The First Avenger – CIVIL WAR

 

Originaltitel: Captain America: Civil War
Deutscher Titel: The First Avenger: Civil War
Regie: Anthony und Joe Russo
Drehbuch: Christopher Markus und Stephen McFeely
Produktion: Kevin Feige
Musik: Henry Jackman

 

civilwar

(Quelle Bild: http://www.comicbookmovie.com/captain_america/captain_america_civil_war/captain-america-is-unmasked-in-a132515)

 

EINLEITUNG

Dieser Film sprengt alles, was ihr bisher im Bereich der Superheldenfilme gesehen habt. So viel möchte ich an dieser Stelle schon verraten. Ich habe noch nie einen so perfekt umgesetzten Film gesehen. Er hat definitiv seine Erwartungen erfüllt, auch was die Trailer versprochen haben und Phase 3 des Marvel Cinematic Universe wurde episch eingeleitet. Ich werde in dieser Review wie immer keine Spoiler beschreiben was die Handlung oder storyrelevante Sequenzen betrifft. Die Handlung von Civil War setzt nach den Ereignissen von Avengers: Age of Ultron ein. Diese werde ich grob umschreiben, es wird dafür einen etwas längeren Absatz über die Schauspieler geben da hier einige Charaktere mitwirken. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

 

HANDLUNG

Nachdem die Avengers New York vor Aliens gerettet haben, Ultron besiegt und auch die Organisation S.H.I.E.L.D. gestürzt wurde , bekamen die Mitglieder viel Lob und Anerkennung für ihre Taten. Doch die Menschen sind auch ängstlich und es stellt sich die Frage ob es richtig ist, dass die Superhelden frei entscheiden dürfen. Soll man ihnen weiterhin erlauben, auf eigene Faust Gefahren auszuschalten oder ist es besser wenn sie kontrolliert werden? Diese Fragen stellt sich auch die US-Regierung rund um Secretary of State Thaddeus Ross (William Hurt). Es wurde eine Art Verfassung erstellt, dass viele Staaten unterschreiben werden um die Superhelden besser zu kontrollieren. Sie sollen weiterhin zu Einsätzen geschickt werden, aber unter strenger Beobachtung.

Während Tony Stark alias Iron Man (Robert Downey Jr.) und James Rhodes alias War Machine (Don Cheadle) sofort unterschreiben will Steve Rogers alias Captain America (Chris Evans) es nicht tun. Er befürchtet, dass dieses Schreiben missbraucht werden kann – so wie er es schon am eigenen Leib erlebt hat. Es entsteht ein Interessenkonflikt zwischen den ehemaligen Freunden Tony und Steve und spaltet die Avengers in zwei Lager. Es kommt zum Unvermeidlichen und die Superhelden bekämpfen sich gegenseitig. Wer wird gewinnen? Und was hat diese Sache mit dem Winter Soldier alias Bucky Barnes (Sebastian Stan) zu tun?

Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht spoilern.

 
MEINUNG

 

Drehbuch und Story

 

Sowohl das Drehbuch als auch die Story sind sehr stark. Die Handlung ist immer sehr klar und nicht so verschachtelt wie zum Beispiel bei Batman v Superman. Es gibt einen schönen Bogen und die Gründe, warum die Superhelden sich entweder Captain America oder Iron Man anschließen sind nachvollziehbar.
Dafür, dass es ein Superheldenfilm ist, gibt es viele tiefgründige Dialoge und das Drehbuch bietet auch genug Platz zum Schauspielen. Die Figuren wurden perfekt eingeführt, auch die Nebenrollen. Diese Einführungen sind nicht zwanghaft und fügen sich sehr gut in die Hauptgeschichte ein. Civil War dauert knappe zweieinhalb Stunden und keine Sekunde fühlte sich langatmig an.
Natürlich gibt es wieder den typischen Marvel-Humor. Und der ist wie immer am Punkt und nicht zwanghaft. Lockert auch die eine oder andere düstere Szene auf.

Auch hier kann ich nicht so sehr ins Detail gehen, da ich zu sehr die Geschichte spoilern würde.

Technik, Kamera, Soundtrack

Die Action wird sehr genial eingefangen. Die Kameraführung ist dabei hektisch gewählt, aber ruhig genug um die Sequenzen gut zu verfolgen. Die CGI-Effekte sind auf einem sehr hohen Marvel-Niveau und man sieht kaum dass viele Szenen digital sind. Es gibt Verfolgungsjagden, Kampfszenen in Gebäuden, Stiegenhäusern und auf einem Flughafen. Die Kräfte der Superhelden kommen auch gut zur Geltung, aber nicht zu übertrieben da auch das Menschliche im Mittelpunkt steht.
Der Soundtrack wurde von Henry Jackmann komponiert und fängt die Szenen auf der Leinwand perfekt ein. Es ist nicht zu überdominant und wenn zum Beispiel Vision etwas sagt was storyrelevant ist, setzt die Musik sogar aus. Der Soundtrack ist sehr gelungen.

Die Schauspieler_innen

Da eine Vielzahl an Darsteller und Darstellerinnen in Civil War mitwirken, werde ich mich dieses Mal kurz halten damit dieser Absatz nicht all zu lange wird. Am Ende stelle ich dann noch die beiden Teams vor.

Chris Evans als Steve Rogers alias Captain America
Steve ist nicht bereit, das Schreiben zu unterzeichnen. Er hat selber schlechte Erfahrungen damit gemacht und er geht davon aus, dass die geplante Kontrolle manipuliert werden könnte. Dadurch steht auch die Freundschaft zu Tony Stark auf dem Spiel, da dieser für dieses Abkommen stimmt.

Robert Downey Jr. als Tony Stark alias Iron Man
Stark hat Mitschuld am Tod einiger Personen in Sokovia und er bekommt aus diesem Grund ein schlechtes Gewissen. Daher ist er dafür, dass die Superhelden kontrolliert werden sollen. Er unterschreibt ohne zu zögern und riskiert auch so seine Freundschaft zu Steve Rogers.

Sebastian Stan als Bucky Barnes alias Winter Soldier
Bucky ist der Winter Soldier. Er stand lange zeit unter dem Einfluss von russischen Hydra-Soldaten. Er wurde manipuliert Verbrechen zu begehen. Bucky wird auch für einen Anschlag verantwortlich gemacht und wird daher gejagt. Nur sein Freund Steve glaubt an seine Unschuld.

Scarlett Johansson als Natasha Romanoff alias Black Widow
Natasha ist ein wenig zwiegespalten. Einerseits steht sie hinter ihrem langjährigen Partner und Freund Steve. Andererseits versteht sie die Lage von Tony und ist letztendlich seiner Meinung und stellt sich auf seine Seite.

Anthony Mackie als Sam Wilson alias Falcon
Für Sam gibt es keine zwei Meinungen, er stellt sich an die Seite seines Freundes Steve. Er hilft ihm auch auf der Suche nach dessen Freund Bucky. Der Anzug von Wilson wurde ein wenig überarbeitet und hat einige neue Features bekommen.

Chadwick Boseman als T’Challa alias Black Panther
Eine ganz neue Figur, die Marvel hier eingeführt hat und wie genial sie es gemacht haben. Der Anzug von Black Panther ist grandios und besteht aus dem selben Material wie der Schild von Captain America. Definitiv eine Bereicherung.
T’Challa hat persönliche Gründe, warum er sich Iron Man anschließt. Welche das sind, wird natürlich nicht verraten.

Elizabeth Olsen als Wanda Maximoff alias Scarlet Witch
Wanda ist beim eigentlichen Auslöser involviert, damit dieses Schreiben der US-Regierung überhaupt publik wurde. Zudem kratzte dieses Ereignis an ihrem Selbstvertrauen und Steve hilft ihr dieses wieder zu bekommen. Sie schließt sich daher im Kampf gegen Iron Man Captain America an.

Tom Holland als Peter Parker alias Spider-Man
Er ist zurück bei Marvel – Spider-Man. Endlich können wir ihn im Marvel Cinematic Universe erleben, dort wo er auch hingehört. Für mich ist die Performance von Tom Holland perfekt. Spider-Man ist nämlich ein sogenannter Trashtalker, einer der gerne und viel spricht und das mitten in einem Kampf. Auch als Parker macht er eine gute Figur und das lässt hoffen, dass das erneute Re-Boot grandios wird. Auf jeden Fall wurde Spider-Man sehr gut eingeführt und er hat mehr Screentime als man nach dem Trailer vermutet.

William Hurt als Secretary of State Thaddeus Ross
Ross ist der Initiator des Schreibens, welches die Superhelden unterschreiben sollen. Damit möchte der Secretary of State verhindern, dass noch mehr Menschen verletzt oder sogar getötet werden. Kontrolle ist das Zauberwort, welches mit diesem Schreiben gegeben ist.

Daniel Brühl als Baron Helmut Zemo
Für mich die größte Überraschung von Civil War – die Leistung von Daniel Brühl. Zemo ist sehr geheimnisvoll und zuerst ist unklar, wer er ist und welche Rolle er in diesem Film einnimmt. Nach und nach wird diese Unklarheit aufgelöst und gegen Ende versteht man seine Taten ein klein wenig. In Summe eine gelungene Performance.

Weiters mit dabei sind unter anderem:
Don Cheadle als James Rhodes alias War Machine, Paul Rudd als Scott Lang alias Ant-Man, Jeremy Renner als Clint Barton alias Hawkeye, Paul Bettany als Vision, Emily VanCamp als Sharon Carter alias Agent 13, Frank Grillo als Brock Rumlow alias Crossbones, Martin Freeman als Everett Ross und Marisa Tomei als Tante May.
Ein sehr starker Cast, namhafte und ausgezeichnete Schauspieler_innen, die alle eine grandiose Performance abliefern. Hier gibt es nichts Negatives zu berichten und auf Grund der Dichte an Schauspieler_innen beschrieb ich die Wichtigsten nur grob.

 

DIE TEAMS

Hier noch ein Überblick für euch, welche Superhelden in einem Team zusammen kämpfen.

Team Captain America
-) Ant-Man
-) Winter Soldier
-) Scarlet Witch
-) Hawkeye
-) Falcon

Team Iron Man
-) Spider-Man
-) War Machine
-) Vision
-) Black Widow
-) Black Panther

 

BEWERTUNG

Für mich ist diese Verfilmung einer der besten Marvel-Filme überhaupt – wenn nicht sogar der Beste. In Anbetracht dessen, dass so viele Superhelden mitspielen, könnte man meinen es wäre ein Avengers-Film. Trotzdem steht Captain America im Mittelpunkt und warum er und Iron Man sich bekämpfen.
Die Story ist immer klar und nachvollziehbar und springt nicht unrhytmisch umher. Die Russo-Brüder nehmen sich genug Zeit, die Haupt-Figuren in die Geschichte einzufügen und auch die Nebenrollen passen perfekt. Und was gibt es für einen Superhelden-Filmfan besseres als ein Film wo so viele coole Charaktere mitspielen. Ich kann diese Verfilmung aber auch Action-Fans und allen Freunden von Popcorn-Kino empfehlen. Geht ins Kino und schaut ihn euch an, Civil War ist für die große Leinwand gemacht.

The First Avenger: CIVIL WAR bekommt auf meiner Skala die Maximalwertung – 5 / 5 Superheldenpunkte.

 

CAST

Steve Rogers/Captain America – Chris Evans
Tony Stark/Iron Man – Robert Downey junior
Natasha Romanoff/Black Widow – Scarlett Johansson
Bucky Barnes/Winter Soldier – Sebastian Stan
Sam Wilson/Falcon – Anthony Mackie
James Rhodes/War Machine – Don Cheadle
T’Challa/Black Panther – Chadwick Boseman
Vision – Paul Bettany
Wanda Maximoff/Scarlet Witch – Elizabeth Olsen
Scott Lang/Ant-Man – Paul Rudd
Peter Parker/Spider-Man – Tom Holland
Baron Helmut Zemo – Daniel Brühl
Sharon Carter/Agent 13 – Emily VanCamp
Secretary of State Thaddeus „Thunderbolt“ Ross – William Hurt
Clint Barton/Hawkeye – Jeremy Renner
Brock Rumlow/Crossbones – Frank Grillo
Everett Ross – Martin Freeman
Tante May – Marisa Tomei
König T’Chaka – John Kani
Howard Stark – John Slattery
Maria Stark – Hope Davis

 

TRAILER

 

 
Das war meine spoilerfreie Kritik zu Civil War. Sagt mir eure Meinung zu diesem Film. Schaut ihr ihn euch an oder seid ihr nicht meiner Meinung? Lasst es mich in den Kommentaren wissen oder kontaktiert mich auf Facebook oder Twitter. In den nächsten Tagen wird es eine Spoiler-Kritik zu diesem Marvel-Film geben. Bis zur nächsten Review.

Euer Thomas

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How to Get Away with Murder – STAFFEL 1

 

Originaltitel: How to Get Away with Murder
Idee: Shonda Rhimes
Produktion: Betsy Beers, Peter Nowalk und Shonda Rhimes
Studio: ABC

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(Quelle Bild: http://www.moviepilot.de/serie/how-to-get-away-with-murder/staffel/1/bilder/214790)

 
EINLEITUNG

Vor ein einigen Tagen bin ich auf Netflix auf die Krimi-Serie How to Get Away with Murder (englisch für: Wie man mit Mord davonkommt) gestoßen und war von Start weg begeistert. Ich hätte am liebsten alle Folgen am Stück geschaut, leider ging sich dieses Vorhaben zeitlich nicht aus. Ich habe nun alle Episoden zu Ende geschaut und möchte euch hier ohne großartigen Spoiler diese Serie vorstellen. Ich werde im groben die Handlung beschreiben,welche Handlungsstränge es gibt und die wichtigsten Charaktere vorstellen.
Es wird der erste Eintrag über Serien im neuen Gewand sein, denn auch in dieser Kategorie möchte ich ein wenig Struktur hineinbringen und ähnlich wie die Filmkritiken gestalten. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

 

HANDLUNG

In How to Get Away with Murder dreht sich alles um die erfolgreiche aber skrupellose Anwältin und Strafverteidigerin Annalise Keating (Viola Davis). Sie verliert ungern einen Fall vor Gericht und ist bereit, alles in ihrer Macht zu unternehmen um zu siegen. Da kann es schon mal vorkommen, dass Annalise sich auf nicht ganz legale Weise Beweismittel besorgt. In ihrem Nebenjob unterrichtet sie an der Middleton Law School angehende Anwält_innen. Ihr Kurs heißt „How to Get Away with Murder“. Das nicht genug, haben fünf Kursteilnehmer_innen die Chance, in ihrem Team  mitzuhelfen um Fälle aufzuklären. Außerdem verleiht sie eine spezielle Statue für außergewöhnliche Leistungen.

 

NEBENHANDLUNGEN

Episodenfälle

 

Ab der ersten Folge erleben wir die Arbeit von Annalise und ihren Student_innen in Episodenfällen – pro Folge muss ein Fall aufgeklärt werden. Denn es gibt immer eine Person, die verdächtigt wird und die es zu verteidigen gilt. Neben Annalise und ihren Auserwählten arbeiten noch Bonny Winterbottom (Liza Weil) und Frank Delfino (Charlie Weber) in ihrem Team. Speziell Frank ist ein wichtiger Baustein bei ihren Fällen, erledigt er die richtig heiklen Aufgaben diskret – er ist die einzige Person ohne Anwaltsausbildung. Die Student_innen geben alles, um an die Statue zu gelangen und vor allem um bei Annalise Eindruck zu hinterlassen. Das gelingt mal mehr mal weniger.

Flashbacks

Wir sehen nicht nur die Episodenfälle und die Arbeit von Annalise Keating, sondern die Handlung springt teilweise in die Vergangenheit und zeigt wie vier der fünf Student_innen eine Leiche verschwinden lassen wollen. Sie sind nervös und haben Angst, erwischt zu werden. Je weiter die Serie voran schreitet, desto mehr wird dieses Szenario aufgelöst und nach einigen Folgen treffen sich die Vergangenheit und die Gegenwart und wir Schauer wissen was wirklich passiert ist. An dieser Stelle möchte ich nicht mehr spoilern, ihr sollt selbst erfahren wann dies geschieht. Der „WOW“-Effekt ist aber sehr groß.

Der Mord an Lila Stangard

Der längste Handlungsbogen der ersten Staffel ist die Aufklärung des Mordes an Lila Stangard (Megan West). Von Beginn weg ist Lila verschwunden beziehungsweise schon sehr früh wissen wir, dass sie tod ist. Nur wer hat sie getötet? Schnell wurden zwei Verdächtige festgenommen, unter anderem die Nachbarin eines Studenten der bei Annalise arbeitet. Doch im Grunde scheint Jeder verdächtig zu sein, speziell Tom Keating (Tom Verica), der Ehemann von Annalise. In wie weit er darin verwickelt ist und wer der wahre Mörder von Lila ist, möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.

 
CHARAKTERE/SCHAUSPIELER

In dieser Kategorie möchte ich euch in kurzen Worten die wichtigsten Charaktere vorstellen.

Viola Davis als Annalise Keating
Annalise ist im Gerichtssaal eine toughe Frau, skrupellos und will mit aller Macht Fälle gewinnen – auch wenn sie mit Sicherheit weiß dass ihre Mandant_innen schuldig sind. Sie schreckt nicht davor zurück, Zeugen oder Angeklagte zu manipulieren. Sie besitzt sehr viel Ehrgeiz und Willen und das merkt man ihr in jeder Sekunde an. Privat hingegen wirkt Annalise zerbrechlich und kämpft um ihre Ehe mit Tom. Sie vertraut ihn nicht mehr, da sie glaubt dass er sie betrügt. Andererseits hat sie ihn auch betrogen.

Alfred Enoch als Wes Gibbins
Wes ist der Nachzügler der Gruppe, da er erst im letzten Moment als Teammitglied von Annalise ausgewählt wurde. Anfangs von der Gruppe nicht beachtet, gewinnt er durch seinen Scharfsinn das Vertrauen von ihr und vor allem von Annalise Keating. In weiterer Folge fängt er eine Beziehung mit seiner Nachbarin Rebecca an, die als Mordverdächtige im Fall Lila Stangard verhaftet wird.

Jack Falahee als Connor Walsh
Connor ist homosexuell und prahlt damit herum. Durch sein Aussehen gelangt er einfach an Informationen, die hilfreich für die Fälle von Annalise sind. Er schreckt auch nicht davor zurück, mit dem Verlobten von Michaela Pratt ein Verhältnis gehabt zu haben.

Aja Naomi King als Michaela Pratt
Michaela kommt aus gutem Hause und ist verlobt mit Aiden, der für den New Yorker Bürgermeister arbeitet. Annalise ist ihr ganz großes Vorbild und sie will genauso erfgolreich sein wie sie. Das hemmt sie und lässt sie manchmal verzweifeln, da Michaela in allen Bereichen die Beste sein will. Als sie erfährt, dass Aiden ein Verhältnis mit Connor hatte, ist sie geschockt und trennt sich von ihm.

Katie Findley als Rebecca Sutter
Rebecca hat eine Art Schutzschild um ihre Gefühle zu verbergen. Sie ist unhöflich und weist als Abschreckung alle Menschen ab. Auch Wes, der neben ihrer Wohnung einzieht und nett zu ihr ist. Doch nach und nach vertraut Rebecca ihn und beide werden ein Paar. Sie ist auch eine von zwei Personen, die im Zuge der Ermittlungen zum Tod von Lila Stangard festgenommen werden.

Matt McGory als Asher Millstone
Der Vater von Asher ist Bundesrichter und daher hat er Selbstbewusstsein. Das wirkt manchmal arrogant, doch er hat auch ein gutes Herz. Seine Konkurrent_innen verspottet er des Öfteren mit Freude, um diese zu verunsichern. Er will unbedingt die Statue haben.

Karla Souza als Laurel Castillo
Laurel ist eine ruhige und nachdenkliche Frau, daher wirkt sie oft desinteressiert. Doch sie wird unterschätzt und hat teilweise gute Ideen für die Fälle von Annalise. Obwohl sie einen Freund hat, fühlt sie sich zu Frank hingezogen.

Liza Weil als Bonnie Winterbottom
Sie ist Anwältin und unterstützt in ihrer Funktion Annalise bei den Fällen und mit der Administration. Auch wenn sie mit den Entscheidungen von Keating nicht immer zufrieden ist, stet sie loyal hinter ihrer Chefin. Diese vertraut ihr aber nicht zu 100 Prozent, da Bonnie ein gutes Verhältnis zu Sam Keating hat.

Charlie Weber als Frank Delfino
Frank ist ebenfalls ein wichtiger Baustein im Team von Annalise, der aber kein Anwalt ist. Er rückt aus, wenn unangenehme und speziell vertrauliche Arbeiten zu erledigen sind. Er steht zu 100 Prozent hinter Annalise und auch ihr Vertrauen ist sehr groß. Zudem ist er gut vernetzt. Frank fühlt sich oft zu junge Studentinnen hingezogen, aber Laurel scheint sein absoluter Favorit zu sein.

 
Viola Davis sticht natürlich von allen Darsteller_innen heraus. Ihre Leistung als Annalise Keating ist großartig und vor allem glaubwürdig. Man sieht in ihrer Mimik richtiggehend ihre Entschlossenheit Fälle zu gewinnen. In Summe ist aber der gesamte Cast sehr gut gewählt, viele verschiedene Charaktere die gut miteinander harmonieren. Die eine oder andere Nebenrolle hätte man durchaus noch besser besetzen können, aber durch die Darbietung von Viola Davis fällt das nicht weiter auf. Von den Student_innen gefällt mir die Leistung von Alfred Enoch am besten.

 
FAZIT/BEWERTUNG

Ich kann diese Serie nur empfehlen. Sie ist spannend erzählt, die Folgen sind sehr gut aufgebaut und die Flashbacks sorgen für Klarheit in der Story. Die Epsioden enden auch oft mit Cliffhanger, so dass man noch Eine schauen muss. Gegen Ende wird es zwar ein wenig langatmig was das Aufklären des Falles Lila Stangard betrifft. Dafür endet die letzte Folge mit einem „WOW“-Effekt und man würde am liebsten mit der zweiten Staffel beginnen. Die Krimi-Serie hebt sich von anderen ab, da nicht nur klasssiche Kirminalfälle behandelt werden, sondern sie beinhaltet auch Gerichtsverhandlungen. Zudem ist die spannendste Frage wie man als Anwalt es schafft, dass schuldige Personen frei gesprochen werden. Und das macht die Serie meiner Meinung nach sehr gut.
Die erste Staffel ist derzeit auf Netflix online und alle Folgen können dort geschaut werden.

How to Get Away with Murder bekommt auf meiner Serienskala 4,5 / 5 Kriminalpunkte

 

TRAILER

 

Das war meine Review zu How to Get Away with Murder. Schreibt mir mal eure Gedanken zu dieser Serie. Werdet ihr sie euch anschauen beziehungsweise was misfällt euch an der Serie oder findet ihr sie überhaupt nicht sehenswert?. Schreibt mir Komentare oder kontaktiert mich auf Facebook oder Twitter. Bis zur nächsten Review.

 

Euer Thomas

The Jungle Book

 

Deutscher Titel: The Jungle Book
Originaltitel: The Jungle Book
Regie: John Favreau
Prodktion: John Favreau und Brigham Taylor
Drehbuch: Justin Marks
Musik: John Debney

 

junglebook

(Quelle Bild: http://www.slashfilm.com/the-jungle-book-poster/)

 

EINLEITUNG

Das Dschungelbuch ist eines der beliebtesten und berühmtesten Zeichentrickfilme auf diesem Planeten. Wir alle kennen den Klassiker aus dem Jahre 1967, als Mogli in einem Dschungel in einem Wolfsrudel aufwächst, von dem Tiger Shir Khan bedroht wird und dann mit Hilfe von Baghira und Balu der Bär durch den tiefsten Dschungel fliehen muss. Im Jahre 2016 wird diese Geschichte wieder erzählt, allerdings in einem ganz neuen Gewand, düsterer und als Live-Action-Movie. Es gibt nur einen menschlichen Hauptcharakter, der Rest wurde animiert und entstand am Computer. Ob die Neuauflage gefällt lest ihr im Verlauf dieses Eintrages. Ich habe den Film auf englisch gesehen, daher kann ich nichts zu der deutschen Synchronisation sagen. Meine Meinung basiert also auf der Originalfassung. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

 
HANDLUNG

Waisenkind Mogli (Nee Sethi) wächst im Dschungel in einem Wolfsrudel auf, nachdem ein Panther namens Baghira (gesprochen von Ben Kingsley) ihn einsam und verlassen gefunden hat. Eines Tages wird er von dem Tiger Shir Khan (gesprochen von Idris Elba) bedroht. Er will den Jungen am liebsten Tod sehen um die Gesetze des Dschungels zu wahren. Die einzige Lösung des Problemes ist, dass Mogli den Dschungel und das Wolfsrudel verlassen soll.
Er begibt sich auf eine lange Reise wo an jeder Ecke Gefahren lauern. Er wird von der Schlange Kaa (gesprochen von Scarlett Johansson) hypnotisiert und fast getötet. Mogli wird von dem Bären Balu (gesprochen von Bill Murray) gerettet und Beide helfen sich gegenseitig und werden Freunde. Mogli muss in das Menschendorf, nur dort ist er von Shir Khan sicher. Doch auf dem Weg dorthin wird er von Affen entführt und in die Behausung von Affenkönig Louie (gesprochen von Christopher Walken) gebracht. Jetzt liegt es an Balu und Baghira das Menschenkind zu retten.

 

MEINUNG

Drehbuch und Story

An dieser Stelle gibt es wenig zu berichten. Regisseur John Favreau (Iron Man) interpretierte die Geschichte nicht neu und ließ sich auf keine Experimente ein. Somit bekommen wir die altbekannte Story zu sehen, nur eben in einem erwachsenen und düsterem Gewand. Natürlich wurden die Dialoge angepasst, aber im Grunde gibt es wenig Neues zu sehen. Was meiner Meinung nach nichts schlechtes ist.

Schauspieler/ Synchronisation

Dieser Film ist ein sogenanntes Live-Action-Movie – echte Schauspieler mit animierten Figuren vermischt. Da die Tiere auch alle sprechen können, gibt es eine Vielzahl an Synchronisationen. Und diese sind sehr hochkarätig besetzt.

Neel Sehti als Mogli
Jungschauspieler Neel macht seine Sache sehr ordentlich, auch wenn man das Gefühl hat dass er beim Dreh nicht immer wusste wo er hinschauen soll vor lauter Greenscreen. Seine Sätze sind einfach gewählt, was natürlich logisch bei einem Kinderdarsteller ist. In Summe eine recht passable Leistung.

Idris Elba spricht Shir Khan
Ich mag Idris Elba (Luther) sehr. Ein ausgesprochen guter Schauspieler, der speziell in der Serie Luther zeigt was er kann. Auch seine Rolle als Heimdal in den Thor-Filmen spielt er ausgezeichnet. Er verleiht dem Tiger Shir Khan seine Stimme. Diese ist düster und mit tiefer Sprache und wenn er spricht, hat man immer das Gefühl Shir Khan wird von einem Moment auf den anderen aggressiv.

Ben Kingsley spricht Beghira
Sir Ben Kingsley (Iron Man 3) muss man eigentlich sagen. Ein sehr vielseitiger Schauspieler und dafür bekannt, dass er große Persönlichkeiten spielen kann – Stichwort Ghandi. Die Rolle von Panther Baghira ist die des Mentors der auch streng sein kann. Dementsprechend ist die Stimme von Ben nicht zu euphorisch in vielen Situationen und oft sehr ruhig gewählt.

Bill Murray spricht Balu der Bär
Bill Murray (Lost in Translation) ist auch schon länger im Filmgeschäft unterwegs und hat in vielen Klassikern mitgewirkt. Ich erinnere mich zum Beispiel an die Ghostbusters Filme oder an Space Jam mit Michael Jordan. Balu ist immer gut drauf, locker und probiert mit Gemütlichkeit durch das Leben zu gehen. Er ist die Witzkanone und er und Mogli werden Freunde. Balu ist definitiv für die größten Lacher und für das Entertainment im Film zuständig.

Scarlett Johansson spricht Kaa
Diese raue Stimme von Scarlett Johansson (The Fist Avenger: Civil War) ist unüberhörbar. Schon nach den ersten Wörtern erkannte man diese einzigartige Stimme. Sie hat nicht so viel Dialog, wir kennen aber ihre Absichten. Sie ist es, die Mogli erzählt, wie er zum Waisenkind wurde und hypnotisiert ihn. Ihre Stimme ist dabei klar gewählt und ruhig.

In weiteren Nebenrollen hört man Chritopher Walken (Eddie The Eagle) als Affenkönig Louie und Lupita Nyong’o (Star Wars: The Force Awakens) als Wolfsmutter Raksha. Beide haben nicht viel Dialog, aber sind in entscheidenen Storywendungen involviert. Sowohl Walken als auch Nyong’o waren eine gute Wahl.

Technik, Kamera, Soundtrack

The Jungle Book trumpft bei einer Sache sehr stark auf – bei der Technik. Diese Tiere sind einfach grandios animiert und man sitzt im Kinosaal und denkt darüber nach ob die Tiere nicht sogar echt sein könnten. Hier sieht man jedes noch so kleinste Haar, die Bewegungen der Elefanten, der Wölfe, des Tigers, des Bären, die Affen – alles sehr fein gemacht. Hut ab, hier hat das Filmteam große Arbeit geleistet. Auch der Dschungel sieht sehr realistisch aus und als Kinobesucher hat man das Gefühl, wirklich Teil der Vegetation zu sein. Flüsse sehen wie Flüsse aus, Bäume knicken realistisch um und so weiter. Ganz klar das Highlight des Filmes.
Die Kamera zeigt das Geschehen aus allen möglichen Perspektiven. Nah und halb-nah bei ruhigen Momenten. Gibt es Action zu sehen ist sie mittendrin und leicht verwackelt.
Der Soundtrack stammt von John Debney und ist sehr, sehr genial geworden. Ich mag Orchesterklänge und diese wurden perfekt umgesetzt. Dynamisch bei Verfolgungsjagden, leise Töne bei traurigen und ruhigen Momenten und dann natürlich die beiden berühmten Lieder des Dschungelbuches – „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ von Balu und „Ich wär so gern wie du“ von Louie. Das versetzt einem sofort in seine Kindheit zurück und nach dem Film verlässt man den Saal mit einem Ohrwurm. Großes Lob an dieser Stelle für diesen perfekten Soundtrack.

 
BEWERTUNG

Obwohl John Favreau die Geschichte nicht neu erfindet und sich annähernd an der Originalgeschichte orientiert, ist The Jungle Book ein sehenswerter Film geworden. Optisch ist dieser Film sowieso eine Wucht, die Animationen sehen Klasse aus und sorgen für einzigartiges Filmerlebnis. Die Leistung von Jung-Schauspieler Neel Sethi ist auch in Ordnung und somit ist diese düstere Version des Dschungelbuches eine Empfehlung von mir.

The Jungle Book bekommt auf meiner Skala 5 / 5 Animationspunkte

 
CAST

Mogli – Neel Sethi
Baghira – gesprochen von Ben Kingsley
Balu – gesprochen von Bill Murray
Shir Khan – gesprochen von Idris Elba
Kaa – gesprochen von Scarlett Johansson
Raksha – gesprochen von Lupita Nyong’o
Akela – gesprochen von Gianccarlo Esposito
Affenkönig Louie – gesprochen von Christopher Walken
Ikki – gesprochen von Garry Shandling
Pygmy Hog – gesprochen von John Favreau
TRAILER

 
Das war meine Kritik zur Neuverfilmung des Dschungelbuches. Wie findet ihr diese Variante des klassischen Stoffes? Oder seid ihr generell keine Freunde von solchen Remakes? Schreibt es mir in die Kommentare oder kontaktiert mich auf Facebook oder Twitter. Bis zur nächsten Review.

 

Euer Thomas

The Huntsman & The Ice Queen

 

Originaltitel: The Huntsman Winter’s War
Deutscher Titel: The Huntsman & The Icequeen
Regie: Cedric Nicolas-Troyan
Drehbuch: Craig Mazin und Evan Spiliotopoulos
Produktion: Joe Roth
Musik: James Newton Howard

 

Huntsman-poster

(Quelle Bild: http://service.oeticket.com/gewinnspiel-the-huntsmann-the-ice-queen/)

 
EINLEITUNG

Wir kennen Alle das berühmte Märchen rund um Schnewittchen und die Sieben Zerge, eines der Berühmtesten unserer Zeit. Im Jahre 2012 erschien mit Snow White and The Huntsman eine düstere Verfilmung in den Kinos, die ich gut aber wahrlich nicht meisterlich fand. Mit The Huntsman & The Ice Queen ist vor kurzem der Nachfolger in den Kinos erschienen, oder besser gesagt die Vorgeschichte und die Fortsetzung in einem Film. Wer also den ersten Teil dieses Fantasy-Filmes nicht gesehen hat, muss in diesem Beitrag mit ein paar Spoilern rechnen. Eines kann ich aber an dieser Stelle verraten: Der zweite Teil ist wesentlich besser als der Erste. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

 

HANDLUNG

In einer Zeit vor Snow White regierte die böse Königin Ravenna (Charlize Therone) und ihre Schwester Freya (Emily Blunt) gemeinsam ihr Reich. Eines Tages muss Freya miterleben, wie sie verraten und ihr Herz gebrochen wurde. Sie flieht in den Norden, um dort ihr eigenes Königreich aufzubauen. Sie errichtete einen prunkvollen Eispalast und nannte sich ab sofort die Eiskönigin.
Sie „rekrutierte“ Kinder, die sie zu ihren Huntsmen ausbildete. Krieger, die andere Königreiche für sie erobern sollen. Unter ihnen befinden sich auch Eric (Chris Hemsworth) und Sara (Jessica Chastain), die besten Kriegerinnen Freyas. Doch sie verlieben sich ineinander und brechen damit eine wichtige Regel: Es darf nicht geliebt werden. Beide werden verstoßen und verbannt.
Es könnte aber noch schlimmer kommen, denn es heißt, dass Ravenna doch nicht gestorben sei und in ihrem magischen Spiegel gefangen ist. Diesen Spiegel will Freya mit aller Macht in ihren Besitz bekommen und es liegt an Eric und Sara, eine größere Katastrophe zu verhindern.

 
MEINUNG

Drehbuch und Story

Viel Neues bei Regie, Drehbuch und Produktion – fast das gesamte Team wurde im Vergleich zum Vorgänger verändert. Herausgekommen ist dabei eine Mischung aus Vorgeschichte und Nachfolger von Snow White und The Huntsman.
Was die Geschichte betrifft, erfindet der Regisseur Cedric Nicolas-Troyan das Fantasy-Genre nicht neu. Es ist nebenbei erwähnt sein Regie-Debüt und als Schauer merkt man, dass er eigentlich auf Special Effects spezialisiert ist. Für diese war er nämlich im Vorgänger verantwortlich.
Die Geschichte rund um die Eiskönigin und ihren Huntsmen ist sehr ordentlich erzählt und die Rollen sind klar verteilt. Auf der einen Seite sind die bösen Schwestern als Königinnen und auf der Anderen die Guten, die Huntsmen. In der Mitte des Filmes gesellen sich noch andere Figuren dazu, die zwar wenig mit der eigentlichen Geschichte zu tun haben aber trotzdem diese ein wenig auflockern. Die Dialoge wurden sehr einfach geschrieben, beinhalten aber den einen oder anderen humorvollen Teil. Leider ist der Film etwas vorhersehbar, was auch der Trailer verratet. Der Einstieg, dort wo die Eiskönigin vorgestellt wird, dauert mir etwas zu kurz und ich konnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht so viel Bindung zu dieser Figur aufbauen. Aber der Mittelteil war dafür sehr, sehr stark.
Das Drehbuch hätte aber noch Luft nach oben und die Autoren hätten durchaus mehr Tiefe mit einbringen können.Es bietet den Schauspieler_innen wenig Raum zum Schauspielen.

Die Schauspieler

Auch der zweite Teil trumpft mit einem namhaftem Cast auf.

Chris Hemsworth als Eric der Huntsman
Es war schön Chris Hemsworth (Thor – The Dark Kingdom) wieder in seiner Rolle vom Vorgänger zu sehen. Er machte seine Sache ausgezeichnet und bringt auch den einen oder anderen humorvollen Spruch über seine Lippen. Bei Chris muss ich eigentlich fast immer an Thor denken, vor allem weil die Rolle in The Huntsman & The Ice Queen für mich ähnlich der des Donnergottes ist. Nur eben ohne Hammer der Blitze abfeuert und ohne fliegen.
Seine Figur ist ein sogenannter Huntsman, jemand der als Krieger ausgebildet wurde um ganze Königreiche zu erobern. Er ist agil und stark und kann sehr gut mit Schwertern agieren. Er verliebt sich in Sara die ebenfalls eine Kriegerin ist, obwohl Liebe nicht erlaubt ist. Darauf hin wurde er verbannt.

Charlize Theron als Ravenna
Charlize Theron (Mad Max: Fury Road) ist eine großartige Schauspielerin und auch sie ist wie im Vorgänger wieder mit von der Fantasy-Partie. Sie spielt die böse Königin Ravenna, die hinterlistig ganze Königreiche erobert und diese mit eiserne Hand regiert. Auch ist sie der Grund, warum Freya ihr Kind verliert und darauf hin ihre eisige Macht erlangt.
Auch wenn Theron nicht so viel Screentime hat, macht sie ihre Sache sehr gut.

Emily Blunt als Eiskönigin Freya
Langsam kann ich mich mit der Schauspielerin Emily Blunt (Sicario) arrangieren und finde ihre Leistungen von Film zu Film besser. Ihre Rolle als Freya spielt sie ausgezeichnet, auch wenn sie im wahrsten Sinne des Wortes zu kühl agiert. Speziell im ersten Drittel des Filmes, als ihre Figur vorgestellt wurde. Aber dann spürt man als Zuschauer ihre kalten Gefühle und Emiliy bringt das sehr glaubwürdig rüber. Eine Top Leistung, auch wenn sie nicht ganz so viel zu sehen ist wie der Titel es erahnen lässt.

Jessica Chastain als die Kriegerin Sara
Jessica Chastain (Crimson Peak) hat mir in diesem Film besser gefallen als in Der Marsianer. Und das obwohl ihre Rolle als Sara wenig Spielraum zum Schauspielen zu lässt. Diese beschränkt sich nämlich auf Kämpfen, Kämpfen und Kämpfen. Das beherrscht sie aber gut, die Choreografien mit ihr sind auch ansehnlich inszeniert und mit dem Bogen kann sie auch gut umgehen.
Während der Ausbildung zu einer der Huntsmen verliebt sie sich verbotener Weise in Eric und wird ebenso wie er verbannt.

Nick Frost (Paul: Ein Alien auf der Flucht) als Zwerg Nion ist auch wieder mit dabei und sorgt für Auflockerung. Für die Story ist diese Figur aber nicht so relevant, dennoch schön dass er wie im Vorgänger mit dabei ist.
Der Cast von The Huntsman & The Ice Queen ist definitiv die größte Stärke des Filmes. Einige von euch werden sicher wegen den bekannten Darstellern und Darstellerinnen diesen Film ansehen. Von diesem Standpunkt aus werdet ihr nicht enttäuscht werden.

Technik, Kamera, Soundtrack

Aufgrund der Thematik und des Settings wurden natürlich viele Szenen am Computer kreiert. Das muss nichts Schlechtes sein und ich finde die Umsetzung ist gut gelungen. Man sieht nur an einigen Stellen, dass viele CGI-Effekte verwendet wurden. Am Besten gefielen mir die Animationen von der Eiskönigin, als sie zum Beispiel vor Frust einen lauten Schrei von sich gibt und viele Eissplitter auf den Boden fallen. Es wurden aber auch echte Sets gebaut, vor allem für die Außenaufnahmen und diese sehen sehr realistisch aus.
Die Kamera hat viele weite Aufnahmen, wenn diese über die langgestreckten Länder der Fantasy-Welt schwenkt. In Kampfszenen ist sie mitten drinnen im Geschehen und etwas wackelig. Der Soundtrack stammt von James Newton Howard und ist der gewohnt starke Score. Mit vielen Orchester-Sounds wird das Geschehen auf der Leinwand perfekt umgesetzt. Auch hier gibt es einen großen Pluspunkt von mir.

 
BEWERTUNG

Dieser Teil hat mir wesentlich besser gefallen als der erste Teil. Die Schauspieler_innen verkörpern ihre Rollen so weit gut, obwohl das Drehbuch wenig Spielraum zum schauspielen zulässt. Die Effekte sehen toll aus und auch das 3D war ganz in Ordnung. Am Anfang nimmt sich der Film leider nicht so viel Zeit, die neue Figur Freya einzuführen und generell ist die Geschichte nett erzählt aber viel zu vorhersehbar. Kamera und auch der Soundtrack sind Klasse.
Wer den ersten Teil mochte, wird diesen auch sehenswert finden und Fans von Fantasy-Filmen mit Herr der Ringe Touch sollten ihn sich sowieso anschauen.

The Huntsman & The Icequeen bekommt auf meiner Skala 3,5 / 5 Zauberpunkte

 

CAST

Eric, Der Huntsman – Chris Hemsworth
Königin Ravenna – Charlize Theron
Eiskönigin Freya – Emily Blunt
Sara – Jessica Chastain
Nion – Nick Frost
William – Sam Glaflin
Duke of Blackwood – Colin Morgan

 

TRAILER

 

Das war meine langersehnte Kritik zu The Huntsman & The Icequeen. Wie hat euch denn der Film gefallen oder schaut ihr überhaupt keine Fantasy-Filme? Kommuniziert mit mir unter diesem Beitrag oder auf Twitter und Facebook. Bis zur nächsten Review.

Euer Thomas

DOCTOR STRANGE – Der erste Teaser Trailer

 

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(Quelle Bild: http://www.thewrap.com/doctor-strange-first-poster-looks-oddly-familiar-photo/)

 
Endlich ist es soweit. In dieser Woche bekamen wir die ersten Bewegtbilder zu Doctor Strange präsentiert. Und ich kann euch sagen, dass ich sehr begeistert von diesem Trailer bin. Darum möchte ich ihn euch nicht vorenthalten, genießt ihn und danach werde ich diesen Trailer analysieren und die Figur ein wenig vorstellen. Am Ende könnt ihr euch noch die englische Version anhören.

 
Wer ist Doctor Strange?

Da dieser Marvel-Charakter noch sehr neu ist und einige von euch ihn vielleicht noch nicht kennen, werde ich Doctor Strange in aller Kürze vorstellen.
Doctor Steven Vincent Strange ist ein arroganter aber sehr brillanter Chirurg. Nach einem Autounfall verletzte er sich so schwer an seinen Händen, dass er seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Deswegen begibt er sich auf die Suche nach einem speziellen Wunderheiler im Himalaya-Gebiet und seine Reise führt ihn eines Tage zu einer Person namens The Ancient One. Dieser lehrt Steven Strange nicht nur Martial Arts, sondern auch wie er magische Fähigkeiten bekommen und durch Zeitzonen springen kann. Darauf hin wird The Anicent One sein Mentor und Ausbildner und Steven alias Doctor Strange zum obersten Beschützer der Erde vor magischen Gefahren aus anderen Welten und Zeitzonen. Im gleichnamigen Film wird er von Bennedict Cumberbatch gespielt.
Was mich besonders freut, nachdem ich den Trailer das erste Mal gesehen habe, ist dass sich Regisseur Scott Derrickson hier höchstwahrscheinlich an die Originalstory hält. Das ist immer begrüßenswert wenn man neue Charaktere in ein Universum einführt, vor allem wenn sie nicht so bekannt sind wie Iron Man oder Captain America.

Matrix trifft auf Inception

Was hat Matrix und Inception mit Doctor Strange zu tun? Diese Frage wird im Trailer beantwortet, denn wir erkennen definitiv ein paar Parallelen zu diesen beiden grandiosen Filmen. In einer Szene bewegt sich Cumberbatch durch mehrere Zeitzonen und Dimensionen – erkennbar an der Skyline New York die oben, unten und seitlich zu sehen ist. So etwas Ähnliches habe ich in Christopher Nolan’s Inception gesehen, da es hier um Traumwelten geht die man erschaffen kann. So ähnlich wird es auch in Doctor Strange passieren, denn er bekommt von seinem Mentor die Gabe Magie gelehrt und wie man durch verschiedene Dimensionen reisen kann. Optisch ist das jetzt schon sehenswert umgesetzt und ich freue mich sehr darauf.

The Ancient One / Baron Mordo

Bei diesen beiden Charakteren wurde im Vergleich zu den Comics die Geschichte etwas verändert, so weit man das nach diesem Trailer sagen kann.
The Ancient One ist in den Comics männlich. In diesem Film hat sich Scott Derrickson entschieden, dass der Mentor von Doctor Strange eine Frau ist. Verkörpern wird sie Tilda Swinton. Die ersten kurzen Eindrücke machen Lust auf mehr und in der einen Sequenz erinnert sie mich ein wenig an Morpheus aus Matrix (gespielt von Laurence Fishburne).
Baron Mordo ist in den Comics der größte Erzfeind von Doctor Strange. Ebenfalls ein Schüler von The Ancient One, der aber nach zu viel Macht strebt. Im Kinofilm könnte er eine freundlichere Rolle spielen, das verrät ein klein wenig der Trailer. Wir bekommen nicht viel von dieser Figur präsentiert, weil sich der Trailer hauptsächlich auf Doctor Strange konzentriert, was Klasse ist. Zu einem späteren Zeitpunkt werden wir etwas mehr über Baron Mordo erfahren. Gespielt wird diese Figur von Chiwetel Ejiofor.

Rachel McAdams / Mads Mikkelsen

Beide oben genannten Personen sind im Trailer kurz zu sehen, dennoch ist noch nicht sehr viel über ihre Rollen bekannt.
Rachel McAdams ist in einer kurzen Krankenhaus-Szene im Bild und wird vermutlich eine der Personen sein, die Steven Strange nach seinem Autounfall betreuen. Ich habe sogar gehört, dass sie für mehrere Filme unterschrieben hat und da liegt der Verdacht nah, dass sie die Nightnurse im MCU sein wird. Eine Art Krankenschwester für Superhelden, wo zum Beispiel ein Spider-Man hingeht wenn er verletzt ist damit die Ärzte nicht seine wahre Identität in Erfahrung bringen. Bestätigen kann ich es nicht, aber cool wäre es allemal.
Mads Mikkelsen wird der Oberbösewicht in Doctor Strange sein. Man sieht ihn in ein paar Szenen wie er mit den Dimensionen experimentiert. Mehr ist zu seiner Figur nicht bekannt, da werde ich euch im Laufe des Jahre noch mit Neuigkeiten füttern.

Fazit

Dieser Teaser Trailer ist perfekt. Er gibt nicht zu viel von der Story preis und konzentriert sich einschließlich auf den neuen Marvel-Charakter. Von den anderen Figuren gibt es kurze Teaser-Sequenzen. Und auch wenn mir der Trailer sehr gefallen hat, so wie er geschnitten wurde und wie die Musik die Spannung aufgebaut hat, hoffe ich dass er nicht zu ähnlich wie Inception wird. Aber ich bin da guter Dinge und vertraue auf die Erfahrung von Marvel. Aber durch die Thematik der Magie und den verschiedenen Parallelwelten und Realitäten wird sich dieser Vergleich nicht ganz vermeiden lassen. Die Schlussszene war dann wieder so richtig Klasse. Ein sehenswerter Anblick, als Doctor Strange mit seinem Kostüm die Stufen hinauf geht und wir Schauer seine Behausung, das Sanctum Sanctorum, erkennen.
Was noch nicht zu sehen war ist der fünfte und letzte Infinity-Stein – es ist der Zeitstein. Es liegt nahe, dass Doctor Strange in den Besitz dieses Steines kommt weil er die Zeit manipulieren kann. Ich bin gespannt, wie sie das umsetzen.
Ich freue mich auf weitere Trailer und vor allem wenn der Film dann in die Kinos kommt.

Das war meine erste Analyse zum ersten Teaser Trailer zu Doctor Strange. Sagt mir eure Meinung in den Kommentaren oder auf Facebook und Twitter, wie euch der Trailer gefallen hat. So bald es neue Informationen gibt, werdet ihr im Rahmen meiner Superhero Shortcuts darüber informiert. Am Schluss gibt es noch den Trailer in englischer Sprache Bis zur nächsten Traileranalyse.

 

 

Euer Thomas

SUPERHERO SHORTCUTS #2

 

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Die zweite Ausgabe meiner Superhero Shortcuts ist online und auch dieses Mal habe ich eine Menge Themen für euch. Unter anderem wird es einen neuen Batman-Film mit Ben Affleck geben, es gibt neue Fotos vom Dreh zur Verfilmung von Wonder Woman und Waner Bros kündigte Nachrehs bei Suicide Squad an. Aus der Welt von Marvel gibt es eine neue Cast- Besetzung für die Serie Iron Fist, welche Charaktere bereits fix für Infinity War feststehen und mögliche Auftritte von Avengers-Figuren im ersten Spider-Man Film. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

 

„The Batman“ kommt

 

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(Quelle Bild: http://movieweb.com/batman-movie-ben-affleck-director/)

 

Warner bestätigt endlich das, was Fans sich erhofft und viele Film-Fans generell gedacht haben. Es wird einen neuen Solo-Film der Fledermaus geben, natürlich von und mit Ben Affleck. Und diese Entscheidung finde ich großartig, denn war er doch einer der größten Lichtblicke in Batman v Superman. Er zeigte eine großartige Leistung als Bruce Wayne und Batman.
Wann dieser Film in die Kinos kommt, weiß noch niemand. Es wird vermutet, dass der Starttermin im Jahr 2018 sein könnte und der Titel wird wahrscheinlich The Batman heißen. Affleck wird auch Regie führen, zudem hat er bereits eine erste Fassung eine Drehbuchs fertiggestellt. Der Autor der Flash-Serie, Geoff Johns, wird auch am Skript arbeiten. Ich freue mich jetzt schon auf das erste Abenteuer des neuen Batman.

 

Batman v Superman: Gutes Einspielergebnis trotz Gewinneinbruch

 

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(Quelle Bild: http://www.youmagazin.com/batman-v-superman-dawn-of-justice)

 

Apropos Batman v Superman. Dieser läuft bereits einige Wochen und spaltet die Meinungen der Fans und Kritiker wie kein zweiter Film. Er wurde von sehr vielen Kritikern schlecht bewertet und das spiegelt sich auch in den Zahlen wieder. Denn Warner Bros muss mit einem massiven Gewinneinbruch zurechtkommen, nämlich 86,4 Prozent – 166 Millionen am Startwochenende, 52,4 Millioen am Wochenende darauf.
Dennoch ist das gesamte Einspielergebnis ansehnlich. Bisher hat Batman v Superman über 680 Millionen Dollar weltweit eingespielt. Bei geschätzten 250 Millionen Dollar Produktionskosten ist der Gewinn dann doch beachtlich. Persönlich fand ich den Film trotz einiger Logiklöcher sehr gut. Schaut ihn euch an und bildet euch selbst eine Meinung, er läuft noch in einigen Kinos.

 

Wonder Woman – Neue Setfotos

 

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(Quelle Bild: https://twitter.com/dceufacts/status/715890295603220481/photo/1?ref_src=twsrc%5Etfw)

 

Gald Gadot legte einen furiosen Auftritt als Diana Prince alias Wonder Woman in Batman v Superman hin und sie war definitiv eine der positivsten Erscheinungen in diesem Film. Ihr Auftreten machte auch Lust auf mehr und ich persönlich freue mich riesig auf ihren Solo-Film im nächsten Jahr.
In regelmäßigen Abständen tauchen im Internet immer mehr neue Fotos vom Dreh auf. Die aktuellesten zeigen wie sie Chris Pine vor dessen Tod rettet. Er spielt den aus den Original Comics bekannten Nazijäger Steve Trevor, was so viel bedeutet wie dass dieser Film entweder im ersten oder zweiten Weltkrieg angesiedelt sein wird. Zumindest ein Teil davon, die andere Hälfte des Filmes wird in der Neuzeit spielen – als Vorbereitung auf die Justice Leage. Wir können uns also auf die ursprüngliche Originalstory freuen.
Ich werde auf jeden Fall noch einen extra Beitrag schreiben, wo ich die Figur Wonder Woman vorstellen werde, woher genau sie stammt und was ich zu diesem Zeitpunkt zur Handlung und zum Cast sagen kann. Bis dahin könnt ihr euch ein paar Bilder von den Dreharbeiten ansehen. Zudem wurde der Starttermin auf 2.6.2017 vorverlegt.

 

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(Quelle Bild: https://twitter.com/dceufacts/status/715890295603220481/photo/1?ref_src=twsrc%5Etfw)

 

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(Quelle Bild: http://www.bleedingcool.com/2016/02/21/etta-candy-spotted-in-wonder-woman-set-photos/)

Und hier noch ein Foto, auf diesem sieht man neben Wonder Woman ihre Mutter und zwei weitere Amazonen sieht.

 

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(Quelle Bild: http://io9.gizmodo.com/the-amazons-ride-into-action-in-new-wonder-woman-set-pi-1768482141)

 

SUICIDE SQUAD: Nachdrehs

 

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(Quelle Bild: https://en.wikipedia.org/wiki/Suicide_Squad)

 

Nicht mehr lange bis das Selbstmord Kommando anrollt um die Welt zu retten. Am 18. August 2016 ist der offizielle Releasetermin und ich bin sehr gespannt auf diesen Film. Die ersten Trailer sahen auch sehr vielversprechend aus und beeindruckten mich durch einen coolen Schnitt und gelungenen Humor.
Humor ist genau das Stichwort, denn Gerüchten zu Folge soll er nicht witzig genug sein. Daher nimmt Warner ein paar Nachdrehs vor um den Film humorvoller zu machen. Die Trailer sind so gut beim Publikum angekommen, sodass diese Nachdrehs beschlossen wurden. Mittlerweile ist das üblich, dass einige Szenen nachgedreht werden. Wir dürfen uns also um eine Brise mehr Witz als im Trailer freuen. Und wahrscheinlich auf einen neuen Trailer, der die Tage rauskommen wird. Ich werde diesen wieder in einem eigenen Beitrag analysieren.

 

IRON FIST: Jessica Henwick als Coleen Wing

 

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(Quelle Bild: http://deadline.com/2016/04/iron-fist-marvel-netflix-jessica-henwick-colleen-wing-1201730256/)

Die Fanasy-Serie Game of Thrones scheint ein guter Boden für weitere Rollen zu sein. Denn nach Finn Jones (er spielt in dieser Netflix-Serie Danny Rand alias Iron Fist) wurde eine weitere Person von dieser Serie gecastet. Es ist Jessica Henwick, sie wird Coleen Wing verkörpern. Jessica hatte auch eine kleine Rolle im neuesten Stars Wars Film The Force Awakens.
In den Comics hat Coleen großen Bezug zu Japan, da sie eine Zeit lang bei ihrem Großvater dort gelebt hat. Dieser wiederum bildete sie als Samurai aus. Als sie wieder in New York bei ihrem Vater landet, freundet sie sich mit Iron Fist an und gemeinsam sorgen sie für Recht und Ordnung.
Mehr gibt es zu dieser Serie noch nicht zu sagen, die Dreharbeiten sollen aber noch im ersten Halbjahr beginnen. Ich werde euch diesbezüglich auf dem Laufenden halten.

 

Avengers-Charaktere in Spider-Man Solo-Film

 

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Marvel’s Captain America: Civil War Spider-Man/Peter Parker (Tom Holland) Photo Credit: Film Frame © Marvel 2016

(Quelle Bild: http://www.geek.com/news/why-spider-man-looks-so-weird-in-captain-america-civil-war-1649510/)

 

Es war einer der spektakulärsten Auftritte in einem Trailer zu einem Superhelden-Film. Der Auftritt des neuen Spider-Man, der mit Hilfe seiner Spinnenfähigkeiten den Schild von Captain America stiehlt. Verkörpert wird der Spinnenmann von Nachwuchsschauspieler Tom Holland und ich bin sehr gespannt auf seine Rolle in Civil War.
Es dauert nicht mehr lang, bis der dritte Captain America Film in den Kinos erscheint. Der erste Solo-Film mit Spider-Man ist auch nicht mehr so weit entfernt und es gibt schon erste Gerüchte dazu. Durch einen gemeinsamen Deal zwischen Sony und Marvel befindet sich Peter Parker nun im gleichen Universum wie die Avengers. Das könnte doch bedeuten, dass einige Figuren davon im Solo-Film des Spinnenmanns auftauchen.

Um Marvel-Film-Chef Kevin Feige zu zitieren: „Er ist in nun in diesem Universum. Und der Spaß an diesem Universum ist, dass Charaktere hin und hergehen.“

Welche Charaktere in Frage kommen würden, ist nicht bekannt. Wir werden es vermutlich erst im nächsten Jahr erfahren. Zudem hat sich Sony Spider-Man The Homecoming als Internetseite schützen lassen, was auch ein Indiz für den Titel des Wandkrabblers sein kann. Ich halte euch weiter auf dem Laufenden.

 

Bestätigt: Thor und Star-Lord in Avengers: Infinity War

 

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(Quelle Bild: http://screenrant.com/avengers-3-4-infinity-war-release-dates/)

Avengers: Infinity War erscheint erst 2018 in den Kinos, davor können wir noch andere Marvel-Filme wie Civil War oder den Solo-Film von Black Panther sehen. Dennoch wird und wurde munter spekuliert, welche Charaktere bei Infinity War mit von der Partie sein könnten. Vor kurzem wurden zwei Charaktere von den Russo-Brüdern bestätigt: Thor und Star-Lord von den Guardians of the Galaxy.
Anthony und Joe Russo sind für Civil War verantwortlich und werden auch bei Infinity War auf dem Regiestuhl Platz nehmen. Ich finde diese Nachricht sehr erfreulich und bin jetzt schon auf die Einführung dieser Figuren gespannt.

 

Inhumans verschoben

 

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(Quelle Bild: http://www.moviepilot.de/movies/the-inhumans/news)

 

2014 wurde die Verfilmung der Inhumans angekündigt. Der Film soll 2019 in den Kinos zu sehen sein. Doch jetzt verkündete Marvel-Film-Chef Kevin Feige, dass man diesen verschieben wird.
Ein Grund könnte sein, dass zu dem Zeitpunkt der Ankündigung keiner mit dem Erfolg von Ant-Man gerechnet hat und Marvel auf die Fortsetzung Ant-Man and the Wasp setzt. Außerdem konnte man nicht erahnen, dass Spider-Man Teil des MCU wird.
Aktuell werden die Inhumans in der Serie Agents of S.H.I.E.L.D. behandelt, ich glaube in der Staffel 3. Könnte auch ein möglicher Grund für eine Verschiebung sein. Ich bin gespannt, wie es weiter geht und halte euch auch hier auf dem Laufenden.
Das war die neue Ausgabe meiner Superhero Shortcuts. Ich denke, dass ich euch wieder spannende Themen präsentiert habe. Ich werde weiterhin auf der Suche nach aktuellen Neuigkeiten und Gerüchten sein und die neue Ausgabe kommt bestimmt. Bis dahin.

Euer Thomas

ROGUE ONE: A Star Wars Story – Der Erste Trailer

 
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(Quelle Bild: http://makingstarwars.net/category/starwarsstories/)

 

Im Dezember 2017 hat es also begonnen, die neue Ära des Star Wars Universums. Mit dem siebenten Teil The Force Awakens wird das Universum mit einer Vielzahl an neuen Star Wars Filmen und Spinn-Offs (genannt Antholgy-Filme) erweitert. Aus diesem Grund habe ich auf diesem Blog eine neue Kategorie namens ALL ABOUT STAR WARS erstellt. In dieser präsentiere ich euch all die Ereignisse die im Star Wars Universum statt finden. Charaktere, News, Traileranalysen und Kritiken zu den einzelnen Filmen.
In dieser Woche ist ein brandaktueller Teaser Trailer zu Rogue One: A Star Wars Story erschienen und ich kann euch jetzt schon sagen, dass dieser mich sehr begeistert hat. Es ist ein etwas längerer Teaser, dafür umso spektakulärer und wir bekommen einen ersten Einblick in den Look des Filmes und die ersten Bilder von den Charakteren. Ich werde diesen Trailer ein wenig analysieren, welche Dinge mir aufgefallen sind, was bis jetzt zur Story bekannt ist und ein wenig meine Erwartungen an den Film schildern.

Bevor ich meine Analyse beginne, könnt ihr vorher den Trailer genießen. Ich wünsche euch viel Spaß.

 

Die Story bisher

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(Quelle Bild: http://www.slashfilm.com/rogue-one-a-star-wars-story-trailer/)

Rogue One ist zeitlich zwischen Episode III – Die Rache der Sith und Episode IV – Eine Neue Hoffnung angesiedelt. Eine Gruppe von Rebellen soll die Pläne des ersten Todessterns stehlen, damit dieser seine Feuerkraft nicht testen kann. Wir werden also sehen, wie die Pläne in die Hände der Rebellen gekommen sind. Wir erinnern uns kurz zurück an Episode IV, als Leia eine Nachricht in den Droiden R2D2 gesteckt hat – und eben auch alle Informationen zum Todesstern.
Die Hauptfigur trägt den Namen Jyn Erso (gespielt von Felicity Jones), die seit ihrem 15. Lebensjahr auf sich allein gestellt ist. Ihr Strafenregister ist dabei beachtlich: Unter anderem wird sie mit schwerer Körperverletzung und Fälschung imperialer Dokumente in Verbindung gebracht. Genau die richtige Person für die Rebellen um Anführerin Mon Mothma. Also erleben wir wie in The Force Awakens nach Rey eine weibliche Hauptrolle.
Mehr ist zur Geschichte bis jetzt nicht bekannt und es wird gerätselt, wer Jyn Erso ist. Im Internet wird sogar die Theorie aufgestellt, dass sie die Mutter von Rey aus Episode VII sein könnte. Da aber die Spin-Off Filme eine eigenständige Geschichte erzählen werden und Produzentin Kahtleen Kennedy ausdrücklich gemeint hat, dass in den Ablegerfilmen neue und andere Figuren behandelt werden als in der Saga, bin ich mir nicht sicher ob das stimmen kann. Ich lasse mich gern überraschen und es wäre viel spannender, wenn wir diese Frage erst im fertigen Film beantwortet bekommen.

Bekanntes Star Wars Feeling

Das Klavier setzt ein, spielt in leisen Tönen eine vertraute Star Wars Melodie und sofort kommt dieses bekannte Feeling auf. Dieses Kribbeln, diese Begeisterung eines Fans. Wir erfahren ein wenig über die Figur von Felicity Jones, Jyn Erso und sehen eine kurze Actionsequenz, in dem sie ein paar Sturmtruppen ausschaltet. „WOW“, diese wenigen Sekunden machen Lust auf mehr.
Dann dieser eine Moment als Mon Mothma zu sehen ist, die Rebellen-Anführerin. Ich konnte es nicht glauben, dass sie dabei ist – auch wenn es storybedingt Sinn macht. Mon Mothma (in der Originaltrilogie gespielt von Caroline Blakiston) ist das erste Mal in Episode VI – Die Rückkehr der Jediritter zu sehen. Sie ist die Anführerin der Rebellion und hält bei der Lagebesprechung zur Zerstörung des zweiten Todessterns eine Rede. Sie hat aber auch einen kurzen Auftritt in Episode III, dieser wurde aber aus der Kinoversion raus geschnitten. Wenn ihr die Blu-ray oder DVD besitzt, könnt ihr sie unter den ‚Deleted Scenes‘ bewundern.
In Rogue One wird Mon Mothma von Genevieve O’Reilly (so wie in Episode III) verkörpert und ich freue mich sehr auf diese Figur. Man sieht auch im Trailer, dass sie das identische Gewand trägt wie Caroline Blakiston in Rückkehr der Jediritter.

Der Todesstern

Die ersten Sekunden dienen als Einführung der Figur Jyn Erso, aber danach wird es spektakulär. Der Todesstern erscheint und im Vordergrund der klassische imperiale Sternenzerstörer. Ein nostalgischer Anblick. An dieser Stelle bekommt Jyn auch ihren Auftrag erklärt, dass sie herausfinden soll was diese Station für einen Schaden anrichten kann.
Ab diesem Zeitpunkt geht es Schlag auf Schlag. Wir bekommen viele verschiedene Szenen präsentiert. Die Rebellionbasis, Stormtroopers und Javas, Explosionen und Action, AT-AT’s und viele Figuren, wo noch nicht klar ist wer diese sind. Zum Beispiel der blinde Ninja-Kämpfer mit dem Stab – gespielt von Donni Yen. Genaueres diesbezüglich werden wir erst im Laufe des Jahres wissen.

Darth Vader?

Sehenswert ist auch der Moment, als man Jyn Erso in einer imperialen Rüstung sieht. Das könnte der Zeitpunkt sein, wo die Rebellengruppe den Todesstern infiltriert. Und wer ist diese ominöse Figur mit dem schwarzen Umhang in dem Raum, wo die imperiale Ehrengarde steht? Es wird gemunkelt, dass es Darth Vader sein könnte, da die Leibwache der persönliche Schutz des Imperators ist. Ich denke aber, dass es sich um den Großinquisitor handeln könnte. Dieser kommt in den bisherigen Star Wars Filmen nicht vor, dafür aber in der Animationsserie Star Wars Rebels (spielt zeitlich zwischen Die Rache der Sith und Eine Neue Hoffnung) Ich bin gespannt auf diese Szene im fertigen Film. Fakt ist aber auch: Sollte Darth Vader vorkommen, wird vermutlich auch der Imperator zu sehen sein. Kein Darth Vader ohne seinem Meister.

 

Ben Mendelsohn und Forest Whitaker

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(Quelle Bild: http://collider.com/rogue-one-trailer-teaser/)

Bleiben noch zwei Fragen offen: Welche Figuren spielen Ben Mendelsohn und Forest Whitaker?
Bei Ben Mendelsohn lässt sein Kostüm erahnen, dass er einen Grand Admiral spielen könnte. Eine ähnliche Rolle verkörperte auch der legendäre Peter Cushing in Eine Neue Hoffnung. Ein Grand Admiral ist einer der obersten Anführer der gesamten Sternenflotte. Daher wird der Charakter von Mendelsohn einer der Bösewichte in Rogue One sein.
Mysteriöser wird es dagegen bei Forest Whitaker. Seine Rüstung sieht sehr cool und weder rebellisch noch nach einem imperialen Kostüm aus – vielleicht ein Kopfgeldjäger? Jedenfalls hören wir ihn einen Monolog sprechen. Die Frage ist nur zu wem er spricht? Vom Inhalt der Sätze her vermute ich zu Jyn. Auch hier müssen wir uns überraschen lassen.
Mads Mikkelsen taucht auch in der Cast-Liste auf, zu ihm gibt es aber noch keine Informationen welchen Charakter er verkörpern wird.

Meine Erwartungen

Als Star Wars Fan sind meine Erwartungen immer sehr hoch. Vor allem weil uns ein in sich geschlossener Film bevorsteht. Es wird erzählt, wie die Rebellen die Pläne für den ersten Todesstern bekommen haben. Am Ende sollte daher dieser Film die perfekte Überleitung zu Episode IV – Eine Neue Hoffnung werden.
Der Look des Trailers, die Art wie er geschnitten wurde, die eine oder andere nostalgische Szene und viele neue, spektakuläre Charaktere und Sequenzen machen sehr viel Lust auf mehr und ich würde Rogue One am liebsten sofort schauen. Dieser Trailer ist mehr eine kurze Einführung der Figuren, daher kann zu der Story nur spekuliert werden. Ich denke, dass wir in einem zweiten Trailer mehr Einzelheiten zu der Geschichte erfahren. Ich hoffe nicht zu viel, denn man will im Kino auch überrascht werden.
Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mir definitiv Darth Vader und den Imperator wünschen. Das wäre echt eine große Sache, wenn diese Figuren dabei wären. Allerdings nur, wenn sich die Beiden gut in die Handlung einfügen. Sie nur erscheinen zu lassen, damit sie im Film sind ist Unfug.
Auch wenn Rogue One: A Star Wars Story ein Spin-Off ist, durch den Titel „A Star Wars Story“ erwarte ich mir schon das typische Sternenkrieg-Feeling das man bekommt, wenn man die Original-Trilogie schaut. Da der Film zeitlich zwischen Episode III und Episode IV spielt, bin ich zuversichtlich dass die Produzenten und Regisseur Gareth Edwards das schaffen werden. Offizieller Releasetermin ist der 15. 12. 2016.

Englischer Trailer

Am Ende meiner Traileranalyse bekommt ihr noch den gleichen Trailer in englischer Sprache zu sehen. Ich hoffe, euch hat dieser Beitrag gefallen. Was erwartet ihr euch von dem ersten Spin-Off in der Star Wars Geschichte? Schreibt mir Kommentare oder kontaktiert mich auf Facebook und Twitter.

 

Euer Thomas

EDDIE THE EAGLE – Alles ist möglich

Originaltitel: Eddie The Eagle
Deutscher Titel: Eddie the Eagle – alles ist möglich
Regie: Dexter Fletcher
Drehbuch: Sean Macaulay und Simon Kelton
Produktion: Adam Bohling, Rupert Maconick, David Reid, Valerie Van Galder und Matthew Vaughn
Musik: Matthew Margeson

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(Quelle Bild: http://theatrgwaun.com/eddie-the-eagle/)

EINLEITUNG

Wir alle haben Träume. Manche wollen Feuerwehrmann werden, Andere Ärzte, eine andere Gruppe Profifußballer und einige Leute wählen Lehrer als ihren Brotberuf. Einige Träume gehen in Erfüllung und einige Träume nicht auf Grund verschiedener Ereignisse die während einer Ausbildung zu einem Beruf passieren.
Auch Eddie Edwards hat einen Traum: er will Olympionike werden und dafür gibt er Alles. Denn wenn du bereit bist, für etwas zu kämpfen und viel Zeit investierst, dann ist alles möglich. Dann kannst du fast Alles schaffen. Und darum geht es in diesem Beitrag um die wahre Geschichte von Michael Edwards, genannt Eddie. Um einen Mann, der seinen eigenen Willen durchgesetzt hat um seinen Traum von Olympia wahr werden zu lassen. Ich wünsche euch viel Spaß beim Leser dieser Kritik zu Eddie The Eagle.

HANDLUNG

Michael Edwards (Taron Egerton), der immer Eddie genannt wird, hat einen großen Traum. Er will unbedingt an den Olympischen Spielen teilnehmen. Nach dem er einige Sportarten wie Hürdenlauf oder Stabhochsprung ausprobiert hat und diese Versuche nicht erfolgreich waren, plant er bei den Olympischen Winterspielen anzutreten – als erster britischer Skispringer seit den 20er Jahren. Und auch wenn sein Vater gegen diesen Plan ist, reist er nach Garmisch Partenkirchen um dort zu trainieren.
Eddie hat es schwer, respektiert zu werden. Angefangen beim Britischen Olympischen Kommite bis hin zum norwegischen Springerteam. Aber auch der Pistenarbeiter Bronson Peary (Hugh Jackman) meint dass der Brite das Skispringen aufgeben soll. Es stellt sich aber heraus, dass Peary ein ehemaliger erfolgreicher US-Springer war und Eddie hat den Wunsch, dass er von ihm trainiert wird. Anfangs lehnte er noch ab, doch als Peary merkt mit wie viel Ehrgeiz und Leidenschaft sich Eddie das Skispringen aneignen will, werden Beide ein Team. Sie trainieren für den großen Traum von Eddie Edwars, zu den Olympischen Spielen nach Calgary 1988 zu fahren.

MEINUNG

Drehbuch und Story

Es ist die wahre Geschichte von Michael Edwards, der trotz der Tatsache dass er nicht sportlich und stark weitsichtig war, es geschafft hat an den Olympischen Winterspielen teilzunehmen. Wenn dieses Ereignis nicht stattgefunden hätte, könnte man den Drehbuchautoren Größenwahn vorwerfen. Denn Niemand würde auf die Idee kommen, einfach so mit dem Skispringen anzufangen nur um Olympionike zu werden. Aber Michael Edwards, genannt Eddie the Eagle, tat es.
Wir erleben wie ein Mann es schafft mit Ehrgeiz, Willen und Herz  eine Sportart zu lernen, das ganze verpackt in eine Art biografische Tragikomödie. Wenn man sich für Sport generell interessiert und für das Skispringen im Besonderen, dann wird man früher oder später auf Michael Edwards und seine Geschichte stoßen. Als Schauer kann ich mir denken wohin der Film sich entwickelt. Dennoch wurde sie sehr gut erzählt und wir erleben die Schritte von Edwads von Kindesalter an bis hin zum Antreten bei den Spielen in Calgary 88.
Die Dialoge sind sehr fein geschrieben und Humor beinhaltet der Film auch. Nicht zu viel so dass es nicht übertrieben gewirkt hat. Ich musste schon an einigen Stellen lachen. Eddie The Eagle ist aber auch sehr rührend erzählt, dass man mitfühlt mir der Hauptfigur und die eine oder andere Träne vergießt.

DIE SCHAUSPIELER

Taron Egerton als Michael ‚Eddie The Eagle‘ Edwards
Taron Egerton (Kingsman) hat mir sehr gut gefallen. Er spielt diesen nerdig-angehauchten Typen mit der großen Brille sehr authentisch und als Schauer sympathisiert man sich von der ersten Minute an mit ihm. Er hat eben diesen großen Traum Olympionike zu werden. Auch wenn er nicht das sportliche Talent hat und auch wenn viele in seiner Umgebung ihn dafür auslachen. Egal wie oft er stürzt und wie viele Knochenbrüche er sich holt. Er beweist Herz, Mut und aufgeben ist nicht seine Sache. Eddie beweist dass man mit diesen Eigenschaften alles erreichen kann, wenn man den Willen hat mit Rückschlägen mental umgehen zu können und immer wieder aufsteht.
Es ist eine komplett andere Rolle als in Kingsman, aber Egerton macht seinen Job ausgezeichnet. Es ist immer schön zu beobachten wenn Schauspieler in verschiedene Rollen schlüpfen können. Er beweist jetzt schon seine Vielschichtigkeit und er kann ein großartiger Schauspieler werden.

Hugh Jackman als Bronson Peary
Bei Hugh Jackman (Wolverine: Weg des Kriegers) denkt man automatisch an den Mutanten mit den Krallen und den Heilungskräften. Und an seine Coolness, denn er zeigt immer eine gewisse Lockerheit beim Spielen seiner Figuren. Auch die des US-Springers Bronson Peary, der aufgrund von Alkoholproblemen aus dem olympischen Kader geflogen ist. Er zeigt auch anfangs wenig Begeisterung als Eddie Skispringer werden will. Er wirkt unsozial und schlecht gelaunt. Doch mit der Zeit entwickelt sich ein freundschaftliches Verhältnis und Beide trainieren hart für den Traum von Olympia.

Iris Berben als Petra
Ich muss zugeben, dass ich mich mit der deutschen Filmlandschaft nicht intensiv beschäftige. Ich kenne aber einige Schauspieler_innen, so auch Iris Berben (Anleitung zum Unglücklichsein) die eine der bekanntesten Schauspielerinnen aus Deutschland ist. Zugegeben war ich überrascht, als sie in diesem Film plötzlich auftaucht. Aber wenn du einen Film in Deutschland drehst ist es eine gute Ergänzung.
Die Figur Petra ist eine der ganz wenigen Menschen die an Eddie glaubt. Sie lässt ihn in ihrem kleinen Restaurant arbeiten, dafür kann er bei ihr wohnen und für das Skispringen trainieren. Ich finde ihre Leistung sehr solide, immer ein Lächeln auf den Lippen vermischt mit einer positiven Einstellung.

Keith Allen als Terry Edwards / Jo Hartley als Janette Edwards
Der mir noch unbekannte Schauspieler Keith Allen (Hector) spielt den Vater von Eddie. Er will nichts von den olympischen Träumen seine Sohnes wissen und zwingt ihn regelrecht den Beruf als Verputzer auszuüben. Regelmäßiges Einkommen und eine tolle Arbeit warten da auf ihn. Er ist auch strikt dagegen, dass er mit den Ersparnissen und dem Familienauto auf Europareise geht um an Wettbewerben teilzunehmen – im Gegensatz zur Eddie’s Mutter.
Jo Hartley (Soulboy) ist mir ebenfalls unbekannt. Sie spielt die Mutter von Eddie und ist von Anfang an der positive Gegenpol zum Vater. Sie versteht ihren Sohn, dass er seine Träume verwirklichen will und unterstützt ihn. Am Ende nimmt auch der Vater seinen Sohn in den Arm und ist sehr stolz auf ihn.
Sowohl Jo als auch Keith passen gut in die Rollen der Eltern und zeigen ansprechende Leistungen.

Erwähnen möchte ich noch Christopher Walken (Catch me if you can) als Warren Sharp. Leider mit zu wenig Screentime, aber wenn er einen Raum betritt wird es sofort still und die gesamte Aufmerksamkeit ist auf ihn gerichtet. Ein grandioser und vor allem legendärer Schauspieler.

Technik, Kamera, Soundtrack

Der Film hat einen klaren 80er Jahre Look. Angefangen bei den Sprunganzügen und generell der gesamten Ausrüstung wie Skibrille oder Sprungski. Die Kamera fängt die Schnee- und Skisprunganlagen mit weiten Fahrten perfekt ein. In Trainingshallen und bei Dialogen sieht man die Protagonisten von einer nahen Position. Es wurde sehr wenig mit CGI-Effekten gearbeitet. Außer bei den Sprüngen von Egerton und Jackman wären mir keine aufgefallen. Generell wird die Sportart Skispringen sehr gut eingefangen und Zeitlupen wurden auch verwendet.
Der Soundtrack kommt von Matthew Margeson und passt sich dem 80er Jahre Szenario an. Viele schrille Töne die auch aus einem Konsolenspiel stammen können. An manchen Stellen, wo es einen Showdown im Film gibt, wird die Musik dementsprechend dramatisch und bauscht sich etwas aus. Das hat mir nicht sonderlich gefallen, auch wenn der Stil perfekt zum Film passt. In Summe ein Soundtrack, den ich nicht in den Himmel loben würde aber schlecht ist er auch nicht.

BEWERTUNG

Dieser Film ist eine gelungene Biografie verpackt in einer Tragikomödie. Der Humor ist an einigen Stellen hervorragend und wirkt nicht aufgesetzt. Das Drehbuch ist so gut umgesetzt, dass man als Kinobesucher richtig mit der Hauptfigur mitfiebert und sich genau so ärgert, wenn das Komitee dafür sorgt dass Edwards nicht zu Olympia darf.
Die Schauspieler spielen ihre Rollen großartig, Egerton und Jackman stechen natürlich heraus. Der Look ist auch sehr genial umgesetzt und die Musik mittelmäßig. Dieser Film wird sowohl Sport interessierte begeistern als auch jene Damen und Herren, die auf Tragikomödien stehen.

Eddie The Eagle bekommt auf meiner Skala 7,5/10 Haltungsnoten.

CAST

Michael ‚Eddie The Eagle‘ Edwards – Taron Egerton
Bronson Peary – Hugh Jackman
Warren Sharp – Christopher Walken
Terry Edwards – Keith Allen
Jannete Edwards – Jo Hartley
Petra – Iris Berben
Matti Nykänen – Edvin Endre

TRAILER

Das war meine Kritik zu Eddie The Eagle. Wie immer könnt ihr mit mir kommunizieren, falls ihr den Film schon gesehen habt. Wie hat er euch gefallen? Kontaktiert mich auch auf Facebook und Twitter. Bis zur nächsten Review.

Euer Thomas

10 CLOVERFIELD LANE

 

Orginaltitel: 10 Cloverfield Lane
Deutscher Titel: 10 Cloverfield Lane
Regie: Dan Trachtenberg
Drehbuch: Josh Campbell, Matthew Stuecken und Damien Chazelle
Produktion: J.J. Abrams und Lindsey Weber
Musik: Bear McCreary

 

 

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(Quelle Bild: http://www.10cloverfieldlane.com/)

 

EINLEITUNG

Kaum ein anderer Film hat so ein Geheimnis aus seiner Handlung gemacht wie 10 Cloverfield Lane. Das lag vor allem an Produzent J.J. Abrams, der es wie kein Zweiter schafft seine Filme perfekt geheim zu halten. Es wurde im Vorfeld viel über den Film geredet, obwohl  kaum etwas zur Handlung bekannt war. Und vor allem die Frage: Warum hat die 2016er Version den gleichen Namen im Filmtitel wie Cloverfield aus dem Jahre 2008. Als der Trailer veröffentlicht wurde, war die Verwirrung komplett. Es wurde gerätselt, ob diese beiden Filme zusammenhängen. 

Ich möchte in dieser Einleitung festhalten, dass ich nicht spoilern und die Handlung nur grob umschreiben werde. Ich hatte kaum Erwartungen an diesen Film und war froh, dass ich mit wenig Wissen in den Kinosaal gegangen bin. Am Ende wurde ich mehr als überrascht und 10 Cloverfield Lane gehört zu den besten und vor allem spannendsten Filmen die ich in diesem Jahr gesehen habe. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

 

HANDLUNG

Michelle (Mary Elizabeth Winestead) wacht nach einem Autounfall angekettet in einem Bunker auf und weis nicht wie sie dort hingekommen ist. Ein Mann betritt den Raum und stellt sich als Howard Stambler (John Goodman) vor. Er habe sie vor einer Katastrophe gerettet, die draußen an der Oberfläche stattfindet. Howard behauptet weiter dass viele Menschen Tod sind weil die Luft tödlich ist.
Michelle ist aber nicht gewillt jahrelang auf engstem Raum zu leben und plant aus dem Bunker zusammen mit der dritten Person, Emmett DeVitt (John Gallager Jr.), auszubrechen. Denn es scheint, dass auch Howard immer nervöser und angespannter wirkt. Ist er vielleicht doch nicht der gutmütige Retter? Michelle und Emmett haben nur ein Problem: Sie wissen nicht was ihnen an der Oberfläche erwartet.

 
MEINUNG

Drehbuch und Story

 
Mit einem perfekt geschriebenen Drehbuch und mit J. J. Abrams als Produzent im Rücken hat man ein geniales Filmerlebnis erschaffen. Gleichzeitig ist es das (gelungene) Regie-Debüt von Dan Trachtenberg.
Wir erleben die Geschichte aus der Perspektive der Hauptdarstellerin. Wir haben den gleichen Wissensstand und sind gleich ahnungslos wie sie. Wir wissen wie Michelle nicht, ob die Bedrohung wirklich existiert und vor allem um welche Art von Bedrohung es sich handelt. Greifen die Russen oder gar die Nordkoreaner an? Landeten Monster auf der Erde und versuchen uns auszulöschen? Herrscht eine Apokalypse auf Grund eines chemischen Unfalles oder ist gar nichts passiert? Fragen über Fragen die im Laufe des Filmes beantwortet werden.
Mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten. Ich denke, dass das Kinoerlebnis viel höher ist wenn man nur grob informiert wird.

 

Die Schauspieler

Der Cast von 10 Cloverfield Lane ist überschaubar, dafür bieten alle drei Schauspieler eine ausgesprochen gute Leistung. Einer sticht aber grandios heraus.

John Goodman als Howard Stambler
Diese Figur ist wie geschaffen für John Goodman (Trumbo). Seine Leistung ist einfach großartig und man hat das Gefühl, das John Howard ist. Ich mag diesen Schauspieler, er bringt immer eine gewisse Perfektion mit und macht einen Film zu einem besonderen Erlebnis.
Howard ist ein Mysterium. Eigentlich rettet er Michelle das Leben und zeigt sich gastfreundlich. Er hat den einen oder anderen Humor auf Lager aber im gleichen Moment schlägt er voller Wut mit der Faust auf den Tisch. Als Schauer weiß man nie (wie Michelle) ob er wirklich der Gute oder der Böse ist. Eine grandios erfundene Figur und noch grandioser gespielt von einem tollen John Goodman.

Mary Elizabeth Winstead als Michelle
Leider habe ich Mary Elizabeth Winstead (Kill the Messenger) noch in keinem Film gesehen, denn ihre Leistung in 10 Cloverfield Lane ist großartig. Sie trägt neben Goodman die gesamte Handlung des Filmes und sorgt mit ihrer ahnungslosen Mimik beim Zuschauer für Spannung.
Michelle ist eine Frau, die New Orleans verlässt und nach einem Autounfall in diesem Bunker aufwacht. Sie wird mehr oder weniger gastfreundlich behandelt, dennoch ist sie die gesamte Zeit skeptisch ob Howard wirklich der gute Samariter ist oder vielleicht doch ein Monster.

John Gallager Jr. als Emmett DeWitt
John Gallger Jr. (Jonah Hex) habe ich das erste Mal in einem Film erlebt und ich fand seine Leistung gut. Sein Problem ist, dass die Darbietungen der anderen beiden Darsteller_innen ihn so übertreffen dass er sich kaum entfalten kann. Das fällt aber unter Jammern auf hohem Niveau.
Zu Emmett gibt es wenig Informationen, außer dass er vor Michelle im Bunker angekommen (oder von Howard gerettet wurde) ist. Er bringt ein wenig Leben in die verengte Atmosphäre hinein und verhält sich etwas positiver als sie. Zusammen mit ihr plant er dann auch den Ausbruch aus den Bunker.

Eine Überraschung gab es dann noch, als ich nach Ende des Filmes in den Credits den Namen Bradley Cooper (Hangover) gelesen habe. Natürlich erkennt man seine Stimme in der deutschen Übersetzung nicht, trotzdem fand ich es super dass er dabei ist.

Technik, Kamera, Soundtrack

Der Look des Filmes ist schwer zu beschreiben, da sich zu 90 Prozent alles auf engstem Raum abspielt. In den Räumen brennt stets Licht, alles ist hell erleuchtet. Die Kamera ist immer sehr nah an den Darstellern dran. Als Zuschauer spürt man förmlich die beengte und intensive Atmosphäre. Wir erleben auch viele nützliche Requisiten um sich in einem Bunker die Zeit zu vertreiben – Gesellschaftsspiele, ein Puzzle, eine Jukebox und einen Fernseher mit DVD’s und Videokassetten.
Der Soundtrack von Bear McCreary ist neben dem Cast und dem Drehbuch das größte Highlight. Er sorgt in den richtigen Momenten, etwa wenn Unvorhersehbares geschieht, für den passenden Ton. Man fühlt durch diese die Spannung durch den eigenen Körper fließen und schreckt leicht auf wenn sie lauter wird weil gerade etwas Dramatisches passiert. Ganz großes Kino.

 

BEWERTUNG

Unvorhersehbarer, spannender Suspense-Thriller mit interessantem Ende. Ein genial geschriebenes Drehbuch, in dem immer wieder überraschende Momente eingebaut wurden. Ein überragender John Goodman und eine wunderbare Mary Elzabeth Winstead sorgen mit ihren Darbietungen für Spannung und der perfekte Soundtrack rundet ein außergewöhnliches Filmerlebnis ab.
Ich empfehle euch diesen Film unbedingt im Kino anzuschauen und geht mit so wenig Informationen wie möglich hinein. Dann werdet ihr so wie ich positiv überrascht und erlebt einen großartigen Film mit einer Länge von knapp über 100 Minuten, die euch so richtig an den Kinositz fesseln. Und ob 10 Cloverfield Lane etwas mit dem im Jahr 2008 erschienenen Cloverfield etwas zu tun hat, erfährt ihr nur wenn ihr euch den Film anschaut.

10 Cloverfield Lane bekommt auf meiner Skala die Maximalwertung von 5 / 5 Mysteriepunkten.

 

CAST

Howard Stambler – John Goodman
Mary Elizabeth Winstead – Michelle
Emmett DeWitt – John Gallger Jr.
Leslie – Suzanne Cryer
Voice of Ben – Bradley Cooper

 

TRAILER

Ein Trailer, der nicht zu viel verrät und dennoch einen gewissen Reiz erzeugt sich diesen Film anzuschauen. Wenn euch dieser Trailer zusagt, schaut euch unbedingt den Film an.

 

Das war meine Kritik zu 10 Cloverfield Lane. Wenn ihr den Film schon gesehen habt, dann schreibt mir Kommentare wie er euch gefallen hat. Bedenkt bitte dabei, dass ihr so wenig wie möglich spoilert, damit andere Kinobesucher das gleiche Filmerlebnis haben wie ich. Bis zur nächsten Review.

Euer Thomas

TRUMBO

Originatitel: Trumbo
Deutscher Titel: Trumbo
Regie:Jay Roach
Drehbuch: John McNamara
Musik: Theodore Shapiro

 

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(Quelle Bild: http://www.comingsoon.net/movies/news/470711-trumbo-poster-take-a-look-at-bryan-cranstons-latest)

 

EINLEITUNG

 
Trumbo läuft bereits seit einigen Wochen im Kino, daher war es schwer eine Vorstellung zu finden. Kaum ein Kino hatte diesen Film im Programm. Daher musste eine kleineres Kino einspringen. Ich wollte einfach nicht warten bis er auf Blu-ray im Regal steht.
Die Thematik des Kalten Krieges ist immer wieder spannend zu erleben und es sind mittlerweile einige Filme veröffentlicht worden – Hail, Caesar! oder Bridge of Spies als Beispiel. Ich erwartete mir also einen spannenden Film mit grandiosen Darstellern. Ob gut geworden ist und wie ich die Leistung der Schauspieler beurteilt habe lest ihr in diesem Beitrag. Ich wünsche euch viel Spaß dabei.

 

 

HANDLUNG

 
Dolton Trumbo (Bryan Cranston) ist in Hollywood der 40er Jahre ein sehr erfolgreicher Drehbuchautor. Er hat ein erfülltes Leben mit seiner Frau Cleo (Diane Lane) und wohnt abgeschieden in einem Haus in der Nähe von Los Angeles. Trumbo ist aber auch ein bekennender Kommunist und wird eines Tages vorgeladen, vor dem Kongress der Vereinigten Staaten auszusagen. Dort verweigert er die Aussage, er kommt ins Gefängnis und wird auf die schwarze Liste gesetzt. Was so viel bedeutet wie, dass Dolton unter seinem Namen kein einziges Drehbuch mehr schreiben darf.

Als er wieder entlassen wird, macht Trumbo das was er am Besten kann – Drehbücher schreiben. Unter verschiedenen Pseudonymen kreiert er für einige Filmstudios Geschichten für neue Filme. Es entwickelt sich sogar ein eigener Schwarzmarkt für Drehbücher. Doch was passiert, wenn man Preise gewinnt oder sogar für einen Oscar nominiert wurde? Außerdem ist Dolton Trumbo so richtig besessen von seiner Arbeit, dass seine Familie darunter leidet. Er vergisst auf den Geburtstag seiner ältesten Tochter Nikola (Elle Fanning) und wirkt aggressiver als vor seinem Gefängnisaufenthalt.

Doch er hat noch ganz andere Probleme. Die Klatschreporterin Hedda Hopper (Helen Mirren) sitzt ihm im Nacken und auch das Komitee für unamerikanische Angelegenheiten sorgt für unruhige Momente. Dabei will er doch nur gute Drehbücher schreiben, wo sein eigener Name drauf steht und nicht seine Pseudonyme. Doch er gibt nicht auf und schreibt weiter, denn er ist überzeugt dass er so diesen Kampf gewinnen kann.

 

MEINUNG

Drehbuch und Story

Trumbo ist eine Art Filmbiografie verpackt in einem Drama. Es ist die wahre Geschichte des Drechbuchautors Dolton Trumbo, der bekennender Kommunist war und auf die schwarze Liste gesetzt wurde. Das hielt ihn nicht davon ab weiterhin für Studios Geschichten zu schreiben.
Ich finde, dass die Umsetzung sehr gut gelungen ist. Die Dialoge sind großartig geschrieben und auch die Geschichte hat einen roten Faden. Als Schauer sitzt man gespannt im Kinosessel und entwickelt eine Art Sympathie für Trumbo obwohl er Kommunist war. Im Grunde verübte er kein Verbrechen, aber durch ein spezielles Gesetz wurde er vorgeladen und eingesperrt. Mir ist aber auch klar, dass diese Zeit eine sehr schwierige und der Kommunismus nichts Gutes war.
Neben der Handlung um die berufliche Arbeit des Dolton Trumbo gibt es einen Handlungsstrang mit seiner Familie. Wie er lebt, sein Verhältnis zu seiner Frau und den drei Kindern. Die Entwicklung gefällt mir dabei sehr gut, alles wirkt realistisch. Nur das Ende war etwas zu kitschig. In Summe aber ein starkes Drehbuch und eine gelungene Umsetzung.

 

DIE SCHAUSPIELER

Trumbo trumpft nicht nur mit einer tollen Inszenierung und Story auf, sondern auch mit großartigen Darstellern.

Bryan Cranston als Dolton Trumbo
Spätestens seit Breaking Bad sollte man von diesem Schauspieler gehört haben. Meiner Meinung nach entwickelt er sich mehr und mehr zum Charakterdarsteller und ich denke, dass er noch weitere Angebote bekommen wird. Cranston trägt die Handlung des Filmes locker alleine, das schaffte er ja schon in einigen Serien. Seine Darbietung von Trumbo ist großartig und er wurde zu Recht für einen Oscar nominiert, die Konkurrenz war aber zu stark.
Trumbo ist eine Figur mit einer großen Leidenschaft für das Schreiben von Drehbüchern und Kettenraucher. Er hat geniale Einfälle und ist erfolgreich. Doch er ist auch Kommunist, wird eingesperrt und auf eine schwarze Liste gesetzt. Aber Trumbo arbeitet unter Pseudonyme weiter und vergisst für seine Familie da zu sein und seine Kinder bei deren Plänen zu unterstützen. Er ist so bessesen, dass er sogar in der Badewanne arbeitet.

Diane Lane als Cleo Fincher Trumbo
Zu Diane Lane gibt es nicht viel zu sagen, sie ist eine außerordentliche Schauspielerin. Spätestens seit Man of Steel sollte man sie kennen. Sie hat immer eine sehr positive Ausstrahlung, auch wenn sie bedrückte Mimik zeigt. Aktuell ist sie auch in Batman v Superman zu sehen.
Cleo ist die starke Frau an der Seite von Trumbo. Jene Frau, die ihn unterstützt wo sie kann und die die gesamte Familie zusammen hält wenn es einmal schlechte Zeiten gibt. Einmal ist sie kurz davor sich zu trennen, da sie eigentlich keinen Tyrann als Mann haben will und Trumbo leichte Ansätze zeigt nachdem er so besessen von seiner Arbeit ist. Letztendlich hält sie aber immer zu ihm.

Elle Fanning als Nikola Trumbo
Elle Fanning ist die jüngere Schwester von Dakota, die wahrscheinlich mehr Bekanntheitsgrad besitzt. Aber Elle muss sich nicht verstecken, sie spielt ihre Rolle ausgezeichnet und man erkennt ihr großes Talent.
Nikola ist die älteste Tochter von Trumbo, die oft zu ihm aufsieht. Sie unterstütz ihn ebenso wie Cleo und arbeitet sogar mit, als Dolton unter Pseudonyme Drehbücher schreibt. Doch es entstehen Spannungen zwischen den Beiden, da Nikola ihre eigenen Interessen verfolgt und ihr Vater nur an sich denkt und nicht will dass sie eine Demonstration besucht weil ein Drehbuch anonym abgeliefert werden muss.

Louis C.K. als Arlen Hird
Louis war mir bis dato nicht bekannt, er ist neben dem Beruf als Schauspieler auch sehr oft als Stand-up-Comedian unterwegs. Auch er spielt seine Rolle sehr gut.
Arlen ist einer der besten Freunde von Dolton und ebenfalls ein Kommunist. Er muss ebenfalls ins Gefängnis, allerdings ist er gesundheitlich angeschlagen aufgrund einer Krebsdiagnose. Doch er wird wieder gesund und mit Hilfe von Trumbo kann er auch wieder Drehbücher schreiben – anonym natürlich.

Helen Mirren als Hedda Hopper
Sie ist eine der bekanntesten Schauspielerinnen Großbritanniens und sie hat schon sehr viele legendäre Filme gemacht. Es ist immer wieder großartig sie zu sehen, vor allem weil sie mit viel Euphorie ihre Rollen spielt, egal in welchem Film.
Hedda ist eine Art Klatschkolumnistin. Noch dazu ist sie eine von mehreren Personen, die mit aller Gewalt Dolton Trumbo daran hindern wollen, dass er seinen Beruf ausübt. Eine sehr erfolgreiche Frau, die aber immer wieder etwas Hinterhältiges plant. Letztendlich verliert sie ihren Kampf und muss ihre Niederlage eingestehen.

John Goodman als Frank King
Seine Rolle in The Big Lebowski ist legendär und seitdem hat er in vielen weiteren Filmen mitgewirkt. Er spielt oft Nebenrollen, diese dann aber sehr stark und er sticht immer etwas heraus mit seiner Darstellung.
Frank King ist ein eher erfolgloser Studiobesitzer. Er nimmt sogar in Kauf, dass er Dolton Trumbo einstellt, der für ihn unter Pseudonyme Drehbücher schreibt. Letztendlich zahlte sich dieses Risiko aus.

Es gibt noch weitere gute Schauspieler die in Trumbo mitwirken. Wichtig zu erwähnen wäre noch Dean O’Gorman als Kirk Douglas. Er war einer der Ersten, der dafür sorgte dass Dolton Trumbo ein Drehbuch unter seinem eigenen Namen schreiben darf. Daher ist er für den Ausgang des Filmes eine entscheidende Figur.
Alle weiteren Darsteller machen ihren Job sehr gut, am Cast ist also nichts auszusetzen.

 

TECHNIK UND SOUNDTRACK

Der Look ist außerordentlich gut. Der Film spielt zwischen den 40er und 70er Jahren und dementsprechend wurden die jeweiligen Epochen umgesetzt. Sei es die Autos, die Kleidung, die Inneneinrichtungen – alles sehr detailliert. Zwischendurch sah man immer wieder Aufnahmen in schwarz-weiß, was für Flair und Atmosphäre gesorgt hat. Bei den Credits am Ende wurden uns Originalfotos gezeigt und ein Interview des echten Dolton Trumbo.

Über den Sound gibt es dieses Mal nicht viel zu berichten. Klassische Musik der 40er, 50er und 60er Jahre drang aus den Boxen, was dem Kinobesucher in diese Zeit hinein versetzt. Jazzklänge waren auch zu hören

 

BEWERTUNG

Trumbo ist ein richtig starker Film geworden und trumpft neben der wahren Geschichte mit tollen Darstellern und einem großartigen Look auf. Die Geschichte ist sehr gut erzählt, das Tempo ist auch sehr angenehm, wobei es gegen Ende doch ein wenig langatmig wird.
Bryan Cranston sticht neben Helen Mirren und John Goodman aus der Masse an guten Schauspielern heraus. Eine gute Idee fand ich, dass Szenen zwischendurch in schwarz-weiß gezeigt wurden. Positiv erwähnen möchte ich noch die Originalfotos am Ende des Filmes.

Trumbo bekommt auf meiner Skala 4,5 / 5 Drehbücher.

 
CAST

 Dalton Trumbo – Bryan Cranston
 Cleo Fincher Trumbo – Diane Lane
Hedda Hopper – Helen Mirren
 Arlen Hird – Louis C.K.
 Nikola Trumbo – Elle Fanning
 Frank King – John Goodman
Edward G. Robinson – Michael Stuhlbarg
Ian McLellan Hunter – Alan Tudyk
Virgil Brooks – Adewale Akinnuoye-Agbaje
Kirk Douglas – Dean O’Gorman:
Otto Preminger – Christian Berkel
 John Wayne – David James Elliott

 

TRAILER

 

 

Das war meine Kritik zu Trumbo. Schreibt mir in die Kommentare, wie euch der Film gefallen hat. Oder kontaktiert mich auf Twitter und Facebook. Bis zur nächsten Review.

Euer Thomas

Marvel’s DAREDEVIL – Staffel 2

 

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(Quelle Bild: http://collider.com/daredevil-season-2-new-poster-charlie-cox-netflix/)

 
EINLEITUNG

Nach der grandiosen ersten Staffel hoffte ich, dass sie eine Zweite drehen würden. Und als der offizielle Releastermin feststand, konnte ich es kaum erwarten. Die Wartezeit verkürzte ich mit Jessica Jones, dennoch vergingen die Tage sehr langsam, die Euphorie war enorm hoch. Im März diesen Jahres war es dann endlich soweit, die zweite Staffel ging auf Netflix online. Es waren wieder alle Folgen verfügbar und ich süchtete mich innerhalb einer Woche durch die 13 Episoden. Eines kann ich jetzt schon sagen: Die Macher der Serie haben die erste Staffel noch einmal überboten und eine grandiose, actiongeladene und spannende Show geschaffen. Lest in diesem Beitrag alles über die Handlung, über die Entwicklung der Charakter aus der ersten Staffel und über die neueingefügten Figuren. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

 
HANDLUNG

Spur der Verwüstung

Eine Gruppe von irischen Mafiamitgliedern wird bei einem geheimen Treffen fast komplett ausgelöscht. Bis auf eine Person sterben alle im Raum anwesenden Personen durch einen enormen Kugelhagel, sie haben keine Chance. Man geht davon aus, dass es mehrere Attentäter sein müssen. Auch Matthew Matt Murdock alias Daredevil (Charlie Cox) interessiert sich für diese Hinrichtung und fängt an Informationen zu sammeln. Mehr und mehr kommt ans Tageslicht, dass nicht eine Gruppe für diese Taten verantwortlich ist sondern ein einzelner Mann. Auf Grund der harten Vorgehensweise und der Brutalität bekommt er bald den Namen The Punisher (Jon Bernthal). Matt findet diese Art der „Vergeltung“ alles andere als positiv und er macht sich auf die Suche nach dem Punischer. Dieser hinterlässt weiterhin eine Spur der Verwüstung durch New York und man fragt sich, warum er eigentlich so brutal handelt und keine Rücksicht auf Verluste nimmt. Matt schafft es als Daredevil ihn zu fassen und er wird festgenommen. Sein Name ist Frank Castle und die Gefahr scheint vorerst beendet.

Elektra

Eines Tages taucht in der Wohnung von Matt Murdock eine Person auf, die er aus früheren Tagen kennt: Elektra alias Elektra Natchios (Elodie Yung). Sie bittet Matt um Hilfe, da die Macht der Yakuza immer stärker wird. Zuerst ist er dagegen, da Elektra vor vielen Jahren sich unrühmlich aus seinem Leben verabschiedet hat. Doch er merkt schnell, dass sie Recht hat und ungeahnte Mächte in Hell’s Kitchen operieren. Er schließt sich ihr an und bekämpft mir ihr die Yakuza. Aber kann er ihr trotzdem trauen oder manipuliert sie ihn? Und warum erscheint wie aus dem Nichts Stick (Scott Glenn), der frühere Mentor und Trainer von Matt und erzählt von einer Gruppe namens „Die Hand“?

Bankrotte Kanzlei

Trotz all dieser Gefahren durch die Yakuza und den Punischer muss die Kanzlei Nelson&Murdock weiter geführt werden. Matt ist bemüht sein Doppelleben im Einklang zu bringen, Foggy Nelson (Elden Henson) versucht Matthew wieder mehr zu vertrauen und seine Identität als Daredevil geheim zu halten. Vor allem vor ihrer Mitarbeiterin Karen Page (Deborah Ann Woll). Harte Zeiten kommen auf die Drei zu, denn die Kanzlei erzielz kaum Gewinn und die Klienten bleiben auch aus. Außerdem scheint es, als würden sich Foggy und Matt immer mehr von einander entfernen. Das Matt Daredevil ist, stört Foggy immer mehr. Vor allem weil er dadurch zu spät oder gar nicht zu Gerichtsverhandlungen erscheint. Ist dass das Ende der Freunde und der Kanzlei? Karen dagegen hat vielleicht ihre Bestimmung gefunden und handelt mehr wie eine Journalistin als eine Sekretärin.

CHARAKTERE UND CAST

Wie haben sich die Figuren entwickelt? Wie wurden die neuen Figuren eingefügt? All das und was sonst noch zum Cast zu sagen ist erfährt ihr jetzt.

Charlie Cox als Matthew „Matt“ Murdock / Daredevil
Im Grunde hat Matt ein glückliches Leben. Untertags geht er seinem Brotberuf als Anwalt nach und in der Nacht sorgt er als Daredevil für Gerechtigkeit. Es bahnt sich außerdem eine Romanze mit seiner Mitarbeiterin Karen an. Dennoch stellt sich die Frage, wie er seinen Beruf als Anwalt und die Identität als Daredevil in Einklang bringen soll. Er fängt mehr und mehr zu denken an, er hat das Gefühl als würde er seine Freunde und alle die ihm wichtig sind zu enttäuschen und verletzen. Doch Matt hat wenig Zeit nachzudenken da er wieder mal die Stadt retten und einen Wahnsinnigen namens The Punischer stoppen muss. Und dann bekommt er einen unerwarteten Besuch von Elektra, mit der er vor einigen Jahren eine Affäre hatte. Was will sie und warum behauptet sie, dass die Yakuza mehr als aktiv sind?

Elden Henson als Franklin „Foggy“ Nelson
Diese Figur macht die größten Charaktersprünge und er bekommt mehr Dialoge.
Foggy ist mit Leidenschaft Anwalt und will Fälle gewinnen. Da Murdock aber durch sein Doppelleben immer seltener im Gericht auftaucht, muss Foggy alleine Fragen stellen und Plädoyes halten. Er ist dadurch unzufrieden, da er unbedingt Matt braucht für seine Arbeit als Anwalt. Dabei steckt in Nelson so viel Potenzial, dass er alleine Fälle lösen könnte. Desweiteren ist er einer von wenigen Menschen, die wissen dass Matt Daredevil ist. Das belastet ihn immer mehr und die Freundschaft zu Matthew droht zu scheitern, genau so wie die Kanzlei. Dazu kommt, dass die Beiden die Identität von Matt vor Karen geheim halten und die Spannungen innerhalb des Teams nehmen zu. Kann Foggy seinen Freund und die Kanzlei retten?

Deborah Ann Woll als Karen Page
Auch sie bekommt viel mehr Möglichkeiten ihr großes Talent auszuspielen.
Für Karen beginnt ein aufregendes Leben. Nachdem sie in der ersten Staffel des Mordes beschludigt und fast getötet wurde, ist sie in dieser Staffel am aufsteigenden Ast. Sie arbeitet gern in der Kanzlei und verliebt sich in Matt Murdock. Sie ist auch die jenige, die herausfindet dass der Punischer Frank Castle heißt und warum er so wütend auf so viele Menschen ist. Im Laufe dieser Ermittlungen entdeckt sie ihre Bestimmung und taucht immer mehr in den Journalistenberuf ein. Und was ihre Beziehung zu Matt betrifft, hat man das Gefühl dass sie von Beginn weg weis dass er Daredevil ist. Wann sie es erfährt wird an dieser Stelle nicht verraten.

Jon Bernthal als Frank Castle / The Punisher
Was ist Frank Castle für ein harter Hund? Er kann alleine ein ganzes Verbrechersyndikat auslöschen ohne dabei großartig die Spuren auf sich zu lenken. Er hat ein hohes militärisches Fachwissen und kann jede Waffe bedienen. Mehr und mehr bekommen wir zu verstehen, warum er so viel Hass besitzt und viele Leute tot sehen will. Seine Familie wurde brutal getötet und er schwer verletzt. Bei aller Brutalität steckt auch ein Mensch mit Gefühlen, der ein liebenswerter Mann und Vater war. Er handelt im Grunde aus ähnlichen Gründe wie Daredevil, mit dem einzigen Unterschied dass The Punisher seine Feinde tötet und der „Teufelskerl“ nicht.
Jon Bernthal ist die absolut perfekte Besetzung für diese Rolle. Er spielt ihn unglaublich gut und man erkennt, dass er sich vorbereitet hat auf diese Figur. Mimik, Gestik, sein Handeln generell – man hat das Gefühl Bernthal ist The Punischer.

Elodie Yung als Elektra Natchios
Elektra ist eine Figur, die eine gemeinsame Vergangenheit mit Matt Murdock hat und außerdem bekommen wir erklärt dass sie Mitglied der Organisation „Die Hand“ ist und ebenfalls von Stick trainiert wurde. Eines Tages bittet sie Matt um Hilfe damit sie Beide die Yakuza besiegen können. Elektra ist sehr beweglich, eine Ninja-Kämpferin und hat unglaubliche Nahkampfattacken auf Lager. Doch sie verbirgt auch etwas Geheimnisvolles, etwas Böses. Ist es wirklich ihr Ziel die Yakuza auszulöschen oder stecken hinter ihrem Wiedersehen mit Matt andere Gründe?
Auch hier muss ich sagen, dass Elodie Yung ihre Rolle ausgezeichnet spielt. Sie setzt die Figur Elektra unglaublich stark um und beweist Agilität bei ihren Kampfszenen. Top-Besetzung.

Rosario Dawson als Claire Temple
Sie hat in dieser Staffel etwas weniger Screentime, aber diese paar Szenen sind sehenswert. Sie ist nach wie vor im Krankenhaus tätig und versucht zu helfen. Außerdem will sie Matt vor Augen führen, dass er auch einmal menschliche Züge zeigen und seinem Freund Foggy im Krankenzimmer besuchen soll, als Beweis dass er für seine Freunde da ist. Claire findet, dass sich Matt zu sehr in seine Rolle als Daredevil hineinsteigert und sie sorgt sich etwas um ihn.

Stephan Rider als Black Tower
Er ist ein Anwalt der sogenannten District Attorney (kurz D.A.) – ein Staatsanwalt des Staates. Bei Fällen klagen somit nicht Personen an sondern Behörden wie Polizei, Kartellämter oder Umweltbehörden. Am Anfang entpuppt er sich als unsympathischer Mensch, der gemeinsam mit seiner Chefin Nelson&Murdock erniedrigen will. Die Beiden sind es auch, die Frank Castle anklagen und Foggy Nelson und Matt Murdock verteidigen ihn. Doch später erleichter er sein schlechtes Gewissen in dem er wichtige Informatioen an Karen Page und an Matt Murdock als Daredevil weiter leitet.
Die Leistung von Stephan Rider ist solide, viel Negatives habe ich nicht bemerkt. Eine gute Ergänzung.

Michelle Hurd als Samantha Reyes
Wie Black Tower arbeitet sie als Bundesstaatsanwältin und klagt gemeinsam mit ihm Frank Castle an. Sie will mit aller Gewalt gewinnen und schreckt nicht vor skrupellosen Methoden zurück. Sie sieht sich bereits als Sieger, als sie erfährt dass die kleine Kanzlei Nelson&Murdock die Verteidigung antritt.
Sie kommt nicht in vielen Folgen vor, ihre Leistung ist dagegen sehr gut. Ebenfalls eine gute Ergänzung.

Scott Glenn als Stick
Eine weitere wichtige Nebenrolle. Stick erscheint aus dem Nichts, als Elektra und Matt Gefahr laufen zu sterben. Er entpuppt sich als Trainer von Elektra und als Insider der Gruppierung „Die Hand“. Stick spielt eine wichtige Rolle im Kampf gegen die Yakuza. Oder doch nicht?

Vincent D’Onofrio als Wilson Fisk
Die größte Überraschung dieser Staffel. Die Macher haben eine Storyline über den Bösewicht aus der ersten Staffel eingebaut und das kam sehr unerwartet. Wie wir wissen sitzt Fisk im Gefängnis, Daredevil hat ihn dorthin gebracht. Ich möchte nicht mehr verraten, da würde ich zu sehr spoilern. Aber freut euch auf einige spektakuläre Szenen und Dialoge.

Carrie-Anne Moss als Jeri Hogarth
Ein Cameo-Auftritt der Anwältin aus der Serie Jessica Jones. Sie ist in einer Szene zu sehen und wirbt einen Anwalt für ihre Kanzlei ab. Wann sie vorkommt, möchte ich ebenfalls nicht verraten.

Das waren die wichtigsten Haupt- und Nebenrollen der zweiten Staffel von Daredevil, ihr bekommt definitiv einen guten Überblick über die neuen Figuren und die Entwicklung der etablieren Charaktere.

FAZIT

Diese Staffel ist der absolute Wahnsinn. Ich dachte nicht, dass die Macher der ersten Staffel diese noch toppen können. Aber sie haben es geschafft und Daredevil ist für mich die beste Serie.
Die Gründe sind einfach erklärt. Der Look ist etwas düster als die Marvel-Filme und die Tatsache, dass diese Serie exklusiv für Netflix produziert wurde, macht sie noch spektakulärer. Dadurch haben die Produzenten enorme Freiheit und können die Serie Comic-getreu nachstellen. Die Einführung des Punischers zum Beispiel ist ihnen perfekt gelungen, in einem Film würde er meiner Meinung nach nicht so genial und brutal rüber kommen wie in der Netflix-Serie.
Was mir sehr positiv aufgefallen ist, sind die Charakerentwicklungen der Hauptfiguren aus der ersten Staffel. Deborah Ann Woll und Elden Henson bekommen viel mehr Screentime und dadurch haben sie mehr Raum für ihre Figuren. Es war zum Beispiel schön zu beobachten, wie Foggy mehr und mehr sein Talent als Anwalt entdekt und auch ohne Matt Plädoyes halten kann. Dass er sehr ehrgeizig sein kann und aus sich heraus wächst. Nur eines von vielen Beispielen, alle hier aufzuzählen würde den Rahmen sprengen.
Neben der Einführung des Punischers ist auch die Hereinnahme von Elektra perfekt geglückt. Sie hat der Serie besonders gut getan und brachte Spanung mit hinein. Ich finde auch, dass der Elektra Background aus den Comic gut umgesetzt wurde. Wobei hier wenig Spielraum für Neu-Interpretationen war. Auch der Background von The Punischer war gut eingebaut. Sie haben ein wenig Veränderung vorgenommen, da die Serie in der Neuzeit spielt und hier Frank Castle ein Afghanistan-Veteran ist. In den Comics war er in Vietnam stationiert. Jede Folge endet außerdem mit einem Cliffhanger, so dass die Suchtgefahr weiterzuschauen sehr hoch ist. Genau das macht eine gute Serie aus.

BEWERTUNG

Ich werde es kurz halten, Daredevil ist für mich zur Zeit die beste Serie. Die Zweite Staffel übertrumpfte die Erste noch um einige Prozentpunkte. Die Einführung der neuen Figuren war Top umgesetzt, die Weiterentwicklung der etablierten Charaktere hat mir sehr gut gefallen. Schauspieler, Kampfszenen, der Look – alles wunderbar. Die Lichteffekte und Kamerafahrten waren auch positiv und langsam weiß ich nicht, was ich noch alles hervorheben soll und kann.

Daher bekommt Daredevil Staffel 2 auf meiner Skala 5 / 5 Superheldenpunkte

TRAILER

Ich habe kurz vor Release der zweiten Staffel zwei Trailer vorgestellt. Kurz nachdem dieser Beitrag online gegangen ist, wurde ein finaler, sehr spektakulärer Trailer veröffentlicht. Darum präsentiere ich euch diesen in dieser Review.

 

Das war meine Review zur zweiten Staffel von Daredevil. Ich bin sehr auf die weiteren Serien von Marvel auf Netflix gespannt. Luke Cage wird als nächstes online gehen und das schon am 30 September. Werde auch hier demnächst den Charakter vorstellen. Bis dahin.

Euer Thomas