waldau). Plötzlich kreuzt der Bruder von Osiris bei dieser Zeremonie auf – Set (Gerard Butler) – und er übernimmt mit aller Gewalt die Macht und wird neuer König von Ägypten.
Er beginnt seine Schreckensherrschaft. Jeder, der sich ihm in den Weg stellt, stirbt. Egal ob Götter oder Menschen. Er stürzt das Land ins Chaos und versklavt die Menschen. Doch es gibt Hoffnung. Bek (Brenton Thwaites), ein sterblicher Dieb, geht ein ungewöhnliches Bündnis mit Horus ein. Gemeinsam wollen sie Set zu Fall bringen damit in Ägypten wieder der Frieden einkehren kann. Bek hat aber auch noch andere Gründe, denn er will mit diesem Bündnis seine große Liebe Zaya (Courtney Eaton) aus dem Jenseits zurück holen.

 
MEINUNG

Story und Drehbuch

Alex Proyas hat mit I,Robot und The Crow bewiesen, dass er gute Filme machen kann. Bei Gods Of Egypt hat er aber sein Potenzial nicht ausgeschöpft. Was ist der Grund dafür?
Die Hauptgründe sind das Drehbuch und die Story, die in Summe sehr einfach ausgefallen sind. Dialoge sind nicht tiefgründig genug und die lockeren Sprüche, die zum Beispiel ein Nicolaj Coster-Waldau vom Stapel lässt, sind an manchen Stellen viel zu banal. Was für mich nicht so negativ wäre, wenn ich eine spannende Geschichte erleben kann. Aber diese ist zu vorhersehbar und es gibt kaum überraschende Wendungen.
Die Idee ansich, dass Götter unter den Sterblichen leben und von ihnen angehimmelt werden, finde ich gut. Die Umsetzung war an einigen Stellen auch in Ordnung, speziell der Anfang des Filmes war richtig gut. Es gibt eine lange Kamerafahrt über eine weite Landschaft in Ägypten und die Figuren wie der Gott Horus oder der Dieb Bek und seine Freundin Zaya werden sehr gut eingeführt. Danach nimmt sich das Drehbuch weniger Zeit für intensive Dialoge, es ist ganz auf epische Schlachten und Zerstörung ausgelegt und das fand ich dann ein wenig schade. Den Schauspieler_innen wird die Möglichkeit genommen, Emotionen auf die Leinwand zu zaubern. Aber man lässt sie leider nicht.

Die Schauspieler_innen

Einige talentierte, junge Darsteller_innen wurden für diesen Film gecastet und zwei Superstars mit Gerard Butler und Geoffrey Rush.

Gerard Butler als Set
Genau wie bei London Has Fallen ist mir Gerard Butler (Olympus Has Fallen) viel zu emotionslos und seine Mimik betreffend hat er nur wenige Gesichtszüge gezeigt. Natürlich ist zum Teil auch das Drehbuch der Grund, aber ich hätte mir mehr erwartet von ihm. Er hat in Gesetz der Rache bewiesen, dass er tiefgründig spielen und Emotionen zeigen kann.

Nicolaj Coster-Waldau als Horus
Ihn kennen viele von euch wahrscheinlich aus der Fantasy-Serie Game of Thrones, die ich noch nicht gesehen habe. Mit seiner Leistung als Gott Horus war ich nicht ganz zufrieden. Nicht so emotionslos wie Butler, lockere Sprüche die an der einen oder anderen Stelle für einen Schmunzler gesorgt haben, aber in Summe diese doch zu banal waren. Er könnte sicher mehr, wenn das Drehbuch ihm diese Möglichkeit geboten hätte.

Brenton Thwaites als Bek
Brenton Thwaites (Maleficent – Die Dunkle Fee) sorgt für die beste Performance in Gods of Egypt. Mit seiner Figur kann man sich identifizieren und er sorgt für Glaubwürdigkeit. Er zeigt Mut, ist couragiert und ist bereit für seine große Liebe Alles zu riskieren. Brenton spielt das sehr frisch und seine Leistung hat mir am besten gefallen. Defintiv ein positives Highlight.

Courtney Eaton als Zaya
Ein neues Gesicht am Schauspiel-Himmel ist Courtney Eaton (Mad Max: Fury Road). Sie spielt das Sklavenmädchen Zaya sehr ordentlich, die auch die große Liebe von dem Dieb Bek ist. Ihr Talent ist erkennbar, aber auf Grund des Drehbuches blüht dieses nur wenig auf. Hoffe aber auf weitere Filme mit ihr.

Elodie Yung als Hathor
Von Elodie Yung (Daredevil Staffel 2) ist man viel besseres gewohnt. Als Elektra in der Serie Daredevil zeigt sie Kampfkunst und schauspielerische Fähigkeiten. Diese gehen bei Gods of Egypt etwas unter und somit ist ihr Charakter eine austauschbare Figur. Außer, dass sie mal die Liebhaberin von Horus war, dann von Set und dann trotzdem Horus hilft Set zu besiegen, hat sie nicht viel zu tun – schade.

Chadwick Boseman als Thoth
Eine Nebenrolle für den künftigen Black Panther aus dem Marvel Cinemativ Universe. Chadwick Boseman (The First Avenger: Civil War) spielt solide, aber ich kann mich mit der Figur Thoth nicht anfreunden. Die Interpretation ist gewöhnungsbedürftig und könnte man durchaus anders gestalten. Immerhin sorgt er für die witzigsten Momente in diesem Film.

Geoffrey Rush als Ra
Ein legendärer Schauspieler, den wir alle aus Fluch der Karibik kennen. Rush sorgt neben Thwaites für schauspielerische Glanzleistungen. Er hat nur eine Nebenrolle, aber dennoch hebt sich das Niveau des Filmes durch sein Auftreten.

Im Großen und Ganzen zeigen die Schauspieler_innen bemühte Leistungen, aber auf Grund des Drehbuches ist bei vielen von ihnen das Ergebnis viel zu emotionslos. Daher wird es bei der Bewertung Abstiche geben.

Technik, Kamera, Musik

CGI – das ewige Gesprächthema.
Dieser Film wurde mit einem sehr hohen Budget von über 140 Millionen Dollar gedreht und man fragt sich beim Schauen wohin diese Summe geflossen ist. Gods of Egypt besteht fast komplett aus Effekten: Götter die sich in fliegende Kreaturen verwandeln können, epische Schlachten und ein wurmartiges Monster dass durch das All schwebt. An sich habe ich als Fan von Fantasy-, Sci-Fi- und Action-Filmen kein Problem damit, doch bei Gods of Egypt sehen diese Effekte nicht sehr gut aus. Nur an wenigen Stellen konnte man positive Ansätze sehen, aber in Summe leider ein Minuspunkt. Speziell bei den Kreaturen oder als eine Pyramide eingestürzt ist war es gut erkennbar. Wobei das eine oder andere Monster durchaus kreativ dargestellt wurde. Mehr in aufgebaute Sets und weniger digitale Effekte investieren hätte den Film gut getan.
Die Kamerapositionen sind meistens sehr weit gehalten. Das einfangen von weitläufigen Landschaften und epischen Schlachten stand auf der Tagesordnung. Selbst bei der Zeremonie am Anfang erleben wir nur selten Nahaufnahmen. Diese sind aber soweit in Ordnung.
Die Musik stammt von Marco Beltrami und ist mir an einigen Stellen zu episch. In Schlachten wird alles noch mal doppelt unterstrichen, das war selbst mir als Filmmusik-Fan etwas zu viel. Und mir hat ein wenig der orientalische Flair gefehlt. Doch zusammenfassend war die musikalische Begleitung solide und besser als so manche Leistung der Schauspieler_innen

 
BEWERTUNG

Diesen Film zu bewerten fiel mir sehr schwer. Er hat durchaus ein paar gute Momente und ich fühlte mich auch gut unterhalten an einigen Stellen. Der Anfang des Filmes war richtig gut inszeniert, der Regisseur nimmt sich auch Zeit die Figuren einzuführen ohne dass diese Einführung wie zum Beispiel beim Fantastic Four-Reboot zu lange ausfällt. Die Leistungen von Brenton Thwaites und Geoffrey Rush waren sehr gut und die Kostüme der Charaktere sehen sehr glaubwürdig und schick aus.
Auf der negativen Seite steht eine zu vorhersehbare Story mit einfach geschriebenen Dialogen. Dadurch nimmt man den Schauspieler_innen die Möglichkeit ihrer Figur Emotionen zu verleihen. Das größte Problem sind aber die CGI-Effekte. Man sieht diesem Film an, dass er nur am Computer entstanden ist und diese sehen nicht sehr gut aus. In Kombination mit dem schwachen Drehbuch ergibt das ein paar Minuspunkte.
Die Tatsache, dass ich unterhalten wurde, dass ich ohne Erwartungen in diesen Film hinein gegangen bin, dass die Schauspieler_innen sich trotz des bescheidenen Drehbuches bemüht haben und dass die Performance von Brenton Thwaites das Gesampaket aufgewertet hat, bewerte ich diesen Film großzügig. Aber über die Schwächen kann man leider nicht hinweg sehen. Es ist keinesfalls ein guter Film, aber so schlecht wie viele geschrieben haben auch nicht.

Gods of Egypt bekommt auf meiner Skala hochgerechente 2,75 / 5 Götter-Punkte.

 
CAST

Set – Gerard Butler
Horus – Nocolaj Caster-Waldau
Bek – Brenton Thwaites
Ra – Geoffrey Rush
Zaja – Courtney Eaton
Hathor – Elodie Yung
Thoth – Chadwick Boseman
Urshu – Rufus Sewell
Osiris – Bryan Brown

 
TRAILER

 

Das war meine Kritik zu Gods of Egypt. Ich denke, dass viele von euch nicht meiner Meinung sind und Filme sind im Grunde eine subjektive Angelegenheit. Darum würde es mich interesieren, wie ihr diesen Film fandet? Schreibt mir eure Meinung in die Kommentare oder kontaktiert mich auf Twitter und Facebook. Bis zur nächsten Review.

Euer Thomas

FANTASTIC FOUR

 

Originaltitel: Fantastic Four
Deutscher Titel: Fantastic Four
Regie: Josh Trank
Drehbuch: Josh Trank, Simon Kinberg und Jeremy Slater
Produktion: Simon Kinberg,Gregory Goodman, Robert Kulzar, Hutch Parker und Matthew Vaughn
Musik: Marco Beltrami und Phillip Glass

 

Fantastic4

(Quelle Bild: http://www.constantin-film.de/en/dvd-blu-ray/fantastic-four/)

 
EINLEITUNG

Reboots sind ja in letzter Zeit sehr in Mode und auch im Bereich der Superhelden gibt es diese immer wieder. Wie zum Beispiel die Spider-Man Filme oder aber auch Batman. Aber diese Kritik behandelt das Remake von einer der bekanntesten Superhelden-Gruppierungen – die Fantastic Four. Es gibt bereits zwei Filme aus dem Jahre 2005 und 2007, die ich recht solide fand. Speziell der erste Teil war ausgesprochen ordentlich und mit Jessica Alba und unter anderem auch Chris Evans hochkarätig besetzt. Die neue Version versucht einen Neustart mit neuen Schauspieler_innen und neuer Geschichte, die aber leider nicht funktionieren will. Warum das so ist und ob es letztendlich auch etwas Positives zu Fantastic Four zu berichten gibt, erfährt ihr in dieser Review. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

 

HANDLUNG

Schon in jungen Jahren schafft es Reed Richards (Miles Teller) einen Teleporter zu bauen. Bei einem Wettbewerb, wo er und sein bester Kumpel Ben Grimm (Jamie Bell) diese Erfindung ausgestellt haben, ziehen sie die Aufmerksamkeit von Dr. Franklin Storm (Reg E. Cathey) auf sich. Er ist begeistert von Reed und dieser arbeitet ab sofort für die Baxter Foundation.

Mit seiner Hilfe ist es gelungen in ein Paralleluniversum zu reisen. Doch diese Expedition geht schief und das Team rund um Reed, seinem Freund Ben, Johnny Storm (Michael B. Jordan) und seiner Schwester Sue Storm (Kata Mara) kehrt mit speziellen Fähigkeiten zurück. Ihr Kollege Victor von Doom (Tobey Kebell) schaffte es nicht mehr rechtzeitig und stirbt.

Doch dann die Überraschung. Doom ist nicht gestorben, er lebt und hat sich an die Verhältnisse des anderen Planeten angepasst. Er will Rache üben und die Erde zerstören. Die vier Freunde müssen zusammen arbeiten und mir ihren erst neu gewonnen Kräften den blauen Planeten retten.

 
MEINUNG

Drehbuch und Story

Ich muss leider sagen, dass das Drehbuch und die Story nicht besonders gut ausgefallen sind. Dabei hatte der Film im ersten Drittel durchaus positive Ansätze. Es wird erzählt, wie Reed und sein Kumpel Ben gemeinsam an dieser Erfindung gearbeitet haben und wir Schauer einen Einblick in das frühere Leben der Beiden bekommen haben – das war gut umgesetzt.
Nur dauert die Einführung dieser Figuren und auch von Johnny und Sue viel zu lange. Bis sie ihre Kräfte bekommen haben, dauert es in etwa 70 Minuten. Dadurch ist das Ende und der finale Kampf viel zu schnell vorbei weil man sich vorher zu lange Zeit gelassen hat. Der Kampf mit von Doom ist auch schlecht umgesetzt, denn zuerst schlagt jeder Protagonist einmal zu was nicht zielführend ist. Danach finden sie heraus, dass sie es zusammen im Team probieren könnten und schon war er besiegt. Die gesamte Szene dauerte kaum zehn Minuten.
Die Story ist bis auf das erste Drittel nicht sehr besonders, speziell die Dialoge sind zu wenig tiefgründig und bieten den Darsteller_innen wenig Spielraum ihren Figuren charakterliche Eigenschaften zu verleihen. Manche wissenschaftliche Begriffe und Taten sind auch etwas zu weit hergeholt aber mit dem kann ich in einem Superheldenfilm leben. In Summe ist aber sowohl das Drehbuch als auch die Story unterdurchschnittlich.

Die Schauspieler_innen

Ein sehr talentierter Cast der leider nicht so ganz funktioniert, was in allen Fällen am schwachen Drehbuch liegt.

Kate Mara als Sue Storm alias The Invisivble Woman
Kate Mara (Der Marsianer) hat eigentlich schon bewiesen, dass sie gut Emotionen auf die Leinwand bringen kann. Bei dem Drehbuch von Fantastic Four hat sie aber nicht die Möglichkeit dazu und spielt ihre Figur sehr lustlos. Sie hat nur einen Blick drauf und verändert kaum ihre Mimik.

Miles Teller als Reed Richards alias Mr. Fantastic
Ich habe Whiplash noch nicht gesehen, ich werde das aber nachholen da Miles Teller (Die Bestimmung – Divergent) hier eine ausgesprochen grandiose Performance hingelegt haben soll. Seine Leistung in Fantastic Four ist für mich noch die beste aller Protagonisten, auch wenn sie nicht überragend ist.

Michael B. Jordan als Johnny Storm alias The Human Torch
Auch mit Michael B. Jordan (Creed) war ich nicht ganz zufrieden. Er war bemüht, aber auch bei ihm merkt man das schwache Drehbuch. Zudem ist seine Figur eine Spur zu klischeehaft. Und er lässt sich zu schnell von seinem Vater überreden in seinem Team mitzuarbeiten.

Jamie Bell als Ben Grimm alias The Thing
Auch Jamie Bell (Snowpiercer) hätte das Talent und die Gabe für eine Top Leistung. Er ist zwar bemüht aber er hat nicht so viel Screentime damit sich seine Figur entwickeln kann. Nach seiner Verwandlung in The Thing ist er nur mehr ein Steinbrocken und ab diesem Zeitpunkt kann man schwer etwas über seine Schauspielleistung sagen.

Toby Kebell als Victor von Doom
Toby Kebell (Zorn der Titanen) ist mir zum ersten Mal in einem Film aufgefallen und seine Leistung war auch sehr lieblos. Er verwandelt sich nach dem Unglück in den Bösewicht Doom und seine Motivation, die Erde zu erstören, ist mir viel zu banal. Da wäre mehr drinnen gewesen denn Dr. Doom ist im Grunde der größte Erzfeind von den Fantastic Four und ein mächtiger Bösewicht.

 
Technik, Kamera, Soundtrack

Beginnen wir mit dem Positiven.
Zum einen ist der Soundtrack das Beste an diesem Film. Wie in solchen Filmen üblich wurden die Szenen auf der Leinwand ausgezeichnet musikalisch umgesetzt. Zum anderen ist Ben Grimm alias The Thing am Besten animiert. Er sieht einfach sehr glaubhaft aus, hier wurde starke Arbeit geleistet.
Ansonsten ist die Technik leider zu CGI-lastig. Was bedeutet, dass man merkt dass Film am Computer entstanden ist. Eine große Katastrophe ist hier Dr. Doom, der in meinen Augen ganz schrecklich aussieht. Hier hätte man viel mehr Zeit investieren müssen um eine bessere Version zu erschaffen.
Vom Setting her spielen zu 90 Prozent alle Szenen in Innenräumen wie Labore und andere Forschungseinrichtungen. Die Kampfszene am Schluss findet auf einem fremden Planeten statt, der aber auch sehr lustlos animiert wurde. Ich hatte nicht das Gefühl, dass es diesen wirklich gibt. Wenn wir zum Beispiel die Thor-Filme als Vergleich verwenden, sieht Asgaard einfach viel glaubhafter aus.

 
BEWERTUNG

Der Anfang ist recht ordentlich gemacht, die Figur The Thing ist stark animiert und Miles Teller bemüht sich zu Schauspielen. Das war es leider mit den positiven Dingen.
In Summe ist der Film etwas unterdurchschnittlich. Das Drehbuch ist schwach, die Dialoge viel zu simple. Die Effekte sehen leider nicht gut aus und der Endkampf ist viel zu schnell vorbei da die Einführung der Figuren sehr lange dauert. Dr. Doom ist in meinen Augen schrecklich zum anschauen.

Fantastic Four bekommt auf meiner Skala nur 2 / 5 Superheldenpunkte

 

CAST

Reed Richards / Mr. Fantastic – Miles Teller
Sue Storm / The Invisible Woman – Kata Mara
Johnny Storm / The Human Torch – Michael B. Jordan
Ben Grimm / The Thing – Jamie Bell
Victor von Doom – Tobey Kebell
Harvey Elder – Tim Blake Nelson
Dr. Franklin Storm – Reg E. Cathey

 
TRAILER

 
Das war meine Kritik zum Reboot von Fantastic Four. Mich würde eure Meinung interessieren. Ist der Film in euren Augen auch so durchschnittlich oder könnt ihr ihm etwas Positives abgewinnen? Ich würde mich über eure Kommentare freuen und kontaktiert mich auf Twitter oder Facebook. Bis zur nächsten Review.
Euer Thomas