plapperblog’s Hip Hop Week #17

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Liebe Rap Gemeinde!

Es ist wieder soweit, eine neue Hip Hop Week ist am Start. Rechtzeitig vor meinem Urlaub habe ich wieder eine Vielzahl an verschiedenen Tracks gefunden, die ich euch präsentieren möchte. Zu hören gibt es Tracks von SterilOne, Texta, Lakmann, Sido, Red Pill und ein paar mehr. Der Classic Track of the Week kommt von den Stieber Twins, Samy Deluxe und Maximilian als Featuregast. Viel Spaß beim Hören und Lesen.

 

SterilOne & Basement – L.O.S.T. (Retropolis LP)

 

Und wieder gibt es ein neues Release von SterilOne. Dieses mal kollaboriert er mit Basement aus Deutschland und bringt demnächst die Retropolis LP heraus. Für alle, die Vinyl lieben, eine große Sache, denn diese LP kommt ausschließlich auf Platte heraus. L.O.S.T. ist auf Retropolis vertreten und bietet gewohnte Steril-Kost. Ein chilliger Beat, ein nices Sample und deepe Lyrics. Checkt es aus und habt ihr einen Plattenspieler, dann holt euch das Ding. Es wird dope.

 

Texta – Ois Ok Mama

Texta mit nur drei Mitgliedern war lange Zeit kaum vorstellbar. Doch seitdem Skero aus der Band ausgestiegen ist, sind Laimer, Huckey und Flip nur mehr zu dritt. Und jetzt gibt es sogar einen Termin für ein neues Album und einen Titel. Nichts dagegen, aber erscheint am 8. April 2016, Ois OK Mama ist die erste Videoauskoppelung. Ein cooles Video, ein Text zum Nachdenken und ein solider Beat. Erwartungen an das neue Album sind aber eher niedrig. Aber Ois OK Mama ist ein solider Auftakt, es darf aber noch gern besser werden.

Bunker Bars 34 – Lakmann „Selbst ist der Lakmann“

Lakmann mit dopen Flow auf einem krassen Beat von Terence Chill – Bunker Bars Nummer 34 meine Damen und Herren. Unfassbar dope dieser Part, der Beat ist ein Brett und Lakmann spittet und spittet und spittet was das Zeug hält. Kann man sich hunderte Male am Stück anhören. Und es ist ein großer Appetizer auf sein neues Album Aus dem Schoß der Psychose, welches in Kürze erscheinen wird. Ich bin heiß drauf.

 

Megaloh – Regenmacher

Auch Megaloh bringt ein neues Album heraus und trägt den Titel Regenmacher. Der gleichnamige Song ist vor ein paar Tagen released worden und das Video ist großartig. Sehr aufwendig gestaltet und mit tollen Bildern. Dazu ein nicer Beat von Ghanaian Stallion und Lyrics vom Feinsten. Megaloh hat Spaß am Rappen und am Texte schreiben, steht aber immer noch um 4 Uhr Früh auf um zur Arbeit zu gehen. Diesen Spagat musst du erst mal schaffen, aber er tut es. Für seine Familie und alle, die ihn begleitet haben. Freue mich auf das Album.

 

 

BBou – Wix (prod. by Maniac)

Lebenszeichen von BBou aus Bayern. Er veröffentlichte vor kurzem ein neues Video. Wix nennt sich der sehr ungewöhnliche Titel, der jede Erklärung über das Thema von diesem Song überflüssig macht. Zu finden ist der Track auf seinem aktuellen Album Es gibt nix bessas wey wos Guads, dessen Release ist aber auch schon etwas her. Der Banger-Beat kommt von Maniac. Schaut rein, ihr werdet Spaß haben. Und ich hoffe, dass BBou bald neuen Stuff raus bringt.

 

Sido feat. Dillon Cooper – Ackan (Prod. by DJ Desue)

Der gute Sido hat sich vom Masken-Rapper zu einem der bekanntesten Rapper aus Deutschland hochgerappt. Und auch wenn er einige gute Songs heraus gebracht hat, war ich nie so wirklich Fan von ihm. Aber dieser Song ist ein Brett, den DJ Desue gebastelt hat. Dazu kommt der US-Rapper Dillon Cooper als Featuregast und fertig ist ein doper Track, wo man vom Start weg bis zum Ende mit dem Kopf nickt. Müsst ihr euch reinziehen.

 
Dillon Cooper – Kung Foo (Figub Brazlevic Remix)

Bleiben wir in dieser Hip Hop Week noch bei Dillon Cooper, denn dieser hat auch solo einige coole Songs am Start. Kung Foo ist einer davon und er spittet einfach nice über den Beat. Ich habe mich für diese Ausgabe für den Figub Brazlevic Remix entschieden, da ich diesen Beat etwas besser finde als den Originalen. Also lehnt euch zurück und genießt diesen coolen Song.

 

Red Pill – All Of Us (Prod. by Apollo Brown)

Red Pill aus Detroit dürfte den Meisten als Member der Formation Ugly Heroes bekannt sein, die sich aus ihm, Verbal Kent und Produzent Apollo Brown zusammensetzt. Aber auch als Solo-Künstler macht er gute Figur und beweist das mit dem Track All Of Us. Dieser ist auf der EP Learned to Punch vertreten, die aus nur drei Songs besteht, Beat ist von Apollo Brown. Dass er einer meiner absoluten Lieblingsproduzenten ist, wissen die Leser der Hip Hop Week. Wenn ihr den Track noch nicht kennt, dann klickt unten auf den Play-Button. Ihr werdet ihn mögen.

 

Classic Track of the Week

Stieber Twins Samy Deluxe Maximilian – Malaria

Zu diesem Track und zu diesen MC’s muss man eigentlich nicht viel sagen. Jeder, der seit den 90er Jahren den deutschen Hip Hop verfolgt, kennt sie. Für alle, die sie noch nicht kennen, sei gesagt, dass ihr das unbedingt nachholen müsst. Stieber Twins, Samy Deluxe und Maximilian – sie alle haben den deutschen Rap der 90er und 2000er Jahre geprägt und sie sind der Grund, warum ich Hip Hop höre. Falls ihr sie nicht kennt, checkt deren Lieder und Alben. Anfangen könnt ihr mit Malaria, ein sehr cooles Video und ein doper Song.

 

 
Das war die 17. Ausgabe meiner Hip Hop Week. Ich hoffe, es war wieder für jeden etwas dabei. Welcher Song gefällt euch am Besten von meiner Auswahl und welchen findet ihr nicht so gut?. Schreibt mir Kommentare oder kontaktiert mich auf Twitter und Facebook. Bis zur nächsten Ausgabe.

 

Euer Plappergott

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Die Insel

Deutscher Titel: Die Insel
Originaltitel: The Island
Regie: Michael Bay

 

 

Die_Insel_-_Poster
(Quelle Bild: http://www.critic.de/film/die-insel-234/trailer/)

 

EINLEITUNG

 

Mittlerweile habe ich aufgehört zu zählen, wie oft ich Die Insel gesehen habe. Ich traue mich aber zu sagen, dass eine Hand dafür nicht mehr reicht. In meinem Filmplan für diese Woche habe ich ihn mit rein genommen und mir ein weiteres Mal rein gezogen. Vor allem, weil ich auch von älteren Filmen Reviews schreiben möchte – um sie euch zu präsentieren. Die Insel ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme, warum das so ist kann ich schwer beantworten. Er hat eine gute Mischung aus Action und realen Themen und großartige Schauspieler spielen mit. Ich schaue ihn mir immer auf englisch an und da ist er einfach grandios. Eines gleich vorweg: Obwohl ich Fan von diesem Film bin, habe ich ihn nicht mit der vollen Punktezahl bewertet. Warum das so ist und alles weitere wie Handlung und Fazit erfährt ihr in diesem Beitrag. Viel Spaß beim Lesen.

 

HANDLUNG

 

Die wenigen Überlebenden einer Kontamination auf der Erde wohnen in einem unterirdischen Bunker und warten darauf, bei einer Lotterie auf das einzig verbleibende Paradies zu gelangen – auf die Insel. Lincoln Six Echo (Ewan McGregor) und Jordan Two Delta (Scarlett Johansson) sind ebenfalls Bewohner dieser Anlage und haben sich angefreundet. Alle tragen das gleiche Gewand, es gibt strenge Regeln, alles wird überwacht und Frauen und Männern ist es untersagt, zu engen Kontakt zu haben. Nach und nach werden neue Überlebende der Kontamination gefunden und in die Population integriert. Diese Hitech-Anlage wird geleitet von Dr. Merrick (Sean Bean)

Die Tage vergehen und Lincoln fängt an sich zu fragen, warum alle das Gleiche tragen und dass es einfach mehr geben muss, als nur darauf zu warten, auf die Insel zu gelangen. Und ausgerechnet er findet heraus, dass die Gewinner der Lotterien sterben, ehe sie auf die Insel fahren. Jordan hat auch gewonnen und so beschließt er gemeinsam mit ihr aus der Anlage auszubrechen. Es gelingt ihnen und sie sind auf der Flucht.

Plötzlich haben sie einen anderen Blickwinkel auf die Geschehnisse und sie erfahren, dass sie Klone von realen Personen sind – sogenannte Sponsoren. Diese geben eine Menge Geld aus, um sogenannte Ersatzteile wie Lunge oder Leber zu bekommen, um länger zu leben. Doch ihnen bleibt nicht viel Zeit zum Nachdenken und Luft holen. Dr. Merrick hat eine Spezialeinheit rund um Albert Laurent (Djimon Hounsou) angeheuert, um Lincoln und Jordan mit allen verfügbaren Mitteln einzufangen. Es beginnt eine Hetzjagd quer durch die Vereinigten Staaten bis nach Los Angeles. Ihre einzige Chance neben laufen sind ihre Sponsoren, damit die Welt erfährt was wirklich in dieser Einrichtung passiert.

 

FAZIT

 

Klassische Michael Bay Action

 

Wir alle wissen, dass es Michael Bay sehr actionlastig mag und es teilweise übertreibt mit den Effekten. Das kennen wir unter anderem aus den Transformers-Filmen. Er wird oft sehr stark kritisiert, da er dadurch etwas die Storyelemente vernachlässigt. Ich finde, dass Michael Bay teilweise sehr geile Actionsequenzen inszeniert und in diesem Bereich einer der Besten ist. Klar, Szenen wie in Die Insel, wo beide Hautdarsteller in einigen hundert Meter Höhe auf einem Firmenlogo abstürzen und nahezu unverletzt bleiben, sind etwas übertrieben. Aber es ist ja auch ein Actionfilm und da darf sowas auch mal sein.
Man muss aber Bay auch loben, da er bei Die Insel versucht, einige Interessante Themen mit einzubeziehen. Auf diese werde ich im nächsten Absatz näher eingehen. So viel sei schon mal verraten, es wird nicht nur geballert und zerstört.

 

Länger Leben

 

Viele Menschen träumen davon: sein eigenes Leben zu verlängern. Was wäre es euch wert, wenn ihr einen Klon von eurem eigenen Ich kreieren könnt und der euch eine Niere oder Leber spenden kann, solltet ihr unheilbar krank sein? Oder euch sei es nicht vergönnt, schwanger zu werden. Was macht man? Zum Beispiel einen Klon kaufen, der für euch diese Aufgabe übernimmt – sofern man natürlich das nötige Kleingeld hat. Die Möglichkeiten sind vielfältig und so abwegig ist dieses Thema gar nicht.
Die Kehrseite ist, dass jeder das Recht hat zu leben und frei wählen kann wie. Gilt das aber auch für Klone? Ein durchaus aufregender Ansatz für eine Diskussion. Freiheit ist etwas Normales für viele Erdbewohner. Im Film wird speziell zu Beginn gezeigt, dass Freiheit relativ ist. Überall laufen Aufpasser herum, die Nahrung wird streng überwacht und Frauen und Männer dürfen sich nicht berühren. In dieser Phase von Die Insel beweist Michael Bay, dass er auch sozialkritische Themen gut umsetzen kann. Der Anfang ist somit richtig, richtig stark geworden.

 

Starker Cast

 

Die Leistung der Schauspieler ist druchwegs positiv. Hervorzuheben ist die Darbietung von Scarlett Johansson, die Jordan Two Delta und Sarah Jordan, den Sponsor, verkörpert. Zum Zeitpunkt, als der Film 2005 in die Kinos gekommen ist, war sie um die 20 Jahre alt und ich bin immer wieder aufs Neue erstaunt, wie gut sie damals schon geschauspielert hat. Heute ist sie eine der Besten, aktuell spielt sie in den Marvel Filmen The Avengers und The First Avenger die Rolle der Black Widow.
Ewan McGregor verkörpert Lincoln Six Echo und Tom Lincoln, ebenfalls der Sponsor – ein weiterer Hauptdarsteller. Seine Leistung finde ich auch sehr genial. Das Einzige, was mir negativ aufgefallen ist, ist dass die Figur von McGregor mir eine Spur zu intelligent für einen Klon rüber kommt. Aber das ist wie immer Jammern auf hohem Niveau.

Neben den beiden Hauptcharakteren spielen noch eine Menge an Klasse Nebendarstellern mit. Unter anderem auch der bereits verstorbene Michael Clarke Duncan mit einer kleinen Nebenrolle.
Sean Bean, ein großartiger Schauspieler, verkörpert den skrupellosen Dr. Merrick und es ist die perfekte Rolle für ihn. Seine Leistung ist einfach sehr gut und es ist eine Freude, seine Dialoge zu verfolgen. Der wunderbare Steve Buscemi ist auch mit von der Partie und verkörpert den Techniker McCord. In seinen Dialogen mit McGregor merkt man, dass die Beiden sehr gut harmonieren.
Bleibt noch Djimon Hounsou, er spielt Albert Laurent, den Leiter der Spezialeinheit die die beiden Klone jagt. Ein cooler Charakter und Djimon macht seine Sache ausgezeichnet. Ihn habe ich in der englischen Version am wenigsten verstanden. Egal, seine Leistung war sehr gut.

 

BEWERTUNG

 

Bewerte einen Film, den du schon so oft gesehen hast und der einer deiner absoluten Lieblingsfilmen ist. Ich schaue ihn mir immer wieder an, da die englische Sprache leicht verständlich ist und die Dialoge speziell in den ersten 50 Minuten sehr stark sind. Als die Flucht beginnt, driftet Die Insel zu sehr ins actionlastige hinein und die Dialoge wurden etwas zurück geschraubt. Da ich dieses Mal den Film als „Blogschreiber“ gesehen habe, muss ich daher die Wertung ein wenig runter schrauben, obwohl ich großer Fan dieses Filmes bin.

The Island bekommt auf meiner Plappergott Skala sehr starke 4,5 / 5 Filmrollen.

 

CAST

 

Lincoln 6 Echo / Tom Lincoln – Ewan McGregor
Jordan 2 Delta / Sarah Jordan – Scarlett Johansson
Albert Laurent – Djimon Hounsou
Dr. Merrick – Sean Bean
McCord – Steve Buscemi
Starkweather 2 Delta – Michael Clarke Duncan
Jones 3 Echo – Ethan Phillips
Gandu 3 Echo – Brian Stepanek
Suzie – Shawnee Smith

 

Das war die Review zu Die Insel. Sagt mir doch eure Meinung zu diesem Film und den Themen, die dieser anspricht. Kommentiert unter diesem Beitrag oder kontaktiert mich auf Twitter oder Facebook. Am Ende gibt es noch einen Trailer. Bis zur nächsten Review.

 

Euer Plappergott

 

BIG FISH

 

Deutscher Titel: Big Fish

 

Originaltitel: Big Fish

 

Regie: Tim Burton

 

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(Quelle Bild: http://www.cinefacts.de/DVD-Blu-ray/Big-Fish-Blu-ray-EAN-4030521708662,33784)

 

EINLEITUNG

 

Ich muss zugeben, dass ich diesen Film schon ein paar Mal gesehen habe und beim ersten Mal hat er mir noch nicht so gefallen, wenn ich ehrlich bin. Doch je mehr ich ihn gesehen habe, desto mehr konnte ich mich mit ihm anfreunden. Vor einiger Zeit habe ich ihn mir auf Blu-ray gekauft und beschlossen, ihn mir noch einmal anzuschauen. Und ich muss sagen, er hat mir außerordentlich gut gefallen. Nicht nur weil einer meiner absoluten Lieblingsschauspieler – Ewan McGregor – mitspielt, sondern auch weil es ein perfekter Film ist. So viel sei schon mal an dieser Stelle verraten. Ob Big Fish die Maximalwertung bekommt erfährt ihr in diesem Beitrag. Ich wünsche euch viel Spaß.

 

HANDLUNG
Das Verhältnis zwischen Edward Bloom Senior (Albert Finney) und William Bloom (Billy Crudrup) ist nicht das Beste. Seit seiner Heirat mit der Französin Josephine (Marion Cotillard) haben sie nicht mehr miteinander gesprochen. William hatte es satt, dass sein Vater immer wieder die gleichen Geschichten erzählt. Alls Kind geliebt hasst er sie mittlerweile sehr. Er ist der Meinung, dass Edward nur Lügen erzählt. Auch wenn alle Leute sie lieben.

 

Als Edward im Sterben liegt, unternimmt William einen letzten Versuch, mit seinem Vater ins Reine zu kommen. Er will die tatsächliche Geschichte wissen, die Wahrheit über sein Leben und nichts als die Wahrheit. Edward hingegen will diese Chance nutzen, dass sein Sohn ihm endlich glaubt.

 

Und so erzählt er über sein Leben als junger Edward (Ewan McGregor). Als berühmtester Bewohner von Asthon, über seine Reise in die Stadt Spectre, wo er den berühmten Dichter Norther Winslow (Steve Buscemi) getroffen hat  und zu einem Zirkus mit dem Direktor Amos Calloway (Danny DeVito). Dass er den Korea-Krieg fast im Alleingang gewonnen hat und wie er es schaffte, seine Traumfrau Sandra (Alison Lohman [jung]) kennen zu lernen. Ist letztendlich doch alles erstunken und erlogen oder steckt in jeder Geschichte doch einen Funken Wahrheit?

 

FAZIT

 

Drama meets Fantasy

 

Tim Burton hat meiner Meinung nach ein Meisterwerk erschaffen. Eine Mischung aus Drama und Fantasy mit einer Portion Humor. Dazu kommen bildgewaltige Szenen und eine Menge außergewöhnliche Figuren. Als Schauer sitzt man vor dem Fernseher und überlegt, ob diese Geschichte tatsächlich so stattgefunden hat, weil die Städte und Sets glaubwürdig umgesetzt wurden. Dafür schon einmal ein Pluspunkt.

 

Großartiger Cast

 

Was Big Fish noch sehenswert macht, ist der großartige Cast. Eine Flut an wunderbaren Schauspielern hat Tim Burton gecastet. Angefangen von Ewan McGregor, einer meiner absoluten Lieblingsschauspieler, bis hin zu Albert Finney (beide verkörpern Edward Bloom). Dazwischen verkörpern Danny DeVito, Steve Buscemi und Helena Bonham Carter tolle Nebenfiguren. Wenn ich bei den Schauspielern etwas schlechtes finden müsste, dann die Leistung von Billy Crudup und Marion Cotillard. Sie spielten solide aber nicht außergewöhnlich, was auch an ihren Charakteren liegt. Das ist aber Jammern auf hohem Niveau, denn in Summe sind alle Schauspieler großartig.

 

Wahrheit oder Fiktion

 

In Big Fish gibt es auch zwischenmenschliche Aspekte, die thematisiert werden. Speziell das Verhältnis von Vater und Sohn, warum sie keinen Kontakt haben und warum der Sohn skeptisch ist, wenn sein Vater wieder seine Geschichten erzählt. Was ich persönlich aber schön finde bei diesem Film ist, dass zu jeder Zeit ein Funken Wahrheit mitspielt. Und ob alles Fiktion oder doch das eine oder andere Element wahr war, wird erst am Ende von Big Fish aufgelöst. Das will ich an dieser Stelle aber nicht spoilern.
BEWERTUNG

 

Bei diesem Film gibt es nichts zu bemängeln. Eine toll erzählte Geschichte, wunderbare Charaktere und eine Reihe an großartigen Schauspielern machen Big Fish zu einem wahren Erlebnis. Glaubhafte Bilder und eine perfekte musikalische Untermalung erhöhen dieses Erlebnis noch um ein paar Prozentpunkte. Vielleicht gefällt die Erzählweise mit Rückblenden nicht jedem Schauer, aber ich fand es pefekt und ich wurde sehr gut unterhalten. Die Länge von knapp über zwei Stunden ist ideal und es wird nie langweilig. Ich kann nur ein „Must See“ aussprechen.

Big Fish bekommt daher auf meiner Plappergott Skala die Maximalwertung 5 / 5 Filmrollen.

 

CAST

 

Edward Bloom jung – Ewan McGregor
Edward Bloom alt – Albert Finney
William Bloom – Billy Crudup
Josephine – Marion Cotillard
Sandra Bloom alt – Jessica Lange
Sandra Bloom jung – Alison Lohmann
Amos Calloway – Danny DeVito
Norther Winslow – Steve Buscemi
Jenny/Hexe – Helena Bonham Carter
Karl der Riese – Matthew McGrory

 
Das war die Review zu Big Fish. Was sagt ihr zu dem Film? Schreibt mir Kommentare oder diskutiert mit mir auf Facebook und Twitter, wo ihr mir auch folgen könnt. Ich danke euch fürs Lesen und bis zur nächsten Kritik.

 

 

Euer Plappergott

 

GONE GIRL – Das perfekte Opfer

 

Deutscher Titel: Gone Girl – Das perfekte Opfer

 

Original Titel: Gone Girl

 

Regie: David Fincher

 

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(Quelle Bild: http://www.amazon.de/Gone-Girl-perfekte-Digital-Ultraviolet/dp/B00O0V9K7Y)

 
EINLEITUNG

Diesen Film habe ich schon länger in meinem Regal liegen und immer wieder sah ich auf den „muss ich noch schauen“ Stapel. Immer wieder habe ich ihn in der Hand gehabt und wieder auf den Stapel gelegt. Das ging sehr viele Monate, bis ich entschieden habe ihn mir endlich anzuschauen. Bei der Filmplanung für diese Woche plante ich ihn fix ein und tatsächlich konnte ich es heute einhalten. Gleich vorweg, ich werde versuchen nicht all zu viel zu spoilern, denn dadurch würde ich die Atmosphäre des Filmes kaputt machen, solltet ihr ihn schauen wollen. Die Handlung wird das Notwendigste beinhalten. Ich werde dennoch mein Fazit zu Gone Girl preisgeben sowie die Leistung der Schauspieler und positive genau so wie negative Dinge behandeln. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

HANDLUNG

Es scheint, als führen Nick Dunne (Ben Affleck) und Amy Elliott Dunne ( Rosamund Pike) eine glückliche Ehe. Beide waren Journalisten, bis durch die Krise der Printmedien sie ihren Job verloren haben. Als die Mutter von Nick an Krebs erkrankt, zieht das Paar nach Missouri, um der Schwester von Nick bei der Pflege zu helfen. An ihrem 5. Hochzeitstag verschwindet Amy plötzlich spurlos aus dem gemeinsamen Haus. Es gibt Anzeichen eines Kampfes und daher ruft Nick die Polizei.

Detetctive Rhonda Boney (Kim Dickens) untersucht den Fall und zunächst sieht es wie eine Entführung aus. Es werden alle möglichen Helfer mobilisiert, um sie zu finden. Es wird eine Homepage eingerichtet und eine Telefonhotline. Auch die Polizei ermittelt weiter und tappt im Dunkeln, da es keine Spur zu Amy gibt. Doch nach und nach kommen immer mehr Details zur Ehe von Nick und Amy ans Tageslicht – sie war doch nicht so rosig wie alle glaubten. Als sich dann noch die Hinweise auf Mord verdichten, steht Nick unter dringenden Mordverdacht.

FAZIT

Spannender Handlungsstrang ala Fincher

Wir kennen sie alle, die grandiosen Filme von David Fincher. Filme wie Sieben und Fight Club, die so inszeniert sind, dass man bis zum Schluss den Ausgang des Filmes nicht einmal erahnen kann. Genau so war es bei Gone Girl. Ich saß vor dem Fernseher und hatte meine Gedanken während dem Schauen. Ob Nick wirklich der Täter ist, ob Amy wirklich tot ist und so weiter. Fincher schafft es, trotz der Rückblenden immer das Wesentliche im Blick zu haben. Der Handlungsstrang hat mir sehr gefallen und daher war Gone Girl vom Anfang bis zum Ende spannend und mit durchaus unerwartetem Ende. Eine perfekte Mischung aus Drama und Thriller.

Rosamund Pike

Wenn wir von Superlativen sprechen, dann muss eindeutig Rosamund Pike erwähnt werden. Sie hatte definitiv die abwechslungsreichste Rolle, ein wenig düster – mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Aber wie sie Amy Elliott Dunne spielt ist einfach grandios. Ich sah sie in Jack Reacher und natürlich als Bond Girl in Stirb an einem anderen Tag. Aber so gut wie in Gone Girl hab ich sie noch nie wahrgenommen und daher ist die Darbietung von Pike neben der Inszenierung das absolute Highlight.
Fairerweise muss ich aber sagen, dass auch Ben Affleck eine sehr gute Leistung zeigt – einer seiner Besten. Er verkörpert den Ehemann Nick Dunne und man kann ihn schwer einschätzen, ob er schuldig ist oder nicht. Generell war der gesamte Cast großartig, egal ob Tyler Perry, Patrick Fugit, Kim Dickens und jede weitere Nebenfigur. Fincher schafft es auch hier, jedem Charakter eine Tiefe zu verleihen und ich konnte als Schauer eine Verbindung herstellen – Großartig.

Neil Patrick Harris

Ein paar Kleinigkeiten gibt es aber schon, die mich gestört haben. Zum Beispiel die Leistung von Neil Patrick Harris, der Desi Collings spielt. Leider hatte ich immer das Gefühl, ich würde Barney Stinson aus How I Met Your Mother sehen. Mimik und Gestik war genau so wie in der bekannten Sitcom. Schade, dann hier wäre viel mehr drinnen gewesen.
So großartig und spannend Gone Girl auch geworden ist, in Summe ist er mit einer Laufzeit von 2 1/2 Stunden etwas zu lang geraten. Das Ende wurde zu sehr in die Länge gezogen, hier hätte man definitiv 15-20 Minuten streichen können. Der Soundtrack hingegen ist großartig. Er befindet sich meist im Hintergrund, es wird aber in den passenden Momenten immer der richtige Ton gespielt.

BEWERTUNG

Eine tolle Story, spannend erzählt und trotz der Rückblenden alles andere als kompliziert. Der Cast ist durch die Bank sehr stark, allen voran die groß aufspielende Rosamund Pike. Die Leistung von Neil Patrick Harris und die etwas zu lange Laufzeit muss ich negativ bewerten. In Summe ist das aber Meckern auf Hohem Niveau und der Film ist sehr stark geworden.

Gone Girl bekommt von mir auf meiner Plappergott Skala 4,25 / 5 Filmrollen

CAST

Nick Dunne – Ben Affleck
Amy Dunne – Rosamunde Pike
Desi Collings – Neil Patrick Harris
Ellen Abbott – Missi Pyle
Tanner Polt – Tyler Perry
Detective Rhonda Boney – Kim Dickens
Detective Jim Gilpin – Patrick Fugit
Andie Fitzgerald – Emily Ratajkowski
Marybeth Elliott – Lisa Banes
Rand Elliott – David Clennon
Margo Dunne – Carrie Coone
Was sagt ihr zu Gone Girl? Feiert ihr den auch so wie ich oder sagt ihr, dass er der größte Schrott ist? Kommentiert unten oder schreibt mir auf Facebook oder Twitter. Am Ende gibt es wie immer einen Trailer. Bis zur nächsten Review.

Euer Plappergott

TOKAREV – Die Vergangenheit stirbt niemals

 

Deutscher Titel: Tokarev – Die Vergangenheit stirbt niemals

 
Originaltitel: Tokarev

 
Regie: Paco Cabezas

 

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(Quelle Bild: http://www.filmstarts.de/kritiken/218663.html)

 

EINLEITUNG

Diesen Film hatte ich im Saturn schon einige Male in der Hand, aber ich habe mich nie so richtig getraut ihn zu kaufen. Ich kann nicht sagen warum, irgend etwas hat mich davon abgehalten. Als ich wieder mal auf Netflix auf der Suche nach ein paar Filmen war, fand ich Tokarev und speicherte ihn mir auf meine To-Watch Liste. Gestern war es dann so weit und ich sah mir den Film an. Ich war durchaus angetan von ihm, auch wenn er natürlich einige Schwächen hat. Welche das sind und alle positiven Dinge, die mir aufgefallen sind, gibt es wie immer in meiner Review in diesem Eintrag. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

HANDLUNG

Paul Maguire (Nicolas Cage) hat ein zufriedenes Leben. Er hat einen sehr guten Draht zu seiner Tochter Caitlin (Aubrey Peebles) und ist glücklich verheiratet. Seine düstere Vergangenheit konnte er auch hinter sich lassen. Eines Abends, als er und seine Frau bei einem Geschäftsessen sind, passiert das Unfassbare. Ein Gruppe von unbekannten Personen entführt Caitlin, die dann wenig später Tod aufgefunden wurde. Paul ist am Boden zerstört und seine Wut steigt ins Unermessliche.

Es scheint, als würde ihm seine Vergangenheit eingeholt haben. Als er dann noch heraus findet, dass seine Tochter mit einer Tokarev TT33, die Lieblingswaffe der Russenmafia, getötet wurde, trommelt er sein altes Team zusammen und schwört Rache. Niemand kann ihn aufhalten. Selbst Frank O’Connell (Peter Stormare), ein früherer Gegner von Maguire, der ihn rät das Ganze ruhen zu lassen, schafft es nicht, ihm ein gutes Gewissen einzureden. Die Polizei rund um Detective St. John (Danny Glover) unternimmt auch zu wenig und so nimmt Paul das Gesetz selbst in die Hand.

FAZIT

Klassische Rache-Story

Zuerst möchte ich die Story erwähnen. Es wird hier eine klassische Rachegeschichte erzählt, wie sie in vielen Filmen vorkommt. Brisanter werden diese Geschichten, wenn es die eigenen Kinder der Figuren betrifft. Dazu kommt ein Typ, der früher bösartige Dinge getan hat und fertig sind die Grundelemente dieses Action-Thrillers. Und ihr wisst auf was ich hinaus will, so überragend ist sie nicht. Die Handlung ist nicht perfekt aber in Summe besser als Dying of the Light, wo auch Nicolas Cage mitgespielt hat.

Gelungene Action

Tokarev hat aber auch sehr starke Momente. Allen voran die Action-Szenen, die sehr cool rüber kommen und gut choreografiert sind. Sie bieten alles, was so ein Film haben muss – Schießereien mit allerlei Waffen, klassische Faustkämpfe und eine Auto-Verfolgungsjagd ist auch mit dabei. Es sieht einfach cool aus, wenn Cage in ein Haus einbricht, in dem er die Mörder seiner Tochter vermutet und einfach rumballert.
Auch wenn der Cast prominent besetzt ist und alle durchwegs solide Leistungen zeigen (dazu komme ich später), sind die Figuren fast nur Klischee-Charaktere. Dass ist ansich nichts Schlimmes, aber man hätte durchaus mehr Kreativität zeigen können.

Überraschendes Ende

Zurück zu den Schauspielern, die in diesem Film mit dabei sind. Neben Nicolas Cage sieht man bekannte Darsteller wie Danny Glover und Peter Stormare. Glover zeigt bei seiner Verkörperung des Detectives eine solide Leistung. Stormare hat eine Nebenrolle, seine Darbietung gefällt mir sehr gut. Hervorzuheben ist aber wieder mal Nicolas Cage. Vielleicht ist seine Leistung nicht so gut wie die in Dying of the Light, aber durchaus sehr ansehnlich. Man fühlt jeden falls seinen Schmerz, als seine Tochter tot aufgefunden wurde und die daraus resultierenden Rachegefühle.
Was dem Film hoch anzurechnen ist, ist das überraschende Ende. Da war ich wirklich erstaunt und das macht diesen Film letztendlich doch sehenswert. Dieses Ende hätte ich nie so erwartet, das muss ich an dieser Stelle klar sagen. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht sagen. Dann doch lieber noch einen Satz zum Soundtrack: Der ist einfach grandios.

BEWERTUNG

Coole Action, ein genialer Soundtrack und solide Leistungen der Schauspieler stehen auf der Habenseite. Dazu kommt das sehr überraschende Ende, für das es Pluspunkte gibt. Negativ sind die klassische Story, da es die schon so oft gegeben hat, die Handlung war manchmal kurzweilig und der eine oder andere Charakter zu klischeehaft. In Summe hat er mir besser gefallen als Dying of the Light. Da er auf Netlix zu sehen ist, hat man kein Risiko und kann ihn sich in Ruhe auf der Couch anschauen.

Tokarev bekommt von mir auf meiner Plappergott Skala 3,25 / 5 Filmrollen

 
CAST

Paul Maguire – Nicolas Cage
Detective St. John – Danny Glover
Frank O’Connell – Peter Stormare
Vanessa – Rachel Nichols
Kane – Max Ryan
Danny Doherty – Michael McGrady
Chernov – Pavel Lychnikoff
Caitlin Maguire – Aubrey Peebles
Habt ihr den Film gesehen? Dann kommentiert doch, wie ihr den findet. Natürlich könnt ihr mich auch auf Twitter und Facebook anschreiben. Falls ihr Tokarev noch nicht gesehen habt, er ist, wie oben kurz erwähnt, auf Netflix verfügbar. Als kleine visuelle Hilfe gibt es einen Trailer für euch. Bis zur nächsten Review.

Euer Plappergott

MAD MAX: Fury Road

 

Deutscher Titel: MAD MAX: Fury Road

Original Titel: MAD MAX: Fury Road

Regie: George Miller

 

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(Quelle Bild: http://www.comingsoon.net/movies/trailers/434925-have-a-lovely-lovely-day-with-the-mad-max-fury-road-final-trailer#/slide/4)

 

EINLEITUNG

Ja ich gebe es zu, dass ich noch keinen einzigen Mad Max Film gesehen habe. Weder die drei Teile mit Mel Gibson noch den aktuellen mit Tom Hardy, der letztes Jahr heraus gekommen ist. In den letzten paar Tagen habe ich im Internet und auf Youtube viele Kritiken und Videos gesehen und gelesen, was meine Lust auf das Franchise mehr als geweckt hat. Aus diesem Grund habe ich mir sowohl die Trilogie mit Mel Gibson als auch die 2015er Version gekauft und ich bin voller Vorfreude auf die Filme. Die Version mit Tom Hardy, also Mad Max: Fury Road habe ich mir vor ein paar Tagen angesehen und ich kam aus dem Staunen gar nicht heraus. Aber mehr will ich in der Einleitung gar nicht verraten. Lest in diesem Beitrag, warum die Action nicht nur grandios sondern auch einzigartig und frisch ist und welcher Kritikpunkt eine Maximalwertung verhindert hat. Viel Spaß beim Lesen.

HANDLUNG

Ein postapokalyptisches Ödland. Eine Welt ohne Hoffnung. Eine Welt, in dem wichtige Ressourcen wie Benzin und Wasser rar sind und für die die Menschen bis an ihre Schmerzgrenze gehen würden, um es zu bekommen. Eine Welt, die von dem Oberlord Immortan Joe (Hugh Keays-Byrne) regiert wird. Er ist der Herrscher, der entscheidet wer Wasser und Benzin bekommt. Und er behandelt Frauen wie sein Eigentum und handelt mit ihnen wie Waren.

 
In dieser Welt leben zwei Außenseiter, die versuchen von dem bösen Warlord zu fliehen. Zum einen Max (Tom Hardy), der gefangen genommen wurde und als Blutspender von Warboy Nux (Nicolas Hoult) herhalten muss. Und zum anderen Imperator Furiosa (Charlize Theron), die in ihre Heimat zurück kehren und nebenbei fünf Frauen befreien will.

 

Als Immortan Joe feststellt, dass Furiosa das geplante Paket nicht abgeliefert hat und stattdessen mit dem Tankwagen geflohen ist, setzt er seine gesamte Armee auf sie an. Und da das nicht genug ist, beteiligen sich noch zwei andere Clans an der Verfolgungsjagd quer durch das Ödland. Gelingt es der kleinen Gruppe gegen die Übermacht an Fahrzeugen zu bestehen oder bekommt Joe was er will und er schafft es, seine Ware zurück zu bekommen? Denn diese ist für ihn persönlich sehr wertvoll.

 
FAZIT

Action vom Feinsten

Was ist Mad Max: Fury Road für ein geiles Action-Spektakel? Der Film ist ein Feuerwerk an Actionszenen und genialen Stunts, dass es eine richtige Freude macht zuzuschauen. Vom Start weg geht es richtig zur Sache und es gibt selten ein Film, in dem die Anfangsszene um die 30 Minuten dauert. In dieser Zeit merkt man, in welche Richtung Fury Road geht. Und diese Action wirkt sehr frisch und neu, weil man das Gefühl hat, sie noch nie gesehen zu haben. Das liegt auch an der Tatsache, dass fast alle Stunts im Fahren ausgeführt wurden und daher sehr authentisch wirken – das geht aus dem Making Of hervor. Auf CGI Effekte wurde so gut es geht verzichtet.
Generell ist der gesamte Look des Filmes einzigartig. Postapokalyptische Filme sind sicher nicht einfach zu präsentieren, aber der Regisseur George Miller schaffte es dennoch, verschiedene Schauplätze zu kreieren. Dazu kommen unfassbar verrückte Figuren (z.B. ein Typ der vorne auf einem LKW hängend Gitarre spielt), ein kranker und besessener Oberlord Immortan Joe und noch sehr viel mehr.

Großartige Schauspieler

Eine weitere große Stärke von Mad May: Fury Road sind die Hauptdarsteller. Allen voran Tom Hardy, der Max verkörpert und Charlize Theron, die Imperator Furiosa mimt. Hardy spielt cool, zeigt wenig Emotionen und spricht einfache Sätze nur dann, wenn er meint dass es wichtig ist etwas zu sagen. Aber was Theron zeigt, ist mehr als grandios. Man sieht in ihren Augen richtig ihre Gefühle und was sie denkt, obwohl sie wie Hardy nicht sehr viel spricht. Ihre Darbietung stellt fast jene von Hardy in den Schatten und das sagt so einiges aus. Nicolas Hoult ist auch mit von der Wüsten-Partie. Er verkörpert den Warboy Nux, zuerst wild entschlossen Theron und Max aufzuhalten, doch dann überdenkt er sein handeln und hilft den Beiden im Kampf gegen die Schergen von Immortan Joe. Auch er spielt den verrückten, abgedrehten Charakter sehr genial.
Was ich noch positiv erwähnen muss sind die Autos und Vehikels. Ein unfassbar großes Aufgebot an Autos, LKW’s, Bikes und noch so einige Andere. Alle selbst zusammengebaut aus den Überresten des Ödlandes. Und wie geil sehen diese Fahrzeuge denn aus? Unglaublich abwechslungsreich und sehr detailiert präsenitieren sie sich. Eine weitere Stärke von Fury Road und langsam gehen mir die Superlativen aus, denn der Film bietet eine grandiose Szene nach der Anderen. Hier ist es sehr etwas schwer Negatives zu finden.

Schwache Story

Wenn man irgendwas negativ beurteilen kann und muss, dann die Story. Die ist leider ein wenig zu dünn ausgefallen und hätte durchaus etwas ausgebaut werden können. Das Interessante ist, dass die schwache Geschichte nicht so ins Gewicht fällt, da man vom Start weg weiß wohin der Film sich entwickelt. Und da ist eine tiefgründige Story nicht das Wichtigste. Mad Max ist ein Sci-Fi-Action Kracher und das sieht man von Anfang bis zum Ende.

BEWERTUNG

Folgende Frage stellte sich für mich beim Bewerten: Vergebe ich die gesamte Punktezahl oder drückt die schwache Story die Wertung etwas herunter?
Denn die Geschichte ist sehr dünn und das Einzige, was mir negativ aufgefallen ist. Ansonsten ist der Film sowas von grandios geworden, dass mir bei den positiven Punkten die Superlativen ausgehen. Grandiose Action, die frisch rüberkommt, geile Verfolgungsjagden und Explosionen, ein sehr cooler Look und außerordentliche Schauspieler. Das Thema mit der Story drückt – auch wenn es Jammern auf hohem Niveau ist – die Wertung ein klein bisschen herunter.

Mad Max: Fury Road bekommt auf meiner Plappergott Skala sehr starke 4,5 / 5 Filmrollen

CAST

Max Rockatansky – Tom Hardy
Imperator Furiosa – Charlize Theron
Nux – Nicolas Hoult
Immortan Joe – Hugh Keays-Byrne
Slit – Josh Helman
Rictus Erectus – Nathan Jones
Toast – Zoe Kravitz
Splendid – Rosie Huntington-Whiteley
Capable – Riley Keough

 
Was sagt ihr zu Mad Max: Fury Road? Feiert ihr den auch oder fandet ihr den eher schlecht? Oder vielleicht habt ihr ihn noch nicht gesehen und ich habe euch jetzt überzeugt, den Film zu schauen. Kommentiert oder kommuniziert mit mir auf Facebook oder Twitter.
Am Ende gibt es noch den Trailer. Ich sage danke fürs Lesen und bis zur nächsten Review.

Euer Plappergott

Superhelden-Filme 2016

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(Quelle Bild: http://screenrant.com/man-of-steel-2-zack-snyder-marvel-dc/)

Das Jahr 2016 wird ein großartiges Jahr, wenn man so wie ich auf Superhelden-Filme steht. Ganze sieben Filme werden in die Kinos kommen, fünf aus dem Marvel Cinematic Universe (MCU) und zwei aus dem DC Universum. Es gibt auch schon einige Trailer zu sehen und die sind einfach mega geil. Ich möchte auch nicht mehr um den heißen Brei herum reden, sondern stelle euch nun alle Filme in diesem Eintrag vor. Mit Informationen zu den Charakteren, was bis jetzt zur Story bekannt ist und natürlich werdet ihr auch die Trailer zu sehen bekommen – sofern sie schon vorhanden sind. Ich wünsche euch wie immer viel Spaß beim Lesen.

DEADPOOL

deadpool
(Quelle Bild: http://collider.com/deadpool-ryan-reynolds-tim-miller-interview/)

Wade Wilson war ein Söldner, der eines Tages an Krebs erkrankt. Um sein Leben zu retten, wendet er sich an die paramilitärische Organisation Waffe X (diese Organisation rekrutierte auch Wolverine). Doch die Gefahr ist sehr hoch, dass er es nicht überlebt. Die Sterberate der Testkandidaten dieser Versuchsreihe ist sehr hoch. Es gibt auch eine Art Wette, wer als Letzter daran sterben würde. Die Kandidaten zahlten sogar Geld in einen Geldpott (engl. Deadpool) und als Wilson das Experiment überlebte, gab er sich diesen Spitznamen. Er bleibt aber nicht nur am Leben, sondern kann sich ähnlich wie Wolverine selbst heilen. Die Nebenwirkungen: sein gesamter Körper wurde entstellt und er verlor mehr oder weniger seinen Verstand. So viel zur Grundstory und wie Deadpool entstanden ist.

Ryan Reynolds spielt die Rolle des Antihelden, so wird er meistens genannt. Er hatte einen kurzen Auftritt in X-Men Origins: Wolverine. Ich bin gespannt auf den Film, der Trailer macht auf jeden Fall Lust auf mehr. Was ich mir erwarte? Storytechnisch nichts besonderes. Seine Freundin wird von unbekannten, bösen Männern entführt oder bedroht und Deadpool macht sich auf die Suche nach diesen Männern. So genau geht das aus dem Trailer nicht hervor, da werden wir alle erst nach dem Film genaueres wissen. Was ich mir positives erwarte ist der Humor, den Deadpool auszeichnet, Action und coole Kampfszenen mit seinen beiden Schwertern und den Pistolen. Der zweite Trailer gibt noch Einblicke in andere Menschen mit besonderen Kräften – zum Beispiel Colossus aus den X-Men Filmen. Ich werde ihn mir auf jeden Fall im Kino anschauen.

Deadpool kommt vorraussichtlich am 18. Februar 2016 in die Kinos. Regie führt Tim Miller.

Trailer 1

Trailer 2

BATMAN V SUPERMAN – Dawn of Justice

bat v sup
(Quelle Bild: http://www.forbes.com/sites/markhughes/2015/03/25/jesse-eisenbergs-lex-luthor-revealed-in-batman-v-superman/#2715e4857a0b390ba5365b4e)

Nachdem Marvel bewiesen hat, dass sie Superhelden-Filme gut umsetzen können (und diese auch erfolgreich waren und sind) geht nun DC in die Offensive und startet im Jahr 2016 eine Reihe an Filmadaptionen gemeinsam mit Warner Bros. Den Anfang machen die beiden größten Zugpferde des DC Universums – Batman und Superman.
Wie der Titel schon verrät, werden sich beide Superhelden bekämpfen – das sieht man auch im Trailer. Warum sie das tun, geht wahrscheinlich nur aus dem Comics hervor, die ich nie gelesen habe. Der offizielle Bösewicht in diesem Film ist Doomsday, daher werden Batman und Superman nicht nur gegeneinander, sondern auch zusammen gegen den Superschurken kämpfen. Und wer den Trailer ganz genau gesehen hat, sieht auch Wonder Woman. Sie wird in diesem Film vorgestellt, da sie im Jahr 2017 einen eigenen Film bekommt. Ich hoffe nur, dass der Trailer nicht schon den gesamten Film verraten hat und es nach dieser Szene, wo Wonder Woman erscheint, noch um viele Minuten weiter geht.

Beim Cast wurde viel spekuliert und viele waren unzufrieden, nachdem die Schauspieler bekannt gegeben wurden, die in diesem Film mitspielen. Dass Henry Cavill wieder in das Superman-Kostüm schlüpft war abzusehen. Beim Darsteller des Batman musste man sich neu orientieren, da Christian Bale nicht mehr zur Verfügung stand. Letztendlich wurde es Ben Affleck und ich war anfangs mit dieser Entscheidung auch nicht ganz zufrieden. Doch nach den ersten Trailern bin ich zuversichtlich, dass er seinen Job gut macht – auch wenn es schwer ist, in die Fußstapfen des großartigen Bale zu treten. Ich werde Affleck auf jeden Fall eine faire Chance geben.
Die Rolle des Butlers Alfred wurde auch neu besetzt, in Batman v Superman wird es Jeremy Irons sein. Dieser Wechsel ist für mich in Ordnung und ich freue mich auf Irons als den Butler von Bruce Wayne. Bleibt noch die Besetzung von Lex Luthor, dem Erzfeind von Superman. Die Wahl viel auf Jesse Eisenberg und wieder waren einige mehr als unzufrieden. Doch ich muss sagen, so ganz unzufrieden bin ich hier nicht. Ich denke, dass er der Figur neue Impulse geben kann und der Trailer beweist, dass Eisenberg Luthor großartig spielen wird. Welche Rolle Lex Luthor in diesem Film einnimmt, bleibt noch unklar. Ich freue mich auf jeden Fall und kann es kaum erwarten.

Batman v Superman – Dawn of Justice
startet am 24. März in den Kinos. Regie führt Zack Snyder.

Und jetzt könnt ihr euch noch alle drei bisher veröffentlichten Trailer in einem Video anschauen. Viel Spaß.


Trailer 1 + 2

Trailer 3

The First Avenger 3 – CIVIL WAR

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(Quelle Bild: http://screencrush.com/captain-america-civil-war-teams-revealed/)

WOW
Bei diesem Trailer bleibt einem fast das Essen im Hals stecken. Grandioses Action-Spektakel und ein Kampf zwischen den beliebtesten Superhelden aus dem Avengers Universum. Allein die Vorstellung, dass Captain America gegen Iron Man kämpft, lässt einem jeden Superhelden-Fan das Herz höher schlagen. Und sonst sind noch weitere bekannte Figuren dabei. Scarlett Witch ist zu sehen, Der Wintersoldier, Black Widow und der Falcon. Außerdem ist Black Panther mit von der Partie, der in Civil War vorgestellt wird und im Jahr 2018 einen eigenen Film bekommt – jede Menge Superhelden werden die Kinobesucher also sehen. Ant-Man und Spiderman sind da noch nicht mit eingerechnet. Der Ameisenmann wird definitiv in diesem Film zu sehen sein, die menschliche Spinne wahrscheinlich. Genaueres werden wir nach einem eventuellen zweiten Trailer wissen, der hoffentlich demnächst erscheinen wird.

Die Story in Civil War klingt nach sehr viel Brisanz. Jeder Superheld muss sich ab sofort stellen und bekannt geben, dass er Kräfte hat. Das findet Tony Stark aka Iron Man begrüßungswert und Steve Rodgers aka Captain America nicht. Darauf hin beginnt ein Kampf zwischen den beiden Parteien und genau das wird den Film zu einem sehr geilen Film machen. Sofern ich mich erinnern kann, hatten die beiden Protagonisten in den Avengers-Filmen immer wieder kleinere Sticheleien gegen einander und jetzt werden sie ihre Meinungsverschiedenheiten in einen Kampf austragen. Ich hoffe, dass die Story etwas mehr Tiefgang bietet. Jedenfalls freue ich mich auf geile Action, viele Superhelden und Captain America gegen Iron Man. Auf welcher Seite bist du?

The First Avenger – CIVIL WAR kommt am 5. Mai in die Kinos. Regie führen Anthony Russo und Joe Russo.

Seht jetzt hier den ersten Trailer

X-MEN: Apocalypse

Download
(Quelle Bild: http://www.comingsoon.net/movies/news/620893-x-men-apocalypse-synopsis-officially-released )

In X-Men: Apocalypse dreht sich alles um den allerersten Mutanten, der vor Jahren auf der Erde geboren wurde und jetzt nach langem Tiefschlaf zurück gekehrt ist, um eine geplante Evolution zu korrigieren. Denn die aktuelle Situation von Menschen und Mutanten ist für ihn nicht zufriedenstellend und so manipuliert er einige der stärksten Mutanten, um eine neue Welt aufzubauen. Der Name des ersten Mutanten: Apocalypse.

Wir sehen im Trailer bereits, dass es ein epischer Film sein wird, das verrät unter anderem auch die Musik. Es ist der Abschluss einer Trilogie, die die Vorgeschichte zu den ersten X-Men Filmen erzählt und die jüngeren Charles Xavier aka Professor X und Eric Lehnsherr aka Magneto zeigt. Gespielt übrigens von den großartigen Schauspielern James McAvoy und Michael Fassbender.

Ich bin sehr gespannt, wie sie den Anschluss an die erste Trilogie finden werden. Vor allem, weil man im Trailer auch die junge Jean Grey sieht und den jungen Cyclopse. Und auch Jennifer Lawrence ist wieder mit von der Mutanten-Partie. Sie verkörpert Raven, die – wie wir alle wissen – zu Mystique wird. Quicksilver ist auch wieder mit dabei und ein bekannter Mutant, der im zweiten X-Men Film zu sehen ist: Nightcrawler. Und die Tatsache, dass Bryan Singer wie bei X-Men: Zukunft ist Vergangenheit wieder Regie führt, macht mich zuversichtlich, dass Apocalypse wieder ein sehr geiler Film im X-Men Universum wird. Vielleicht kommt ja noch ein zweiter Trailer vor dem Kinostart heraus.

X-Men: Apocalypse kommt am 19. Mai in die Kinos. Regie führt Bryan Singer.

Hier könnt ihr euch den ersten Trailer ansehen und eure Meinung bilden:

SUICIDE SQUAD

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(Quelle Foto: https://www.youtube.com/watch?v=E7N2zqCPMN0)

Was haben unter anderem Harley Quinn, Deadshot, Killer Croc und der Joker gemeinsam? Sie Alle sind die schlimmsten Verbrecher der Welt. Sie alle sind bis auf weiteres eingesperrt, streng bewacht und kaum Chancen auf Freiheit. Und sie sind Mitglied eines Teams, das gegründet wurde, um die Drecksarbeit und die gefährlichsten Jobs der Welt zu erledigen. Jobs, die offiziell nicht stattfinden dürfen. Jobs, die wenn sie scheitern, zum Tode der Protagonisten führen kann. Willkommen beim Selbstmordkommando, Willkommen beim SUICIDE SQUAD.

Dieser Film wird, um es wie die Amerikaner zu sagen, AWESOME. Ich glaube, dass ist der erste Film, in dem Bösewichte die Welt retten müssen. Ich finde es gut, dass auch einmal die sogenannten Superschurken im Mittelpunkt stehen. Daher wird dieser Film auch etwas ganz Neues und das macht ihn im Vorfeld so interessant. Ich freue mich riesig auf diesen Film. Der Trailer sieht geil aus und es gibt erste Eindrücke zu den Figuren.
Der Cast liest sich auch hervorragend. Allen voran Will Smith, der Deadshot verkörpert. Auf ihn bin ich am meisten gespannt, wie er in so eine Comic-Verfilmung hinein passt. Des weiteren spielt Joel Kinnaman Rick Flagg, Margot Robbie Harley Quinn und Viola Davis Amanda Waller. Das sind die mir bekanntesten Schauspieler, die bei SUICIDE SQUAD dabei sind. Über genauere Story-Hintergründe weiß ich vorerst einmal nichts. Ich denke, auch hier wird ein zweiter Trailer ein paar Fragen mehr beantworten.

SUICIDE SQUAD kommt am 5. August in die Kinos. Regie führt David Ayer.

Seht hier den ersten Trailer:

GAMBIT

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(Quelle Bild: http://www.filmfutter.com/news/channing-tatum-gambit/)

Sein Name ist Reny Etienne LeBeau alias Gambit. Geboren in New Orleans, Louisiana. Er ist Mutant und seine Waffen sind ein Stapel Karten, die er mit explosiver, biokinetischer Energie aufladen kann und ein Metallstab. Seinen ersten Auftritt hatte Gambit in X-Men Origins: Wolverine, dem ersten Teil der Wolverine Trilogie. Dort wurde er von Taylor Kitch verkörpert, der seine Sache ausgezeichnet gemacht hat. Im Oktober diesen Jahres kommt ein Solo-Film von Gambit in die Kinos und Channing Tatum spielt die Hauptrolle.

Es gibt bis jetzt noch sehr wenig Informationen zu diesem Film und auch noch keinen Trailer. Und außer, dass Tatum den Gambit verkörpert, sind noch keine weiteren Schauspieler bestätigt. Ich hoffe, dass wir Marvel-Fans endlich einen Trailer von 20th Century Fox präsentiert bekommen. Ich kann mir im Moment noch nicht genau vorstellen, was mich erwartet außer einen Mutanten, der mit Karten um sich schmeißt. Aber es ist noch etwas Zeit und ich denke, dass wir demnächst ein paar bewegte Bilder zu sehen bekommen.

Gambit startet voraussichtlich am 6. Oktober in die Kinos. Regie führt Rupert Wyatt.

DOCTOR STRANGE

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(Quelle Bild: http://www.slashgear.com/doctor-strange-officially-played-by-benedict-cumberbatch-04358429/)

Dr. Stephan Strange ist ein Neurochirurg, der sich seine Hände nach einem Autounfall so stark verletzt, dass er nicht mehr operieren kann. Er begibt sich nach Tibet, wo er auf die Einsiedlerin The Ancient One trifft. Sie verspricht ihm Heilung, doch sie hat magische Kräfte und bildet Stephan zum Obersten Zauberer aus. Von nun an hört er auf den Namen Doctor Strange.

Auch zu dieser Marvel-Verfilmung gibt es noch keinen Trailer, allerdings schon erste Bilder. Bennedict Cumberbatch verkörpert diesen Marvel-Helden und ich bin guter Dinge, dass dadurch der Film aufgewertet wird. Bennedict ist ein außerordentlicher Schauspieler, was er schon bei Sherlock gezeigt hat und bei The Immitation Game. Wenn man ein wenig die Hintergründe zu Doctor Strange recherchiert und was er so kann, bekommt man in etwa ein Bild, in welche Richtung sich der Film bewegen wird. Er wird defintiv viel Magie beinhalten und man wird einige coole Effekte sehen.

Im Vergleich zu Gambit sind hier mehr Schauspieler bekannt, die in Doctor Strange mitspielen. Tilda Swinton etwa, sie verkörpert The Ancient One. Ich habe mir sagen lassen, dass dieser Einsiedler in den Comics eigentlich ein Mann ist. Anscheinend ist das im Film anders und ich bin gespannt, wie das umgesetzt wird. Des weiteren ist auch Chiwetel Ejiofor mit von der Partie, er verkörpert Baron Mordo, einen weiteren Schützling von Swintons Figur. Angeblich sind auch Rachel McAdams und Mads Mikkelsen mit dabei, dass kann ich aber weder bestätigen noch verneinen.
Wie bei Gambit wird ein erster Trailer sehnlichst erwartet, der hoffentlich erste Informationen zur Story preisgeben wird.

Doctor Strange kommt voraussichtlich am 27. Oktober in die Kinos. Regie führt Scott Derrickson.

Und somit bin ich durch mit allen Filmen aus dem MCU und dem DC-Universum, die im Jahr 2016 an den Start gehen. Wenn ihr Superhelden mögt, dann geht in die Kinos und schaut euch das an. Ich bin gespannt, ob alle Filme das halten, was sie versprechen. Ich werde auf jeden Fall zu Allen Blogeinträge schreiben. Ich bedanke mich, dass ihr diesen Beitrag gelesen habt. Bis Bald.

Euer Plappergott

THE REVENANT – Der Rückkehrer

Deutscher Titel: The Revenant – Der Rückkehrer

Originaltitel: The Revenant

Regie: Alejandro G. Iñárritu

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(Quelle Foto: http://service.oeticket.com/goodies-zu-the-revenant-die-rueckkehrer-zu-gewinnen/ )

Es ist einer jener Filme, die im Vorfeld schon als absolutes Meisterwerk gehandelt wurden. Als jener Film, der Leonardo DiCaprio endlich den längst überfälligen Oscar einbringen soll. Ein Film von Oscar-prämierten Regisseur Alejandro G. Iñárritu und von Kameramann Emmanuel Lubezki, der ebenfalls schon den einen oder anderen Oscar gewonnen hat. Und nachdem ich den Trailer gesehen habe, hatte ich auch sehr hohe Erwartungen an diesen Film. Dass man The Revenant im Kinosaal sehen muss, versteht sich von selbst und daher war ich heute im Kino. Ich muss zugeben, dass ich sehr, sehr lange überlegt habe, was ich von diesem Film halten soll. Er beschäftigte mich noch lange nach dem Kinobesuch. Um es gleich vorweg zu nehmen, die volle Punkteanzahl hat er von mir nicht bekommen. Ob er seine hohen Erwartungen trotzdem gerecht wird, um was es sich eigentlich handelt und meine Beobachtungen zu The Revenant im Laufe dieses Eintrages.

HANDLUNG

Amerika, Anfang des 19. Jahrhunderts
Der Trapper Hugh Glass (Leonardo DiCaprio) ist mit einer Expedition rund um den Missouri River unterwegs. Diese Expedition leitet Captain Andrew Henry (Domhnall Gleeson) und sie ist gefährlich, denn sie führt direkt durch ein Indianergebiet. Sie werden auch angegriffen, müssen fliehen und haben viele Leute verloren. Die wenigen Überlebenden müssen sich eine neue Route suchen, um lebend zu Hause anzukommen. In einem unachtsamen Moment wird Glass von einem Grizzlybären angegriffen und wird lebensbedrohlich verletzt. Seine Kollegen, wie zum Beispiel der ehemalige Soldat John Fitzgerald (Tom Hardy) glauben, dass er nicht überleben wird und lassen ihn zurück.

Doch wie durch ein Wunder überlebt Glass und kann sich aus seinem Grab befreien. Er kann sich kaum bewegen und er kann kaum sprechen, doch er schwört Rache. Rache an all Jene, die ihn sterbend zurück gelassen haben. Er ist wild entschlossen, er hat einen eisernen Willen und eine enorme Lebenskraft, um diese Tortur auf sich zu nehmen. Und er hat persönliche Gründe, denn es wurde ihm Alles genommen und das Einzige, was ihm noch geblieben ist.

FAZIT

Bildgewaltig

Um bei der Story zu bleiben, die ist definitiv nicht die große Stärke des Filmes. Es ist im Grunde eine klassische Rache-Story, die es schon so oft gegeben hat. Die Story bei The Revenant rückt aber auch stark in den Hintergrund, was an den gelungenen Kamerafahrten und an Leonardo DiCaprio liegt.
The Revenant ist ein sehr bildgewaltiger Film. Die Naturlandschaften, die verschneiten Berge, die reißenden Flüsse – alles wurde genial eingefangen. Erwähnenswert ist auch, dass der gesamte Film bei natürlichem Licht gedreht wurde und das sieht man in jeder Sekunde des Filmes. Das ist die große Stärke von The Revenant. Die Kamera hält bei jeder Einstellung, und ist sie noch so blutig und gewalttätig, schonungslos drauf und fängt alles realistisch ein. Man hat als Kinobesucher das Gefühl, man ist mitten drinnen im Geschehen. So kommt es auch zu einzigartigen Szenen. Zum Beispiel schwenkt die Kamera so nah an das Gesicht von DiCaprio, dass durch seinen Atem die Linse anläuft – einfach nur geil.

DiCaprio in Hochform

Neben den Bildern und den Kamerafahrten sticht ein Mann ganz besonders heraus, den man extra erwähnen muss: Leonardo DiCaprio. Eine unfassbar geniale und überragende, schauspielerische Leistung von ihm. Man sitzt im Kino und leidet mit, wie er um sein Überleben kämpft und sich durch die Wildnis schleppt. Er kann kaum Atmen, kaum Sprechen, er hält sich nur mit Mühe auf den Beinen. Teilweise konnte ich nicht hinsehen, weil manche Stellen schon sehr heftig waren – manchmal zu heftig.
DiCaprio spricht wenig Sätze, seine Performance beschränkt sich auf seinen Überlebenskampf und seine Mimik. Man sieht in seine Augen und weiß, wie viel Hass er in sich fühlt. Und das, obwohl er gar nicht sprechen kann. Leonardo DiCpario MUSS den Oscar gewinnen, alles andere wäre eine Katastrophe. Er hat schon in so vielen, guten Filmen mitgespielt, wo er es auch verdient hätte und nicht gewonnen hat. Ich hoffe echt, dass er den Oscar bekommt und drücke ihm alle Daumen.

Tolle Atmosphäre zu lange geraten

Tom Hardy als John Fitzgerald muss ich noch erwähnen, der ebenfalls eine ausgezeichnete Leistung abliefert und auch Damhnall Gleeson (bekannt aus Star Wars: The Force Awakens) als Captain Andrew Henry gefiel mir gut. Auch mit dabei Will Poulter (bekannt aus Maze Runner) als Jim Bridger. Generell sind alle Schauspieler durch die Bank sehenswert. Die Kostüme, die Atmosphäre, das alles ist Top umgesetzt. Und das Indianer-Thema wird auch mit einbezogen in den Film. Es gibt also viele Interessenskonflikte und das macht das Ganze sehenswert und spannend.
Der Film dauert 156 Minuten und da wäre ich schon bei einem weiterem Kritikpunkt. Irgendwie zieht sich The Revenant ab Mitte des Filmes ein wenig, da ist echt Sitzfleisch gefragt. Daher bin ich der Meinung, so toll und atemberaubend die Bilder auch sind, er definitiv etwas zu lange geraten ist. Das betrifft speziell den Mittelteil, denn das Ende ist wieder großartig inszeniert und rettet ein wenig die Wertung.

BEWERTUNG

Ich überlegte sehr lange, wie ich ihn bewerten soll. Ich habe mir schon im Kino den Kopf darüber zerbrochen und noch lange, nachdem ich den Saal verlassen habe. Letztendlich bewertete ich ihn etwas besser als ich eigentlich ursprünglich wollte. Denn die Leistung von DiCaprio ist so überragend und die Bilder so genial eingefangen, dass der Film einen halben Punkt mehr bekommen hat.

The Revenant bekommt auf meiner Plappergott Skala trotzdem starke 4 / 5 Filmrollen.

CAST

Hugh Glass – Leonardi DiCaprio
John Fitzgerald – Tom Hardy
Captain Andrew Henry – Domhnall Gleeson
Jim Bridger – Will Poulter
Hawk – Forrest Goodluck
Anderson – Paul Anderson
Murphy – Kristoffer Joner
Dave Chapman – Robert Maloney
Jones – Lukas Haas
Fryman – Brendan Fletcher

Das war meine Review zu The Revenant. Was sagt ihr zu diesem Film? Habt ihr ihn schon gesehen oder werdet ihr ihn euch erst anschauen? Lasst es mich wissen, schreibt Kommentare oder kontaktiert mich auf Facebook oder Twitter. Am Ende könnt ihr euch noch den Trailer ansehen. Bis zur nächsten Review.

Euer Plappergott

Die Vorsehung

Deutscher Titel: Die Vorsehung

Orginaltitel
: Solace

Regie: Afonso Poyart

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( Quelle Foto: http://www.kino.de/film/solace/ )

Heute war wieder einmal ein Kinotag eingeplant. Ursprünglich wollte ich einen anderen Film schauen. Kurzfristig wurde ausgemacht, mit meiner Mutter ins Kino zu gehen und daher wusste ich, dass es dieser Film nicht wird. Zur Auswahl stand Die Vorsehung und Joy. Da mich die Thematik und die Schauspieler von diesem Film, von dem ihr jetzt gerade die Review liest, mehr angesprochen hat, entschied ich mich für Die Vorsehung. Lest in diesem Eintrag wie immer über die Handlung und über die Grundidee, paranormale Fähigkeiten in einen Thriller zu verpacken. Viel Spaß beim Lesen.

Handlung

Die FBI-Agenten Joe Merriweather (Jeffrey Dean Morgan) und Katherine Cowles (Abbie Cornish) untersuchen eine Mordserie in Atlanta. Das einzige Merkmal der Opfer ist, dass Alle auf die selbe Weise getötet wurden – durch einen Stich in den Hinterkopf. Joe und Katherine wissen einfach nicht weiter und kommen mit den Untersuchungen nicht voran. Als letzten Ausweg schlägt Joe vor, den pensionierten Arzt John Clancy (Anthony Hopkins) hinzuzufügen. Er verfügt über paranormale Talente und kann sowas wie Dinge voraus ahnen. Katherine ist zuerst dagegen, aber als erste Erfolge verbucht werden können, freundete sie sich mit dieser zusätzlichen Hilfe an.

Nachdem das Team herausgefunden hat, dass alle Opfer an unheilbaren Krankheiten generell gestorben wären, fragt man sich nach dem Warum? Warum ein Mensch die Leute tötet? Ist er Erlöser? Ist er der Mensch, der sie von den beginnenden Qualen befreit? Und woher weiß er, dass sie diese Krankheiten haben? Nach und nach deckt Clancy auf, dass der Täter die selben Fähigkeiten wie er haben muss, nur dass er viel stärker ist. Es beginnt ein Psychospiel, in dem das Ermittlerteam in offensichtliche Fallen tritt – genau so wie der Täter es haben will.
Doch eine Frage stellt sich den Ermittlern? Wie stoppt man einen Feind, der zum einen nicht auffindbar und zum anderen immer einen Schritt voraus ist?

Fazit

Die Vorsehung bietet eine spannende Grundidee. Paranormale Fähigkeiten – die Gabe, Dinge vorauszusehen ehe sie passieren. Es ist ein Mysterium und der Film greift die Frage auf, ob diese Gabe wirklich existieren kann. Das Ganze ist in einen sehenswerten Thriller gepackt, der doch die eine oder andere Schwäche hat. Außerdem wirft meiner Meinung nach der Film die Frage der Selbstjustiz ein wenig auf. Leute zu töten, die sowieso gestorben wären – eine ganz heikle Geschichte.

Zunächst das Positive. Der Film bietet zwei herausragende Schauspieler, die ihre Rollen sehr überzeugend verkörpern. Anthony Hopkins, mittlerweile eine Legende, mimt den Arzt John Clancy. Er spielt ihn sowas von genial, dass er fast die gesamte Handlung des Films trägt. Die Szene, als er zum ersten Mal auf seinen Widersacher trifft und einige Minuten nichts sagt, ist so herausragend gespielt und bietet Atmosphäre. Colin Farrell, der den Täter Charles Ambrose mimt, muss sich vor Hopkins nicht verstecken. Die Szenen, in dem Beide ihre paranormalen Kräfte gegeneinander ausspielen, ist eine weitere Stärke des Films. Beide Schauspieler sind der Grund, warum ich zum Beispiel in diesen Film gegangen bin und wurde nicht enttäuscht.

Doch der Film hat ein paar Schwächen. Durch die grandiosen Darbietungen von Hopkins und Farrell rücken die beiden Figuren der FBI-Agenten etwas in den Hintergrund. Die Schauspieler Jeffrey Dean Morgan und Abbie Cornish verkörpern ihre Rollen sehr solide, aber das geht etwas unter. Vor allem auch, weil die Figuren nur durchschnittlich auf mich gewirkt haben. Zudem bekommt man wenig Informationen zu den Charakteren, man wird gleich mitten in den Film hinein geworfen. Das mag im Grunde nichts Schlechtes sein, aber es fehlt hier so ein bisschen die Bindung zu den Figuren.
Das erste Zusammentreffen von Hopkins und Farrell und die weiteren Meetings sind die Highlights des Films, aber gleichzeitig muss man kritisieren, warum das erst so spät passiert. Dadurch wird Die Vorsehung erst gegen Ende so richtig spannend. Es gelingt dem Zuschauer auch kaum, die Hintergründe des Täters zu eruieren. Und auch wenn das Ende etwas voraussehbar ist, bietet es doch einen gelungenen Abschluss.

Wie bewertet man so einen Film? Man könnte einige Punkte abziehen, wenn man den Trailer sieht und schon weiß, wer der Mörder ist. Das ist aber nicht die Idee des Films. Man fragt sich viel mehr nach dem Warum? Die Schauspieler Hopkins und Farrell bieten hohe Schauspielkunst, ihre Zusammentreffen sind ein wahrer Genuss. Die Nebenfiguren geraten dadurch mehr in den Hintergrund und die Umsetzung ist nicht ganz gelungen. Dennoch finde ich, dass der Film sehenswert ist. Vielleicht nicht unbedingt im Kino, aber zu Hause auf der Couch allemal.

Die Vorsehung bekommt von mir auf meiner Plappergott Skala immer noch sehr gute 3,5 / 5 Filmrollen.

Cast

Joe Merriweather – Jeffreay Dean Morgan
John Clancy – Anthony Hopkins
Charles Ambrose – Colin Farrell
Katherine Cowles – Abbie Cornish
Laura Merriweather – Marley Shelton
Elizabeth Clanzy – Janine Turner

Wer den Film noch nicht gesehen hat und nicht wissen will, wie der Film sich entwickelt, der sollte sich den Trailer nicht anschauen – er verrät etwas zu viel. Alle anderen können sich ihn beruhigt anschauen, ich werde ihn für euch unten verlinken. Ich hoffe, euch hat die Review gefallen, die Nächste kommt bestimmt.

Euer Plappergott

plapperblog’s Hip Hop Week #16

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Liebe Rap Gemeinde

Das neue Jahr ist bereits einige Tage alt und ich möchte euch an dieser Stelle noch einmal ein frohes, neues Jahr wünschen. Auch in diesem Jahr werde ich euch wieder viele Tracks vorstellen, Kurzreviews wird es auch wieder geben und vieles mehr. Den Anfang in der ersten Ausgabe im Jahr 2016 macht eine gelungene EP von Eloquent & Lidly. Dazu kommen Tracks von Def Ill, Flip & Average, Scarf, Demograffics, Madchild und viele mehr. Natürlich gibt es wieder einen Classic Track of the Week – dieser kommt dieses Mal von Dynamite Deluxe. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und Hören.

Eloquent & Lidly – Von Tokyo nach Isengart

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Der Wiesbadener MC Eloquent hat sich für diese EP ein paar Beats vom japanischen Produzenten Lidly gekrallt und daraus entstand Von Tokyo nach Isengart. Diese unübliche Kollabo zahlt sich aber aus, denn die EP ist gelungen und sehr rund geworden. Die Beats von Lidly haben Jazz-Flava, Klavier Samples, japanische Melodien und sind basslastig. Also ziemlich perfekt für Eloquent und diese Harmonie hört man über die gesamten sechs Tracks inklusive Intro.

Elo rappt gewohnt mit Killah-Flow über die gemütlichen Beats des Japaners und bringt seine gewohnten Punchlines. Im Track Keiner konkret beweist er aber auch, dass er nachdenklichen Stuff spitten kann. Dieser Track ist neben ein Hippie wars einer meiner Favoriten, wobei das bei einer EP mit sechs Tracks sehr relativ ist. Vor allem, weil Von Tokyo bis Isengart ohne Skippen durchhörbar ist. Das Einzige Feature ist Loki, er rappt auf Bitterschokolade einen Part.

Eine super dope EP, die alles hat, was man sich von einem Eloquent-Release erwartet. Punchlines, Flow, jazzige Boombap-Beats und ein perfektes Rundum-Paket.

Auf meiner Plappergott Skala vergebe ich 5 / 5 Mikrofone.

Hier ist der Link zur Hörprobe auf Bandcamp:
https://eloquent.bandcamp.com/album/eloquent-lidly-von-tokyo-nach-isengart

Def Ill & Konstantin Diggn – Bad Santa

Weihnachten ist definitiv vorbei, das ändert aber nichts daran, dass dieser Track von Def Ill ein sehr doper Track ist. Bad Santa beschreibt den negativen Zugang zu dieser Jahreszeit, mit dem können sich sicher einige identifizieren. Konstantin Diggn hat hier ein Brett produziert und der Beat passt gut zur Thematik. Checkt es aus.

prazmatazz – Geschichte (prod. by Taktiker)

Prazmatazz erzählt uns hier eine Geschichte über eine musikalische Reise und was so alles in seinem Hip Hop Leben passiert ist. Der Rapstyle ist dabei solide und man lauscht gespannt den Erzählungen. Die Beat-Untermahlung kommt von Taktiker und ist sehr dope. Ein melodisches Klaviersample und die dazu passenden Drums. Hört rein, der Track ist gelungen.

Scarf feat. BAF – Vita (prod. by Diggy Mac Dirt)

Scarf ist gerade in aller Munde, da er Ende letzten Jahres das Album Nollywood veröffentlicht hat. Ich habe ihn auch schon länger am Schirm, da sein Rapstyle einzigartig ist. Das beweist er auch auf Vita, BAF ist als Featuregast auch mit dabei. Das Highlight ist aber dieser grandiose Beat von Diggy Mac Dirt. Ein Oldschool-Flava-Brett – so würde ich es nennen. Eine absolute Hörempfehlung.

Scarf – Landeplatz Rosewell / E330

Und noch einmal Scarf in dieser Hip Hop Week. Ein Video mit zwei Songs – Landeplatz Rosewell ist ein cooler Song, aber E330 ist noch um einiges doper. Dieser Beat wurde von Vertiqua produziert. Ein schönes Klaviersample und das Knistern der Plattennadel, die man hört. Dieses Video macht Lust auf das Album Nollywood, das ich noch nicht gehört habe. Bis dahin bleibt mir dieses Video und andere coole Tracks von Scarf.

Demograffics – Happy New Fear

Wenn die Demograffics etwas neues veröffentlichen, dann muss das in eine Hip Hop Week rein. Schon allein deswegen, da ich großer Fan von ihnen bin und mir ihre Musik gefällt. Happy New Fear ist wieder mal ein gesellschaftskritischer Song, dieses mal zum Thema Neues Jahr, zum Thema Böllern und Raketen, die abgeschossen werden. Das Schwarzweiß-Video fängt die Stimmung gut ein, Dexter mit einem grandiosen Beat. Zieht es euch rein.

Demograffics – FUCK WAR

Zu diesem Track braucht man nicht viel sagen. Der Titel steht für sich, der Beat ist rough und hat harte drums und ein düsteres Sample. Maniac rappt auch dementsprechend aggressiv und seinen gesamten Frust heraus. FUCK WAR!

Flip & Average AKA Tuesday Classics – Wie High

Flip & Average sind back mit einem neuen Track ihrer legendären Tuesday Classics Reihe. Hier werden US-Rap Klassiker neu aufgerollt, der Beat neu produziert und die Texte neu geschrieben, aber immer im Style vom Original – in diesem Fall der Track How High von Method Man & Redman. So wie 90, das Projekt von Aphroe mit einem ähnlichen Konzept. Egal was man besser findet, es ist ein Riesenaufwand einen Beat aus den 90er Jahren oder früher nachzubauen und die Texte in deutsch so zu betonen wie das Original. Hört es euch an, das ist doper Scheiß.

https://flip1.bandcamp.com/track/wie-high

Apollo Brown feat. The Barrel Brothers – Neva Eva

Skyzoo und Torae sind The Barrel Brothers. Neva Eva ist auf Grandeur vertreten, dem neuesten Album von Apollo Brown. Wie man von Apollo gewohnt ist, hat der Beat ein cooles Vocal-Sample und dope Drums. Skyzoo und Torae beweisen wieder einmal, dass sie dope Rapper sind. Mehr braucht man dazu nicht zu sagen. Checkt es aus.

Madchild – Brain Dead

YEAH
Endlich mal ein Track von Madchild in meiner Hip Hop Week. Der tätowierte Rapper ist sehr aktiv und released immer eine Menge Tracks und Alben innerhalb von kurzer Zeit. Er ist Mitglied des BattleAxeWarriors Labels und der Rapcrew Swollen Members. Seine Tracks haben meistens einen sehr düsteren Klang, so als würde er beim Rappen Pistolen abfeuern. Dreckiger Rapstyle, eine etwas tiefere Stimme – das passt alles zusammen. Manchmal hab ich so richtig Bock auf Madchild und höre mir stundenlang seine Tracks an. Brain Dead war da keine Ausnahme. Dreht die Boxen auf und lauscht dem düsteren Sound.

Classic Track of the Week

Dynamite Deluxe – Ladies and Gentlemen

Oh ja, die gute alte Deutschrap-Zeit rund um die Jahrtausendwende. Zu einer Zeit, in der so viele Klassiker veröffentlicht wurden. Gefährliches Halbwissen von Eins Zwo, Rolle mit Hip Hop von Afrob, Bambule von den Beginnern – nur um einge zu nennen. Auch Dynamite Deluxe haben im Jahre 2000 ihr Debüt-Album Deluxe Soundsystem an die Hip Hop Heads gebracht. Ich kann mich genau erinnern, dass ich das damals sehr gefeiert habe und auch heute noch einer meiner absoluten Lieblingsalben ist. Ladies and Gentlemen war die erste Videoauskoppelung von diesem Album, vor einigen Tagen bin ich wieder auf dieses Video gestoßen und habe entschieden, es als Classic Track of the Week zu verwenden. Wenn ihr den Track noch nicht kennt, dann solltet ihr das nachholen. Es lohnt sich.

Das war die erste Hip Hop Week im neuen Jahr. Ich werde versuchen, in diesem Monat noch eine oder vielleicht sogar zwei neue Beiträge mit vielen neuen Songs zu veröffentlichen. Bis dahin.

Peace Out

Euer Plappergott

KIND44

Originaltitel: Child44

Deutscher Titel: Kind 44

Regie: Daniel Espinosa

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Bei Kind44 entschied ich mich zum Kauf der Blu-ray wie so oft, als ich das Cover gesehen habe und mir den Text auf der Rückseite durchgelesen habe. Die Thematik der Stalinzeit in den 50er Jahren hat mich interessiert und auch der Cast mit Tom Hardy, Gary Oldman und Vincent Cassel hat mich überzeugt, den Film zu kaufen. Ich habe ihn mir gestern angesehen und präsentiere euch hier meine Review. Hält der Film was er verspricht oder sind die Schauspieler nur Tarnung für eine durchschnittliche Handlung? Ihr erfährt es in diesem Beitrag. Viel Spaß beim Lesen.

Handlung

Moskau 1953

Leo Demidow (Tom Hady) ist ein Kriegsheld und mittlerweile Offizier des Ministeriums für Staatssicherheit (MGB). Zu einer Zeit in der Stalin regiert, in einer sehr düsteren Zeit und in einem sehr strikten System. Aber Moskau ist auch ein Arbeiterparadies, in dem Morde als kapitalistische Krankheit gelten und somit kann es sie offiziell nicht geben. Doch eines Tages wird eine Leiche eines Kindes eines Mitoffiziers entdeckt, was als Unfall deklariert wird. Und Leo beginnt plötzlich alles in Frage zu stellen und warum hier keiner den Mord aufklärt und aufklären will.

Demidow hat zudem andere Probleme. Sein Vorgesetzter Generalmajor Kuzmin (Vincent Cassell) beauftragt ihn, seine Frau Raisa (Noomi Rapace) zu verraten, da sie der Spionage beschuldigt wird. Er weigert sich und macht sich und seine Familie zur Zielscheibe seiner ehemaligen Kollegen. Als ein weiteres Kind ermodert aufgefunden wurde und Leo nach eigenen Nachforschungen heraus findet, dass insgesamt 44 Kinder dem gleichen Täter zum Opfer gefallen sind, ist er wild entschlossen diese Mordserie aufzuklären. Doch er begibt sich auf eine tödliche Mission, da sein ehemaliger Kollege Wassili (Joel Kinnaman) ihn quer durch die Sowjetunion jagt. Seine Helfer sind rar und es stellt sich die Frage für Leo: Wem kann er noch vertrauen?

Fazit

Kind44 basiert auf dem gleichnamigen Kriminalroman des britischen Schriftstellers Tom Rob Smith. Die Thematik der Stalinzeit ist eine überaus spannende und bietet durchaus Stoff für gute Filme. Bei diesem Film bin ich ein wenig zwiegespalten und ich habe lange überlegt, wie ich den Film einordnen soll. Doch alles der Reihe nach.

Tom Hardy ist hier definitiv das stärkste Glied der Kette und trägt einem durch den ganzen Film. Er spielt den Offizier Leo Demidow glaubhaft und man fühlt mit ihm, was er durchmacht und dass er vom angesehenen MGB-Mitarbeiter zum Feind des Systems wurde. Und auch Gary Oldman ist mit von der Partie, er spielt die Figur General Michael Nesterow – es ist eine Nebenrolle.
Die Umsetzung der Stalinzeit in den 50er Jahren ist sehr gelungen. Die Requisiten, die Kleider, die Städte – das sieht einfach toll aus. Auch die Bilder, die der Regisseur in Szene setzt, sind grandios. Alles wird gut mit der Kamera eingefangen und man bekommt ein gutes Gefühl, wie die Menschen zu dieser Zeit gelebt und wie schwer es einige Bewohner in dieser systemkritischen Welt gehabt haben.

Was negativ beurteilt werden muss ist die Handlung. Es gibt im Grunde zwei Nebenhandlungen, die parallel nebeneinander laufen. Zum einen der Karriereweg des Leo Demidow, der vom Kriegshelden zu einem hohen Offizier des MGB aufsteigt und dann durch einen verweigerten Befehl tief fällt. Und zum anderen die Mordserie der Kinder, die nicht aufgeklärt werden bis Tom Hardy mehr oder weniger selbst die Untersuchungen in die Hand nimmt. Es gibt immer wieder Handlungssprünge und eigentlich ist nicht so klar, in welche Richtung der Film gehen will. Hier wäre eindeutig mehr drinnen gewesen.
Auch die Leistung einiger Schauspieler ist nicht die Beste. Hervorzuheben ist hier Noomi Rapace, sie spielt Raisa Demidowa – die Ehefrau von Leo. Aber ich muss sagen, dass ich noch nicht sehr viel Filme von ihr gesehen habe. Also kann ich nicht sagen, ob sie in anderen Filmen besser spielt. In Kind44 war sie für mich einer der Schwächeren. Zudem finde ich die Leistung von Joel Kinnaman, bekannt aus der Serie The Killing, auch nicht so besonders. Action gibt es auch, aber die Kamera war ein wenig verwackelt und daher kamen sie nicht besonders gut rüber.

Ich habe sehr lange überlegt, wie ich Kind44 bewerten soll. Auf der einen Seite gibt es tolle Aufnahmen, ein tolles Setting und einen grandiosen Tom Hardy. Auf der Anderen die schwache Handlung und die eine oder andere schlechte schauspielerische Leistung, was einige Abzüge gibt. Daher habe ich mich für eine durschnittliche Wertung entschieden.

Kind44 bekommt von mir auf meiner plappergott Skala 2,5 / 5 Filmrollen.

Cast

Leo Demidow – Tom Hardy
Wassili Nikitin – Joel Kinnaman
Raisa Demidowa – Noomi Rapace
General Michael Nesterow – Gary Oldman
Generalmajor Kuzmin – Vincent Cassell
Anatoli Brodsky – Jason Clarke
Alexei Andrejew – Fares Fares
Generalmajor Grachew – Charles Dance
Alexander – Josef Altin

Am Ende dieser Review könnt ihr wie immer den Trailer sehen. Bis zur nächsten Review.

Euer Plappergott

Marvel’s Jessica Jones

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Es ist einer jener Serien aus dem Marvel Universum, auf die ich mich zum Einen gefreut habe und zum Anderen hatte ich keine Idee, was mich erwarten wird. Wie diese Serie gestaltet wird, welchen Look sie haben wird. Und ich überlegte die ganze Zeit folgendes: Wer zur Hölle ist Jessica Jones? Ich musste einige Stunden im Internet und auf Youtube verbringen, um ein paar Informationen zu diesem Marvel-Charakter zu finden. Nachdem ich die Recherche abgeschlossen habe, freue ich mich umso mehr auf eine coole Serie. Noch dazu, da sie Teil einer ganzen Marvel-Reihe auf Netflix sein wird. Nachdem bereits die erste Staffel von Daredevil zu sehen ist, kommt die zweite Serie, die in Hells Kitchen stattfindet. Und es wird vermutlich zu einem Crossover von diesen beiden Charakteren kommen, so viel sei schon mal verraten. Doch jetzt soll sich alles um Jessica Jones drehen, für diese Serie kann ich nur eine Empfehlung aussprechen. Ich werde im Groben die Handlung erwähnen und gehe auf die einzelnen Charaktere ein, die wichtig sind. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

Trinkfest und Gereizt

Jessica Jones (Krysten Ritter) arbeitet als Privatdetektivin im New Yorker Stadtteil Hells Kitchen. Sie ist alkoholkrank und offenbar stark reizbar. Sie kann schwer mit Mitmenschen umgehen und hat spezielle Kräfte, die sie nicht kontrollieren kann. Sie war früher die Superheldin Jewel. In dieser Zeit war sie Sklavin von einem Bösewicht Namens Kilgrave aka Purpleman. Sie konnte sich befreien und beschloss, ihr Kostüm an den Nagel zu hängen. Sie ist noch immer sehr traumatisiert und sie ging sogar mit ihrer Adoptivschwester Trish Walker (Rachel Taylor) auf Distanz.
Eines Tage wird sie von dem Ehepaar Shlottman beauftragt, ihre Tochter Hope zu finden. Jessica gelingt es, doch dann erschießt Hope scheinbar in Trance ihre Eltern. Dies kann nur folgendes bedeuten: Kilgrave (David Tennant) ist zurück.

Gedankenkontrolle

Es beginnt ein Katz- und Mausspiel. Jessica ist fest entschlossen, Kilgrave aufzuspüren. Aber der Schurke ist immer einen Schritt voraus. Seine Stärke der Gedankenkontrolle gibt ihm den entscheidenden Vorteil, sich von Jessica fern zu halten. Dazu schafft er es, mit Hilfe seiner Fähigkeiten sie auszuspionieren. Er manipuliert zum Beispiel ihren Nachbarn Malcolm Ducasse (Eka Darville), um ihre weiteren Schritte voraus zu ahnen.
Im Laufe ihrer Ermittlungen trifft sie auf den unverwundbaren Luke Cage (Mike Colter), der eine Bar führt. Sie freunden sich an und es entsteht sogar eine Affäre. Als aber Jessica von ihrer Vergangenheit eingeholt wird, trennen sie sich, da Jessica eine Art Mitschuld am Tod seiner Frau hat.

Kilgrave scheint schwer zu stoppen zu sein und er hat kaum Schwachstellen. Und Hope sitzt immer noch unschuldig im Gefängnis, Jessica will alles versuchen einen Beweis zu bekommen, um sie zu entlassen. Eines Tages findet die Privatdetektvin aber eine Möglichkeit, Kilgrave zu schwächen und sie ist entschlossen, ihn ein für alle Mal zu besiegen.


Charaktere und Cast

Erfährt jetzt einige wichtige Grundinformationen zu den Figuren dieser Serie

Jessica Jones (Krysten Ritter)
Bei einem Autounfall verlor Jessica ihre Eltern und ihren Bruder. Sie überlebt und bekam dadurch ihre Superkräfte. Als Superheldin war sie im Bann des Schurken Kilgrave, der sie gefangen gehalten hat. Nachdem sie fliehen konnte, gründete sie die ALIAS Privatdetektei. Sie wurde alkoholkrank und lebt in Hells Kitchen in einer Bruchbude.

Kilgrave
(David Tennant)
Eigentlich Kevin Thompson, der als Kind an einer unheilbaren Krankeit gelitten hat. Seine Eltern behandelten ihm mit illegalen, wissenschaftlichen Experimenten. Dadurch bekam er seine besonderen Fähigkeiten.

Jeri Hogwarth (Carrie-Anne Moss)
Eine erfolgreiche wie sehr skrupellose Anwältin. Jessica Jones ist Kunde von ihr, sie erledigt den einen oder anderen „dreckigen Auftrag“. Jeri ist in einer gleichgeschlechtlichen Ehe, doch sie lernt eine Jüngere kennen und will sich scheiden lassen.

Trish Walker (Rachel Taylor)
Trish ist die Adoptivschwester von Jessica und eine sehr bekannte Radiomoderatorin. Als Kind wurde sie allerdings von ihrer Mutter zu einem Kinderstar gedrillt und misshandelt. Ihr eigentlicher Vorname ist Patricia, doch alle kennen sie unter den Namen Trish oder Patsy.

Luke Cage (Mike Colter)
Luke ist ein Barkeeper, der unverwundbar und sehr stark ist. Er beginnt eine Affäre mit Jessica Jones, die sehr intensiv ist. Nach innen ist er aber verletztlich, da seine geliebte Frau Reva vor einigen Jahren getötet wurde. Als Jessica den Mord gesteht – obwohl sie unter der Kontrolle von Kilgrave war – gehen Beide getrennte Wege.

Weitere Darsteller und deren Rollen

Hope Shlottman (Erin Moriarty)
Eine Studentin, die unter der Kontrolle von Kilgrave ihre Eltern tötet und unschuldig im Gefängnis sitzt,

Will Simpson
(Wil Travel)
Ein Polizist des NYPD, der unter der Kontrolle von Kilgrave versucht, Trish anzugreifen. Als er wieder klaren Verstand hat, will er alles dran setzten, den Schurken um zu bringen.

Malcolm Ducasse (Eka Darville)
Der Nachbar von Jessica Jones, der ein starkes Drogenproblem hat. Wie sich heraus stellt, war das der Plan von Kilgrave, Jessica auszuspionieren.

Fazit

Jessica Jones ist eine unglaublich intensive und düstere Serie. im Stile von Daredevil, aber dennoch mit einem eigenen Touch. Die Schauspielerin Krysten Ritter spielt Jessica Jones mit einer einzigartigen Glaubwürdigkeit – sie ist einfach grandios. Und dann der Auftritt von David Tennant als Kilgrave. Er ist einer der gefährlichsten Schurken, die man je in Marvel-Filmen oder -Serien gesehen hat. Schon beim bloßen Hinschauen hat man das Gefühl, er kontrolliert deine Gedanken. Tennant spielt den Bösewicht so stark, so leidenschaftlich – es ist ein Genuss zuzuschauen. Mike Colter als Luke Cage und die wunderbare Carrie-Anne Moss als Jeri Hogarth zeigen ebenso starke Leistungen. Lange Rede kurzer Sinn: der gesamte Cast ist hervorragend gewählt, alles passt zusammen und wirkt glaubwürdig.

Der Look der Serie ist wie schon oben beschrieben sehr düster. Das hängt auch mit Jessica Jones zusammen, mit ihrer Vergangenheit und wie sie dieses traumatisierte Erlebnis verarbeitet. Überhaupt beginnt die Serie etwas langsam, was aber durchaus vom Vorteil ist. Man bekommt einen Einblick in die Charaktere, die vorgestellt werden und einen ersten Teaser von der Stärke von Kilgrave. Ab dem zweiten Drittel nimmt Jessica Jones dann Fahrt auf und wird immer intensiver. Es werden Rückblenden erzählt, wie sie und Kilgrave ihre Kräfte bekommen haben und jede Folge hört spannend auf.

Das gute an dieser Serie ist, dass die Kräfte der beiden Hauptdarsteller etwas in den Hintergrund gedrängt wurden und die Charaktere im Vordergrund stehen. Wie sich ein Mensch verändern kann, wenn er schlimme Ereignisse in der Kindheit erlebt hat. Und das Thema Gedankenkontrolle ist generell ein sehr interessantes und spannendes. Man hat als Schauer auch das Gefühl, dass Jessica ihre Kräfte eigentlich nicht einsetzen will aber des Öfteren muss, damit sie an Informationen heran kommt – echt sehr stark umgesetzt.
Die Rolle des Luke Cage ist in Jessica Jones eigentlich eine Nebenrolle, aber dennoch eine Wichtige. Wer es noch nicht weiß – Luke Cage bekommt bei Netflix eine eigene Serie und diese ist Teil der oben beschriebene Marvel-Reihe auf dem Streaminganbieter. Sie haben Luke hervorragend eingeführt. Er ist an den wichtigen Stellen zu sehen und Mike Colter spielt diese Figur so cool und genial. Ich kann diese Serie Marvel-Fans zu einhundert Prozent empfehlen. Aber auch Serienliebhaber, die mit Superhelden und -kräfte nichts anfangen können, werden eine Freude an Jessica Jonse haben.

Jessica Jones bekommt auf meiner Plappergott Skala 5 / 5 Superheldenpunkte

Das war mein Eintrag zu der genialen Serie Jessica Jones. Wie immer könnt ihr euch am Ende dieses Beitrages einen Trailer anschauen. Bis Bald.

Euer Plappergott