plapperblog’s Hip Hop Week #11

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Liebe Blog Gemeinde

Nummer 11 meiner Hip Hop Week ist online und es sind wieder einige dope Tracks dabei. Angefangen von einem aktuellen Deichkind Song, Demograffics, Umse und Aphroe, Benman, Lakmann und Redman. Dazu kommt eine sehr feine EP vom australishen Rapper Suavess. Der Classic Track of the Week darf natürlich auch nicht fehlen und kommt dieses Mal von Grand Agent. Ich denke, es ist für jeden was dabei und ich wünsche euch viel Spaß beim Anhören.

Suavess – Chilla Shit

Zu Beginn der Hip Hop Week möchte ich euch etwas sehr feines vorstellen, und zwar die EP Chilla Shit von Suavess. Sechs Tracks hat diese EP und wurde von mir noch unbekannten Beatmakern wie Hayds, Headnotic und Emapea produziert. Die Beats haben einen chilligen Touch und passen perfekt zu dem Rapstyle von Suavess. Der Titeltrack Chillashit hat ein melodisches Sample, das von Patience hat Klavier-Flava und in Erbonics sind Saxophonklänge am Start. In Summe hat die gesamte EP nach meiner Empfindung einen Oldschool-Touch. Man hört es meiner Meinung nach an den Drums heraus, wenn man sich die EP in einem Stück anhört.
Und genau das ist auch die große Stärke dieser EP, man muss keinen einzige Track skippen. Jeder Track ist stimmig und hat dennoch einen eigenen Flava. Featuregäse sind auch am Start: Indighost, Nix, Paryce – alles mir unbekannte Rapper. Hayds produzierte nicht nur ein paar Tracks auf Chilla Shit, sondern steuerte auch einen Part dazu bei.

Der Rapstyle von Suavess ist sehr chillig und gefällt mir sehr gut. Es ist sehr wenig herauszufinden über ihn. Ursprünglich kommt er aus Australien, zur Zeit wohnt er in Berlin. Suavess hat eine Soundcloud Seite und Facebook. Mehr konnte ich über ihn leider nicht heraus finden.

Ich vergebe auf der Plappergott Skala 5/5 Mikrofone

Die EP könnt ihr auf seiner Bandcamp Seite anhören und für sehr wenig Geld (sogar gratis) runterladen. Unten seht ihr den Link

https://suavess.bandcamp.com/album/chilla-shit

Deichkind – So ne Musik

Wahrscheinlich überrascht es euch, dass ich einen aktuelleren Deichkind Song in die Hip Hop Week mit reingepackt habe. Der Grund ist ganz einfach: So ne Musik taugt mir sehr. Es hat zwar den typischen Elektro- und Synthiesound, aber die Drums sind sehr hiphoplastig und daher ist es für mich auch ein Hip Hop Track. Lyrisch zwar nichts besonders, aber der Sound, der Bass und speziell die Snare machen den Track für mich zu einem Hörgenuss. So ne Musik ist auf dem aktuellen Album Niveau Weshalb Warum vertreten, welches Anfang des Jahres heraus gekommen ist.

Demograffics – Think Big

Endlich wieder ein neues Album von den Demograffics. Nach unzähligen Beatproduktionen für andere Künstler wie BBOU und Liquid und sein Beattape GNACKBREAKER greift Maniac wieder selber auf Albumlänge zum Mikrofon. Think Big ist die erste Videoauskoppelung aus dem neuen Album GLUE und es ist wieder ein mega, doper Track. Die Beats und Lyrics von Maniac sind auf hohem Niveau und es macht wie immer Spaß, zu zuhören. Man merkt, er und DJ Rufflow sind eingespielt und passen perfekt zusammen. Der Track macht definitiv Laune auf das Album.

Umse feat. Aphroe – Iller denn je (prod. by Deckah)

Umse hat aktuell das Album Hawaiianischer Schnee am Start. Das Album hat wie gewohnt sein Hausproduzent Deckah komplett produziert. Genau so wie den Track Iller denn je, der auch auf dem Album zu hören ist. Das dope an diesem Track ist neben dem vertrauten Boombap-Flava der Featuregast – Aphroe von der legendären Crew RAG. Der MC haut wieder mal einen fetten Part raus, textlich wie immer mit nicem Wortspiel – auch von Umse. Dauerhaftes Kopfnicken ist hier angesagt, zieht es euch rein.

Der Benman – Dirne/Wer? (prod.BlaZzCo)

Der Benman ist sicher einigen bekannt, vor allem für all jene, die sich viel mit Underground Hip Hop befassen. Der Rapper ist fester Bestandteil im 2Zimmergefüge Umfeld. Habe ihn zwar noch nie auf Albumlänge gehört, aber den einen oder anderen Track und ich fand seinen Style immer dope. Das mit dem Album werde ich definitiv nachholen, bis dahin werde ich mir sicher ein paar Tracks wie Dirne/ Wer? anhören. Ein Splitvideo mit zwei sehr feinen Beats mit schönen Samples, der Erste gefällt mir etwas mehr. Zieht es euch rein.

Marz feat. Lakmann & Sickless – Wer Aaaahh sagt(prod. by Enaka)

Man nehme ein Brett von Enaka, dazu drei dope MC’s mit Marz, Sickless und Lakmann von den Witten Untouchables und fertig ist ein Bombentrack. Wobei Laki für mich den dopesten Part raus haut. Mehr gibt es zu Wer Aaaahh sagt nicht zu sagen. Anhören ist Pflicht. Oder gleich downloaden – der Track ist auf dem Mixtape von Marz namens Marz.Hoes.Flows verteten. Hier der Link:

http://www.wirscheissengold.de/releases/marz-hoes-flows-kollabos/

Redman – Dope Man

Redman ist back und bringt am 13. November sein neues Album Mudface heraus. Dope Man ist die neue Singleauskoppelung von diesem Album. Ich muss sagen, dass der Track Hoffnung gibt, dass Mudface sehr, sehr geil wird. Soweit ich dass mitbekommen habe, waren die letzten Releases des Rappers aus Brick City eher mäßig. Daher bin ich sehr gespannt und werde das weiter verfolgen. Dope Man hat für mich den Flava von Redman-Tracks früherer Tage, der Beat ist für mich auch boombaplastig. Ein echter Hörgenuss für Redman Fans der ersten Stunde würde ich sagen. Hört rein.

Classic Track of the Week

Grand Agent – Grand Right Now

Vor kurzem bin ich auf Youtube wieder mal auf Grand Agent gestoßen und habe beschlossen, einen Track von seinem Debüt Album By Design als Classic Track of the Week zu verwenden. Der Rapper ist sicher nicht Allen ein Begriff, aber als regelmäßiger Hip Hop Hörer wird der Name bekannt sein. Im amerikanischen Underground hat er definitiv eine Fanbase, ich hab sogar heraus gefunden, dass er vier Jahre in Deutschland gewohnt hat. Er hat nämlich einen Vertrag beim Label Groove Attack unterschrieben und daher zog er dort hin. Ich kenne aber leider keine Tracks seit seinem Debüt Album, da ich seine Spur nicht so verfolgt habe. Das Debüt Album hab ich aber defintiv rauf und runter gespielt und ich werde versuchen, aktuellere Tracks von ihm zu finden. Bis es soweit ist, zieht euch Grand Right now rein – ein feiner BoomBap Sound.

Und wieder ist eine Hip Hop Week vorbei. Es waren wieder viele unterschiedliche Artists und Tracks vertreten. In Zukunft werde ich wieder dope Sachen suchen und in der nächsten Ausgabe präsentieren.

Peace out

Euer Plappergott

The Killing Staffel 1 und 2

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Das tote Mädchen

Seattle, Washington
Ein 17 jähriges Mädchen wird von einer unbekannten Person durch ein Waldgebiet gejagt. Wenig später werden erste Utensilien, die dem Mädchen gehören, gefunden und man geht zunächst von einem Vermisstenfall aus. Die Identität des Teenagers steht auch schon fest, ihr Name ist Rosie Larsen. Die Familie von Rosie gibt die Hoffnung nicht auf, ihre geliebte Tochter wieder umarmen zu können. Doch schon bald wird sie tot in einem Kofferraum aufgefunden. Chefermittlerin Detective Sarah Linden (Mireille Enos) muss der Familie diese traurige Nachricht schonend übermitteln.

Jeder ist verdächtig

Nun beginnt die Suche nach dem Mörder. Diese gestaltet sich jedoch schwierig, da anfangs nicht viele Beweisstücke gefunden werden. Immer wieder fehlen wichtige Einzelheiten, um voran zu kommen. Außerdem wird man das Gefühl nicht los, dass in dieser Stadt Jeder verdächtig ist, der nur annähernd mit Rosie Larsen in Kontak war. Für zusätzliche Spannung sorgt der gerade stattfindende Wahlkampf zum Bürgermeisteramt zwischen Stadtrat Darren Richmond (Billy Campbell) und den amtierenden Bürgermeister Lesley Adams (Tom Butler).

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Der ehemalige Lehrer von Rosie Larsen – Bennet Ahmed (Brandon Jay McLaren) – taucht ebenfalls auf der Liste der Verdächtigen auf wie ehemalige Mitschüler des Teenagers.
Und natürlich die Familie Larsen selber, die ihre geliebte Tochter verloren hat. Doch sind sie wirklich nur die trauernden Eltern oder verbergen sie auch ein dunkles Geheimnis?

Besessen nach der Aufklärung

Detective Linden versucht mit ihrem Partner Detective Steven Holder (Joel Kinnaman), der vom Drogendezernat in die Mordkommission versetzt wurde, jedes noch so kleine Puzzleteil zu einem großen Ganzen zusammen zu setzen. Es ist ein schmaler Grad zwischen täglicher Polizeiarbeit und Besessenheit, den Mörder oder die Mörderin mit allen möglichen Mitteln zu fangen. Darunter leidet ihr Privatleben, besonders die Beziehung zu ihrem Sohn. Sie vernachlässigt mehr und mehr ihre mütterlichen Pflichten und ihr Verlobter Rick wird von ihr immer öfter sitzen gelassen. Eigentlich sollte sie ihn heiraten und mit ihrem Sohn zu ihm nach Kalifornien ziehen, aber wenn man dauernd den Flug versäumt, kann das nur schief gehen. Und ihr neuer Partner verhält sich teilweise auch sehr verdächtig. Welche Rolle spielt Holder in diesem Fall?

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Die Familie Larsen ist besessen danach, dass der Fall schnell aufgeklärt wird und sie Ruhe finden können. Es beginnen Spannungen innerhalb der Familie und die Tante der beiden Söhne von Mitch (Michelle Forbes) und Stan Larsen (Brent Sexton) hilft im Haushalt mit. Stan ist Betreiber einer Umzugsfirma und muss sich um seine Kunden kümmern. Mit der Zeit wird aber seine dunkle Vergangenheit zum Vorschein gebracht und es ist schwer einzuschätzen, ob er wirklich unschuldig ist.
Stadtrat Richmond hofft auch, dass die Ermittlungen zügig voran gehen. Schließlich will er die Bürgermeisterwahl gewinnen. Plötzlich wird auch er zum Verdächtigen, was für seinem Wahlkampf nicht die beste Werbung ist. In welcher Beziehung steht er zu Rosie Larsen und was genau hat ein Lokalpoltiker mit dem Mord eines Teenagers zu tun?

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Fazit

Ohne etwas von der Geschichte verraten zu wollen, erstreckt sich die Suche nach dem Mörder über die komplette erste und zweite Staffel. Jede Folge behandelt einen Tag, was ich schon mal sehr gut finde. Die Beweise kommen in kleinen Schüben, so wird der Mörder nicht schon nach zwei, drei Folgen entlarvt. In jeder neuen Folge kommen immer neue Verdächtige hinzu und man hat das Gefühl, dass der Mörder endlich gefasst wird. Bis ein neuer Beweis auftaucht, der den noch vor einer Folge Verdächtigen entlastet. Die Gefahr bei so einem Handlungsstrang ist, dass die Serie unnötig in die Länge gezogen wird. Dem ist aber nicht so, das komplette Gegenteil ist hier der Fall. Mehr und mehr finden die beiden Detectives Informationen über die Tatmotive, Beweise, Alibis und so weiter heraus. Nach der Mitte der ersten Staffel ist immer noch nicht ganz klar, warum Rosie überhaupt in diesem Wald war. Die Spannung bleibt bis zum Schluss aufrecht und viele Folgen enden mit einem sogenannten „Flash-Erlebnis“.

Die Serie kommt ganz ohne Action aus, es gibt sehr viele ruhige Moment, viele Dialoge. Man sitzt dennoch gespannt vor dem Fernseher und lebt richtig mit mit den Charakteren. Die Stadt Seattle ist ein perfekter Ort für diese Serie und bietet mit den vielen Regentagen, dem Hafen und dem weitläufigen Gebiet außerhalb von Seattle das nötige Stimmungsbild. Die Stadt im Staat Washington wird einige Male perfekt mit der Kamera eingefangen. Was ich noch sehr spannend finde ist, dass The Killing den Mord an das Mädchen aus drei Perspektiven erzählt – die Polizeiarbeit, das Umgehen mit der Trauer aus Sicht der Familie Larsen und aus der Perspektive des Lokalpolitikers Richmond.
Ich kann nur eine Empfehlung für diese Serie aussprechen. Tolles Setting, tolle Stadt, spannende Geschichte die bis zum Schluss fesselt und glaubwürdige Charaktere. Die Serie kann man auf Netflix schauen.

Auf der Plappergott Skala vergebe ich 10/10 Filmrollen.

Cast

Mireille Enos – Sarah Linden
Joel Kinnaman – Stephen Holder
Brent Sexton – Stan Larsen
Michelle Forbes – Mitch Larsen
Jamie Anne Allman – Terry Marek
Brendan Sexton III – Belko Royce
Billy Campbell – Darren Richmond
Tom Butler – Bürgermeister Lesley Adams
Kristin Lehman – Gwen Eaton
Eric Ladin – Jamie Wright
Brandon Jay McLaren – Bennet Ahmed
Liam James – Jack Linden
Katie Findlay – Rosie Larsen

Ich hoffe, euch hat mein zweiter Eintrag zum Thema Serien gefallen und dass ich euch diese geniale Serie schmackhaft gemacht habe. Zum Abschluss gibt es noch einen deutschen Trailer zur ersten Staffel.

Euer Plappergott

plapperblog’s Hip Hop Week #10

Liebe Bloggemeinde

Lang, lang ist es her, seit die letzte Hip Hop Week online gegangen ist. Doch nach einer kurzen Phase, wo ich kaum Lust hatte, zu schreiben und auch die Zeit ein wenig gefehlt hat, kommt jetzt wieder eine neue Ausgabe. In dieser wird es relativ aktuelle Sachen zu hören geben. Zum Beispiel ein Snippet vom neuen Main Concept Album gleich zu Beginn, weitere Tracks von Morlockk Dilemma, LUX, Def Ill und paar anderen MC’S. Der Classic Track of the Week kommt dieses Mal von der Deichkind Crew. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und Anhören.

Main Concept – Hier und Jetzt Snippet

Da schau ich nach längerer Zeit wieder mal auf den Blog micsundbeats.de und prompt seh ich dort das Snippet vom neuen Album von Main Concept – Hier und Jetzt. Bis Dato hab ich nichts davon mitbekommen, dass überhaupt eines heraus kommt. Das letzte Album Equilibrium ist auch schon in etwa zehn Jahre her und es war sehr geil. Auf Hier und Jetzt freue ich mich daher besonders, da Main Concept immer einer meiner Fav Crews war und immer noch ist. Seit 25 Jahren sind die drei Jungs DavidPe, DJ Explizit und Glammerlicious in Originalbesetzung unterwegs und überzeugen auch Live mit einer coolen Show und dopen Freestyles. Ich denke, dass Album wird großartig und ich werde es mir auf jeden Fall zulegen. Bis dahin rotiert das Snippet durch die Speaker

LUX – das erste Mal

Jeder hat irgendwann das erste Mal. Die ersten Gehversuche als Kind, der erste Schultag, die erste große Liebe, der erste Liveauftritt und so weiter. Genau darüber rapt LUX und beim Hören kann man sich durchaus in die eine oder andere Situation hinein versetzen. Untermalt wird der Track von einem genial Beat von Cap Kendricks. Ein nices Klavier-Sample bringt noch einmal Extra-Flava rein. In Summe ein doper, smoover Track, den ihr euch unbedingt anhören müsst.

MC Rene und Carl Crinx – Perpeetum Mobile feat. ToniL, Retrogott und DJ Coolmann

Die Rap Haudegen MC Rene und Toni L zusammen auf einem Beat mit Retrogott und DJ Coolmann – klar dass da der Beat in die Oldschool Richtung geht. Daher hat Carl Crinx, der mit MC Rene ein eigenes Album heraus gebracht hat, einen schönen Oldschool-Boombap Beat aus dem Hut gezaubert. Alle drei Rapper spitten sehr nice über diesen Beat und es ist ein wahrer Hörgenuss. Unbedingte Hörempfehlung.

Def Ill – Zeltstädte 1 & 2

Wir kennen alle die aktuelle Flüchtlingssituation in ganz Europa und speziell in Österreich. Sehr viele Flüchtlinge fliehen vor Krieg, Leid und Kummer aus ihren Ländern und suchen in den westlichen Ländern Schutz. Die Menschen in Wien im besonderen zeigten sich enorm hilfsbereit und haben an den Wiener Bahnhöfen geholfen, Lebensmittel zu besorgen. Auf der anderen Seite steht die Politik, die mehr überfordert waren als sie Lösungen parat hatten. Und dann waren noch jene Menschen, die behauptet haben, dass fast nur Wirtschaftsflüchtlinge kommen und diese uns alles wegnehmen. Jetzt kommt Def Ill ins Spiel, der zwei Songs über dieses Thema veröffentlicht hat, in dem er die Flüchtlingspolitik scharf angreift. Daher will ich jetzt nicht mehr schreiben, sondern lass Def Ill rappen. Im 20 minütigen zweiten Part gesellen sich dann bekannte MCs dazu. Ladies and Gentlemen, i present Zeltstädte.

Teil 1

Teil 2

Morlockk Dilemma – Büchsenfleisch feat. Pierre Sonality, Maulheld und DJ Lukutz

Morlockk Dilemma ist wieder am Start mit einem neuen Solo Projekt. Und nach Kapitalismus Jetzt mit Hiob wird bei Der eiserne Besen 2 wieder ordentlich die Battlemaschiene angeschmissen. Da gibt es Punchlines noch und nöcher, düstere Beats, die dein Genick beim Kopfnicken brechen. Schon bei diesem Track bekommt man einen Vorgeschmack, wie das Album sich anhören wird. Zudem hat sich Dilemma Verstärkung auf Büchsenfleisch geholt – und zwar in Form von Pierre Sonality, Maulheld und DJ Lukutz. Der Beat ist mal sowas von überkrass, die pure Dopeness. Unbedingt rein ziehen.

Morlockk Dilemma – Bärenfell /Goldzahn

Und noch mal Morlockk Dilemma. Auch Bärenfell/Goldzahn ist auf Der eiserne Besen 2 vertreten. Dieses Splitvideo ist ein weiterer Vorgeschmack auf die unfassbar geilen Punchlines, die Dilemma hier raus ballert. Bärenfell glänzt mit einer Gesangs-Hook, Goldzahn mit einem düsteren Überbrett an Beat. Zieht euch das rein, Dauerkopfnicken und der eine oder andere Schmunzler inklusive.

High Risk Area – Zwo, Eins, Risiko

Die High Risk Area Crew ist Mitglied von 2Zimmergefüge. Ist mir persönlich noch nicht so bekannt, aber der eine oder andere Track ist mir schon untergekommen. So wie Zwo, Eins, Risiko, der unheimlich fresh rüber kommt. Der Beat von Schwan ist sehr deep und ich finde, er hat einen leichten Oldschool Flava. Die Raps der beiden MC’s passen jedenfalls perfekt drauf. Ich werde mir auf jeden Fall weitere Tracks und Releases anhören, denn mir taugt der Sound und die Raps der Formationen.
Hier könnt ihr in das Album von High Rist Area rein hören.

Weekend feat. 3Plusss und Fatoni – Sicher nicht

Musik für die die nicht so gerne denken – das ist der Titel des neuen Albums von Weekend, welches schon seit einiger Zeit herausen ist. Der Track Sicher nicht ist da auch vertreten und man merkt, in welche Richtung das geht. Der klassische Rap mit Humor, den Weekend im Battleturnier VBT so ausgezeichnet hat, kommt hier wieder stark zur Geltung. Dieser Style war bei seinem letzten Album nicht so stark vertreten. Und auch die Featuregäste passen da perfekt hinein. Was 3Plusss betrifft, ist das für mich der beste Part, den ich von ihm je gehört habe. Und von Fatoni wissen wir, dass er die pure Ironie in seine Strophen einbaut. Beat ist von Bennet On und ein Brett. Also zieht es euch rein, Kopfnicken und Schmunzeln ist da vorprogrammiert.

Classic Track of the Week

Deichkind – Kabeljau Inferno

Deichkind war Anfang der 2000er Jahre eine bekannte Hip Hop Band, die es aber schwer hatte, damals Anerkennung zu bekommen. Ich habe das selber miterlebt, dass im Vergleich zu Samy Deluxe oder Eins Zwo die Crew aus Hamburg eher differenziert betrachtet worden ist. Vielleicht lag es an den Texten, die sehr viel Humor beinhalten. Oder es lag an den Stimmen, die eigenartig aber dadurch einzigartig waren. Wie dem auch sei, ich fand Deichkind immer schon dope zu der Zeit und daher gibt es im Classic Track of the Week auch einen Song von Ihnen. Kabeljau Inferno ist einer ihrer ersten Videos so weit ich mich erinnern kann. Mir gefällt der Boombap Beat, die Texte sowieso. Zieht es euch rein – Deichkind, zu einer Zeit als sie noch keinen Elektro Sound produzierten.Viel Spaß

Das war nach langem wieder mal eine Hip Hop Week mit den aktuellsten Tracks der letzten Zeit, die ich in die Finger bekommen habe. Ich hoffe, dass jetzt wieder regelmäßiger Beiträge kommen. Die Lust und das Bemühen ist auf jeden Fall vorhanden. Bis zur nächsten Ausgabe

euer plappergott

Steril One – STAUB LP

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Es ist noch gar nicht so lange her, als Steril sein Agonie Mensch Tape veröffentlicht hat. Doch nach einer Veröffentlichung eines Tapes ist vor einem Album und somit hat der Wiener MC ein Neues an die Hip Hop Heads gebracht – mit lauter Samples aus den 70er Jahren und 18 Tracks. Ich habe mir Staub sehr intensiv angehört, was bei einem Steril One Album notwendig ist, um es reviewen zu können. Ladies and Gentlemen – jetzt wird es staubig.

Staubige Samples

Schon bei den ersten Tracks hört man, warum der Titel Staub heißt. Bei den Samples, die Steril verwendet hat, hört man sehr schön das Knistern der Plattennadel. Das gibt den Tracks einen unendlich geilen Flava und passt natürlich auch perfekt ins Konzept des Albums. Wie immer bei Steril-Alben ist es schwer, heraus zu hören, woher die Samples stammen. Er zerstückelt diese so ungemein, dass es teilweise nicht einfach ist zu erkennen, welche Melodie ich da eigentlich höre. Und genau das macht dieses Album (und auch alle anderen) so fresh und unverbraucht. Es gefällt mir, weil es anders klingt als so vieles auf dem Hip Hop Markt.

Dennoch konnte ich einige dope Samples raushören. Ein Klaviersample (OpfaTaeta) darf da genau so wenig fehlen wie Saxophone-Melodien (Morgen Danach). Tracks, wo ein einfaches „uuuuuuuuhhh“ im Hintergrund zu hören ist (Nasskalt), sind ebenso vertreten wie spanische Gitarrenklänge (Basement Skit). Die Drums sind sehr unterschiedlich gesetzt und variieren im Klang. Es gibt Tracks, wo man zum Beispiel die Clap nur alle zwei Zeilen zwei mal hört statt vier mal. Bei Nasskalt sind sogar zwei verschiedene Snares verwendet worden. Aber egal, welche Drums er verwendet, es passt perfekt zu den Samples und somit harmoniert alles ungemein. So wie man es von Steril gewohnt ist.

Deepe Themen

Was die Inhalte der Tracks betrifft, ist wieder gewohnte Deepness vertreten. Es geht um monotone Gegebenheiten wie arbeiten in einer Fabrik (Tristezze), ob man in einer Täterrolle nicht auch das Opfer sein kann und umgekehrt (OpfaTaeta), dass das Leben oft eine Endlosschleife ist (End.schleife) und warum man in einem Becken voller Delphine aufpassen muss. Und passend zum Albumtitel geht es im Track Staub um die dreckigen, staubigen Samples von Platten und das Knistern der Plattennadel. Ihr seht also, es ist wieder sehr viel Variation dabei.
Wie man es von Steril gewohnt ist, zaubert er ungemein deepe Lyrics aus dem Rap-Ärmel. Man muss die Tracks öfter hören, um annähernd zu verstehen, was im Kopf des Rappers vorgeht, wenn er seine Texte schreibt. Dafür entdeckt man nach mehrmaligem Hören immer noch neue Melodien und Metaphern.

Was die Featuregäste betrifft, sind dieses mal nicht so viele vertreten. Der einzige Rapper auf Staub ist Maiksta, der bei End.schleife einen fetten Part abliefert. Bei Nasskalt singt die Sängerin Dee Sandra ein paar smoove Takte ein. Und kein Steril Release ohne dass Flowerstbeats in irgendeiner Form mit am Start ist. Dieses Mal steuert er bei Flowerst sein Ski einen chilligen, dopen Beat bei.

Fazit

Unbedingte Empfehlung von meiner Seite aus. Hier passt einfach alles zusammen. Staubige Samples, deepe Lyrics, variantenreiche Drums – einfach ein umfangreiches Paket. Man merkt wie bei jedem Steril Release seine Akribie, die er in die Musik reinsteckt. Und das hört man auch auf diesem Album. Musik ist sein Leben, Rap und Hip Hop ist sein Leben. Er liebt und lebt Hip Hop und genau das hört man von der ersten Sekunde bis zum letzten Takt heraus.
Auf der plappergott Skala ergibt das 5/5 Mikrofone.

Das Album kann man hier gratis downloaden
https://sterilone.bandcamp.com/album/staub-lp

Meine Top 3

1.) Vorhang
2.) Basement sein Skit
3.) End.schleife mit Maiksta

Möchte euch noch ein Interview mit Steril One ans Herz legen, das ich im Rahmen meiner Kategorie HATTRICK geführt habe. Er erzählt ein wenig über seine Arbeitsweise und hat auch zu seinem Album Staub ein paar Worte geführt. Hier geht es zum Interview: https://derplapperblog.wordpress.com/2015/04/09/hattrick-3-fragen-an-steril-one/

Das war nach langem wieder eine Review auf meinem Blog. Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig die dope Deepness des Steril One wieder rüberbringen. In Zukunft wird es wieder mehr Reviews geben, sofern meine Zeit es zulässt. Bis dahin

euer plappergott

GAME CITY VIENNA 2015

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Seit 9 Jahren findet die Game City im Wiener Rathaus schon statt und erst in diesem Jahr habe ich es endlich geschafft, dort hin zu gehen um Spiele anzuzocken. Da ich einen freien Tag hatte, habe ich beschlossen schon am Freitag hin zu gehen, weil ich dachte, dass da weniger Leute sind. Um circa 8:30 war ich vor dem Rathaus und sehr überrascht, wie viele Menschen trotz Werktag schon vor der Game City am Eingang auf die Eröffnung gewartet haben. Ich holte mir noch ein Band für das Handgelenk und stellte mich dann in die Schlange. Kurz vor 9 Uhr wurde die Menschenmasse rein gelassen und ich war dann endlich im Gelände drinnen. Da ich das erste mal dabei war, musste ich mich erst ein wenig orientieren. Am Vorplatz zum Rathaus war ein LKW aufgebaut, wo Guitar Hero 4 präsentiert wurde. Auf der linken Seite gleich nach dem Eingang war das Playstation Zelt und vor dem Rathaus eine Fressmeile. Ich ging also hinein, denn ich wollte ja Neuheiten ausprobieren und Spiele, die man sonst nie spielen würde. Es hat etwas gedauert, bis ich in der Gameinghalle drinnen war. Aber dann ging es los, mit dem Anstellen und dem Anzocken von Games, die vor Weihnachten oder erst im nächsten Jahr raus kommen. Am Sonntag habe ich mich spontan dazu entschlossen, die Messe noch mal zu besuchen. Aber will ich euch nicht auf die Folter spannen, hier meine Eindrücke von den Games, die ich dort angezockt habe.

Playstation Gamerbrille VR

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Anfangen möchte ich mit einem wahren Highlight der Messe – die Gamerbrille VR. Da ich am Freitag es nicht geschafft habe, sie auszuprobieren, holte ich das am Sonntag nach. Dafür stand ich gern am Sonntag um 8 Uhr auf, damit ich dann rechtzeitig vor dem Messeeingang war. Dieser Schachzug ging sehr gut auf, am Playstation Stand waren nicht so viele Leute vor mir, ich musste nur 40 Minuten warten bis ich dann dran gekommen bin.
Ich setzte mich auf einen bequemen Sessel und bekam Instruktionen zu der Brille. Die Mitarbeiterin setzte mir die Brille auf und erzählte mir etwas über die Steuerung. Der Ersteindruck war sehr gewaltig, sobald ich das Ding auf meinem Kopf hatte – ein Gefühl als würde man einen Kinofilm in der ersten Reihe sehen. Das Gameplay ist in etwa so wie Spielhallen Shooter ala Time Crisis. Der Unterschied ist, dass man neben der besseren Grafik mehr Möglichkeiten hat. Die Demo, die ich gespielt habe, war eine Autosequenz. Im Auto drinnen konnte man viele Dinge machen, ein Getränk in die Hand nehmen und trinken, die Autotüre aufmachen und raus schauen, die Heizung oder die Lüftung an und ausschalten.

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Dann begann die Action, Gegner auf Motorrädern und SUV’s fahren vorbei und schießen auf das Auto. Nun heißt es, die Waffe zu nehmen die dir dein Fahrer auf das Amaturenbrett schmeißt und schon kann man das Feuer zu erwidern. Geht die Munition aus, muss manuell nachgeladen werden. Und jetzt die Frage, wie man das alles steuert? Ganz einfach – mit zwei Move Controllern. Um ein Magazin in den Schaft zu stecken, drehte ich meinen Kopf nach rechts. Somit wanderte das Bild auch nach rechts und eine Tasche voll mit Magazinen war sichtbar. Mit der einen Hand wird das Magazin in die Hand genommen und in den Schafft gesteckt. Ergo schlägt man mehr oder weniger beide Move Controller zusammen und dann kann man wieder los schießen – einfach den sogenannten Trigger gedrückt halten.
Und so schießt man sich durch ein etwa zehn minütiges Level und wechselt Magazine und schießt und wechselt Magazine. Die Grafik ist dabei viel besser als man es erwartet, aber eine Uncharted 4 Grafik ist es natürlich keine. Das Spielerlebnis ist sehr intensiv, länger als diese zehn Minuten hätte ich es nicht ausgehalten. Ich kann mir durch aus vorstellen, dass mehrere Leute leichte Schwindelanfälle bekommen. Ich glaube, dass man mit der VR Brille nicht von Beginn weg stundenlang durchspielen kann und auch nicht sollte. Es hat sich aber auf jeden Fall gelohnt, sich an zu stellen. Release ist im ersten Halbjahr 2016

Mirrors Edge Catalyst – EA

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Catalyst ist der zweite Teil im Mirrors Edge Universum und ich konnte eine circa 15 minütige Pre-Alpha Demo Version zocken. Vom Start weg ist das klassische Mirrors Edge Feeling spürbar, jeder der den Vorgänger gezockt hat, wird sich gleich zurecht finden. Das Spiel wird wie Teil 1 in der Ego Perspektive gezockt und ihr müsst im Parcour-Style über Häuserdächer springen und Rohre hinauf klettern. Die Grafik wurde natürlich aufpoliert und ich hatte das Gefühl, als würde es eine Open World Map geben. Wenn man zum Beispiel den Modus Combat Run auswählt – eine Art Zeitrennen – wird ein Wegpunkt auf der Karte angezeigt und ihr müsst euch durch die Stadt schlängeln, um zum Missionsbeginn zu kommen. Startet ihr die Mission, geht es sofort los und ihr könnt eine Bestzeit aufstellen. Der Weg wird an manchen Stellen mit rot-leuchtenden Objekten vorgegeben. Diese signalisieren euch, dass ihr genau dort hin müsst. Das war im Vorgänger auch so.

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Über die Story kann ich nicht viel sagen. Faith, der Hauptcharakter, wird zu Beginn aus dem Gefängnis entlassen. So weit ich das verstanden habe, spielt Catalyst vor dem Vorgänger. Da bin ich mal gespannt, wie der rote Faden der Story gezogen wird. In Summe macht das Spiel schon einen sehr coolen Eindruck und ich werde es mir auf jeden Fall zu legen. Release ist am 23. Februar 2016

Assasins Creed Syndicate – Ubisoft

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Dieser Titel war als Assasins Creed Fan mehr als Pflicht. Da nahm ich auch in Kauf, dass ich mich am Freitag eine Stunde anstellen musste. Der Lohn war eine geile Gameing-Location im Syndicate Look und eine zehn minütige Demo Version, in der ich eine Mission in London spielen konnte. Bekanntlich spielt das neue Assasins Creed im Jahre 1868 in der englischen Hauptstadt und von Beginn weg erkannte ich das Flair dieser Stadt zu dieser Zeit. Kutschen sind in den Straßen unterwegs, Menschen die sich unterhalten und eine sehr geile Grafik, die das London des 19. Jahrhunderts perfekt einfängt.
In der Mission musste ich versuchen, einen weiblichen Templer auszulöschen. Gleich ist mir aufgefallen, dass sich mir mehrere Lösungsansätze geboten haben, dies zu tun. Zuerst hab ich mir die Umgebung und das Setting angeschaut, bis ich mich entschlossen habe, die Variante mit dem Stehlen eines bestimmten Schlüssels zu probieren. Dabei kam sofort das typische Assasins Creed Feeling auf – Schleichen, auf Wände rauf klettern und von höheren Positionen mit Hilfe der Adlerauge Funktion die Umgebung und die Gegner aus zu kundschaften.

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Eine Neuigkeit ist mir dann doch aufgefallen. Die Spielfigur besitzt eine Art Enterhaken, mit dem ihr euch fortbewegen könnt. Der Vorteil ist, dass man nicht mehr alles über Dächer zurück legen muss, sondern es sind neue Wege möglich – z.B. zwischen den Dächern auf Laternen landen um sich von dort einen neuen Überblick zu verschaffen.
Leider waren die zehn Minuten sehr schnell wieder vorbei und ich konnte die Mission nicht zu Ende spielen. Was das fertige Spiel dann letztendlich an Variationen bringt und ob es wirklich so geil ist wie die kurze Demo, wird sich erst zeigen. Das Game wird dieses mal keinen Online Modus haben. Assasins Creed Syndicate kommt am 23. Oktober 2015 für PS4 und XBOX.

Rise of the Tomb Raider – Crystal Dynamics

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Der neueste Teil aus dem Hause Crystal Dynamics wurde im sehr cool eingerichteten XBOX Bereich präsentiert. Der Grund ist ganz einfach, denn der neueste Teil der Tomb Raider Reihe wird zunächst exklusiv für XBOX heraus kommen. Daher habe ich auf der Microsoft Konsole die Demo Version gespielt und muss sagen, es sieht noch mal um einen Tick besser aus als Teil 1. Ich spielte ein Level, welches circa 20 Minuten gedauert hat und sofort kam das klassische Tomb Raider Feeling auf. Atemberaubende Schauplätze, Rätsel, Kletterpassagen und eine kurze Schießerei war auch in der Demo vorhanden. Mit einer Spitzhacke kann man lose Steine zerstören, das Wasser fließt durch und es ist möglich, höher gelegene Gebiete zu erreichen. Wer also den Vorgänger kennt, wird kaum Anlaufschwierigkeiten haben.

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Action Sequenzen sind auch genug vorhanden, da löst sich plötzlich der Boden unter den Füßen und man sollte schnell auf die Sprungtaste drücken, sonst wird man von den darunter liegenden Speeren aufgespießt.
Viele Änderungen im Vergleich zum Vorgänger waren sonst nicht zu erkennen. Zur Story kann ich auch nicht sonderlich viel sagen, das werde ich erst wissen, wenn das Spiel für die PS4 heraus kommt. Ich hoffe, es dauert nicht all zu lange, denn ich würde es schon gerne zocken. Für die XBOX kommt es im November 2015 in die Läden.

Tom Clancys The Division – Ubisoft

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Eigentlich bin ich ja nicht so der Shooter-Gamer, aber eine Messe ist auch dazu da, Spiele auszuprobieren, die man sonst nicht spielt. The Division war so eines und ich muss sagen, es macht einen sehr geilen Eindruck. Gespielt wird in der Third-Person Perspektive und so wie ich das mitbekommen habe in New York, dass fast völlig zerstört ist. Warum das so ist, kann ich leider nicht beantworten.
Zu Missionsbeginn konnte ich mich mit der Steuerung vertraut machen. Ducken, Laufen, Waffen wechseln, schießen – halbwegs gecheckt. Die Grafik wirkt sehr bombastisch und realistisch, das Setting gefiel mir auch und es lief alles flüssig. Da The Division ein Online Shooter ist, wurde natürlich gegen andere Teams gespielt. Hier sind wir schon bei einer Neuerung, man kann bis zu vier Teams gegeneinander spielen – das find ich geil.

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Nach ein paar Minuten Eingewöhnung kommt man zu einem größeren Platz, wo ein bestimmter Bereich (wird mit einem runden Kreis angezeigt) mit einer Leuchtpistole gescihert wird. Nun ist die Aufgabe des Teams, diesen Bereich zwei Minuten lang zu verteidigen. In dieser Zeit kommen die anderen Teams von allen Seiten und versuchen, das zu verhindern. Action ist da vorprogrammiert.
Man bekommt innerhalb kurzer Zeit sehr viele Eindrücke, viele Anzeigen auf dem Bildschirm, die einem zunächst etwas überfordern. Ich denke aber, wenn man sich länger mit dem Spiel beschäftigt, wird man sich an das gewöhnen und man bekommt ein geiles Spielerlebnis. Release ist im März 2016.

Star Wars Battlefront – EA

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Ein Shooter Game im Star Wars Universum? Aber Hallo, nur her damit. Was gibt es geileres, auf den verschiedenen Planeten an Mega-Schlachten teilzunehmen und mit Laserwaffen herum zu ballern – Star Wars Battlefront macht es möglich. Ich habe es auf der Game City angespielt und der erste Eindruck ist sehr gut. Vor allem grafisch gibt das Spiel schon sehr viel her, das Gebiet auf dem Planeten Tatooine sah schon sehr cool aus. Mit einem Rebellencharakter musste man in einer felsigen Schlucht mehrere Wellen von Sturmtruppen stand halten. Bewaffnet mit einem Jet-pack, mit dem man an weiter oben liegende Stellen rauf kommt und einer Laserwaffe geht ihr auf die Jagd.
Spielerisch fand ich es irgendwie noch nicht so prickelnd, hatte auch das Gefühl dass es noch nicht so ganz einwandfrei läuft, irgendwie etwas unrund. Die Anzahl der Gegner war mir noch viel zu wenig, das typische „Schlachten-Feeling“, wie man es aus den Star Wars Filmen kennt, kam für mich noch nicht ganz so rüber. Es soll Spielmodi geben, in denen man mit bis zu 40 Spieler gleichzeitig online zockt. Kann man nur hoffen, dass das fertige Spiel auch das verspricht. Release ist im November 2015.

Unravel – EA

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Unravel musste ich zwei Mal spielen, um mir darüber einen Eindruck zu machen. Am Freitag kam ich an einer Stelle nicht weiter und musste aufgeben. Am Sonntag versuchte ich es noch einmal und siehe da, ich kam sehr viel weiter. Somit kann ich einiges darüber berichten.
Ich spielte eine Figur namens Marvin, der komplett aus einer Wollschnur besteht. Bewegt man den Charakter im Level weiter, verliert Marvin mehr und mehr die Wolle. Daher ist die Hauptaufgabe in diesem Spiel, dass diese nie ausgeht. Im Jump’N’Run Stil versucht man, Wollknäuel zu erreichen, die über das gesamte Spiel verstreut sind. Diese sind des öfteren an schwer erreichbaren Stellen, nur mit dem Lösen von Rätselabschnitten schafft man es. Und diese Rätsel sind teilweise nicht ohne, so dass mehrere Versuche benötigt werden. Denn die Wolle wird auch dazu verwendet, dass auf Bäumen und über Objekte geklettert werden kann und muss. An bestimmten Punkten wird die Wolle festgebunden und zwischen diesen wird dann eine Art Brücke gespannt, die dann zugleich als Trampolin verwendet wird. Dadurch ist es kein Problem, noch höher gelegene Bereiche zu erreichen, um im Level voran zu kommen.

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Die Grafik ist sehr lieblich gestaltet, mit wunderschönen Lichteffekten – gefällt mir sehr gut. Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht, ganz ohne Zeitdruck durch die PreGame-Alpha Demo zu laufen und Rätsel zu lösen. Das Spiel hat noch keinen offiziellen Releasetermin, nach Rücksprache mit einer Mitarbeiterin am EA Stand wird das Spiel vermutlich Anfang 2016 an den Start gehen. Ich werde das weiter verfolgen, da ich ein Fan von innovativen Games bin.

Plants VS Zombies

Zu guter Letzt noch ein Fun Shooter Game, das ich mir so wahrscheinlich nie kaufen würde. Als Charakter der Zombie Funktion spielte ich in einem Areal gegen die Pflanzen, die in Wellen erscheinen und diese musste ich natürlich abschießen. Das Spiel ist eindeutig auf Spaß ausgelegt – ich würde auch sagen, dass es ein Fun Shooter im Ratchet and Clank Stil ist. Abgedrehte Spielcharakter und Waffen und ein eher liebliches Leveldesign sind meine persönlichen Gründe. Es zu zocken war daher sehr unterhaltsam.

Sonstige Eindrücke

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Ein wenig enttäuscht war ich vom Playstation Zelt. Zum Anspielen gab es dort zu meist Spiele, die es schon zu kaufen gibt. Metal Gear Solid Phantom Pain zum Beispiel, was mich nicht so gereizt hat. Oder Uncharted 1-3, welche erst vor kurzem als Bundle auf der PS4 released wurde. Von Uncharted 4 gab es nur ein Video zu betrachten. Interessant hingegen war Lego Dimensions. Zum Spiel bekommt man eine Art Spielbrett, welches mit der Spielkonsole verbunden wird und Spielfiguren, die auch im Spiel vertreten sind. Muss man in einem Abschnitt ein Rätsel lösen und kommt nicht weiter, setzt man eine dieser Figuren auf das Brett. Dann wird die Figur entweder größer oder kleiner und kommt so an vorher nicht erreichte Gebiete um Schalter zu betätigen. Klingt nach einer innovativen Idee, die Gefahr, dass der Spielfluss dadurch gebremst wird, liegt in der Luft. Würde sagen, dass es mehr für die jüngeren Zocker gedacht ist.

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Es gab noch sehr, sehr viele Dinge zum Anschauen, Anzocken und Erleben, die ich nur vom Vorbeigehen entdeckt habe. Nintendo hab ich gar nicht angezockt – am Freitag hab ich aus Zeitgründen darauf vergessen und am Sonntag waren zu viele Leute. Interessant zu beobachten war Super Mario Maker, hier ist es möglich, eigene Level zu kreieren. Super Mario Kart 8 konnten die Leute genau so anzocken wie Splatoon. Für Kinder wurde auch sehr viel geboten, Disney Infinity zum Beispiel, das oben erwähnte Lego Dimensions und diverse andere Sachen. Es gab einen Truck vor dem Rathaus, den sogenannten Thundertrack, wo musikbegeisterte Gamer Guitar Hero 4 ausprobieren konnten. Daneben war die Station mit dem Spiel World of Tanks. Viele Aussteller wie Logitech und Ditech präsentierten einige Gameing-Accessoires und es gab auch eine Showbühne, wo buntes Programm geboten wurde. Ihr seht also, es war wirklich für jeden was dabei.

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Die Game City war meiner Meinung nach sehr gut organisiert. Am Freitag musste ich außer bei Assasins Creed nicht sehr lange warten und es hat sich sehr gut aufgeteilt, vor allem am Vormittag waren nicht so viele Leute da. Da ich an diesem Tag die Gameing Brille VR nicht testen konnte, war ich am Sonntag noch einmal dort, um dies nach zu holen. Für eine gratis Messe war das Angebot sehr ordentlich, man konnte echte Kracher wie Star Wars Battlefront, Assasins Creed Syndicate, Rainbow Six Siege und Tom Clancys The Division anzocken. Das Angebot hätte durchaus mehr sein können, aber in Summe war es schwer in Ordnung. Ich werde auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder kommen.

Ich hoffe, euch hat der Bericht gefallen und dass ich euch einen Eindruck zu den Spielen übermitteln konnte. Am Ende dieses Eintrages wird es noch ein paar Bilder von der Game City geben, die ich mit meiner Spiegelreflexkamera geschossen habe.

Euer Plappergott

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