SUPERHERO SHORTCUTS #01

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Es ist soweit, meine erste Folge Superhero Shortcuts ist online. In diesem neuen Format präsentiere ich euch Kurz-News rund um die Superhelden. Welche Filme und Serien geplant sind, Cast-Besetzungen, Gerüchte und vieles mehr. In der ersten Ausgabe geht es um die Serien Luke Cage und Iron Fist, um die Besetzung von der Figur Commissioner Gordon, um Iron Man 4 und was ich von einem geplanten Venom-Film halte. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

 
J. K. Simmons als Commissioner Gordon

 

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(Quelle Bild: http://comicbook.com/2016/03/07/j-k-simmons-cast-as-commissioner-gordon-in-justice-league/)

 

Eine sehr erfreuliche Nachricht aus dem Hause DC. Denn in den Justice League Filmen und einer eventuellen neuen Batman-Trilogie soll niemand geringerer als J.K. Simmons Commissioner Gordon verkörpern. Er tritt damit in die (großen) Fußstapfen von Gary Oldman, der in der Trilogie von Christopher Nolan Gordon gespielt hat.
Simmons ist im Universum der Superhelden kein Unbekannter. Er schlüpfte in der Spider-Man Trilogie von Sam Raimi in die Rolle von J. Jonah Jameson, der Herausgeber des Daily Bugle. Seine Leistung gefiel mir schon damals ausgezeichnet und ich bin gespannt, wie er die Rolle anlegen wird. Vor allem, wie Zack Snyder die Zusammenkunft mit Batman inszenieren wird.
J.K. Simmons ist ein hervorragender Schauspieler. Letztes Jahr bekam er einen Oscar für seine Nebenrolle im Film Whiplash, in dem auch Myles Teller mitspielt. Ich bin mit dieser Besetzung äußerst zufrieden, denn wenn ein Schauspieler die Rolle des grandiosen Gary Oldman beerben kann dann ist es Simmons. Ich freue mich jetzt schon riesig ihn auf der Leinwand zu sehen.

 

Starttermin Luke Cage

 

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(Quelle Bild: http://mcuexchange.com/marvel-officially-adds-four-to-luke-cage-cast/)

 

Nach Daredevil (Staffel 2 seit kurzem online) und Jessica Jones (Staffel 1) steht mit Luke Cage die dritte Netflix-Serie im Marvel Cinematic Universe (MCU) in den Startlöchern. Mike Colter wird diese Rolle verkörpern, das tat er schon bei Jessica Jones. Dort war er in einigen Folgen mit von der Partie und wir konnten uns einen ersten Eindruck verschaffen.
Netflix gab vor ein paar Tagen den Release-Termin bekannt. Es wird der 30. September 2016 sein und wir können wieder alle Folgen am Stück schauen. Ich bin sehr gespannt darauf. Welche Figuren noch vorkommen, welcher Bösewicht seinen großen Auftritt hat und ob Jessica Jones und Daredevil zu sehen sind kann nur vermutet werden.
Netflix hat bereits einen Teaser-Trailer veröffentlicht, den ich euch hier gepostet habe. Sobald der erste richtige Trailer an den Start geht, werde ich einen eigenen Beitrag machen wo ich die Figur Luke Cage genauer vorstelle.

 

 

Finn Jones als Iron Fist

 

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(Quelle Bild: http://peeltheorange.net/2015/10/31/marvel-to-make-iron-fist-into-a-feature-film-for-netflix/)

 

Jetzt ist es amtlich. Game of Thrones Darsteller Finn Jones wird Iron Fist in der gleichnamigen Marvel-Serie auf Netlix verkörpern. Zu diesem Schauspieler kann ich leider nichts sagen, da ich kein Game of Thrones schaue. Aber so wie jeder Darsteller bekommt auch er seine Chance und bis jetzt hatten Marvel und Netflix das richtige Gefühl für die Schauspieler.
Außer dass die Serie Anfang 2017 erscheinen wird, ist noch nichts bekannt zu Story oder anderen Figuren. In weiterer Folge werden ja alle Charaktere der Netflix-Serien zu einer Gruppierung namens The Defenders zusammengeführt – dazu soll es auch eine Staffel geben. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir dieses Ereignis schon gegen Ende 2017 erleben werden, spätestens Anfang 2018. Ich freu mich jedenfalls sehr auf Iron Fist und alles was sonst noch auf Netflix im MCU geplant ist.

 

Venom Film

 

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(Quelle Bild: http://www.cinemablend.com/new/Venom-Movie-Push-Boundaries-Spider-Man-Can-t-67159.html)

 

Ich weiß nicht ob ich mich über diese Nachricht freuen soll. Denn wie Sony bekannt gegeben hat ist ein eigener Venom-Film geplant. Dieser Charakter aus dem Spider-Man Universum kam bereits in Spider-Man 3 vor, in dem Sam Raimi Regie führte und Tobey Maguire den Spinnenmann spielt. Der Erfolg von Deadpool war hier sicher der Auslöser für die Überlegungen, denn der R-Rated Marvel-Film von 20th Century Fox ist ein massiver Kassenschlager.
Es ist zu befürchten, dass Sony an diesem Erfolg mitnaschen und deswegen mit aller Gewalt einen Film über diese Figur drehen will. Grundsätzlich hätte ich nichts dagegen, Venom war im dritten Teil der viel coolere Bösewicht als Sandman. Ich hoffe, wenn dieser Film Realität wird, dass sie ihn ernst nehmen und viel Zeit mitbringen, einen bombastischen Film zu realisieren der auch eine gute Story beinhaltet. Bis dahin bin ich skeptisch und stelle mir die Sinnfrage. Sollten erste Teaser Trailer an die Öffentlichkeit gelangen, werde ich diese Figur näher beschreiben.

 

Gambit verschoben

 

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(Quelle Bild: http://www.nydailynews.com/entertainment/movies/channing-tatum-gambit-movie-officially-works-article-1.1995414)

 

Die für dieses Jahr geplante Verfilmung von Gambit, ein Mutant aus dem X-Men Universum, ist verschoben worden. 20th Century Fox gab jedoch zwei Starttermine von noch unbekannten Titeln bekannt: 6. Okotber 2017 und 12. Januar 2018.
Einer dieser Termine könnte für Gambit reserviert sein und der andere für eine Deadpool-Fortsetzung, was aber rein spekulativ ist. Der unerwartete Erfolg von Deadpool ist der Grund, warum diese Verfilmung verschoben wurde. Da aber noch nicht zu drehen begonnen wurde, klang der 6. Oktober 2016 als nicht realistisch.
Es gab sogar Gerüchte das Channing Tatum, der in die Rolle von Gambit schlüpft, schon aussteigen wollte. Das kann ich leider nicht bestätigen, Fakt ist dass der Film noch nicht abgesagt wurde. Ich hoffe, dass sie sich Zeit nehmen und den Film und den Charakter ernst nehmen. Dann kann auch Gambit sehr gut werden. Ich halte euch weiterhin auf dem Laufenden.

Iron Man 4

 

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(Quelle Bild: http://www.christiantoday.com/article/iron.man.4.spoilers.everything.known.robert.downey.jr.join.cast/51289.htm)

 

Vor kurzem habe ich das erste Mal gehört, dass ein vierte Teil von Iron Man geplant ist. Ich habe sogar einen Artikel aus dem Jahre 2013 gefunden, soll heißen dass es vor Avengers 2: Age of Ultron erste Gespräche gegeben hat. Die Frage für mich stellt sich nur, ob es sinnvoll ist einen viertel Teil zu veröffentlichen.
Marvel-Film-Chef Kevin Feige betonte, dass Iron Man 4 definitiv kommen wird, allerdings erst nach Infinty War. Das wäre frühestens 2019 oder sogar erst 2020. Was wir nicht wissen ist, ob weiterhin Robert Downey Jr. Tony Stark spielen wird oder ein ganz neuer Schauspieler. Ich denke, dazu müssen wir zu erst Civil War zu Ende schauen. Danach kann spekuliert werden. Downey Jr. hat aber gemeint, dass Civil War eine Art Iron Man 4 ist. Meine persönliche Meinung ist, dass ich mir keinen anderen Schauspieler vorstellen kann. Abwarten und Tee trinken.

Sylvester Stallone

 

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(Quelle Bild: http://heroichollywood.com/rumor-stallone-role-guardians-galaxy-vol-2/)
Was hat Sylvester Stallon mit den Guardians of the Galaxy zu tun? Ganz einfach, er wurde angeblich am Set zu den Dreharbeiten für Teil 2 gesichtet. Dort soll er ein Kostüm getragen haben, dass sehr an den in den 90er Jahren erschienen Film Judge Dredd erinnert – auch eine Comicverfilmung. Dass Dredd keine Figur aus dem Marvel-Universum ist wissen die Meisten, daher wird gemunkelt welche Rolle er spielen wird sollte er mit von der Partie sein. Ich glaube, dass er ein Mitglied der Nova Corps verkörpern wird und das Kostüm könnte ein Verweis auf den Film Judge Dredd sein. Ich bin da sehr gespannt, cool wäre es allemal.
Aber nicht nur „Sly“ ist als namhafter Schauspieler im Gespräch, auch Kurt Russel könnte eine Rolle in Guardians of the Galaxy 2 bekommen haben. So ganz bestätigt ist das noch nicht, er wird vermutlich den Vater von Peter Quill/Star-Lord spielen. Ich werde euch hier auf dem Laufenden halten. Starttermin ist jedenfall der 27. April 2017.

 

Das war meine erste Shortcuts-Folge zum Superhelden-Universum. Ich hoffe, dass es euch gefallen hat. In welchen Abständen die Beiträge erscheinen hängt davon ab, wie schnell ich an Informationen komme. Bis dahin gibt es noch genug andere Beiträge zu den Superhelden von Marvel und DC. Bis Bald.

Euer Thomas

Codename U.N.C.L.E.

 

Originaltitel: The Man from U.N.C.L.E.
Deutscher Titel: Codename U.N.C.L.E.
Regie: Guy Ritchie
Drehbuch: Guy Ritchie und Lionel Wigram
Musik: Daniel Pemberton

 

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(Quelle Bild: https://www.videobuster.de/dvd-bluray-verleih/201989/codename-u-n-c-l-e)

 

EINLEITUNG

Im Jahre 2015 kamen einige vielversprechende Agenten-Filme in die Kinos. Kingsman, Mission: Impossible Rogue Nation, James Bond Spectre – um nur einige zu nennen. Während ich Kingsman gefeiert habe und Spectre eher bescheiden fand, war ich gespannt wo sich Codename U.N.C.L.E. in dieser Liste einreiht. Ich konnte mir Henry Cavill auch in keiner anderen Rolle als Superman vorstellen und war gespannt auf die Leistung von Alicia Vikander, die in Moment einen schnellen Aufstieg erlebt. Am Ende war der Film nicht ganz so stark wie Kingsman, dennoch sehr sehenswert und er hat einen tollen Flair. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

 
HANDLUNG

Anfang der 1960er Jahre, am Höhepunkt des Kalten Krieges
CIA-Agent Napoleon Solo (Henry Cavill) macht sich auf die Reise nach Ost-Berlin, um Gaby Teller (Alicia Vikander) zu finden. Es besteht die Annahme dass ihr Vater von einem Verbrechersyndikat entführt wurde und nun gezwungen wird eine Atombombe zu bauen. Dazu müssen sie nach Westberlin fliehen, werden allerdings von dem KGB-Agenten Illya Kuryakin (Armie Hammer) verfolgt und können sich gerade noch über die Mauer retten.
Da Russland und die USA es nicht gut heißen, wenn eine Organisationen eine neuartige Atombombe baut, vereinbaren sie eine Zusammenarbeit. Ab sofort müssen Solo und Kuryakin als Partner agieren, um eine Katastrophe zu verhindern. Hilfe bekommen sie dabei von Gaby, denn sie ist die einzige Chance um die beiden Agenten in das Syndikat einzuschleusen. Es bleibt aber nicht viel Zeit, es muss schnell gehandelt werden.

 
MEINUNG

Drehbuch und Story

Die Agenten-Serie Solo für O.N.C.E.L. aus den 60er Jahren bildete die Basis für diese Kinoversion von Guy Ritchie. Wer diesen Regisseur kennt, weiß was ihn erwartet. Filme wie Sherlock Holmes mit Robert Downey Jr. oder Bube, Dame, König, grAS sind absolut sehenswert. Mit Codename U.N.C.L.E. wagt er sich das erste Mal in das Agenten-Genre und ich finde er hat seine Sache sehr ordentlich gemacht.
Obwohl die Story ein wenig verwirrend ist, da immer wieder mit kurzen Flashbacks einzelne Szenen erklärt werden, hat der Film einen roten Faden. Die Dialoge sind eigentlich sehr einfach geschrieben, aber die Schauspieler schaffen es dennoch zu überzeugen. Auch wenn die Leistungen der Hauptcharaktere besser hätte sein können – dazu später mehr. Da es eine Action-Komödie ist könnt ihr euch über einige humorvolle Szenen freuen. Wenn ihr Fan von Guy Ritchie seid werdet ihr sie mögen, ich dagegen musste nicht so oft lachen und somit fällt dieser Punkt für mich eher negativ aus. Und was U.N.C.L.E. bedeutet, verrate ich euch an dieser Stelle nicht. Dies wird im Film an einer überraschenden Stelle erklärt.

 

Die Schauspieler

Henry Cavill als Napoleon Solo
Vor kurzem habe ich in meiner Batman v Superman Kritik die fehlende Mimik von Cavill bemängelt. Das trifft auch auf die Rolle von Solo zu, wobei er sich in hier mehr Mühe gibt zu schauspielern. Dennoch spielt er die Figur mit unglaublichem Charme und der eine oder andere lockere Spruch verlässt seine Lippen.
Der Charakter Solo ist ein CIA-Agent der plötzlich mit seinem größten Feind zusammenarbeiten muss. Solo hat stets den Überblick wenn er verfolgt wird und kann auch improvisieren, wenn es zum Beispiel darum geht seinen Partner vor dem Ertrinken zu retten.

Armie Hammer als Illya Kuryakin
Codenname U.N.C.L.E. ist meine Hammer-Premiere, in keinem anderen Film habe ich ihn bisher gesehen. Seine Rolle als KGB-Agent Kuryakin habe ich ihn über die gesamte Länge abgenommen, auch seinen russischen Akzent. Er könnte wie Cavill etwas an der Mimik arbeiten, ansonsten war seine Leistung sehr solide.
Kuryakin ist eine Figur, die eigentlich Solo daran hindern will aus Ost-Berlin zu fliehen und hatte den Auftrag ihn zu töten. Als Beide zusammenarbeiten müssen ist ihm das zunächst ein Dorn im Auge, aber danach entwickelt sich immer mehr Vertrauen zu seinem Partner. Mir gefällt diese Entwicklung.

Alicia Vikander als Gaby Teller
Mehr oder weniger aus dem Nichts aufgetaucht ist Alicia Vikander, zur Zeit eine der gefragtesten Schauspielerinnen. Zudem hat sich bereits einen Oscar gewonnen, im Februar 2016 als „Beste Nebendarstellerin“ im Film The Danish Girl. Zudem bekam sie für diesen Film den Golden Globe als „Beste Hauptdarstellerin“ und wurde für Ex-Machina als „Beste Nebendarstellerin“ nominiert. Ich denke, dass von ihr in Zukunft noch mehr kommen wird.
Codename U.N.C.L.E. war auch meine Premiere sozusagen und sie hat mir echt gut gefallen. Sie spielte mit viel Leidenschaft und ihre Figur war auch etwas geheimnisvoll. Von Beginn bis zum Schluss hatte sie mehrere Wandlungen und das überraschte mich als Schauer. Eine Top Performance von Vikander.

Elizabeth Debicki als Victoria Vinciguerra
Auch sie habe ich zum ersten Mal in einem Film erlebt da ich MacBeth und Everest noch nicht gesehen habe. Sie ist der weibliche Bösewicht und die Drahtzieherin der geheimen Verbrecherorganisation. Ihre Leistung war solide, da ihrer Figur nicht sehr viele Möglichkeiten geboten wurde aus sich heraus zu wachsen. Ihre Motivation für das Bauen der Bombe war für mich auch nicht ganz klar, vielleicht kommt diese Klarheit wenn ich ihn mir noch mal anschau.

Hugh Grant als Waverly
Hugh Grant kennt man eigentlich aus Liebeskomödien und Spielfilmen wie Notting Hill und Bridget Jones. Da ist solche Filme sehr selten schaue habe ich wenig Bezug zu ihm. In Codename U.N.C.L.E. spielt er einen MI6-Agenten und das ausgezeichnet. Er bringt auch Humor in seine Rolle mit. Ich denke dass Grant ideal für diese Rolle ist und vielleicht sehen wir mehr von ihm in solchen Filmen.

Technik und Soundtrack

Der Look des Films ist einfach großartig. 60er Jahre Feeling, man kann sich so richtig in diese Zeit hinein versetzen. Das betrifft die Kleidung der Protagonisten, die Autos (Verfolgungsrennen in Berlin mit Trabis) und in weiterer Folge auch der Soundtrack. Die Kamerafahrten sind auch sehenswert und fangen die Action gut ein. An dieser Stelle gibt es nichts Negatives zu berichten.
Der Soundtrack stammt von Daniel Pemberton und ist einfach in jeder Szene passend. Wir hören Jazz-Klänge, Disco-Rhythmen und nachdenkliche Melodien. Musik ist so wichtig in einem Film, er kann Szenen noch genauer beschreiben und dementsprechend für Atmosphäre sorgen. Ein gelungener Soundtrack.

 

BEWERTUNG

Codename U.N.C.L.E. hat einen ausgezeichneten Flair der 60er Jahre, eine gute Story und durchwegs solide Schauspieler und Schauspielerinnen. Alicia Vikander ist hier definitiv am Besten zu bewerten. Der Soundtrack ist stark und passt immer zu den Sequenzen. Die Kamerafahrten sind auch spektakulär, alles wird gut eingefangen.
Was nicht so zündet sind die Witze, ich habe nicht oft gelacht. Die Mimik der beiden Hauptdarsteller ist ausbaufähig und die Gründe für den Bombenbau waren für mich kaum nachvollziehbar.
Am Ende erreicht dieser Film meiner Meinung nach nicht das Niveau von Kingsman, dennoch ist er sehenswert und man kann ihn auf Blu-ray oder im Fernsehen anschauen.

Codename U.N.C.L.E. bekommt auf meiner Skala 3,5 / 5 Agentenpunkte

 
CAST

Napoleon Solo – Henry Cavill
Illya Kuryakin – Armie Hammer
Gaby Teller – Alicia Vikander
Victoria Vinciguerra – Elizabeth Debicki
Alexander Vinciguerra – Luca Calvani
Udo Teller – Christian Berkel
Waverly – Hugh Grant

 

TRAILER

 
Das war meine Filmkritik zu Codename U.N.C.L.E. Wenn ihr den Film schon gesehen habt, könnt ihr mir in die Kommentare schreiben wie eure Meinung dazu ist. Oder ihr kontaktiert mich auf Facebook oder Twitter. Bis zum nächsten Eintrag.

Euer Thomas

BATMAN v SUPERMAN: Dawn of Justice

 

Originaltitel: Batman v Superman: Dawn of Justice
Deutscher Titel: Batman v Superman: Dawn of Justice
Regie: Zack Snyder
Drehbuch: Chris Terrio und David S. Goyer

 

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(Quelle Bild: http://sinema.mynet.com/detay/haber/dc-comics-filmleri-geliyor/39571)

 

EINLEITUNG

Ich habe selten einen Film erlebt, wo die Meinungen so weit auseinander gehen wie bei Batman v Superman. Die einen feiern ihn bis in den Himmel und andere zerreißen ihn in einzelne Stücke und sahen ihn als große Enttäuschung. Meine Wertung folgt noch im Laufe dieser Review/Kritik, aber ich musste ihn mir auf jeden Fall zwei Mal anschauen. Vor allem weil ich ihn zuerst in der Originalfassung gesehen habe und auf Grund der Sprache nicht alles verstanden habe. Gestern sah ich ihn erneut und er hat mir besser gefallen und ich konnte auch mehr der Story folgen.
Auch nach dem zweiten Mal schauen schwirrten viele Gedanken durch meinen Kopf. Er hat definitiv sehr starke Momente und dazwischen Szenen wo ich mir gedacht habe, warum sie im Film aufgetaucht sind. Diese Review wird eine ganz Spezielle werden. Sowohl vom Aufbau dieses Eintrages als auch von der Art. Es passiert so viel in Batman v Superman dass ich zu sehr vielen Szenen etwas schreiben und euch meine Meinung präsentieren will. Die Handlung spielt hier nur eine untergeordnete Rolle, daher wird dieser Absatz etwas kleiner ausfallen. Dafür mehr Details zu den Schauspielern, deren Figuren und Drehbuch. Ich werde auch versuchen, ohne großartigen Spoiler auszukommen. Trotzdem die Warnung im voraus dass es durchaus passieren kann. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

 

EIN PAAR GEDANKEN ZU BEGINN

Zuerst möchte ich auf ein paar Punkte eingehen, die die Öffentlichkeit im Vorfeld mitbekommen hat und was ich persönlich im Netz gelesen habe.
Ich finde es eigentlich unpassend wenn Leute, ohne den Film gesehen zu haben, einen Schauspieler in den Dreck ziehen. Ich konnte ein richtiges Affleck-Bashing erleben und es machte sich Unverständnis breit, warum gerade er als Batman engagiert wurde. Er sei ein mieser Schauspieler und keine Ahnung was noch geschrieben wurde. Es stimmt, dass seine Darstellung als Daredevil im gleichnamigen Film eine Katastrophe war, was auch am Drehbuch gelegen ist. Aber Affleck hat mittlerweile bewiesen dass er ein ausgezeichneter Schauspieler ist – Stichwort Argo und Gone Girl. Und man sollte jedem Darsteller eine Chance geben sich zu beweisen. Vor allem wenn es um die Rolle des Bruce Wayne / Batman geht. Wenn euch nach dem Schauen die Leistung nicht gefällt, dann kann ich damit leben. Aber man sollte im Vorhinein nicht alles verteufeln. Genau so wenig wie man ihn nicht mit Christian Bale vergleichen sollte. Bale hat die Fledermaus ausgezeichnet gespielt, aber wir bekommen mit Batman v Superman ein neues Universum präsentiert und somit einen neuen Batman. Daher war der Schritt auch richtig ihn neu zu besetzen.

 
Desweiteren darf man nicht den Fehler machen, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Oder wie in diesem Fall Marvel mit DC. Wenn ich Sätze höre wie „Der Film hat nicht so viel Humor wie The Avengers“ oder ähnliches macht sich Unverständnis breit. Es sollte schon etwas genauer betrachtet werden und wenn man beide Comic-Schmieden vergleicht erkennt man, dass DC einfach düsterer als Marvel ist – zumindest am Filmsektor. Ein Film muss nicht zwanghaft Humor beinhalten nur weil in Marvel-Filmen mehr enthalten ist und dieser auch funktioniert. Ich bin weder reiner Marvel-Fan noch DC-Fan. Es geht einfach darum, dass es zwei unterschiedliche Marken sind die unterschiedliche Stile haben. Nicht mehr und nicht weniger. Diese Gedanke wollte ich euch zu Beginn mitteilen.

 

HANDLUNG

Nach den Geschehnissen in Man of Steel stellt sich die Frage welche Art von Superhelden die Menschen brauchen . Wie gehen sie mit dem Wissen um, dass unter ihnen so etwas wie ein Alien mit enormen Superkräften lebt? Wie kann man ihn kontrollieren damit er nicht eigenständig handelt? Welche Absichten hat er? Da die Verantwortlichen viel zu lange zuschauen, entscheidet Bruce Wayne alias Batman (Ben Affleck) das Gesetz selbst in die Hand zu nehmen und sieht Superman (Henry Cavill) als seinen Feind an, den er bekämpfen will.
Es ist das größte Duell im gesamten Universum. Mensch gegen Gott, Fledermaus gegen Kryptonier. Als beide aufeinander treffen entsteht am Horizont eine weitaus größere Gefahr. Doomsday erscheint und Batman und Superman müssen plötzlich zusammen einen übermenschlichen Feind besiegen. Als wie aus dem Nichts Wonder Woman (Gal Gadot) auftaucht, steigen die Chancen das kryptonische Monster zu besiegen.
Mehr zur Handlung möchte ich nicht spoilern.

 
DIE SCHAUSPIELER

Da dieser Beitrag etwas anders gestaltet wird, möchte ich an dieser Stelle über die Schauspieler schreiben. Welche Figuren spielen sie? Wie ist ihre Leistung, vor allem auch im Vergleich was das Drehbuch und der Regisseur vorgegeben haben.

Ben Affleck als Bruce Wayne/Batman
Gleich vorweg: Affleck ist ein perfekter Batman. Seine Leistung ist unglaublich, er ist durchtrainiert und zeigt spektakuläre Nahkampfattacken. Er mimt einen älteren Bruce Wayne, der nach dem Tod seiner Eltern immer noch an den Folgen leidet. Zudem wird er aggressiver und brutaler als Batman.
Es hat mich ein wenig gestört, dass das Drehbuch von der Fledermaus verlangt aggressiver zu werden. Es gibt eine Szene wo Batman ein Hafengebiet säubert und dann auf einem LKW einen Pilesender angebracht hat. Normalerweise würde er den nächsten Schritt im Detail planen, stattdessen fährt er sofort dort hin. Aber in Summe war ich mit der Performance mehr als zufrieden.

Henry Cavill als Clark Kent/Superman
Die Leistung von Henry war für mich solide. Das Hauptproblem von Cavill ist, dass er limitierte Gesichtszüge besitzt und man ihn selten lachen sieht. Das Drehbuch kann dafür auch der Grund sein, dennoch würde ich mir in diese Richtung mehr Emotion und mehr Mimik wünschen. Ich könnte hier viele Dinge aufzählen die mich an Superman gestört haben. Da würde ich aber spoilern. Aber für mich ist Cavill der bislang beste Superman.
Clark ist auf der Suche nach seinem Platz auf der Erde. Er kämpft mit sich selber und in weitere Folge stellt er sich die Frage, ob er Superman sein kann. Die Menschen haben Angst und hassen ihn obwohl er viele Menschen gerettet hat. Leider wird Superman zu sehr als böser Mensch dargestellt, was er nicht ist. Das Drehbuch bevorzugt eindeutig Batman.

Jesse Eisenberg als Lex Luthor
Diese Rolle wird alle Kinobesucher in zwei Hälften spalten. Entweder liebst du seine Performance oder nicht. Ich persönlich mochte die Leistung von Eisenberg, wenn man betrachtet wie Zack Snyder die Rolle des Lex Luthor interpretierte. Lex ist nämlich ein durchgeknallter Wissenschaftler, der unbedingt die kryptonsichen Steine haben will. Des weiteren knüpft er Kontakte zur Regierung um an die Überreste von General Zod zu gelangen. Mit ihm macht er dann Experimente und will eine Waffe entwickeln, falls weitere Aliens wie Superman auf die Erde kommen.
Er ist auch in dem Kampf zwischen Superman und Batman involviert und ich fragte mich die ganze Zeit was seine Motivation ist? Das ist so ziemlich das Einzige, was ich an der Figur Lex Luthor kritisieren muss. Die Leistung von Jessen Eisenberg war jedenfalls sehr genial und hat mir gefallen, auch wenn diese etwas an den Joker aus The Dark Knight erinnert.

Gal Gadot als Diana Prince/Wonder Woman
Gal Gadot in einfach großartig. Ihre Leistung ist so ziemlich die Beste im gesamten Film. Wie sie auftritt, wie sie spricht – ein Genuss. Als Wonder Woman zeigt sie das sie durchtrainiert ist und den Schwertkampf beherrscht.
Die Figur an sich ist sehr mysteriös und geheimnisvoll. Sie taucht plötzlich auf, spricht mit Bruce Wayne und als Schauer weiß man nicht warum sie anwesend ist. Sie sucht ein bestimmtes Foto, welches Lex Luthor in seinem Besitz hat – mehr aber nicht. Wir erfahren einige Hintergründe zu der Figur, woher sie kommt. Aber nur als Teaser. Das finde ich gut gelöst und die Figur Wonder Woman ist definitiv eines der Highlights des Filmes.

Jeremy Irons als Alfed Pennyworth
Ein unfassbar guter und vor allem legendärer Schauspieler. Seine Leistung als Alfred ist wunderbar und hat mir auch sehr gut gefallen. Er ist die vernünftige Stimme, die Batman davon abhalten will einen Krieg zu beginnen den er nicht gewinnen kann. Trotzdem unterstützt er ihn auf seine moralische Weise und assistiert Bruce von der Bathöhle aus. Irons bringt auch ein wenig Humor mit, aber nicht zu viel damit die Düsterheit von Batman v Superman nicht zerstört wird.

Amy Adams als Lois Lane
Amy Adams hat mir bereits in Man of Steel gut gefallen. In der Fortsetzung steigert sie ihre Leistung noch um einige Prozentpunkte. Lois ist nach wie vor beim Daily Planet aktiv und mittlerweile mit Clark Kent zusammen. Die Tatsache, dass Clark Superman ist, bringt ein wenig Spannung in die Beziehung. Lois ist besorgt da Superman nicht die Anerkennung von der Menschheit bekommt und er wiederum hat das Gefühl nicht gut genug für sie zu sein.

Laurence Fishburne als Perry White / Diane Lane als Martha Kent
Zwei wichtige Nebenrollen mit ausgezeichneten Schauspielern. Fishburne hat eine etwas größere Rolle als in Man of Steel und spielt die Rolle als Chef des Daily Planet mit viel Leidenschaft. Gefällt mir gut, ebenso Diane Lane. Sie ist etwas weniger zu sehen, dafür aber in einer storyrelevanten Szene.

Es gibt noch einige andere interessante Charaktere wie zum Beispiel die Senatorin Finch (gespielt von Holly Hunter) aber auch Kevin Costner ist wieder als Jonathan Kent mit dabei. Dann treten noch Figuren auf, bei denen ich mich gefragt habe warum diese im Film vorkommen. Zusammenfassend muss ich aber sagen dass der Cast und die schauspielerischen Leistungen sehr stark sind. An dieser Stelle gibt es sehr wenig Negatives zu berichten.

 

DREHBUCH / STORY / TECHNIK

Batman v Superman beginnt dort wo Man of Steel aufgehört hat. Die ersten Minuten sind auch eine der stärksten Momente in diesem Film. Danach wird es ein wenig schwierig, da einige Sequenzen und Handlungsstränge kaum verständlich sind. Generell würde ich sagen, dass ein roter Faden kaum vorhanden ist. Der Film heißt zwar Batman v Superman, aber der Kampf wurde zu wenig ausgedehnt. Beide bekämpfen sich nur wenige Minuten. Optisch sieht das ganze sehr ordentlich aus und auch die Kampfszenen strotzen nur von epischen Momenten. Leider war der Kampf aber viel zu kurz.
Eigentlich haben wir keinen gesamten Film, sondern mehrere kleine Filme die zusammengesetzt wurden. Meiner Meinung nach gibt es einen eigenen Superman-Film, einen Film über die Fledermaus, einen über Lex Luthor und über Wonder Woman. Die Sequenzen sehen cool aus und haben den typischen Snyder-Look. Aber der Regisseur springt etwas zu viel zwischen den Szenen hin und her. Er hat einfach zu viel in diesen Film mit rein genommen und dadurch wirkt es überladen.
Das finde ich ein bisschen schade, denn eigentlich hat er mit Chris Terrio und David S. Goyer fähige Drehbuchautoren im Rücken. Die haben sich auch zum Teil an den Comics bedient und perfekt eingeführt. Aber in Summe war es eher nur durchschnittlich.

Ich möchte ein kurzes Beispiel erwähnen:
Zu Beginn sieht man aus der Sicht von Ben Afleckk wie er den Kampf zwischen Superman und General Zod erlebt. Dann kommt ein Sprung von 18 Monaten und man sieht eine Szene in der Wüste mit Lois Lane und später dann Superman.
Ich fragte mich die ganze Zeit: Was hat das mit dem Film zu tun? Es gab noch ein paar ähnliche Szenen, aber ich will nicht mehr spoilern. Hier hätte man einige Sachen raus streichen können. Das gleiche behaupte ich für die Traum-Sequenzen, für die Zack Snyder bekannt ist. Aber warum baut man diese ein und dann auch noch so lange?
Was die Actionsequenzen betrifft und die Optik des Filmes gibt es wenig zu jammern. Die Kampfeinlage von Batman zum Beispiel, wo er in einem Lagerhaus dutzende Wachen mit spektakulärem Nahkampf ausschaltet, ist schon ein Genuss. Auch die Effekte wurden im Vergleich zu Man of Steel etwas zurück geschraubt. Beim Endkampf hat Zack Snyder es aber etwas übertrieben, somit bleibt ein kleiner Wermutstropfen. Die Kamerafahrten sind auch sehenswert und bieten Atmosphäre.
Zack Snyder hatte im Vorhinein einen enormen Druck, denn Batman v Superman ist der Beginn einer ganzen DC-Filmreihe und somit ein wichtiger Baustein. Ich denke, dass er zu viel wollte und daher so viel in den Film eingeführt hat. Meiner Meinung nach hätte Doomsday nicht vorkommen müssen, da mit Lex Luthor sowieso ein Bösewicht mitspielt. Außerdem ist das elektrisch kryptonische Monster nicht einmal gut animiert und entspricht nur wenig der Comicvorlage. Des weiteren fehlt mir die Motivation warum sich zwei Superhelden bekämpfen, die eigentlich keinen Grund dazu haben? Bei Bruce Wayne hat es persönliche Gründe, das ist in Ordnung aber der Kryptonier hat eigentlich gar Keinen. Und dann kämpft er doch und zwar wegen einer der billigsten Gründe überhaupt. Außerdem schwenkt Batman zu schnell ins Positive um, als Superman ein bestimmtes Wort sagt.

Auf Grund des Untertitels Dawn of Justice bekommen wir Schauer einen kleinen Einblick auf den kommenden Justice League Film. Wir bekommen Ezra Miller als The Flash, Jason Momoa als Aquaman und Ray Fischer als Cyborg zu Gesicht. Das passiert in Form von kurzen Clips. Das diese Protagonisten vorkommen war von vorhinein klar, das Wie ist aber etwas unpassend. Generell ist es ein aufregender Moment wenn man die kurzen Videos der Superhelden und ihre Fähigkeiten sieht. Ich hätte es mir aber an einer anderen Stelle mehr gewünscht. Trotzdem freue ich mich riesig auf die Justice League.
Ich könnte noch viel mehr Sachen aufzählen und vielleicht mache ich noch mal einen eigenen Beitrag mit mehr Spoilern. An dieser Stelle möchte ich aber diesen Part beenden.

 

SOUNDTRACK
Hans Zimmer und Junkie XL – eigentlich bräuchte ich hier nicht mehr sagen. Hans Zimmer ist mittlerweile eine Ikone was Filmmusik betrifft. Er hat in unzähligen Filmen die musikalische Untermalung beigesteuert, allen voran in der Batman-Trilogie von Christopher Nolan und auch im Vorgänger Man of Steel. Für Der König der Löwen hat er einen Oscar gewonnen.
Junkie XL hat die Filmmusik zu Deadpool und Mad Max: Fury Road produziert . Mittlerweile auch ein erfahrener Produzent, der es versteht die Sequenzen perfekt mit Musik zu untermalen. Beide haben hier einen grandiosen Soundtrack erschaffen, der in einem IMAX-Kinosaal noch bombastischer klingt. Ich fand es zum Beispiel genial, dass alle drei Superhelden ihre eigene Musik bekamen. Das hat man in Filmen nicht oft und einen Pluspunkt verdient. Allein wegen der Musik würde ich mir diesen Film im Kino anschauen.

 

BEWERTUNG

Bevor ich den Film bewerte und die Gründe aufzähle, möchte ich am Schluss noch etwas anmerken. Wenn ihr wahre Fans von Comics seid könnt ihr den Film lieben, obwohl er ein paar Schwächen hat. Seid ihr ein neutraler Schauer und wollt einen spektakulären Actionfilm sehen, dann werdet ihr ihn nicht lieben. Da würdet ihr zu viele Lücken und Logikfehler in der Geschichte und wahrscheinlich auch die Leistung der Schauspieler nicht besonders finden. Ich bin Jemand der kaum Comics liest, sich aber umfangreich informiert bei welchen Comics sich der Film bedient und welche Geschichten zu den einzelnen Figuren verwendet werden. Ich gehe dementsprechend immer mit einer gewissen Euphorie ins Kino. Daher schaut euch den Film an und bildet euch eure eigene Meinung. Der Film hat definitiv eine Chance verdient.

Wie bewerte ich nun diesen Film? Positiv macht der Film vieles richtig und ist an vielen Stellen sehr stark. Die Schauspieler bieten durch die Bank grandiose Vorstellungen, vor allem Ben Affleck als Bruce Wayne alias Batman. Die Action und der Look ist gelungen, nur die CGI-Effekte sind an der einen oder anderen Stelle zu viel des Guten. Der Soundtrack ist bombastisch.
Negativ bewerte ich das Drehbuch, es wurde zu viel in den Film hinein gepackt und die Szenen sind sehr sprunghaft. Manche Sequenzen machen für mich keinen Sinn um die Story voran zu treiben.
Es ist ein Film geworden, den ich nicht abschreckend finde aber ihn trotzdem nicht in den Himmel feier. Ein Film, den ich am liebsten die volle Punktezahl geben würde aber es nicht kann. Er ist auf jeden Fall sehenswert und man sollte ihn auf jeden Fall im Kino anschauen. Der ist für die große Leinwand gemacht, hier kommt er spektakulär rüber. Es ist ein guter Beginn für weitere Filme im DC-Universum.

Batman v Superman: Dawn of Justice bekommt von mir sehr gute 3,5 / 5 Superheldenpunkte.

 

CAST

Bruce Wayne/Batman – Ben Affleck
Clark Kent/Superman – Henry Cavill
Diana Prince/Wonder Woman – Gal Gadot
Lois Lane – Amy Adams
Lex Luthor – Jesse Eisenberg
Alfred Pennyworth – Jeremy Irons
Perry White – Laurence Fishburne
Martha Kent – Diane Lane
Senatorin Finch – Holly Hunter
Jonathan Kent – Kevin Kostner
TRAILER

 

Das war meine etwas längere und spezielle Filmkritik zu Batman v Superman. Trotz der nicht ganz so hohen Wertung freue mich mich sehr auf weitere DC-Filme. Auf den Solo-Film von Wonder Woman und auf die Justice League. Habt ihr schon Batman v Superman gesehen? Wie ist denn eure Meinung dazu? Diskutiert mit mir, ich bin für alle sinnvollen Diskussionen offen. Bis zur nächsten Review.

Euer Thomas

London Has Fallen

 
Orginaltitel: London Has Fallen
Deutscher Titel: London Has Fallen
Regie: Babak Najafi
Drehbuch: Creighton Rothenberger, Katrin Benedikt, Chad St. John, Christian Gudegast

 

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(Quelle Bild: http://teaser-trailer.com/movie/london-has-fallen/)
EINLEITUNG

Im Vorfeld von London Has Fallen habe ich viel schlechtes über diesen Film gelesen und gehört. Dennoch, da der erste Teil Olympus Has Fallen recht ordentlich ausgefallen ist, hatte ich Lust auf diese Fortsetzung. Ich wollte mir einfach meine eigene Meinung einholen und ging ohne großartige Erwartungen in den Kinosaal hinein. Diese wurden nicht schlechter, aber in astronomische Spähren stiegen sie auch nicht. Letztendlich war es der bisher schlechteste Film den ich dieses Jahr gesehen habe. Ob London Has Fallen dennoch einige Stärken besitzt liest ihr in diesem Beitrag. Ich wünsche euch viel Spaß.

 
HANDLUNG

Als der britische Premierminister unerwartet gestorben ist, folgen alle führenden Politiker der westlichen Länder der Einladung Großbritanniens um an einer Trauerfeier teilzunehmen. Auch der US-Präsident Benjamin Asher (Aaron Eckhart) wird nach London fliegen, gemeinsam mit Secret-Service-Agent Mike Banning (Gerard Butler). Die Staatsoberhäupter tappen alle in die Falle, denn die Trauerfeier wird von einem terroristischen Anschlag heimgesucht und es werden fast alle Politiker getötet. Zudem werden die bekanntesten Wahrzeichen der britischen Hauptstadt zerstört.
Die Terroristen waren getarnt als Polizisten und Feuerwehrmänner. In der Stadt herrscht das Chaos, Scotland Yard ist heillos überfordert. Präsident Asher kann mit Banning fliehen, ihr Hubschrauber wird aber abgeschossen und ab sofort sind sie auf sich allein gestellt. Wie sich heraus stellt, gehen die Angriffe auf das Konto von Barkawi (Alon Aboutboul) – die Nummer 6 auf der Liste der meist gesuchten Verbrecher. Er droht weitere Städte zu zerstören, sollten die USA nicht umgehend den Präsidenten ausliefern. Können Asher und Banning erfolgreich vor den Terroristen fliehen und wie konnte es passieren, dass London so heftig attackiert wurde?

 

MEINUNG

Drehbuch und Story

London Has Fallen ist die Fortsetzung von Olympus Has Fallen und wurde nicht von Antoine Fuqua (The Equalizer) gedreht, sondern von dem unbekannten iranisch-schwedischen Regisseur Babak Najafi (Easy Money II). Leider muss ich an dieser Stelle sagen, dass es ihm nicht gelungen ist Spannung aufzubauen. Der gesamte Film ist ein wenig vorhersehbar und der Inhalt der Geschichte ist zumindest diskutabel. Denn die Frage darf erlaubt sein, ob es in Zeiten wie diesen sinnvoll ist einen Film mit dem Thema „Terrorismus“ zu veröffentlichen. Außerdem frage ich mich, warum gleich vier Drehbuchautoren mitgearbeitet haben. Für mich ist das einer der Gründe, warum das Drehbuch so bescheiden ausgefallen ist.
Grundsätzlich habe ich nichts gegen solche Art von Filmen, wenn das Gesamtkonzept spannend erzählt wird und die Figuren Tiefgang vermitteln. Aber hier wurde der gesamte Fokus auf die Action gelegt. Die Dialoge waren mehr als nur kurzweilig, als Schauer war es schwer einen Bezug zu den Figuren aufzubauen (außer man hat den ersten Teil gesehen). Wenn ich eine Fortsetzung drehe und ich diese mir anschaue, möchte ich auch eine Entwicklung der Charaktere vom Vorgänger erkennen – dieser Fakt ist nicht eingetreten. Das Positivste am Drehbuch war, dass der Film nach nur 99 Minuten zu Ende war und sogar diese Länge war ein wenig zu langatmig.

Die Schauspieler

Die wichtigsten Charaktere aus dem ersten Teil waren wieder mit von der Partie und das ist immer sehr löblich. Leider war es auf Grund des miesen Drehbuches nicht möglich, so was wie schauspielerische Top-Leistungen zu bringen.
Aaron Eckhart (Batman: The Dark Knight) spielt Präsident Benjamin Asher und ist der Einzige der sich bemüht, ordentlich zu spielen. Obwohl die Dialoge viel zu kurz ausfielen und er in der restlichen Zeit nur durch das zerstörte London läuft. Das muss man ihm hoch anrechnen.
Gerard Butler (Gesetz der Rache) mimt Mike Banning, den Secret-Service-Agenten der den Präsidenten beschützt. Er macht nichts anderes als schießen, schießen und noch mal schießen. Dazwischen lässt er einen lockeren Spruch von seinen Lippen, der leider nicht lustig ist und in Summe fällt mir nur Negatives zu dieser Figur ein. Ich würde mir wünschen, wenn Butler wieder eine Rolle wie in Gesetz der Rache spielt. Das war meiner Meinung nach sein bester Film.
Morgan Freeman (Lucy) verkörpert Vizepräsident Allen Trumbull. Er sitzt im Weißen Haus und verhandelt mit dem Terroristen Barkawi. Freeman ist ein grandioser Schauspieler, doch in diesem Film gefiel er mir nicht so besonders. Es fehlte auch am Feinschliff in der Mimik, da wäre noch Potenzial nach oben gewesen.

Es gibt noch die eine oder andere Nebenrolle in London Has Fallen, auf diese möchte ich aber nicht im Detail eingehen da die Leistungen durchwegs nur Durchschnitt waren. Das trifft auf alle Nebendarsteller zu, daher diese kurzen Worte stellvertretend für Alle.

Technik und Soundtrack

Der Film beinhaltet viele Explosionen und Actionsequenzen. Leider muss man als Schauer auch hier Abstriche machen, denn diese schauen leider viel zu billig aus. Am Anfang, als London zerstört wird, gab man sich noch Mühe. Aber am Ende, als ein Haus explodiert, sah man recht deutlich dass die Flammen sehr künstlich aussehen. Das ist für einen Actionfilm ein Todesurteil.
Der Soundtrack von Trevor Morris ist im Grunde das Positivste am gesamten Film. Er beinhaltet die typischen Orchester-Klänge. Melodisch düster als London attackiert wurde und nachdenklich in den wenigen Dialoge-Szenen. Ein gelungener Soundtrack.

BEWERTUNG

Zuerst das Positive: Ein guter Soundtrack, eine bemühte Leistung von Aaron Eckhart und die Lauflänge von nur 99 Minuten.
Alles weitere muss ich negativ bewerten. Das Drehbuch beinhaltet wenig Tiefgang, darum taten sich die Schauspieler schwer ihre Figur außerordentlich zu spielen. Die Explosionen sehen sehr künstlich aus und die Actionsequenzen hat man auch schon in anderen Filmen gesehen. Und die Frage nach dem Zeitpunkt, dass man diesen kritisch hinterfragen muss, habe ich schon etwas weiter oben erwähnt.
Soll heißen, wenn ihr den Vorgänger mochtet könnt ihr ihn im Kino sehen. Ansonsten könnt ihr euch die Blu-ray kaufen oder gleich warten, bis er im Fernsehen gezeigt wird. Man hätte diesen Film auch direkt auf der blauen Disc und DVD veröffentlichen können.

London Has Fallen bekommt auf meiner Skala 2 / 5 Actionpunkte

CAST
Präsident Benjamin Asher – Aaron Eckhart
Mike Banning – Gerard Butler
Alan Trumbull – Morgan Freeman
Aamir Barkawi – Alon Aboutboul
Lynn Jacobs – Angela Bassett
Jacquelin Marshall – Charlotte Riley
Leah Banning – Radha Mitchell
General Edward Clegg – Robert Foster
Deputy Chief Mason – Jackie Earle Haley
Ruth McMillan – Melissa Leo

 

TRAILER

 

Das war meine Kritik zu London Has Fallen. Seid ihr meiner Meinung bei diesem Film oder meint ihr dass er der beste Actionfilm aller Zeiten ist? Schreibt mir Kommentare oder kontaktiert mich auf Facebook oder Twitter. Bis zur nächsten Review.

Euer Thomas

HAIL, CAESAR!

 

Deutscher Titel: Hail, Caesar!
Originaltitel: Hail,Caesar!
Regie: Joel und Ethan Coen
Drehbuch: Joel und Ethan Coen

 

hail-caesar-quad

(Quelle Bild: http://www.femalefirst.co.uk/movies/movie-news/hail-caesar-new-poster-909497.html)

 

EINLEITUNG

Wir kennen sie alle, die Filme der Coen-Brüder. Alle großartig und mit einem speziellen Stil was Drehbuch und Look betrifft. The Big Lebowski und Fargo sind mittlerweile richtige Klassiker, die man sich immer wieder anschauen kann. Für mich stand fest, dass ich Hail,Caesar! unbedingt im Kino sehen möchte. Diese Kritik zu schreiben war nicht sehr einfach. Es ist ein spezieller Film geworden, der schwer einzuordnen ist. Aber ihr könnt euch wie immer selber ein Bild davon machen. Ich schreibe über die Handlung, über meine Eindrücke zu den Schauspielern und den Look des Filmes. Und natürlich wie mir das Drehbuch und die Dialoge gefallen haben. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

 

HANDLUNG

„Capitol Pictures“ ist in den 50er Jahren das angesagteste Filmstudio Hollywoods. Eddie Mannix (Josh Brolin) ist dort ein sogenannter Problemlöser und hat damit alle Hände voll zu tun. Er muss mehrere kostenintensive Produktionen am Laufen halten. Westernstar Hobie Doyle (Alden Ehrenreich) muss im Epochendrama „Marrily We Dance“ einspringen und schafft es nicht einen Satz zu sagen, worauf sich der Regisseur Laurence Laurentz (Ralph Fiennes) bei Mannix beschwert. DeeAnna Moran (Scarlett Johansson) bekommt ein uneheliches Kind und Eddie muss dieses Problem so schnell wie möglich lösen. Außerdem ist er bemüht, dass die Klatschreporterinnen Thora und Thessaly Thacker (Tilda Swinton) nicht über Skandale seiner Stars schreiben. Und wäre all das noch nicht genug, bekommt er von dem Luftfahrtunternehmen Lockheed Corporation ein lukratives Angebot.

Doch das schlimmste steht Eddie noch bevor. Denn eines Tages wird Baird Whitlock (George Clooney) von einer Gruppe namens „Die Zukunft“ entführt. Er ist der Star der aktuellen Hauptproduktion „Hail, Caesar!“ und der Film kann nicht ohne ihn fertig gestellt werden. Es wird auch ein Lösegeld verlangt und Eddie Mannix unternimmt alles, um seinen besten Schauspieler wieder zurück zu holen. Doch steckt hinter dieser Entführung vielleicht mehr als bloß diese Lösegeldforderung?

 
MEINUNG

Drehbuch und Story

 
Die Coen-Brüder haben nicht nur Regie geführt, sondern auch das Drehbuch geschrieben. Wer sie kennt, weiß was einem erwartet. Sie haben bereits tolle Filme wie Fargo, Burn After Reading und The Big Lebowski gemacht und die sind alle großartig.
Hail,Caesar! behandelt lose die Geschichte von Eddie Mannix, der Produkstionsmanager war. Die Haupthandlung ist schwierig zu verfolgen, da kaum klar ist was eigentlich die Hauptstory ist. Es findet eine Entführung statt und es gibt viele Nebenschauplätze, Studioaufnahmen, Filmausschnitte von den aktuelle Produktionen. Die sind auch großartig inszeniert und machen Spaß, treiben aber die eigentliche Geschichte nicht voran. Und das ist ein Problem von Hail,Caesar!. Ich hatte sogar teilweise das Gefühl, ich sehe viele kleine Kurzfilme verpackt in einen Kinofilm der zum Glück nur 106 Minuten Lauflänge hat. Das ist schade. Dabei sind die Dialoge großartig geschrieben und beinhalten auch viel Humor.
Die Coen-Brüder wollen mit Hail Caesar! auch etwas politisches Aussagen (Kalter Krieg). Es gibt diese Entführung, die definitiv etwas mit Politik zu tun hat. Was sie aber dadurch geschafft haben ist, dass wahrscheinlich viele Leute nach dem Kinofilm darüber diskutieren werden. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.

 
Die Schauspieler

Hail,Caesar! hat sehr viele Nebenrollen und nur eine Hauptrolle. Im Vorfeld möchte ich erwähnen, dass alle Schauspieler einen tollen Job machen. Es gibt keine schwache Leistung in diesem Film.
Josh Brolin (Sicario) hat für mich die einzige Hauptrolle. Er spielt Eddie Mannix, einen sogenannten Problemlöser. Er trägt die gesamte Handlung fast allein auf seinen Schultern und zeigt eine großartige Performance. Er läuft von einer Produktion zur anderen, dazwischen muss er sich mit einer Klatschreporterin unterhalten und auch noch über ein Angebot eines anderen Unternehmens nachdenken. Nach außen hin scheint er alles locker zu verkraften, sein Zeitmanagement ist (fast) perfekt, darunter leidet allerdings sein Familienleben.
Scarlett Johansson (Avengers: Age of Ultron) spielt DeeAnna Moran, eine Schauspielerin die in ihrer Rolle positive Ausstrahlung zeigt und immer lächeln muss. Privat hat sie aber Probleme, flucht viel und bekommt ein uneheliches Kind. Johansson verkörpert diese Figur wunderbar und auch sehr glaubwürdig. Immer wieder schön, sie in Rollen außerhalb des Marvel-Universums zu sehen.
George Clooney (Gravity) mimt Baird Whitlock. Er ist der Star der Hauptproduktion „Hail,Caesar!“ der Capitol Studios. Er wird entführt und soll zurück geholt werden, weil ohne ihn die Produktion nicht beendet werden kann. Clooney spielt das ausgezeichnet. Und ich muss sagen, dass er auch Humor hat. Ich musste einige Male lachen bei seinen Dialogen. Er trägt nach der Entführung weiterhin seine römische Kleidung und das sieht einfach genial aus. Eine Höhepunkt des Filmes.
Alden Ehrenreich (Beautiful Creatures – Eine unsterbliche Liebe) verkörpert Hobie Doyle, der hauptsächlich in Western spielt. Eines Tages nimmt er eine Sprechrolle in einem Drama an und schafft es nicht, einen einzigen Satz zu sagen. Das verärgert den Regisseur und der Text wird umgeschrieben.
Das führt uns zu Ralph Fiennes (James Bond Spectre), der diesen Regisseur namens Laurence Laurentz spielt. Ein sehr engagierter Mann, der aber mit Hobie seine Probleme hat und ihn umbesetzen will. Fiennes und Ehrenreich sind in der lustigsten Szene des gesamten Filmes zu sehen, denn es brachte mich zum Schmunzeln wenn Laurentz Hobbie erklärt, wie er den Satz aussprechen soll. Der Dialog dauert einige Minuten und er war großartig.
Channing Tatum (Jupiter Ascending) mimt Burt Gurney. In einem Film über Matrosen singt und tanzt er in einer Bar. Tatum beweist, dass er gut in Form ist und ein Multitalent. Denn auch als Schauspieler hat er seit Step Up einen ordentlichen Schub nach vorne gemacht. Er hat ein markantes Gesicht und sein Blick ist einzigartig.
Tilda Swinton (Snowpiercer) spielt die Klatschreporterinnen Thora und Thessaly Thacker, eine Doppelrolle. Sie ist eine Person die auf Skandale aus ist und daher Eddie Mannix ständig im Nacken sitzt. Swinton ist bekannt, dass sie die eine oder andere verrückte Rolle verkörpert und auch die der beiden Reporterinnen ist so eine. Eine tolle Leistung von ihr.

Jonah Hill (22 Jumpstreet) verkörpert Joseph Silvermann.
Christopher Lambert (Ghost Rider: Spirit of Vengeance) mimt Arne Sleesum.

Diese zwei Charaktere sind für mich keine Nebenrollen sondern Cameo-ähnliche Auftritte. Bei Jonah Hill fand ich es etwas schade, dass er so wenig im Bild war. Denn in dieser Szene zeigt er sein Talent außerhalb von Komödien.
Hail,Caesar! beweist, dass die Coen-Brüder unglaublich beliebt bei den Schauspielern sind. Zudem sind sie gut vernetzt, daher schaffen sie es jedesmal einen bekannten Cast zusammenzustellen. Mir ist bewusst, dass nicht Alle eine Hauptrolle bekommen können wenn du so viele bekannte und großartige Schauspieler engagierst. Aber ich würde mir dennoch wünschen, dass das Drehbuch dementsprechend geschrieben wird damit einige mehr Dialoge bekommen. Ansonsten gibt es zum Cast nichts Negatives zu bemängeln.

 
Technick und Soundtrack

Der Look des Films ist großartig. Es gibt viele Film-im-Film Sequenzen, da wir einen Film über ein Studio in Hollywood sehen. Das ermöglicht viele Schauplätze: wir sehen Ausschnitte aus einem Western, aus einem Drama, aus einem Historienfilm und ein Film mit Wasserballett-Sequenzen. Die Kleidung in den Produktionen sieht sehr schick aus, vor allem die römischen Rüstungen wirken sehr authentisch. Aber auch die Settings haben sehr viel Flair und vermitteln die zu dem gerade gedrehten Film die passenden Sets. Generell hat Hail,Caesar! den typischen 50er Jahre Look. Autos und Kleidung sind sehr gut umgesetzt, es gibt wenig visuelle Effekte.
Der Soundtrack stammt von Carter Burwell und dieser ist für mich sehr stark geworden. Wir hören Jazzklänge, römische Bläser, Streichinstrumente und die eine oder andere epische Melodie. Je nachdem, welche Produktion gerade zu sehen ist, dröhnt der passende Sound aus den Boxen und macht Hail,Caesar! zu einem musikalischem Erlebnis.

 

BEWERTUNG

Ich habe sehr lange überlegt, wie ich den Film bewerten soll. Eigentlich macht Hail,Caesar! wenig falsch. 50er Jahre Flair mit dementsprechender Kulisse, viele tolle Nebenschauplätze der einzelnen Filmproduktionen, wo ich mir während dem Schauen gedacht habe: „Das schaut super aus und diese Szene ist gut gemacht“. Der Cast ist großartig, perfekt ausgesucht und die Leistung Aller ausgezeichnet. Bei einigen Schauspielern hätte ich mir mehr Screentime gewünscht.
Das große „Aber“ ist die Hauptstory. Durch die vielen Nebengeschichten rund herum gerät diese ins Stocken und man weiß als Schauer nicht, in welche Richtung sich der Film entwickelt. Viele, kleine Kurzfilme die sich zusammenfügen und wo die eigentliche Handlung auf der Strecke bleibt. Schade, denn hier wurde Potential verschenkt. Dafür ist der Soundtrack umso großartiger.
Soll Bedeuten, dass Hail,Caesar! für Coen-Fans auf jeden Fall zu empfehlen ist und auch für Liebhaber von Satiren. Ansonsten würde ich mir den Film auf Blu-ray anschauen, dort wird er auch funktionieren.

Hail,Caesar! bekommt auf meiner Skala 3,5 / 5 Satirepunkte.

 
CAST

 
Eddie Mannix – Josh Brolin
Baird Whitlock – George Clooney
Hobie Doyle – Alden Ehrenreich
Laurence Laurentz – Ralph Fiennes
Joseph Silverman – Jonah Hill
DeeAnna Moran – Scarlett Johansson
C.C. Calhoun – Frances McDormand
Thora und Thessaly Thacker – Tilda Swinton
Burt Gurney – Channing Tatum
Arne Slessum – Christopher Lambert

TRAILER

 

Das war meine Kritik zu Hail,Caesar! Wenn ihr den Film schon gesehen habt, würde ich mich freuen wenn ihr mir eure Meinung sagt. Ihr könnt mich auch auf Twitter und Facebook anschreibe. Bis zur nächsten Review.

Euer Thomas

DAREDEVIL STAFFEL 2 – Zwei Folgen Review

 

Daredevil-Season-2-Red-Costume

(Quelle Bild: http://www.powerofpop.com/category/tv/)

Das lange Warten ist endlich vorbei. Seit heute können alle Superhelden- und Serienfans sowie die Fans der ersten Staffel neue Folgen von Daredevil sehen. Ganze 13 neue Epiosoden hat die zweite Staffel und wir dürfen uns wieder auf den „Teufelskerl“ aus Hell’s Kitchen freuen. Ich habe bereits zwei Folgen gesehen und wie versprochen schreibe ich in diesem Eintrag meine Gedanken nieder. Zudem werde ich ein paar Vermutungen aufstellen, zum Beispiel in welche Richtung sich diese Staffel und die Beziehungen zwischen den Protagonisten entwicken kann. Ich werde hier keine Spoiler zur Geschichte niederschreiben und keine relevanten Elemente. Viel spaß beim Lesen.

Intensiv und Düster

Gleich zu Beginn bekomme ich als Schauer das Gefühl, dass diese Staffel viel intensiver und düsterer wird als die Erste. Nach Ende der ersten Episode kommt die Bestätigung dieses Gefühls. Die Drehbuchautoren haben schon in den ersten zwei Folgen die Serie auf ein neues Level gehoben und es liegen noch elf Episoden vor mir. Und ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wohin das noch führen kann wenn es schon zu Beginn so intensiv ist. Wir erleben noch einen tieferen Einblick in Hell’s Kitchen, bekommen einige Verbrechersyndikate zu Gesicht und erleben bereits zu Beginn spektakuläre Kämpfe und Action-Sequenzen. Meine Erwartungen wurden bereits nach diesen zwei Folgen übertroffen.

Einführung The Punisher

Die große Überraschung für mich war die Einführung des Punischers. Wir erinnern uns kurz an die erste Staffel zurück, als Wilson Fisk langsam eingeführt wurde. Zu Beginn wurde er nur gehört und erst später bekamen wir ihn zu sehen. In dieser Staffel passiert das komplette Gegenteil. The Punisher wird bereits in der ersten Folge vorkommen und die erste Szene ist so bombastisch umgesetzt, dass ich meinen Mund minutenlang nicht schließen konnte. Ich war begeistert.
Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht zu der Figur sagen, da würde ich zu sehr spoilern

Vermutungen

Während dem Schauen der ersten beiden Folgen sind mir einige Gedanken durch mein Hirn geschossen und ich möchte ein paar Vermutungen aufstellen, in welche Richtung sich die Serie bewegen wird.

-) Foggy und Matt – Das Verhältnis ist weiterhin freundschaftlich, allerdings ist Foggy noch mehr besorgt um seinen Kumpel. Meine Vermutungen sind – ich hatte die Gleichen während dem Schauen der Trailer – dass das Verhältnis mehr und mehr schwieriger wird. Foggy toleriert das Matt als Daredevil durch die Nacht zieht und Gefahr läuft zu sterben, obwohl er es nicht gut heißt und er will dass er aufhört. Ich rechne vielleicht sogar damit, dass sich Beide eine Zeit lang aus dem Weg gehen und das wirkt sich auch auf die Kanzlei aus.
-) Foggy und Karen – Beide hegen ein sehr freundschaftliches Verhältnis und sie sind diejenigen, die die Kanzlei am Laufen halten wenn Matt aus bestimmten Gründen ausfällt. Es scheint auch Geldprobleme zu geben und es droht das Scheitern der Kanzlei. Foggy weiß dass Matt Daredevil ist, Karen nicht. Es wird spannend zu erleben, wie die Geheimhaltung gegenüber ihrer Mitarbeiterin funktioniert und vor allem wie lange sie es vor ihr verbergen können.
-) Karen und Matt – man hat das Gefühl, dass sich die Beiden näher kommen. Es könnte sein, dass sich Karen in ihn verliebt. Nur wie reagiert Matt und was passiert dann mit Elektra? Wir wissen aus dem Trailer, dass auch sie sich näher kommen. Des weiteren wird Karen heraus finden, dass Matt Daredevil ist. Ich glaube, dass sie es tief in ihrem Inneren schon in der zweiten Episode weiß. Und ich freue mich jetzt schon auf diesen Augenblick, wo sie es herausfindet.
-) The Punisher – Ich habe in meiner Traileranalyse geschrieben, dass wir nicht wissen ob er am Anfang vielleicht sogar friedliche Absichten hat. Ich kann an dieser Stelle verraten, dass dies nicht so ist. Auf welcher Seite The Punischer steht wird vermutlich erst gegen Ende der Staffel aufgeklärt. Wer die Figur und den Hintergrund kennt weiß um seine Methoden und sein „Standing“ bei den anderen Superhelden in den Comics Bescheid. Interessant wird es, wie sie es in der Serie umsetzen.
-) Elektra, Die Hand, Stick, Claire Temple, Yakuza – all diese Personen und Organisationen sind noch nicht vorgekommen, daher kann man schwer Vermutungen dazu anstellen. Bei Claire Temple ist zu befürchten, dass sie etwas weniger Dialoge spricht als in Staffel 1. Bei Elektra denke ich, dass sie in einer Nebenhandlung in einigen Folgen vorkommen wird, aber nicht wie The Punisher in (fast) Allen.

 
Empfehlung

Gegen Ende dieser Review der ersten zwei Folgen kann ich nur eine Empfehlung aussprechen. Diese Staffel ist bereits zu Beginn ein richtiger Kracher. Intensiver und düsterer als Staffel 1, toll inszenierte Kampfszenen und noch viel mehr Großartiges. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht preisgeben. Aber ich hoffe, ich habe euer Interesse auf diese Serie geweckt und ihr schaut mal bei Netflix rein. Sie ist böse, blutig und Netflix ist der beste Platz für Daredevil.
Ich werde, so bald ich diese Staffel fertig geschaut habe, meine Review zu Daredevil schreiben und euch präsentieren. Bis dahin.

Euer Thomas

TRAILERANALYSE Daredevil Staffel 2

 

Daredevil-Season-2-Trio-Poster
(Quelle Bild: http://nerdist.com/the-punishers-costume-revealed-in-new-daredevil-season-2-poster/)

 

Zu Beginn dieser Traileranalyse möchte ich erwähnen, dass es zur zweiten Staffel von Daredevil zwei Trailer gibt. Beim Ersten liegt der Schwerpunkt bei der Figur The Punisher, beim Zweiten bei der Figur Elektra. Ich werde jeden Trailer einzeln abwickeln, analysieren und die neuen Charaktere beschreiben. Anfangen möchte ich mit The Punisher. Ihr könnt euch den deutschen Trailer anschauen und danach meine Analyse lesen. Der Gleiche Vorgang geschieht dann bei Elektra. Ich wünsche euch ganz viel Spaß bem Lesen.
Trailer The Punisher

 

Die Figur The Punisher

Frank Castle war ein Mitglied der U.S. Marines. Eines Tages, bei einem Picknick mit seiner Familie, waren seine Kinder Zeugen eines Mafia-Mordes. Die Mafia kann keine Zeugen gebrauchen und daher erschossen sie seine Familie. Frank Castle überlebte schwer verletzt und schwor allen Kriminellen Rache. Er wurde zum The Punisher.
Diese Geschichte ist die gängigste und ich denke, dass diese auch in der zweiten Staffel als Hintergrund verwendet wird. Der Punischer ist einer von sehr wenigen Superhelden, die keine Superkräfte besitzen. Er hat ein hohes militärisches Wissen, kann nahezu jede Waffe bedienen und er ist ein begnadeter Nahkämpfer. Sein Markenzeichen ist ein T-Shirt mit einem riesigen Totenkopf als Abbildung. Auf seinem Rache-Feldzug übt er Vergeltung und schreckt auch nicht vor Tötung zurück. Im Grunde ist er ähnlich wie Deadpool aus dem X-Men Universum ein Antiheld. Einer, der die bösen Jungs mit fragwürdigen Methoden zur Strecke bringt.
Jon Bernthal wird Frank Castle verkörpern.

Selbstjustiz

Wir sehen in diesem Trailer einige kurze Momente seiner Vergangenheit. Fotos von seinen Kindern oder wie er ein Karussell anstarrt. In weiterer Folge sieht man die ersten Spuren der Verwüstung des Punischers. Nach und nach werden seine Methoden immer brutaler und es scheint, als wäre Matt Murdock rat- und chancenlos gegen ihn. Wie geht man gegen einen Typen vor, der Selbstjustiz auf so eine Art und Weise verübt?
Ich finde, dass der Trailer nicht zu 100 Prozent zeigt, ob Frank Castle zu Beginn der Staffel vielleicht gute Absichten hat. Aber in Summe wird er der Staffel-Bösewicht sein, den es zu schnappen gilt. Außer wir erleben spannende Wendungen während dem Schauen und es gibt einen anderen Bösewicht. Auf jeden Fall bin ich sehr gespannt, wie sie den The Punisher umsetzen. Der Trailer macht definitiv Lust auf die zweite Staffel.
Es gibt einige Punischer-Filme. Ich habe den aus dem Jahr 2004 gesehen, wo Thomas Jane Frank Castle spielt. Wenn diese Staffel vorbei ist, werde ich mir den Film noch mal anschauen und auf meinem Blog einen Eintrag dazu schreiben.

 

Trailer Elektra

 

Die Figur Elektra

Elektra heißt mit vollem Namen Elektra Natchios und kennt Matt Murdock aus früheren Tagen. Als ihr Vater getötet wurde, verließ sie Amerika und wird von einer Organisation Namens „Die Hand“ zu einer Ninja-Kriegerin und Auftragsmöderin ausgebildet. Als sie wieder in die USA zurückkehrt, bekommt sie unter anderem den Auftrag vom Kingpin, Murdock zu töten. Als sich beide gegenüberstehen, erkennen sie sich wieder und beenden den Kampf. Ein anderer Auftragsmörder – Bullseye – nutzt diese Schwäche aus und tötet Elektra. Sie wird aber von „der Hand“ wiederbelebt.
Dass ist im Groben die Geschichte von Elektra und ich bin gespannt, in welcher Form sie in Staffel zwei vorkommt. Ich denke, da Marvel sich oft an die Comics orientiert, dass diese Hintergrundgeschichte erwähnt wird. Das Markenzeichen von Elektra sind ihre zwei Stichwaffen, genannt Sai. Eine Dreizack-ähnliche Waffe mit drei Klingen, wobei die mittlere Klinge drei Mal so lang ist wie die beiden Äußeren. Zudem ist sie eine gut ausgebildete Nahkämpferin mit Ninja-Fähigkeiten und sehr agil.
Elektra wird von Élodie Yung verkörpert.

Gemeinsame Sache

Die Rolle von Elektra in dieser Staffel ist schwer einzuschätzen. Aus dem Trailer geht hervor, dass sie die Hilfe von Matt braucht, um die Yakuza zu bekämpfen. Eigentlich hat Matt sie schon aus dem Weg geräumt, doch laut Elektra’s Aussage haben sie sich nur bedeckt gehalten. Des weiteren erkennt man, dass sich Beide aus vergangenen Tagen kennen. Das klingt sehr danach, dass wir die Original-Story von Elektra zu sehen bekommen. Wahrscheinlich in einer veränderten Form angepasst an die Serie. Da sie wahrscheinlich auch ein Mitglied der Organisation „Die Hand“ ist, steht sie auch auf der Abschussliste vom Punischer.

Der Trailer gibt kaum Auskunft zu den Absichten von Elektra. Fakt ist, dass sie Matt aufsucht weil sie seine Hilfe braucht. An dieser Stelle sei die Frage nach dem „Warum?“ angebracht. Ich habe das Gefühl, dass sie vielleicht böse Hintergedanken hat. Ihre Blicke im Trailer zeigen etwas Heimliches. Als hätte sie einen Plan der für Matt nicht positiv ausgehen könnte. Die Auflösung dieses Rätsels wird es ab Freitag geben, wenn die Serie online geht. Jedenfalls freue ich mich sehr darauf.
Im Jahr 2005 kam ein Elektra-Film raus, wo Jennifer Garner diese Figur spielt. Mehr müsst ihr über diesen Film nicht wissen, schaut lieber gleich die zweite Staffel von Daredevil.
Meine Erwartungen

Ich erwarte mir ziemlich viel von der zweiten Staffel. Die Erste war schon sehr genial und auch die Trailer machen Lust auf Mehr. Ich bin gespannt ob es die Produzenten und Drehbuchautoren schaffen, die Serie um ein weiteres Level anzuheben. Die Action könnte um ein Stück actionlastiger werden, die Schauplätze noch düsterer. Die Beziehung zwischen den Freunden Foggy Nelson und Matt Murdock könnte intensiver werden – sowohl negativ als auch positiv. Wir sehen eine Szene im Trailer, wo Foggy besorgt um Matt ist und Beide sich streiten.
Über den Anzug möchte ich auch noch ein paar Worte verlieren. Er sieht einfach „geil“ aus und er könnte sogar die Sinne von Matt verstärken. Er wird ihn vielleicht sogar agiler machen.

Zum Ende dieser Traileranalyse bleibt mir nur noch zu sagen, dass es bei dieser Staffel etwas Neues auf diesem Blog gibt. Ich werde eine Review über die ersten beiden Episoden schreiben, um euch einen Überblick zu geben. Wie ist der Einstieg in diese Staffel, wie sind die neuen Charaktere (falls sie zu sehen sind) und was mir noch alles aufgefallen ist. Es soll eine Art Hilfestellung für euch sein.

Ich hoffe, euch hat dieser Eintrag gefallen und vielleicht habe ich euer Interesse geweckt diese Serie zu schauen. Bis zur nächsten Traileranalyse.

Euer Thomas

Marvel‘ s DAREDEVIL

 

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(Quelle Bild: http://www.techtimes.com/articles/42502/20150327/draft-best-what-s-streaming-netflix-hulu-amazon-instant-video.htm)

 

EINFÜHRUNG

Kennt ihr noch den Daredevil Film mit Ben Affleck aus dem Jahr 2003? Dieser Film, in dem viele großartige Schauspieler wie Michael Clarke Duncan und Colin Farrell mitspielen? Nein? Dann habt ihr nichts verpasst und könnt euch ganz der Serie Daredevil widmen. Sie ist eine von vier Marvel-Serien, die auf Netflix exklusiv an den Start gehen. Neben der ersten Staffel von Jessica Jones, die ihr ebenfalls auf dem Streaming-Anbieter anschauen könnt, werden neben Daredevil noch Luke Cage und Iron Fist eine eigene Serie bekommen. In naher Zukunft sollen alle vier Superhelden unter den Namen The Defenders vereint werden.
Da die zweite Staffel von Daredevil in wenigen Tagen auf Netflix online geht, habe ich mir noch einmal die Erste angeschaut, um sie zu reviewn. Erfährt grob die Handlung über das Schicksal von Matt Murdock, wie es dazu gekommen ist dass er blind wurde und sein Kampf gegen schier unzählige Verbrechersyndikate. Ich werde auch über die wichtigsten Figuren schreiben und mein Fazit zu den 13 Folgen. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

 

HANDLUNG

Als Kind erblindet

 
Matthew „Matt“ Murdock (Charlie Cox) war gerade einmal neun Jahre alt, als er sein Augenlicht verlor. Ein Unfall mit Chemikalien ließ ihn erblinden, eine schwere Zeit stand ihm und seinen Vater bevor. Dieser verdiente sein Geld als Boxer. Matt merkte schnell, dass trotz seiner Blindheit sich seine anderen Sinne verstärkt haben. Er kann besser hören, er spürt Herzschläge mehrere Meter entfernt und riecht sogar bestimmte Düfte durch Wände. Als sein Vater starb, zog er aus und traf auf eine Person namens Stick. Er ist ebenfalls blind, wird aber für den jungen Murdock so etwas wie ein Mentor und er lehrt ihm Kampfkunst und wie er seine gestärkten Sinne einsetzten kann.

Hell’s Kitchen

 
Mittlerweile lebt Matthew Murdock in Hell’s Kitchen und betreibt mit seinem Freund und Partner Foggy Nelson (Elden Henson) eine Anwaltskanzlei. Nachdem er die ersten Klienten vertreten hat spürt er, dass in diesem Viertel in New York ein rauher Wind weht. Er nutzt seine Fähigkeiten aus der Ausbildung um die Kriminalität einzudämmen. Verkleidet mit einer schwarzen Maske macht er Jagd auf die Menschen, die böses im Schilde führen. Sein Eifer ist unendlich, doch bald merkt Matt dass er einer fast endlosen Anzahl an Verbrechersyndikaten gegenüber steht. Drogenhandel, Menschenhandel und sogar die Russen sind involviert. Polizisten und Politiker werden geschmiert und es scheint unmöglich, die Kriminalität in Hell’s Kitchen zu reduzieren.

Einsamer Rächer

Es wird gemunkelt, dass ein gewisser Wilson Fisk (Vincent D’Onofrio) der heimliche Herrscher dieses Viertel ist und er im Hintergrund alle Fäden zieht. Eines Tages finden Murdock’s Partner Nelson und die neue Sektetärin Karen Page (Deborah Ann Woll) heraus, in welche kriminellen Machenschafften Fisk verstrickt ist. Sie suchen den Journalisten Ben Urich (Vondie Curtis-Hall) auf, der ebenfalls an einer Story zu Fisk arbeitet. Gemeinsam versuchen sie, ihn über legalem Weg ins Gefängnis zu bringen. Matt dagegen zieht als einsamer Rächer durch die Nacht um Wilson Fisk zu finden. Doch wer ist vertrauenswürdig? Gibt es noch Polizisten, die nicht bestechlich und korrupt sind und Matt helfen können? Zudem wird er ständig mit der Geheimhaltung seiner Identität konfrontiert. Welcher Person in seinem Umfeld erzählt er von seinem Doppeleben und vor allem Wann?

 
CHARAKTERE UND CAST

Wie bei dem Eintrag zu Jessica Jones erfährt ihr hier die wichtigsten Details zu den interessantesten Figuren in der ersten Staffel von Daredevil.

Matthew „Matt“ Murdock (Charlie Cox)
Als Kind verlor er sein Augenlicht, als er einen Passanten das Leben gerettet hat. Es übergoss sich radioaktive Flüssigkeit über seine Augen und ließ ihn erblinden. Dafür verstärkten sich seine übrigen Sinne. Nach dem Tod seines Vaters, einem Boxer, eröffnet er im New Yorker Stadtteil Hell’s Kitchen mit seinem Freund Foggy Nelson eine Anwaltskanzlei. Und in der Nacht streift er als Rächer mit der Maske (den Namen Daredevil bekommt er erst gegen Ende der Staffel) durch Hell’s Kitchen und macht Jagd auf Verbrechersyndikate.

Franklin „Foggy“ Nelson (Elden Henson)
Foggy ist der besse Freund von Matt und nebenbei Partner in ihrer gemeinsamen Anwaltskanzlei. Gemeinsam wollen sie für Recht und Ordnung sorgen und so viele Klienten wie möglich vertreten, damit das große Geld verdient werden kann. Foggy ist trotz einiger Meinungsverschiedenheiten stets ein treuer Freund und hält immer zu ihm. Eines Tages findet er heraus, dass Matt der Rächer mit der Maske ist und ihre Freundschaft droht zu scheitern.

Karen Page (Deborah Ann Woll)
Karen wird des Mordes beschuldigt. Sie soll einen Arbeitskollegen in ihrem Appartment getötet haben, die Beweise sprechen klar gegen sie. Foggy und Matt vertreten sie, da die Beiden an ihre Unschlud glauben. Nach der erfolgreichen Verteidigung (inklusive versuchter Mordanschlag an Karen) arbeitet sie in der Kanzlei als Sektretärin. Da sie aber heraus findet, dass ein Verbrechersyndikat ihr den Mord in die Schuhe schieben und in ihrer Zelle umbringen wollte, sucht sie den Journalisten Ben Urich auf. Gemeinsam wollen sie das Syndikat mit legalem Mittel zur Strecke bringen.

Wilson Fisk/Kingpin (Vincent D’Onofrio)
Wilson Fisk ist der Boss einer Verbrecherorganisation, der im Hintergrund alle Fäden zieht. Meist schickt er seine treue, rechte Hand – James Wesley – voraus um die Dinge zu klären. Er vertraut ihm fast schon blind. Eines Tages lernt er Vanessa Marianna kennen, eine Kunsthändlerin. Er verliebt sich in sie und Vanessa wird sein Ruhepool. Sie schafft es sogar, dass er sein Versteckspiel aufgibt und an die Öffentlichkeit geht. Er bekundet, dass er Hell’s Kitchen wieder aufbauen möchte. Nur erzählt er nicht wie.

Wichtige Nebenfiguren

Ben Urich (Vondie Curits-Hall)
Ben ist ein investigativer Journalist, der eines Tages Besuch von Karen Page bekommt. Sie erzählt ihm, dass sie von einer Person mit einer schwarzen Maske gerettet wurde und dass er in Hell’s Kitchen gutes tut. Er fängt an zu recherchieren, er versucht aber auch mit Hilfe von Karen den Kriminellen Fisk zu überführen.

James Wesley (Toby Leonard Moore)
Die rechte Hand von Wilson Fisk, der in den Straßen von Hell’s Kitchen unterwegs ist und das Geschäft am Laufen hält. Er ist derjenige, der alle Organisationen zusammen hält. Er hinterfragt die Methoden von Fisk nicht, er führt seine Aufträge einfach aus. Er ist stets vornehm gekleidet und verbirgt seine bösen Absichten hinter einer freundlichen Fassade.

Vanessa Marianna (Ayelet Zurer)
Eine Kunsthändlerin, die eines Tage auf Wilson Fisk trifft. Er ist zu Besuch in ihrer Galerie und Beide verstehen sich auf Anhieb. Er führt sie aus und sie werden ein Paar. Sie ist der Grund, warum sein krimineller Antrieb nachlässt und er will vermeiden, dass ihr etwas zustößt. Vanessa hat nicht unbedingt eine böse Ausstrahlung. Aber je länger sie mit ihm zusammen ist, desto mehr wandelt sie sich und sie steht bei jeder Entscheidung (und sei sie noch so kriminell) hinter ihrem Mann.

Claire Temple (Rosario Dawson)
Sie ist Krankenschwester und eine der wenigen Vertrauten von Matt Murdock. Sie ist es die ihn halbtot in einem Müllcontainer findet und verarztet, obwohl es ihr freier Abend ist. Fortan lässt sich Matt immer wieder von ihr zusammenflicken. Da dies immer Nachts geschiet, wird Claire auch „NightNurse“ genannt.

Stick (Scott Glenn)
Stick ist der Lehrer und Mentor von Matt Murdock. Er lehrte ihn schon als Kind, wie er seine gestärkten Sinne einsetzen kann. Zudem trainierte er ihn Kampfkunst. Durch dieses harte Training besitzt Matt außerordentliche Nahkampfattacken. Das hilft ihm gegen Kriminelle zu bestehen.

Pater Lantom (Peter McRobbie)
Der Pater ist neben Claire einer der ganz wenigen Menschen, die um sein Doppelleben Bescheid wissen. Dass macht Pater Lantom zu einer Vertrauten Person für Matt, bei der er sich wann immer er will aussprechen kann.

Es gibt definitiv noch mehrere, spannende Nebenfiguren in dieser Staffel, die oben Aufgezählten sind die für mich wichtigsten Charaktere in Daredevil. Ich denke, dass ihr einen guten Überblick bekommen habt.

FAZIT

Daredevil ist eine sehr intensive Serie, düster und viel actionlastiger als zum Beispiel Jessica Jones. Das düstere Bild passt perfekt zum New Yorker Bezirk Hell’s Kitchen. Die Kampfszenen sehen grandios aus und sind perfekt choreografiert. Der Look von Daredevil gefällt mir überaus gut und ist eine der großen Stärken der Serie. Ich habe sie auch auf Englisch geschaut und da wirken die Dialoge noch authentischer. Ein richtiges Erlebnis.

Was die Schauspieler betrifft, gibt es nichts Negatives zu bemängeln. Charlie Cox (Die Entdeckung der Unendlichkeit) zeigt als blinder Anwalt Matt Murdock eine ausgesprochen gute Leistung. Seine Wortwahl ist stets bedacht, er antwortet ruhig und es scheint, als ob er immer einen Plan im Hinterkopf hat. Verwandelt er sich aber in Daredevil, dann beginnt er aggressiver zu werden und prügelt mit aller Macht auf seine Gegenspieler ein um an Informationen zu kommen. Zudem zeigt er, dass er gut in Form ist denn die Kampfszenen schauen echt „geil“ aus.
Die beste schauspielerische Leistung zeigt für mich aber Vincent D’Onofrio (Escape Plan). Er verkörpert Wilson Fisk aka Kingpin und ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll. Anfangs hört man nur seine Stimme, er wird langsam in die Serie eingeführt. Und als er plötzlich auftaucht, ist der „WOW“-Effekt sehr groß. Man bekommt schon beim bloßen hinschauen Angst von Fisk, was an der Leistung von D’Onofrio liegt. Man spürt seinen Hass, seine Verzweiflung wenn ein Auftrag schief geht und gleichzeitig zeigt er auch ein warmes Herz wenn er mit seiner Freundin Vanessa zusammen ist. Für mich ist Vincent D’Onofrio die Idealbesetung für Wilson Fisk.

Auch die Leistungen der Nebenfiguren muss man positiv bewerten. Sei es Deborah Ann Woll (True Blood) als Karen Page, Aylet Zurer (Man of Steel) als Vanessa Marianna , Vondie Curtis-Hall (Talk to Me) als Ben Urich und natürlich der wunderbar spielende Toby Leonard Moore (John Wick) als James Wesley. Mit einer einzigen Figur hatte ich zu Beginn meine Probleme – Foggy Nelson, gespielt von Elden Henson (Tribute von Panem – Mockingjay 1 & 2). In der deutschen Fassung fand ich seine Synchronstimme nicht ganz passend. Die englische Version ist dagegen sehr gut. Froh bin ich, dass der Charakter eine positive Entwicklung macht, denn in den ersten Episoden bin ich mit ihm nicht warm geworden. Daher erwarte ich mir in Staffel zwei eine Steigerung dieser Figur.

Was ich besonders gug finde an Daredevil ist, dass die Hintergründe und die Vergangenheit der Hauptfiguren erzählt werden. In Flashbacks sieht man wie zum Beispiel Matt Murdock blind wird, wie er mit seinem Vater zusammen lebt und wie er seine Fähigkeiten trainiert. Bei Wilson Fisk bekommen wir bildlich erklärt, warum in ihm so viel Hass steckt. Er wird nicht als bloßes Monster dar gestellt, sondern er ist auch ein Mensch mit Gefühlen. Und als Kind wurde er tragischer Weise von seinem Vater misshandelt und geschlagen.
Die Erzählgeschwindigkeit ist auch in Ordnung. Die Serie nimmt sich Zeit, die Figuren einzuführen. Der Bösewicht erscheint erst nach einigen Folgen, wann will ich natürlich nicht verraten. Die Dialoge sind gut geschrieben, die Kameraführung ausgezeichnet.

BEWERTUNG

Ich kann diese Serie wirklich Jedem Empfehlen, auch Allen die nichts mit Superhelden anfangen können. Der Grund ist ganz einfach: Daredevil ist kein Superheld, der Blitze abschießen kann oder schneller als Lichtgeschwindigkeit läuft. Nein, er ist blind und dadurch verstärken sich seine Sinne was realistisch ist. Und er ist ein ausgezeichneter Nahkämpfer. Daher ist es eine Serie mit Marial-Art Elementen. Schaut rein, ich denke ihr werdet verstehen was ich meine.

Daredevil bekommt auf meiner Skala 5 / 5 Superheldenpunkte.

TRAILER


Das war meine Review zur ersten Staffel von Daredevil. Ich freue mich schon riesig auf die zweite Staffel, die am Freitag beginnt. Dazu wird es noch eine Traileranalyse geben und vielleicht Review ich die ersten Episoden wenn es die Zeit erlaubt. Bis zum nächsten Eintrag.

Euer Thomas

TRAILERANALYSE – The First Avenger: Civil War

 

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(Quelle Bild: http://www.filmstarts.de/nachrichten/18499534.html)

 
Bevor ich zu meiner Analyse schreite, genießen wir noch den englischen Trailer. Die deutsche Version poste ich dann am Ende dieses Eintrages.


Ganz ehrlich, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Der Trailer strotzt nur so von genialen Momenten und Effekten, wo ich vor Freude ausgerastet bin. Und das ist noch sehr förmlich ausgedrückt. Ich werde versuchen, die wichtigsten Szenen zu beschreiben und analysieren und bevor ich mit dem „geilsten“ Moment des Trailers anfangen, gibt es für euch wie immer die bisherigen Informationen zur Story zu lesen. Ich wünsche euch viel Spaß dabei.

Die Story bisher

Die Welt hat Angst. Die Superhelden rund um Captain America und die Avengers hinterlassen jedes Mal Chaos wenn sie Aufträge ausführen. Egal ob in New York, Sokovia oder Washington DC. Es spielt keine Rolle, wie viele Menschen sie dadurch gerettet haben. Die Opferzahl ist trotz des Eifers der Helden viel zu hoch und der Kollateralschaden ist enorm. Aus diesem Grund soll es eine Vereinbarung geben, die die Superhelden mehr kontrollieren soll. Wer sich dagegen wehrt, riskiert eingesperrt zu werden. Das wirkt sich auf die Protagonisten aus und es entstehen Spannungen. Vor allem zwischen Steve Rogers alias Captain America und Tony Stark alias Iron Man. Stark ist dafür, dass es diese Vereinbarung gibt und stellt sich auf die Seite der Regierung. Rogers dagegen hält nicht viel davon und ist dagegen, dass er jetzt kontrolliert werden soll. Der Graben zwischen den ehemaligen Avengers-Teammitgliedern wird immer größer und es kommt zu dem, was unausweichlich ist: Die Superhelden bekämpfen sich gegenseitig.

 
Hello! My Name is Spiderman

Dieser eine Moment ganz am Ende des Trailers war so bombastisch, ich konnte meine Freude nicht mehr verbergen. Spiderman erscheint und schnappt sich mit seinen Spinnfäden den Schild von Captain America. Er landet auf einem LKW, hält es in der einen Hand und sagt: „Hey Everyone“.
Ich war hin und weg von dieser Szene. Atemberaubend, großartig, fantastisch – da gehen mir die Superlativen aus. Und dieser Anzug, der sieht einfach cool aus. Exzellent finde ich, dass die Augen animiert wurden so bald er zu sprechen beginnt. Viele von euch werden ihn dennoch schrecklich finden, vor allem weil die Anzüge von Andrew Garfield in den zwei The Amazing Spiderman Filmen viel moderner ausschauen. Man muss schon etwas die Hintergründe kennen, warum die Macher von Civil War ihn eher schlicht gehalten haben.

Die Begründung ist ganz einfach: Die Filmrechte vom Spinnenman sind ab sofort wieder bei Marvel und nicht bei Sony. Der Reboot vom Reboot spielt daher im MCU, im Marvel Cinematic Universe und Spiderman muss in dieses Universum eingeführt werden. Das sollte Marvel behutsam machen und da bin ich auch guter Dinge, denn dass haben sie mit all ihren Figuren rund um die Avengers getan. Die Comic-Leser unter euch wissen, dass Spiderman im gleichnamigen Marvel-Crossover als Mitglied von Tony Stark angefangen hat. Daher denke ich, dass im Film Tony den Anzug designed hat. Außerdem versucht Marvel sich so nah wie möglich an die Comics zu orientieren und daher wurde eine klassische Variante gewählt. Aus den Comics geht auch hervor, dass er dann später auf die Seite von Captain America wechselt. In wie weit diese Geschichte in Civil War vorkommt, wissen wir zu diesem Zeitpunkt nicht. Und wundert euch nicht über die etwas kindliche Stimme. Im Reboot von Marvel ist „Spidey“ 16 oder 17 Jahre alt. Darum wurde Tom Holland verpflichtet, der ein junges Aussehen an den Tag legt. Ich finde, er hat seine Chance verdient und wir müssen abwarten, wie er die Rolle als Spiderman spielt. Und bevor ich mich hier in einen Strudel schreibe und nur über Spiderman berichte, beende ich dieses Kapitel an dieser Stelle. Aber ihr merkt schon, diese Szene ist für mich einfach der pure Wahnsinn.

 

Winter Soldier, Black Panther, Vision, Scarlett Witch, Ant-Man

Nicht nur Spiderman hat einen coolen Auftritt, auch die anderen Superhelden haben großartige Momente. Ich möchte kurz die anderen Szenen beschreiben, die mir ebenfalls sehr gut gefallen haben.
Wir sehen die ersten Szenen von Ant-Man in dem Trailer. Hawkeye feuert in gewohnter Manier einen Pfeil ab. Auf diesem Pfeil befindet sich Ant-Man, der dann abspringt und auf der Rüstung von Iron Man landet. Der Ameisenmann kann sich bekannterweise klein machen und sogar die Waffen anderer manipulieren. Bin gespannt wie diese Szene endet.
The Vision ist unter der Kontrolle von Scarlet Witch. Das löste bei mir einen „WOW“-Effekt aus als ich diese Szene gesehen habe. Das beweist wie viel Macht sie besitzen muss, da Vision keine Chance gegen sie hat.
Endlich mehr Aktionen von Black Panther. Auf ihn freue ich mich ganz besonders, denn er ist auch ein spezieller Charakter. Sein Anzug sieht nicht nur optisch bombastisch aus, sondern er besteht auch aus dem gleichen Material wie der Schild von Captain America. In Trailer macht er sich auf die Jagd nach dem Winter Soldier und kämpft gegen ihn. Die Frage ist nur Warum? Man sieht eine sehr kurze Szene, wo ein Haus explodiert und Black Panther alias T’Challa befand sich darin.
Im Mittelpunkt steht aber der Kampf zwischen Captain America und Iron Man. Dieser Moment, als Tony Stark Steve Rogers schlägt, war schon sehr episch. Ich bin gespannt, welche anderen Gründe es geben wird, dass die Beiden sich bekriegen. Wenn man die Avengers-Filme gesehen hat merkt man als Schauer, dass sie sich nicht unbedingt mögen. Am Ende von Teil zwei allerdings verabschieden sich die Beiden mehr oder weniger als Freunde. Das könnte sehr interessant werden.

Langsam aufbauende Spannung

Was mir besonders gut bei dem Trailer gefällt ist, dass er sehr langsam und ruhig beginnt und gegen Ende immer actionlastiger wird. Wir sehen eine Winterlandschaft, dann ein Gefängnis unter Wasser und die Szene, wo General Ross seine Rede hält. Danach geht es so richtig los und wir sehen Action, Kampfszenen und eben die verschiedenen Superhelden. Gegen Ende dann der Teil, wo sich beide Teams aufeinander stürzen. Dieser Moment ist sehr episch und der Puls steigt vor Freude ins Unermessliche.
Neben dem Zwist zwischen Tony Stark und Steve Rogers könnte auch der Wintersoldier etwas mit der Haupthandlung zu tun haben. Wir sehen ihn zu Beginn in einer geheimen Einrichtung gefangen. Welchen Part er einnimmt werden wir erst dann wissen, wenn der Film im Kino anläuft. Zumindest, wie ich es oben beschrieben habe, ist er der Grund warum Black Panther sich dem Team Iron Man anschließt. Generell bin ich sehr gespannt, aus welchen Gründen die einzelnen Superhelden ihren Teamleader ausgesucht haben. Und ich habe das Gefühl, dass einer dieser Figuren stirbt. Es wäre traurig, aber ich denke wir werden es erleben. Wenn man den Trailer sieht, könnten wir glauben War Machine ist es. Ich glaube aber, dass dieses Szenario zu offensichtlich wäre. Auch hier müssen wir uns überraschen lassen. Ich kann es kaum erwarten, den Film zu sehen.

Die Teams

Es kann durchaus sein, dass einige von euch noch nicht wissen, wer zu welchem Team gehört. Daher stelle ich jetzt die Teams inklusive Schauspieler vor und poste danach noch ein kurzes Video, in dem ihr alle Mitglieder sehen könnt.

Team Captain America
Ant-Man – Paul Rudd
Hawkeye – Jeremy Renner
Scarlet Witch – Elizabeth Olsen
The Falcon – Anthony Mackie
Winter Soldier – Sebastian Stan

Team Iron Man
Black Panther – Chadwick Boseman
Black Widow – Scarlett Johansson
The Vision – Paul Bettany
War Machine – Don Cheadle
Spiderman – Tom Holland (???)

Wundert euch nicht über die drei Fragezeichen nach Tom Holland. Es gibt wie vorher geschrieben Vermutungen, dass er die Seiten wechselt. Ganz genau kann man es noch nicht sagen. Im Grunde ist Spiderman aber Team Iron Man, da Tony Stark wahrscheinlich den Anzug entwickelt hat und er im Trailer Captain America den Schild stiehlt. Man darf gespannt sein.


Das war meine etwas längere Traileranalyse zu Captain America: Civil War, bei uns in Europa heißt es First Avenger. Wie zu Beginn angekündigt könnt ihr euch den Trailer auch noch auf Deutsch anschauen. Lasst mich wissen, ob ihr ihn genau so feiert wie ich oder ob nicht. Bis zum nächsten Beitrag.

Euer Thomas

ZOOTOPIA

 

Deutscher Titel: Zoomania

 
Originaltitel: Zootopia

 
Regie: Byron Howard und Rich Moore

 
Drehbuch: Jared Bush und Phil Johnston

 

 

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(Quelle Bild: http://collider.com/zootopia-posters-star-wars-jurassic-world/)

 

EINLEITUNG

Ich liebe Animationsfilme. Sei es Findet Nemo, Kung Fu Panda, Die Unglaublichen, Ich-einfach unverbesserlich und noch viele mehr. Alle Filme haben einen tollen Humor, sind sehr gut animiert und beinhalten sehr oft eine Thematik, die auf die Menschheit übertragbar ist. Leider kam ich in letzter Zeit selten dazu, solche Filme zu sehen. Das änderte sich mit Zootopia, denn diesen wollte ich unbedingt erleben. Ich entschloss mich, diesen Animationsfilm in Englisch anzuschauen, da die Originalfassung in solchen Filmen meistens sehr gut verständlich ist und weil die Witze, die Dialoge und die Animationen viel authentischer sind. Daher basiert diese Filmkritik auf der Originalfassung, Mit Vergleichen zu der deutschen Synchronisation kann ich daher nicht dienen. Ich würde euch dennoch empfehlen, Zootopia auf Englisch zu sehen. Viel Spaß beim Lesen.

 
HANDLUNG

 
Die Häsin Judy Hopps (gesprochen von Ginnifer Goodwin) wächst am Land auf und hat den Traum, die Welt ein klein wenig besser zu machen. Gegen den Willen ihrer Eltern meldet sie sich für eine Ausbildung an der Polizeiakademie an und beendet diese als Jahrgangsbeste. Sie wird für einen Posten im Zentrum von Zootopia eingeteilt, eine Stadt in der alle Tiere friedlich Seite an Seite wohnen. Voller Tatendrang reist sie in die Stadt und freut sich, große Kriminalfälle zu lösen. Da Polizeichef Chief Bogo (im Original gesprochen von Idris Elba) den kleinen Nager nichts zutraut, muss Judy vorerst Parktickets schreiben.

Eines Tages kommt ein weiblicher Otter namens Mrs. Otterton (im Original gesprochen von Octavia Spencer) in die Polizeistation und bittet um die Suche nach ihrem Mann, der verschwunden ist. Judy wittert ihre Chance und bekommt von ihrem Chef 48 Stunden Zeit, den Fall zu lösen. Zufällig trifft sie auf den Fuchs Nick Wilde (im Original gesprochen von Jason Bateman). Anfangs können sich Beide nicht leiden, doch schon bald müssen sich Fuchs und Häsin zusammen raufen und Partner werden. Nur zusammen können sie eine Verschwörung hinter dem Verschwinden von Mr. Otterton aufdecken.

 
MEINUNG

Story und Drehbuch

Diese Geschichte ist echt großartig. Eine klassische Außenseiter-Geschichte, mit der wir uns sehr schnell identifizieren können. Sie handelt von einer Häsin, die den Traum hat Polizisitin zu werden und dafür ausgelacht wird, da es so kleine Tiere noch nie geschafft haben das zu erreichen. Als sie ihr Ziel erreicht, wird sie mit Vorurteilen konfrontiert und nicht ernst genommen. Sie sei zu klein für die großen Kriminalfälle, es gibt kein Vertrauen. Das zieht sich wie ein roter Faden durch den gesamten Film. Das Drehbuch schafft es jedoch immer wieder Überraschungen einzubauen. An manchen Stellen gibt es Wendungen in der Story, die ich so nicht erwartet hätte, ohne dass diese Wendungen konfus wirken. Es ist alles verständlich und macht im Nachhinein auch Sinn. Ich will nicht zu viel verraten von der Geschichte an dieser Stelle.
Was ich aber hier definitiv besprechen möchte, ist der Humor. Und ich muss ehrlich sagen, ich habe selten einen so lustigen Animationsfilm gesehen. Die Art des Humors ist schon im Trailer erkennbar, ich erinnere nur an die Szenen mit den Faultieren auf dem Verkehrsamt. An dieser Stelle hat der gesamte Kinosaal am lautesten gelacht. Aber es gibt noch so viele andere tolle und lustige Szenen. Sei es der Nudistenklub, dass es für jede Größe der Tiere dementsprechende Türen im Zug gibt und so weiter. Alles hier aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Es gibt so viele Details, man verliert etwas den Überblick.
Zootopia hat aber auch eine klare Aussage, eine sogenannte „Message“. Wenn man den Trailer gesehen hat, kann man diese vielleicht erahnen. Wenn nicht, schaut euch den Film unbedingt an. Denn auch das möchte ich an dieser Stelle nicht spoilern.

Schauspieler/Synchronisation

In einem Animationsfilm über die Leistungen von Schauspielern zu urteilen, ist natürlich schwierig. Daher gebe ich meine Meinung zu den Synchronstimmen ab. Gleich vorweg, hier gibt es keine Schwächen.
Ginnifer Goodwin spricht die Häsin Judy Hopps. Obwohl ich die Schauspielerin nicht kenne, macht sie einen tollen Job. Sie hat bereits in Robot Chicken und Tinkerbell Stimmen synchronisiert. Außerdem ist sie in der Serie Once Upon a Time zu sehen.
Jason Batemen spricht den Fuchs Nick Wilde und auch er macht seine Sache ausgezeichnet. Einer der bekannteren Darstellern, die in Zootopia einer Figur sprechen. Bateman kennt man vor allem aus Filmen wie Hancock oder Kill The Boss. Ein solider Schauspieler.
Idris Elba spricht den Polizeichef Chief Bogo, ein Büffel. Das passt perfekt zu der Statur des Tieres, er hat eine tiefe Stimme. Elba ist ein großartiger Schauspieler, allen voran in der Serie Luther zeigt er eine außerordentliche Leistung. Viele von euch kennen ihn auch als Heimdal in den Thor-Filmen von Marvel.
Es gibt noch eine Riege an tollen Synchronsprechern, alle aufzuzählen würde diesen Eintrag etwas in die Länge ziehen. Der Bekannteste unter den Nebenrollen ist J.K. Simmons, der Bürgermeister Leodore Lionheart spricht. Er ist ein genialer Schauspieler, der für den Film Whiplash einen Oscar gewonnen hat.

Technik und Soundtrack

Die Technik, die Animationen und die Architektur der Zootopia-Welt ist eine einzige Augenweide. Es gibt verschiedene Bezirke, etwa einen Wüstenbezirk und einen Dschungelbezirk. Das Zentrum ist dicht besiedelt und in einem anderen Teil der Stadt schneit es sehr häufig. Alles wirkt sehr farbenfroh, ich hatte das Gefühl in eine Welt einzutauchen, die es durchaus geben kann. So muss ein Animationsfilm sein.
Die Tiere sind alle so wunderbar animiert, das macht richtig Spaß zuzuschauen. Und es sind auch die Kleinigkeiten, die den Film ausmachen. Wenn Eisbären auf Eisschollen sich in die Arbeit treiben lassen oder wenn die Ohren von Häsin Judy nach oben gestreckt werden wenn sie ein Geräusch hört. Disney Animation hat hier ein einen richtig tollen Job gemacht.

Was den Soundtrack betrifft, haben wir einen klassischen, orchestralen Soundtrack. Ruhige Klänge, bei hektischen Verfolgungsjagden schnellere Rhytmen – alle soweit stimmig. Und dann gibt es noch eine gewisse Shakira, die den Titelsong beisteuert und eine kleine Sprechrolle hat. Privat höre ich eine ganz andere Musik, daher gefällt mir dieser Song persönlich nicht. Aber von der Stimmung her passt er perfekt in die Welt von Zootopia und ich bin sicher, dass die Kinder ihn mögen werden.

 
BEWERTUNG

Diesen Film zu bewerten war sehr einfach. Zootopia ist ein großartiger Animationsfilm mit einer tollen Geschichte, die Tiere sind super animiert und die Optik ist eine Wucht. Dazu schafft es Disney, trotz des Humors auch noch Themen wie Rassismus anzusprechen. Daher bleibt mir nichts anderes zu sagen als: Geht ins Kino und schaut euch diesen Film an. Ich kann ihn sowohl für Kinder als auch für Erwachsene empfehlen. Für mich ist er einer der besten Filme in diesem Genre den ich je gesehen habe.

Zootopia bekommt auf meiner Skala die Maximalwertung von 5 / 5 Animationspunkten

CAST

Judy Hopps – gesprochen von Ginnifer Goodwin
Nick Wilde – gesprochen von Jason Bateman
Chief Bogo – gesprochen von Idris Elba
Dawn Bellweather – gesprchen von Jenny Slate
Benjamin Clawhauser – gesprochen von Nate Torrence
Bonnie Hopps – gesprochen von Bonnie Hunt
Stu Hopps – gesprochen von Stu Lake
Yax – gesprochen von Tommy Chong
Bürgermeister Leodore Lionheart – J.K. Simmons
Gazelle – gesprochen von Shakira

TRAILER

Englisch

Deutsch

Das war meine Kritik zu Zootopia. Feiert ihr den auch so wie ich oder seid ihr anderer Meinung? Schreibt mir Kommentare oder kontaktiert mich auf Twitter und Facebook. Bis zur nächsten Review.
Euer Thomas

Batman V Superman – Finaler Trailer und Letzte Infos

 

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(Quelle Bild: http://www.idigitaltimes.com/batman-v-superman-tickets-how-buy-advance-seats-new-footage-teased-515910)

 
Zu Beginn seht ihr gleich den Trailer, danach geht es mit meiner Analyse weiter. Viel Spaß.


Was hat Batman V Superman: Dawn of Justice mit dem Superbowl gemeinsam? Ganz einfach: An diesem Tag wurde der finale Trailer gezeigt. Der Superbowl ist schon eine Weile Vergangenheit, dennoch wollte ich euch diesen Trailer zeigen. Ich werde ihn analysieren und euch mit den letzten Informationen versorgen, auch zu der Justice League. Aber eines ist jetzt schon für mich Gewissheit. Dieser Film wird mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit die beste Comicverfilmung aus dem Hause DC. Viel Spaß beim Lesen.

Die Story bisher

Mittlerweile sind einige Trailer veröffentlicht worden und wir wissen einige interessante Details zur Story und welche Charaktere mitspielen. Angefangen von Ben Affleck als Batman, Henry Cavill als Superman, Jeremy Irons als Alfred Pennyworth, Gal Gadot als Wonder Women, Jesse Eisenberg als Lex Luthor, Amy Adams als Lois Lane, Diane Lane als Martha Kent und Laurence Fishburne als Perry White. Die Handlung beginnt dort, wo Man of Steel geendet hat.
Batman findet es Unverschämt, dass ein gottähnlicher Superheld wie Superman das Chaos mit auf die Erde gebracht hat und keine Menschenseele etwas dagegen unternimmt. Während die Menschheit darüber diskutiert, welche Art von Superheld die Welt braucht. Daher handelt Batman auf eigene Faust und bekämpft Superman. Während die beiden Helden sich in einen spektakulären Kampf stürzen, entsteht eine neue Bedrohung. Der Superschurke Doomsday erscheint und die Menschheit befindet sich in großer Gefahr. Batman und Superman müssen zusammen arbeiten, um den Bösewicht zu vernichten. Spontane Hilfe erscheint, als Wonder Woman wie aus dem Nichts auftaucht und in das Kampfgeschehen eingreift. So weit die Details, die laut meinen Recherchen zur bisherigen Story bekannt sind.

Viele neue Szenen

Im Trailer sehen wir sehr viele neue Szenen und diese möchte ich kurz besprechen. Es beginnt sehr spektakulär, als Batman sich mit Hilfe von Alfred (er steuert den Batwing) in ein Gebäude katapultiert und dort eine Gruppe von Feinden mit sehenswerten „Moves“ niederstreckt. Spätestens nach diesem Trailer bin ich komplett von Ben Affleck als Batman überzeugt. Er wird einen etwas älteren Bruce Wayne verkörpern, der sich auch ein wenig über das Älterwerden Gedanken macht. Und mir gefällt der Auftritt von Jeremy Irons als Alfred in diesem Trailer. Seine Performance wird richtig gut werden.
Wir sehen des weiteren viele neue Kampfsequenzen zwischen dem dunklen Ritter und dem Kryptonier. Obwohl Superman der eigentlich viel Stärkere ist und ein Geschoss aus einer Waffe von Batman mit der bloßen Hand abfangen kann, verläuft der Kampf sehr ausgeglichen. Und wir sehen endlich mehr Szenen von Wonder Woman und hören zum ersten Mal ihre Stimme – die mir sehr gut gefällt. Der aufregendste Moment war, als sie zu fliegen beginnt. Jetzt bin ich noch mehr gespannt auf ihre Sequenzen in diesem Film.
Neben weiteren Actionszenen und Altbekanntem sehen wir auch weitere Ausschnitte von Lex Luthor. Für mich ist noch immer nicht klar, welche Rolle er im Detail einnimmt. Er ist sehr reich und könnte etwas mit dem Schurken Doomsday zu tun haben. Genaueres geht aus den Trailern nicht hervor, man darf gespannt sein. Jeden falls freue ich mich auf die Performance von Jesse Eisenberg.

Einführung in die Justice League

Was auf Grund des Untertitels im Filmnamen erahnt werden kann, aber im Trailer nicht sichtbar ist, ist die Einführung in die Justice League mit all ihren Charakteren. Zur Erinnerung: Die Justice League ist das Gegenstück zu den Avengers aus dem Marvel Universum, nur von DC. Eine Ansammlung von Superhelden die für Gerechtigkeit sorgen. Bereits im Jahr 2017 bekommen wir den ersten Teil eines eigenen Filmes zu sehen. Er wird wie Avengers: Infinity War auf zwei Teile aufgeteilt.
Für diesen Film stehen bereits die wichtigsten Charaktere fest, die in Batman V Superman in das DC Universum eingeführt werden. Folgende Figuren und deren Schauspieler sind neben Batman und Superman Teil der Justice League:

Jason Mamoa als Aquaman
Ray Fischer als Cyborg
Ezra Miller als The Flash
Gal Gardot als Wonder Woman

Green Lantern ist ebenfalls Mitglied dieser Liga, wird aber im ersten Film und auch in diesem vorerst nicht zu sehen sein. The Flash hat mit dem Flash von der Serie nichts zu tun und bekommt neben Cyborg einen eigenen Kinofilm. Diesen soll es von Aquaman auch geben, Jener von Wonder Woman startet Mitte 2017 in den Kinos. Ich werde natürlich über die einzelnen Charaktere noch Einträge schreiben, mit allen Informationen über ihre Herkunft und Superkfräfte.

Fazit

Dieser Trailer macht definitiv Lust auf den Film (so wie die anderen davor) und ich bin froh, dass ich nicht mehr lange warten muss. Ich bin sehr gespannt, vor allem wie das gesamte Universum rund um die Justice League funktioniert. Im Gegensatz zu Marvel, die ihre Figuren behutsam in das sogenannte MCU (Marvel Cincematic Universe) eingebaut haben, werden bei DC mehrere Schritte übersprungen. Für Batman V Superman bin ich sehr optimistisch, da mit Zack Snyder der für meine Begriffe richtige Regisseur verpflichtet wurde (er führte auch bei Man of Steel Regie). Für alle weiteren Filme im DC-Universum fehlen noch die Informationen und die Trailer.

Ich hoffe, euch hat dieser Beitrag gefallen. Schreibt mir doch bitte in die Kommentare, ob ihr euch auf diesen Film freut und wie ihr den finalen Trailer fandet. Selbstverständlich könnt ihr mich auch auf Twitter und Facebook kontaktieren. Bis zum nächsten Eintrag.

Euer Thomas

plapperblog’s Hip Hop Week #18

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Liebe Rap Gemeinde!

Nach einer etwas längeren Pause gibt es wieder eine neue Hip Hop Week von mir. Dieses Mal ist es die 18. Ausgabe und ich habe viele neue Songs für euch. Viele Künstler präsentierten neue Tracks, der eine oder andere sogar ein neues Album. Aus diesem Grund gibt es neuen Stuff von der Penetranten Sorte, Samy Deluxe, von Megaloh gleich zwei und von Lorenz & Geraet, die ich bis dato noch nicht kannte. Zusätzlich bekommt ihr ein paar Klassiker zu hören, die eigentlich in die dementsprechende Rubrik gehören. In dieser präsentiere ich euch einen Track von der legendären Crew Ruhrpott AG. Ich wünsche euch viel Spaß beim Anhören und Lesen.

 
Penetrante Sorte – Ghörig

Penetrante Sorte, bestehened aus MC Phil Fin und Produzent DJ King, ist aus der österreichischen Rapszene nicht mehr weg zu denken. Ich persönlich habe sie auch immer gefeiert. Und ihre Musik ist in gewisser Weiße einzigartig, da Phil Fin auf Vorarlbergerisch rapt. Das versteht man selbst als Österreicher nicht immer, aber dafür hat es Style und einen speziellen Flava. Daher freue ich mich immer auf neue Songs. Vor kurzem präsentierten sie das Video zu Ghörig und gaben bekannt, dass in diesem Jahr eine EP erscheinen soll. Releasedatum gibt es noch keines. Bleibt also genug Zeit, die anderen Releases von der Penetranten Sorte und die Solo-Releases von Phil Fin noch mal zu hören.

 

Kayo – Wuascht

Auch Kayo hat einen neuen Song am Start. Wobei so neu ist er dann auch wieder nicht, denn er wurde bereits vor einem Jahr auf Youtube hochgeladen. Die Message ist klar: dem Kayo ist es „Wuascht wie Rohschinken“ wann ein neues Album kommt. Auf Facebook hat er anklingen lassen, dass er an neuen Sachen arbeitet. Ich würde mich auf jeden Fall auf neuen Stuff freuen, denn in Östereich ist er der dopeste Lyricist. Keiner zieht Vergleiche wie er, keiner kann mit der Sprache so gut umgehen wie er. Bei ihm muss man sehr genau hinhören, damit man die Vergleiche auch versteht. So lange kein Album am Start ist, werde ich mir diesen Track noch öfter reinziehen. Der Granaten-Beat kommt übrigens von Fid Mella. Enjoy.


Samy Deluxe – Berühmte Letzte Worte

Es ist noch gar nicht lange her, als Samy Deluxe mit seinem Partner Afrob als ASD das gemeinsame Album Blockbasta veröffentlicht hat. Mir persönlich hat es nicht besonders gefallen, ein paar Songs waren in Ordnung mehr aber nicht. Jetzt kündigte der gute Samy ein neues Album an. Der Titel: Berühmte Letzte Worte. Dazu gibt es auch ein Video mit dem gleichen Titel, als Teaser. Ich muss sagen, dass es mich positiv überrascht hat. Nach mehrmaligen Hören find ich den Track gut, der Beat ist nice und die Lyrics sind für Samy Verhältnisse solide – wenn ich den Vergleich zu seinem Album Männlich ziehe. Man darf gespannt sein, wie das Album wird und vor allem, ob es vielleicht sogar sein letztes ist? Spätestens am 29. April 2016 wissen wir es. Bilded euch eure eigene Meinung zur neuen Single.


Goldfingah x Kohrpus Delikkti – Luxusprobleme

Über Goldfingah habe ich ja schon berichtet. Seine Beats sind einfach dope und ich zieh mir regelmäßig seine Beattapes auf Bandcamp rein. Jetzt gibt es einen ganz neuen Song, wo er die musikalische Untermalung beigesteuert hat. Kkorpus Delikkti ist die glückliche Rap-Crew, die ihre  Lyrics über den Beat spitten. Die Reime und der Flow von der Crew passen perfekt drauf und sorgen dafür, dass ich ihn öfter am Stück gehört habe. Der Beat hat ein feines Trompeten-Sample und solche Samples finde ich immer dope. Feiner souliger, jazziger Beat. Zieht es euch rein.

 

Megaloh – Was ihr seht

Wie lange kann man mit Eifer Musik machen, bis man entdeckt wird? Im Falle von Megaloh sehr lange – in etwa zehn Jahre. Es gab immer wieder Rückschläge, doch er stand wieder auf und machte weiter. Mittlerweile ist er einer der gefragtesten MC’S Deutschlands. Der Lohn ist außerdem sein zweiten Album, welches vor Kurzem Release hatte. Was ihr seht handelt von diesem Weg, den Megaloh gegangen ist und der Track ist einfach nur mega geil. Ghanaian Stallion hat hier ein smooves Trompeten-Brett gezaubert, das perfekt auf die Lyrics von Megaloh passt. Hört rein, ist auf dem Album Regenmacher vertreten.

 

Megaloh feat. Trettmann – Wer hat die Hitze

Wer hat die Hitze ist das komplette Gegenteil von Was ihr seht und das ist gleich in den ersten Sekunden zu hören. Gut, der Fanfaren-Flava bleibt in etwa gleich, aber er wirkt aggressiver. Megaloh rappt auch einen Doubletime-Flow und beweist seinen Variantenreichtum, Featuregast Trettmann gefällt mir nicht besonders. In Summe finde ich den Track nicht so stark wie den Vorigen, die Raps sind aber dope und das Fanfaren-Sample ist sowieso ein Highlight. Das Video ist auch sehr cool geworden. Ebenfalls auf dem neuen Album Regenmacher vertreten.

 

Lorenz & Geraet – Lass es fließen

Neu im doppelten Sinne sind Lorenz & Geraet. Denn ich kannte sie bis vor kurzem noch nicht und außerdem bringen sie ein Mini-Album an den Start. In Brandsätzen wird es heißen und Lass es fließen wird darauf zu finden sein. Der Track ist eine reine Granate. Lorenz flowt sehr nice über diesen schnellen Beat von Geraet, der vom ersten Ton weg ins Ohr geht. Man muss sofort mit dem Kopf nicken und das bis zum Ende des Tracks. Ich werde diese Jungs auf jeden Fall im Auge behalten, denn der Ersteindruck war mehr als dope. Zieht es euch rein.


Lorenz & Geraet – Dein Feuerzeug

Und noch mal Lorenz & Geraet mit einem sehr dopen Track. Speziell der Beat ist hier so richtig stark, dieser orientalische Flava passt meiner Meinung nach perfekt. Auch dieser Song wird auf dem Mini-Album In Brandsätzen zu hören sein. Der Track macht auf jeden Fall Lust auf mehr.

 

Dynamite Deluxe – Samy Deluxe

Dieser Song gehört eigentlich in die Classic-Rubrik. In dieser habe ich mich für einen anderen Song entschieden, dennoch wollte ich euch Samy Deluxe nicht vorenthalten. Daher präsentiere ich euch einen meiner absoluten Lieblingstracks von Samy Deluxe beziehungsweise in diesem Fall von Dynamite Deluxe. Samy Deluxe ist auf der The Classic Vinyl Files vertreten, Ende der 90er Jahre einer der ersten Releases von der Crew aus Hamburg. Zu einer Zeit, in dem ich mit Hip Hop groß geworden bin. Der Beat ist immer noch ein richtiger Kracher, kann ich mir stundenlang anhören. Samy flowt so geil über dieses Brett, da merkt man noch seinen Hunger dope Reime zu kicken, die Hand und Fuß haben. Solltet ihr es noch nicht kennen, dann klickt auf Play. Ihr werdet es nicht bereuen.

 

Notorious B. I. G. – Kick in the Door

Jedes Mal wenn ich diesen Track höre, kommt Wehmut auf. Denn Notorious B. I. G. hätte es sehr weit gebracht, dieser Flow und diese Stimme sind einfach einzigartig. Leider weilt er nicht mehr unter uns, aber seine Musik ist unvergessen. Kick in the Door ist einer meiner Favoriten, das liegt auch an dem unfassbar dopen Beat. Dieser geht immer noch sehr fein ab und ich muss ständig meinen Kopf dazu nicken. Checkt auf jeden Fall sein Album Life After Death, muss man als Hip Hop Fan gehört haben. Rest In Peace Biggie Smalls.

 

Dynasty – Femcee

Female MC Dynasty auf einem DJ Premier Beat – das ist eine dope Kobination. Dynasty gehört für mich zu den besten weiblichen MC’s aus den Staaten. Eine Rapperin, die mit ihren Rap-Skills für Furore sorgt und nicht mit ihrer Kleidung. Der Track ist auf dem On Tha Road Mixtape von DJ Premier vertreten. Eine klare Empfehlung von mir, Femcee ist genau die Art von Musik, die ich dope finde. Hört rein.


CLASSIC TRACK OF THE WEEK

Ruhrpott AG (RAG) – Kopfsteinpflaster

Es waren einmal zwei Rapcrews aus dem Ruhrpott, Raid (mit Aphroe und DJ Wiz) und Filo Joes (mit Pahel und Galla). Beide waren in den 90er Jahren sehr aktiv im deutschen Rap unterwegs und trafen sich immer wieder auf Jams und Konzerten. Irgendwann beschlossen sie, zusammen Musik zu machen. Das war die Geburtsstunde der Ruhrpott AG (RAG). Ihr Debütalbum heißt Unter Tage und gilt auch heute noch als eines der besten Rap-Alben aller Zeiten. Es ist ein zeitloses Musikstück, dass man jederzeit und immer wieder hören kann. Komplexe Reime mit Inhalt und coolen Lines – dieses Album muss man gehört haben. Der Track Kopfsteinpflaster ist auch auf Unter Tage vertreten und ist einer meiner Favoriten auf diesem Album und von RAG generell. Nach dem zweiten Album P.O.T.T.E.N.T.I.A.L. gingen die drei MC’S getrennte Wege und machten solo weiter. Aphroe ist immer noch eifrig am Musik machen und regelmäßig als Featuregast zu hören. Ob MC Pahel noch Tracks macht, weiß ich nicht. Und Galla ist leider im Jahr 2011 verstorben (R.I.P.)
Wer die Ruhrpott AG noch nicht kennt, sollte das nachholen. Ich feier diesen Stuff immer noch.

 

Das war die 18. Ausgabe der Hip Hop Week. Ich denke, es war wieder für jeden Fan etwas dabei. Welche Tracks haben euch am Besten gefallen und welche überhaupt nicht? Diskutiert mit mir unter diesem Beitrag oder auf Facebook und Twitter. Bis zur nächsten Ausgabe.

Euer Plappergott

DER MARSIANER – Rettet Mark Watney

 
Deutscher Titel: DER MARSIANER – Rettet Mark Watney

Originaltitel: The Martian

Regie: Ridley Scott

Drehbuch: Drew Goddard

 

der marsianer blog

(Quelle Bild: https://www.jpc.de/jpcng/movie/detail/-/art/der-marsianer-rettet-mark-watney/hnum/8453398)

 
EINLEITUNG

Filme von Ridley Scott sind immer sehenswert und technisch sehr aufwendig produziert. Aus diesem Grund hatte ich kaum Bedenken, Der Marsianer auf Blu-ray zu kaufen. Eigentlich fand ich es schade, ihn im Kino verpasst zu haben. Aber auf der blauen Disc sind die Bilder fast genau so gewaltig wie auf der großen Leinwand. Natürlich fehlt mir der Vergleich, aber ich war überrascht wie farbenfroh die Bilder speziell vom Mars und Weltall sind. Es war eine pure Freude den Film zu sehen. Eine Empfehlung kann ich schon in dieser Einleitung aussprechen, ob er die Maximalwertung bekommt, lest ihr in diesem Eintrag. Ich wünsche euch viel Spaß.

 
HANDLUNG

Der Astronaut Mark Watney (Matt Damon) ist Teil der Marsmission „Ares3“. Er und sein Team, bestehend aus Commander Lewis (Jessica Chastain), Rick Martinez (Michael Pena), Chris Beck (Sebastian Stan), Alex Vogel (Aksel Hennie) und Beth Johansson (Kate Mara) erforschen die Möglichkeit, ob Menschen auf dem Mars leben können. Bei einem plötzlich aufkommenden Sandsturm muss die Mission abgebrochen werden und Commander Lewis gibt den Befehl der sofortigen Evakuierung. Jedoch wird Mark Watney, im Glauben dass er tot sei, auf dem Mars zurück gelassen und die Crew verlässt den roten Planeten ohne ihn.

Doch wie durch ein Wunder überlebt Mark den Sandsturm. Die restlichen Vorräte reichen nur für wenige Tage und er kann vorerst noch keinen Kontakt zum NASA-Hauptquartier herstellen. Aus dieser schier aussichtslosen Lage macht Mark gute Mine zum bösen Spiel und versucht mit Einfallsreichtum und der Wissenschaft zu Überleben. Eines Tages schafft er es, mit der Erde Kontakt aufzunehmen. NASA-Direktor Teddy Sanders (Jeff Daniels) plant mit Vincent Kapoor (Chiwetel Ejiofor), Leiter der Mars-Mission und dem Flugdirektor Mitch Henderson (Sean Bean) eine Rettungsmission. Diese Mission ist sehr kostspielig und gefährlich, doch der Überlebenswille von Watney ist ungebremst und auch seine Crew ist überzeugt, ihn zu retten.

 
MEINUNG

Story und Drehbuch

Die Geschichte basiert auf den Roman Der Marsianer von Andy Weir. Wenn man den Titel des Films liest, erahnt man das Ende. Dennoch ist die Erzählweise sehr spannend und immer wieder müssen die Protagonisten mit Rückschlägen kämpfen. In vielen Phasen ist nicht klar, ob Mark Watney überhaupt gerettet werden kann. Es stellt sich auch die Frage, ob der Tod eines Astronauten in Kauf genommen wird, um sechs Andere zu retten oder ob das Risiko doch gerechtfertigt ist, diesen einen Astronauten zu helfen obwohl man das Leben von allen Beteiligten riskiert.
Das Drehbuch schrieb Drew Goddard, der zum Beispiel an der Marvel Serie Daredevil mitgearbeitet hat. Für mich spaltet sich das Drehbuch in zwei Hälften. Die eine Hälfte sind die Monologe von Matt Damon, was nicht verwunderlich ist da er sich alleine auf dem Mars befindet. Die andere Hälfte beinhaltet Dialoge zwischen den NASA-Verantwortlichen, Wissenschaftlern und Crew-Mitgliedern, die gut geschrieben sind. Und auch wenn es ein Science-Fiction-Film ist, wirkt alles nachvollziehbar.
Ein paar Gedanken zur Lauflänge möchte ich noch loswerden. Der Film dauert 144 Minuten, ich konnte der Geschichte immer sehr gut folgen und es wurde selten langweilig. Da die Erzählgeschwindigkeit aber sehr langsam ist und es lange dauert, bis Mark Watney gerettet wird, ist der Schluss von Der Marsianer etwas zu abrupt. Das hat mich ein wenig gestört. Entweder man kürzt gegen Ende ein wenig die Szenen und macht es nicht ganz so spannend (weil wir Schauer sowieso erahnen, wie der Film endet) oder man schmückt das Ende noch um die eine oder andere Minute aus.

 

Die Schauspieler

Bei Marsianer sticht ein Mann ganz besonders heraus und das ist selbstverständlich Matt Damon (Elysium). Er gehört nicht unbedingt zu meinen Favoriten, aber in diesem Fall muss ich ein ganz großes Lob aussprechen. Er verkörpert den Astronauten Mark Watney ausgesprochen gut und man fühlt mit ihm, was er durchmacht. Watney ist in einer aussichtslosen Situation und er überlegt, wie er überleben kann. Er pflanzt Kartoffeln auf dem Mars (!) an und schafft es irgendwie, mit dem Marsroboter „Pathfinder“ einen Kontakt zur Erde herzustellen. Damon spielt die Figur mit einer Mischung aus Ernsthaftigkeit, Humor und Lässigkeit. Wobei mir persönlich seine Interpretation etwas zu lässig war. In Summe aber eine ausgezeichnete Leistung von Matt Damon, der auch einen Golden Globe abgeräumt hat.

Neben Matt Damon spielen eine Menge großartiger und bekannter Schauspieler mit.
Zum Beispiel Jessica Chastain (Crimson Peak), die Commander Lewis verkörpert. Sie ist die Leiterin der „Ares 3“ Crew und die Person, die Mark Watney zurück lässt. Hätte sie länger nach ihm gesucht, wäre sie höchstwarscheinlich gestorben. Dennoch hat sie ein schlechtes Gewissen und als die Chance besteht Watney zu retten, zögert sie keine Sekunde. Die Leistung von Chastain gefiel mir gut, die eine oder andere Sequenz mehr hätte ihre Figur noch besser in Szene setzen können.
Jeff Daniels (Looper) spielt den NASA-Direktor Teddy Sanders. Diese Figur ist zunächst darauf bedacht, die übrigen Astronauten gesund nach Hause zu bringen. Er will keine weitere Mission riskieren, vor allem weil es kostspielig und die Chance auf Erfolg gleich Null ist. Jeff hätte seine Rolle mit etwas mehr Autorität spielen können, aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Er macht seinen Job dennoch zufriedenstellend.
Chiwetel Ejiofor (12 Years A Slave) mimt den Leiter der Mars-Mission, Vincent Kapoor. Er ist der, der mehr oder weniger den Erstkontakt zu Mark Watney herstellt. Zudem ist Vincent einer der wenigen, die überzeugt sind dass eine Rettungsmission Erfolg hat. Ich halte Ejiofor für einen guten Schauspieler. In 2012 hat er mir sehr gut gefallen und auch von 12 Years A Slave, den ich noch nicht gesehen habe, hört man nur gutes.
Sean Bean als Flugdirektor Mitch Henderson gefiel mir ausgezeichnet, obwohl er wenig im Bild zu sehen war. Ihn sehe ich immer gern in Filmen, speziell seine Rolle als Boromir in Herr der Ringe war ausgezeichnet. Ich finde, Bean hat eine einprägende Mimik und das zeigt er in den wenigen Szenen.

Sebastian Stan (The Return of the First Avenger), Kate Mara (Fantastic Four), Michael Pena (Ant-Man) und Aksel Hennie (Hercules) sind weitere Crew-Mitglieder der „Ares 3“ Mission. Alle vier Schauspieler haben Nebenrollen und viel zu wenig Spielzeit um ihren Charakter zu entwickeln. Am besten gefiel mir noch Michael Pena, der ein wenig Humor in die Runde bringt. Das kennen wir auch aus seiner Rolle aus Ant-Man, in diesem Film spielt er seine Rolle aber mit mehr Ernsthaftigkeit. Die Leistungen von allen vier Protagonisten sind solide, dennoch fehlte mir ein wenig das Feuer. Speziell bei dem Charakter von Sebastian Stan, der so großartig in den Marvel-Filmen Captain America: The First Avenger und The Return of the First Avenger mitwirkt. In Der Marsianer war seine Figur etwas blass. Und Aksel Hennie hätte man generell streichen können, der fiel nicht weiter auf.
Bei aller Kritik möchte ich trotzdem erwähnen, dass das Jammern auf hohem Niveau ist und Ridley Scott einen großartigen Cast zusammengestellt hat. Mit ein paar kleinen Ausnahmen, die auf jeden Fall auf die Wertung einen Einfluss haben.

Technik und Soundtrack

Ridley Scott weiß, wie man Filme visuell perfekt umsetzen kann. Gladiator, Blade Runner, Robin Hood, Prometheus – nur um einige zu nennen. Bei diesem Film drehte er sehr viel mit Greenscreen, aber das Endprodukt wirkt so fantastisch, dass man als Schauer das Gefühl hat wirklich auf dem Mars zu sein. Die Landschaften, die kräftigen Farben – einfach perfekt umgesetzt. Die Kamera fängt die Geschehnisse auf dem Mars auch sehr gut ein. Ein weiter Kamerawinkel sorgt für spektakuläre Mars- und auch Weltall-Aufnahmen. Bei den Sequenzen auf der Erde verwendete mann  Nahaufnahmen, um die Dialoge gut einzufangen. Hier sind auch klassiche Innenraum-Szenen zu sehen.
Der Soundtrack ist eine Mischung aus ruhigen Klängen von Streichinstrumenten und epischen Rhythmen. Dazwischen hört man bekannte Songs von Donna Summer oder David Bowie. Da ich ein Fan von Filmmusik bin, gefielen mir die orchestralen Klänge  am Besten.

BEWERTUNG

Ein sehenswerter Film, den ihr euch unbedingt auf Blu-ray anschauen müsst. Dort sieht man auch, was Der Marsianer technisch drauf hat. Satte Bilder, spektakuläre Aufnahmen von Mars und Weltall – eine Augenweide. Die Story ist super erzählt, Drehbuch und Dialoge sehr gut und der Cast großartig. Matt Damon spielt seine Rolle ausgezeichnet und sticht aus dem Gesamten etwas heraus. Der Film hat auch humorvolle Szenen, auch wenn diese das eine oder andere Mal zu übertrieben sind.
Das Ende ist mir persönlich zu abrupt, das liegt vor allem an der speziell im letzten Drittel des Filmes zu langsamen Erzählweise. Und auch der eine oder andere Nebendarsteller sorgte bei mir nicht für großen Jubel. Dennoch kann ich eine Empfehlung aussprechen, sowohl für Genre-Fans der Science-Fiction Fraktion als auch Filmliebhaber, die einfach einen spannenden Film sehen wollen der mit Raumfahrt zu tun hat.

Der Marsianer bekommt auf meiner Skala 4,5 / 5 Astronautenpunkte.

 

CAST

Mark Watney – Matt Damon:
Commander Melissa Lewis – Jessica Chastain
Beth Johanssen – Kate Mara
Rick Martinez – Michael Peña
Dr. Alex Vogel – Aksel Hennie
Dr. Chris Beck – Sebastian Stan
Teddy Sanders – Jeff Daniels
Vincent Kapoor – Chiwetel Ejiofor
Annie Montrose – Kristen Wiig
Mitch Henderson – Sean Bean
Bruce Ng – Benedict Wong
Rich Purnell – Donald Glover
Mindy Park – Mackenzie Davis

 

TRAILER

 
Das war meine Filmkritik zu Der Marsianer. Wie beurteilt ihr diesen Film? Feiert ihr den oder seid ihr der Meinung dass er schwach ist? Schreibt mir Kommentare unter diesen Eintrag oder auf Facebook und Twitter. Bis zur nächsten Review.

Euer Thomas

Spotlight

 

Deutscher Titel: Spotlight

Originaltitel: Spotlight

Regie: Tom McCarthy

 

spotlight blog

(Quelle Bild: http://de.ign.com/academy-awards/111900/news/oscars-2016-spotlight-ist-der-beste-film-des-jahre)

 

EINLEITUNG

Erst vor kurzem wurde Spotlight bei der diesjährigen Oscarverleihung als Bester Film ausgezeichnet. Der Film hat mich aber, unabhängig davon, dass er für diese Kategorie nominiert wurde, schon vorher interessiert. Ich fand den Trailer sehr ansprechend und auch das Thema und aus diesem Grund wollte ich ihn mir so bald wie möglich nach der Veröffentlichung ansehen. Letzten Sonntag war es soweit und der Film hat mir ausgesprochen gut gefallen. So viel möchte ich an dieser Stelle schon verraten, ihr könnt aber wie immer alle Details zur Handlung, Leistung der Schauspieler und Drehbuch lesen. Ob der Film die Maximalwertung bekommen hat, erfährt ihr ebenfalls in diesem Eintrag. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

 

HANDLUNG

Boston, Massachuttes 2001
Die Tageszeitung The Boston Globe bekommt mit Marty Baron (Live Schreiber) einen neuen Chefredakteur. Bei seinem Amtsantritt entdeckt er einen älteren Artikel über Missbrauch in der katholischen Kirche. Er ahnt, dass mehr dahinter steckt und setzt das so genannte Spotlight-Team auf diesen Fall an. Eine Gruppe von investigativen JournalistInnen rund um Leiter Walter „Robby“ Robinson. Sein Team besteht aus Michael Rezendes (Mark Ruffalo), Sacha Pfeiffer (Rachel McAdams) und Matt Carroll (Brian d’Arcy James).

Das Team nimmt sich die Zeit und beginnt mit der Recherche. Nach und nach werden alle Puzzleteile zusammengeführt und die Spotlight-Gruppe findet heraus, dass viel mehr Priester in diesen Skandal verwickelt sind als angenommen. Mit jedem Tag wird aber die akribische Arbeit des Teams erschwert. Denn die Opfer schweigen und auch die Anwälte zeigen sich wenig kooperativ. Die monatelange Recherche droht zu scheitern.

 
MEINUNG

Die Story

Spotlight basiert auf wahren Ereignissen. Das Original Spotlight-Team gewann den Pulitzer-Preis, da sie mit Bedacht und guter Journalisten-Arbeit die Vergewaltigungsvorwürfe in der katholischen Kirche in Boston aufgedeckt hat. Diese reale Geschichte war die Vorlage für diesen Film, in dem Tom McCarthy Regie führt.
Was ich dem Regisseur sehr hoch anrechnen muss ist, dass der Qualitätsjournalismus im Vordergrund steht und nicht die Missbrauchsfälle in der Kirche. Es ist klar zu verurteilen, wenn Priester so handeln, aber der Film stellt sie nicht als Monster dar und es wird auch nicht verallgemeinert. Spotlight handelt größtenteils von der  Aufdeckung und der Recherche von Fakten und Zeugenaussagen – hochqualitativer Journalismus, der in der heutigen Zeit etwas verloren geht.

Der Handlungsstrang ist perfekt gewählt. Nach einem kurzen Flaschback beginnt der Film im Jahr 2001 mit der Vorstellung des neuen Chefredakteurs. Im Mittelpunkt steht wie oben erwähnt der investigative Journalismus und dieser nimmt den Hauptpart des Filmes ein. Nebengeschichten werden nicht unnötig aufgebauscht und bleiben im Hintergrund. Spotlight wird chronologisch erzählt, als Schauer ist es leicht der Geschichte zu folgen und alle Schritte sind nachvollziehbar. Gegen Ende hat man das Gefühl, dass er etwas zu lange geraten ist, aber in Summe ist dieser Film sehr sehenswert und das liegt auch an den wunderbaren Schauspielern.

 

Schauspieler

Eine wahre Geschichte allein macht noch keinen guten Film, es gehören selbstverständlich auch die Schauspieler dazu und die müssen mit Bedacht ausgewählt werden. In Spotlight ist der Cast einfach großartig, ein Darsteller besser als der andere und auch die Nebenrollen sind gut besetzt.
Mark Ruffalo (Avengers: Age of Ultron) zeigt für mich die allerbeste Leistung und beweist, dass er ein ausgezeichneter Schauspieler ist und viel mehr kann als im Marvel-Universum als Hulk alles kaputt zu schlagen. Er hängt sich sehr stark in die Sache rein und läuft unter Zeitdruck von einem Ort zum Anderen, nur um die kleinsten Informationen zu bekommen. Er wurde zurecht für einen Oscar nominiert.
Michael Keaton (Robocob) verkörpert den Chef des Spotlight-Teams und seine Figur Walter „Robby“ Robinson ist darauf bedacht, nicht zu schnell an die Öffentlichkeit zu gehen. Er ist klug und handelt stets vernünftig und er pflegt ein freundschaftliches Verhältnis zu seinen Mitarbeitern. Man merkt, dass er mit den anderen Schauspielern perfekt harmoniert. Eine erstklassige Besetzung, Keaton spielt großartig.
Rachel McAdams (Southpaw) und Brian d’Arcy James (Time Out Of Mind) spielen ebenfalls Teammitglieder von Spotlight. Beide haben eine Familie und speziell Rachel plagen Gewissensbisse, da ihre Großmutter sehr oft in die Kirche geht. Beide zeigen so wie Keaton und Ruffalo eine tolle Leistung. Nur die deutsche Synchronstimme von McAdams gefiel mir nicht besonders.
Bei Liev Schreiber (Salt) ist meine Erwartungshaltung immer sehr niedrig. Er spielt in einigen Filmen mäßige bis schlechte Rollen – zum Beispiel in Der Butler. In Salt oder eben Spotlight zeigt er hingegen herausragende Darbietungen. Seine Leistung als Chefredakteur Marty Baron ist großartig. Er wählt seine Worte mit ruhiger Stimme, kommt jeden Tag ins Büro und lebt allein. Marty ist mehr Außenseiter, eben erst neu in Boston angekommen und er schaut kein Baseball. Dennoch ist er ein guter Journalist, der das Gefühl für die besonderen Fälle hat.

In Nebenrollen glänzen unter anderem der wunderbare Stanley Tucci (Tribute von Panem) als Opferanwalt Mitchell Garabedian und John Slattery (Iron Man 2) als Ben Bradlee, Jr., einem engen Vertrauten von der Figur von Michael Keaton und beim Boston Globe angestellt. Vor allem Stanley Tucci sehe ich immer sehr gerne, seine Rollen sind sehr vielfälltig. Einmal ist er als durchgeknallter Moderator in der Tribute von Panem Reihe zu sehen, dann wieder als Wissenschaftler im Marvel-Film Captain America – The First Avenger. Sehr verschiedene Rollen und er meistert sie alle mit Bravour
John Slattery ist einigen von euch als Howard Stark in Iron Man 2 bekannt und er hat eine größere Rolle im Der Plan. Seine Leistung in Spotlight gefiel mir auch sehr gut, ganz im Gegensatz zu Billy Crudup (Big Fish), der einige kurze Momente hat aber nicht sonderlich auffällt. In Summe ist aber der gesamte Cast großartig, hier wurde ein tolles Schauspieler-Team zusammengestellt und das ist die ganz große Stärke des Filmes.

 

Drehbuch und Soundtrack

Das Drehbuch von Josh Singer und Tom McCarthy beinhaltet viele toll geschriebene Dialoge. Das Spotlight-Team ist stets darauf bedacht, viel Sensibilität bei der Recherche an den Tag zu legen. Ich kann mich an keine negative Sequenz erinnern. Der Film ist bei solchen Themen naturgemäß sehr dialoglastig. Die Kameraaufnahmen sind nah und halb-nah und fangen die Szenen gut ein. Nur in einigen wenigen Phasen des Filmes sieht man die Stadt Boston aus der Vogelperspektive.

Die Schauspieler sind zumeist in Innenräumen wie Gerichtsgebäude, Besprechungszimmer von Anwälten und selbstverständlich die Büroräume des Boston Globe zu sehen. Alles wirkt sehr authentisch und realistisch. Ein wahrer Genuss, diesen Film im Kino gesehen zu haben.

Den Soundtrack steuert, und das war für mich eine Überraschung, Howard Shore bei. Der Mastermind hinter den großartigen Soundtracks von Der Herr der Ringe und Der Hobbit Trilogie. Die Musik kommt an wichtigen Punkten vor, aber nicht zu aufdringlich. Schöne, nachdenkliche Melodien, die die vielen, ruhigen Momente von Spotlight perfekt unterstreichen. In Summe ein stimmiger Soundtrack, der mir sehr gut gefallen hat.

 
BEWERTUNG

Spotlight zu bewerten war sehr einfach. Mark Ruffalo, Liev Schreiber, Rachel McAdams, Michael Keaton, Stanley Tucci – ein richtiges Feuerwerk an tollen Schauspielern, die in diesen Film mitwirken. Hinzu kommen die gut geschriebenen Dialoge, die nicht zu übertriebene Musik und die Tatsache, dass der Qualitätjournalismus im Fordergrund steht. Nebenhandlungen wurden nicht unnötig augebauscht. Kleinigkeiten wie die deutsche Synchronstimme von McAdams und dass der Film gegen Ende ein wenig zäh wird sind mir negativ aufgefallen. In Summe ist Spotlight ein sehenswerter Film geworden und hat zu recht den Oscar als Bester Film gewonnen.

Ich vergebe für Spotlight  4,5 / 5 Journalistenpunkte

 

CAST

Michael Rezendes – Mark Ruffalo
Walter „Robby“ Robinson – Michael Keaton
Sacha Pfeiffer – Rachel McAdams
Marty Baron – Liev Schreiber
Ben Bradlee, Jr. – John Slattery
Mitchell Garabedian – Stanley Tucci
Matt Carroll – Brian d’Arcy James
Eric McLeish – Billy Crudup
Richard Sipe – Richard Jenkins
Peter Conley – Paul Guilfoyle
Kardinal Bernhard Law – Len Cariou

 
TRAILER

 
Das war meine Review zu Spotlight. Schreibt mir doch in die Kommentare, ob euch der Film gefallen hat beziehungsweise wann ihr in euch anschaut. Ihr könnt mich auch auf Facebook und Twitter kontaktieren. Bis zur nächsten Review.

Euer Thomas